Eine Autofahrerin fuhr am Mittwoch (20. November 2024, kurz vor 03:00 Uhr) von Menziken in Richtung Beromünster.
Im Gebiet Winonmühle geriet sie in einer Rechtskurve links von der Strasse ab und kollidierte frontal mit der Kurvenblende.
Heute Morgen (Mittwoch, 20. November 2024, kurz nach 07:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Im Tunnel Spier prallte das Auto aus noch ungeklärten Gründen gegen die rechte Tunnelwand.
Am Montag (18.11.2024) kurz vor 17:50 Uhr ist die Postfiliale an der Staatsstrasse überfallen worden.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen betraten zwei Männer den Hintereingang der Postfiliale und bedrohten und fesselten eine 19-jährige Angestellte.
Am Montag (18.11.2024) kurz nach 11:25 Uhr ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 32-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto vom Zentrum Richtung Rüthi.
In Heiden ist es am Mittwoch, 20. November 2024, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Knaben und einem Personenwagen gekommen.
Der Junge wurde mit leichten Verletzungen ins Spital überführt.
Mit einer koordinierten Plakataktion setzen der Kanton und zahlreiche Gemeinden zusammen ein starkes Zeichen gegen häusliche Gewalt.
Die Plakate werden ab dem 25. November 2024 an diversen Orten im Kanton zu sehen sein.
Auf der Autobahn A1 bei Niederbipp hat sich in der Nacht auf Mittwoch, 20. November 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Fahrzeuglenker leicht verletzt.
Am Freitag, 15. November 2024, ist in Einsiedeln Gülle in den Wänibach geflossen. Die Gülle wurde korrekt mit Schleppschlauch ausgetragen.
Da das Wiesland aber noch nass war, vermischte sich die Gülle mit Wasser und floss durch einen Meteorschacht in den Wänibach. Die Gewässerverschmutzung führte zu einem Fischsterben.
Am Dienstagabend (19.11.2024), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der Lindengut-Garage eine Lichtkontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden 60 Fahrzeuge kontrolliert.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Dienstag (19.11.2024), um 11:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Blumenaustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere des Restaurants.
Am Dienstag (19.11.2024), um 23:20 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 22-jähriger Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 8'200 Franken. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Am Freitagvormittag (15.11.2024) hat sich auf der A4 in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag (19.11.2024), kurz vor 16 Uhr, ist es in einem Einfamilienhaus am Reiherweg zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Eine 81-jährige Frau wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von über 200’000 Franken.
Inzwischen sind der Glaubenbielen und auch ab gestern der Glaubenbergpass im Winterschlaf.
Der Glaubenbielenpass ist ab der Mörlialp für den Verkehr gesperrt und der Glaubenbergpass bleibt so lange wie möglich bis zur Passhöhe offen.
Im September kam es an einem Wochenende in Baden zu einer Schussabgabe. Die bisherigen Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Baden sind fortgeschritten.
Die Ermittlungen ergaben, dass weitere bislang noch unbekannte Personen den Tatverlauf unmittelbar miterlebt haben dürften. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bitten diese Personen, sich zu melden.
Am Dienstagabend, 19. November 2024, ist es in Walzenhausen zu Einbrüchen in zwei Einfamilienhäuser gekommen.
Die Täterschaft entwendete Bargeld und Wertsachen.
Am Dienstagvormittag kam es zu einem Selbstunfall eines Autos. Die beiden Insassen flüchtete unmittelbar danach von der Unfallstelle.
Ein Mann wurde inzwischen verhaftet.
In Grub ist es am Dienstag, 19. November 2024, zu einem Unfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Eine Autofahrerin erlitt Verletzungen und wurde ins Spital überführt. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Der Anteil der Glarnersach an der Feuerwehrpflichtersatzabgabe für das Jahr 2025 bleibt bei 45% unverändert.
Gemäss Brandschutzgesetz wird die Feuerwehrersatzabgabe auf die Feuerwehren und das Feuerwehrinspektorat aufgeteilt.
Am Freitagvormittag (15.11.2024) hat sich auf der A4 in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Wir haben auch Einsätze an abgelegenen Orten, wie hier auf 2200 Meter über Meer.
Unsere Einsatzfahrzeuge sind auf Winterausrüstung umgestellt, weshalb wir überhaupt dahin gelangen konnten.
Rund 220 Interessierte besuchten vergangene Woche unsere Veranstaltungen in Freienbach und Goldau, um vertiefte Einblicke in die Welt der Internetkriminalität zu erhalten.
Dabei drehte sich alles um die folgenden Fragen:
Am Montag, den 18. November, gegen 20:00 Uhr war ein 23-jähriger Mann aus Valdoie/Frankreich mit seinem Auto auf der Strasse von Le Cerneux-Péquignot in Richtung Le Locle unterwegs.
Kurz nach Les Etages kam sein Fahrzeug in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und kam schliesslich auf dem Dach in einem Feld unterhalb der Strasse zum Stillstand.
Gestern Morgen, Dienstag, den 19.11.2024, gegen 6:35 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Hauptstraße in Les Bois in Richtung La Ferrière. Kurz nach der Dorfkirche übersah er einen Fussgänger, der die Strasse von links nach rechts überquerte, jedoch ausserhalb eines Zebrastreifens.
Der Wagen erfasste den Fussgänger vorne links, wodurch dieser schwer auf die Fahrbahn stürzte.
Seit Ende Oktober wurden der Freiburger Polizei fünf Fälle von falschen Polizisten gemeldet. Dabei wurden mehrere zehntausend Franken erbeutet.
Die Polizei ruft zur Vorsicht auf und gibt Empfehlungen.
In den vergangenen Tagen wurden der Schaffhauser Polizei erneut mehrere Einbruchdiebstähle in verschiedenen Ortschaften im Kanton Schaffhausen gemeldet.
Die Schaffhauser sucht Zeugen und bittet die Bevölkerung bei ungewöhnlichen Vorkommnissen in der Nachbarschaft umgehend den Polizeinotruf 117 zu wählen.
Am Samstag, 16. November 2024 wurde der Kantonspolizei Schwyz am Nachmittag ein Einbruchdiebstahl in eine Alphütte im Bereich Duliweid in Euthal gemeldet.
Unbekannte haben sich zuvor gewaltsam Zutritt ins Gebäude verschafft und Sachschaden verursacht.
Am Montag (18.11.2024), kurz vor 17:50 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf die Postfiliale an der Staatsstrasse in Oberriet erhalten.
Beim Überfall blieben die beiden Angestellten körperlich unverletzt.
Am Sonntag (17.11.2024) kurz vor 10:30 Uhr ist an der Balgacherstrasse ein Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus entdeckt worden.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand im Innern löschen.
Am heutigen Dienstag, 19. November 2024, ca. 09:10 Uhr, kam es auf der Klöntalerstrasse im Bereich Isenbergli (Gemeindegebiet Glarus) zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 22-jähriger Lenker fuhr mit dem Lastwagen eines Transportunternehmens vom Klöntal herkommend in Fahrtrichtung Riedern.
Am Montagabend, 18. November 2024, fuhr ein 38-jähriger Chauffeur um 22 Uhr mit einem Sattelschlepper auf der A4 von Norden in den Mositunnel bei Brunnen.
Gleichzeitig fuhr eine 20-jährige Autolenkerin von der Südseite her in den Mositunnel.
Eine Fahrzeuglenkerin prallte mit ihrem Fahrzeug gegen einen Signalständer. Dabei kippte der Personenwagen und blieb auf der Seite liegen.
Die Lenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag, 19. November 2024, hat sich auf einer Baustelle in Gais, ein Arbeitsunfall ereignet.
Ein Arbeiter stürzte bei einer Krandemontage aus geringer Höhe ab und erlitt mittelschwere Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital transportiert.
Nach einem Verkehrsunfall in Bürglen musste am Dienstagmorgen ein Fussgänger schwer verletzt ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstagmorgen (19.11.2024) hat eine unbekannte Frau in Beringen Sachbeschädigungen verursacht.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Frau bzw. den Vorfällen.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung anlässlich einer Auseinandersetzung im Milchgässli in Bern im April 2024 ist ab sofort unverdecktes Bildmaterial veröffentlicht.
Die gezeigten Personen werden dringend verdächtigt, an einer Körperverletzung beteiligt gewesen zu sein. Personen, die Hinweise zur Identität der Gesuchten geben können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Bern zu melden.
Am Donnerstagvormittag (14.11.2024) hat in der Stadt Schaffhausen eine unbekannte Täterschaft einen Rucksack aus einem unverschlossenen Zügeltransporter gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zurückzulassen und diese stets komplett abzuschliessen.
Im Kanton Thurgau finden vom 25. November bis am 10. Dezember 2024 anlässlich der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt.
Kontrolle, Manipulation, körperliche oder sexuelle Gewalt – Häusliche Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter und findet tagtäglich statt. Die Kantonspolizei Thurgau ist unter der Notrufnummer 117 eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene.
…ich vor dem Einfahren in den Kreisel mit meinem Velo einspuren muss, wenn ich die erste Ausfahrt schon wieder raus will?
Nein. Sofern du die erste Ausfahrt rechts wieder abbiegst, reicht es, am rechten Rand zu bleiben und ein Armzeichen zu geben.
Der Polizeiliche Assistenzdienst ist abwechslungsreich und unterstützt mit seinen Dienstleistungen die ganze Stadtpolizei Zürich.
Wollt ihr auch im Streifenwagen unterwegs sein, den Verkehr kontrollieren und regeln?
Danke fürs zahlreiche Erscheinen - danke fürs Interesse und die spannenden Gespräche.
Es war uns eine Freude, gestern Abend über 150 Personen an unserem Info-Event zum Polizeiberuf zu begrüssen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.