Heute Montag, 8. Juni 2026, kurz nach 05.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 bei Göschenen informiert.
Demnach fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Nord.
Die Such- und Analysesoftware «Loom» des Kommando Cyber erreicht mit Version 1.0.0 einen wichtigen Meilenstein.
Die Software wurde in den vergangenen Monaten kontinuierlich weiterentwickelt und überzeugt nun durch eine nochmals gesteigerte Leistungsfähigkeit und Stabilität. Der Quellcode ist auf GitLab verfügbar.
Die Schweizer Armee modernisiert ihre Artillerie.
Die heutige Panzerhaubitze M109 stammt aus den 1960er-Jahren und wird durch ein neues System ersetzt. armasuisse hat dazu den Beschaffungsvertrag mit dem deutschen Hersteller KNDS Deutschland GmbH & Co. KG unterzeichnet.
Beim Landeanflug ist ein Gleitschirmpilot aus mehreren Metern abgestürzt.
Der 29-Jährige musste mit erheblichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden.
Nach mehreren Einschleichdiebstählen in Port und Bellmund konnte Ende Januar 2026 ein mutmasslicher Täter angehalten und in Haft versetzt werden.
Die nun abgeschlossenen Ermittlungen ergaben, dass der Mann für insgesamt 7 Delikte in Port und Bellmund, sowie für weitere derartige Delikte im Kanton Bern und in anderen Kantonen verantwortlich sein dürfte. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Während des G7-Gipfels wird der Empfang der Öffentlichkeit in den Polizeistationen des Kantons von Mittwoch, dem 10. Juni, bis Freitag, dem 19. Juni 2026, angepasst.
Mehrere Polizeiposten bleiben in diesem Zeitraum geschlossen oder öffnen mit eingeschränkten Zeiten.
Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens betreffend Betäubungsmittelhandels nahmen Ermittler der Kantonspolizei Glarus am Montag, 11. Mai 2026, einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler fest.
Bei einer Hausdurchsuchung konnten beim 44-jährigen Mann albanischer Staatsangehörigkeit mehrere hundert Gramm Heroin und Kokain sowie mehrere hundert Franken Bargeld sichergestellt werden.
Polizeiposten Fällanden – 30 Jahre am heutigen Standort.
Der Polizeiposten in Fällanden war zwar schon am heutigen Standort beim Gemeindehaus daheim. Doch Anfang Juni 1996 konnte er nach einer grösseren Sanierung mit kleiner Verlegung in der heutigen Form in Betrieb genommen werden.
Am Sonntagnachmittag (07.06.2026) hat sich im Hallenbad in Glattbrugg (Gemeinde Opfikon) ein Badeunfall ereignet, bei welchem ein Knabe bewusstlos aus dem Wasserbecken gezogen worden ist.
Er wurde anschliessend mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht.
Im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus der A1 zwischen Luterbach und Härkingen wird westlich von Wangen an der Aare die Verkehrsführung angepasst.
Dafür sind in den kommenden Wochen Nachtarbeiten im Bereich der Aarebrücke notwendig.
Gestern am frühen Abend wurden in Villars-sur-Glâne zwei Einbrecher auf frischer Tat überrascht und in die Flucht geschlagen.
Einer von ihnen konnte kurze Zeit später in einem Quartier festgenommen werden. Ein Polizeihund führte die Einsatzkräfte in einen nahegelegenen Wald, wo auch der zweite Mann festgenommen wurde. Das Diebesgut wurde ebenfalls aufgefunden.
In der Nacht auf Samstag kam es in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Sonntagabend ist in Uettligen ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Es wurden keine Personen verletzt, das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Mit dem Start der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko am kommenden Donnerstag dürfte auch im Thurgau das Fussballfieber ausbrechen.
Die Kantonspolizei Thurgau wird die Feierlichkeiten aufmerksam begleiten und setzt dabei auf eine verhältnismässige und tolerante Haltung. Sie wird aber konsequent durchgreifen, wenn die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdet ist.
Am Sonntag (07.06.2026) ist es an der Grynaustrasse zu einem Gewaltdelikt gekommen.
Ein 25-jähriger kosovarischer Staatsbürger wurde dabei mutmasslich mit einem scharfkantigen Gegenstand potenziell lebensbedrohlich verletzt. Ein tatverdächtiger 40-jähriger Schweizer wurde festgenommen.
Am Sonntag führte die Luzerner Polizei gemeinsam mit dem Strassenverkehrsamt Luzern sowie dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung von Gesellschaftswagen. Von den insgesamt 18 kontrollierten Fahrzeugen mussten vier beanstandet werden.
Am Sonntagnachmittag kam es in Grünen zu einer Kollision zwischen einer E-Bike-Fahrerin und einem Motorradlenker.
Beide Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle an der Staffelegg waren elf Lenker so schnell, dass ihnen der Führerausweisentzug droht.
Fünf Betroffene durften nicht mehr weiterfahren.
Auf der Dorfstrasse in Matzendorf verlor ein unbekannter Automobilist oder eine unbekannte Automobilistin in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 6./7. Juni 2026, die Kontrolle über das Fahrzeug und richtete beim Restaurant Frohsinn "Pintli" erheblichen Sachschaden an.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, verliess die fahrzeuglenkende Person den Unfallort. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen zur Identität der fehlbaren Person aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
sanAm Sonntagabend (07.06.2026) ist es auf der Heidenerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde mit eher schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Am Sonntagabend (07.06.2026) ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall gekommen.
Dabei hat es das Auto im angrenzenden Wiesland überschlagen. Die 80-jährige Autofahrerin wurde eher leicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag (07.06.2026) ist es auf der Murgstrasse zu einem frontalen Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Eine 20-jährige Töfffahrerin wurde mit eher leichten Verletzungen durch die Rega ins Spital geflogen. Der zweite Töfffahrer, ein 85-jähriger Mann, wurde durch die Rettung mit eher leichten Verletzungen ins Spital gefahren.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (07.06.2026) ist es auf dem Fallengässli zu einem Selbstunfall eines Rollerfahrers gekommen.
Der 62-Jährige wurde mit eher schweren Verletzungen durch die Rettung ins Spital gebracht.
Der Fäsenstaubtunnel in Schaffhausen erhält einen Sicherheitsstollen.
Dieser verläuft parallel zur bestehenden Tunnelröhre und wird mit neun Notausgängen ausgestattet. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich Anfang Januar 2027 und dauern rund sieben Jahre.
Vom 15. bis 17. Juni 2026 findet in der französischen Ortschaft Évian der G7-Gipfel statt.
Dieses Treffen erfordert umfangreiche Sicherheitsmassnahmen, an denen sich auch Polizistinnen und Polizisten aus dem Kanton Solothurn beteiligen werden. Aus diesem Grund bleiben im Kanton Solothurn vom 12. Juni bis 18. Juni 2026 mehrere kleinere Polizeiposten geschlossen.
Bei einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Auto wurde am Sonntagnachmittag (07. Juni 2026, kurz vor 15:30 Uhr) in Zell (Ortsteil Hüswil) eine Person verletzt.
Die 26-jährige Motorradfahrerin wurde vom Rettungsdienst 144 in ein Spital überführt.
Am Sonntagabend (07. Juni 2026, ca. 17:45 Uhr) kam es in Malters auf der Kantonsstrasse in Richtung Seetalplatz zu einem Auffahrunfall mit vier involvierten Autos.
Acht Personen wurden verletzt. Fünf Personen wurden vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht.
Für Belagsarbeiten auf der A2 bei Arisdorf wird Mitte Juni die mobile Baustellenbrücke ASTRA Bridge montiert und in Betrieb genommen.
Dafür sind temporäre Sperrungen der Ein- und Ausfahrt beim Anschluss Arisdorf erforderlich.
Ende Mai ist in Biel eine Jugendliche Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden.
Nach einem Zeugenaufruf konnte der mutmassliche Täter aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung identifiziert und in der Folge festgenommen werden.
Weil er innerorts übermässig beschleunigte, verlor ein Neulenker die Kontrolle über seinen Sportwagen.
Dieser schleuderte gegen eine Böschung. Verletzt wurde niemand.
„Guten Tag. Mein Name ist Lava vom blauen Mistral und dies ist mein Kollege Ghost Red Element.
Sie möchten einen Vorfall melden. Erzählen Sie, wo drückt die Pfote.“
Superheld, Alleskönner, Beschützer, Vorbild oder einfach nur Papi.
Am gestrigen Vatertag (07.06.2026) bedankte sich die Kantonspolizei Schwyz bei allen Papis für ihren Einsatz, ganz besonders bei jenen, die täglich für die Polizei im Dienst sind.
Da, wenn Anliegen ernst genommen werden.
Wenn Menschen mit Fragen, Sorgen oder Beobachtungen auf einer Polizeistation erscheinen, werden diese Anliegen ernst genommen.
Das Gefängnis Villars mit einer Kapazität von neunzehn Plätzen beherbergt Personen, die zu Haftstrafen von in der Regel weniger als einem Jahr verurteilt wurden.
Es bietet Programme für halbgeschlossene Gefangene und externe Arbeitsprogramme an und verfügt über einen geschlossenen Bereich für den Verbüssung regulärer Haftstrafen. Im Rahmen von Sanierungs-, Renovierungs- und Umstrukturierungsarbeiten wird das Gefängnis ab dem 12. Juni geräumt und ab dem 29. Juni für mehrere Monate geschlossen.
In Chur ist es auf der Arosastrasse, im Bereich des Tunnels, zu einem Selbstunfall eines Fahrzeuglenkers gekommen.
Der Lenker verletzte sich dabei, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Ein Zwischenhoch hat am Sonntag für eine Abtrocknung der Luftmasse in der Schweiz gesorgt. Am Montag gelangt die Schweiz auf die Vorderseite eines Tiefs über der Nordsee.
Die südwestliche Höhenströmung verstärkt sich und es wird feuchtwarme, instabil geschichtete Luft zum Alpenraum geführt. Am Abend und in der Nacht auf Dienstag erfasst von Westen her eine Kaltfront die Schweiz, die am Dienstag über den zentralen und östlichen Landesteilen noch länger liegen bleibt.
Drei unbekannte Personen haben in der Nacht auf Sonntag versucht, in eine Apotheke in Rupperswil einzubrechen.
Die umgehend eingeleitete Fahndung führte kurze Zeit später zum Erfolg. Die Polizei konnte drei Tatverdächtige festnehmen.
Gestern am frühen Abend wurden in Villars-sur-Glâne zwei Einbrecher in flagranti überrascht und in die Flucht geschlagen.
Der eine konnte kurze Zeit später in einem Quartier verhaftet werden. Ein Polizeihund führte die Beamten in einen nahegelegenen Wald, wo auch der zweite Mann verhaftet werden konnte. Das Diebesgut wurde ebenfalls aufgefunden.
Am Sonntagmorgen kam es in Ersigen zu einem schweren Unfall zwischen zwei Autos.
Eine Person verstarb noch vor Ort, zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich heute kurz nach 12.30 Uhr in Gordola, im Gebiet Gordemo, ein Verkehrsunfall ereignet hat.
Ein Velofahrer wurde dabei schwer verletzt.
Die ETH Zürich hat die Kantonspolizei Zürich um Unterstützung bei der Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand ersucht.
Der sorgfältig geplante Einsatz wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Gasflasche konnte planmässig umgeladen und abtransportiert werden.
Am Samstag, 06. Juni 2026, um 18.35 Uhr kam es in Niederurnen, Badstrasse, zu einem Zusammenstoss zwischen zwei Personenwagen.
Der Unfallverursacher verliess im Anschluss die Unfallstelle ohne sich um den angerichteten Schaden und die verletzten Personen zu kümmern.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.