Am Donnerstagabend, 23. April 2026, ereigneten sich kurz nacheinander zwei Selbstunfälle.
Beide beteiligten Personen wurden leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 23. April 2026 ein 44-jähriger polnischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Polen festgenommen wurde.
Er steht im Verdacht, in Maggia an einem versuchten Betrug mit sogenannten Schockanrufen beteiligt gewesen zu sein, der sich gegen Senioren richtete.
Am späten Donnerstagnachmittag, 23. April 2026, kurz vor 17.30 Uhr, kam es an der Bahnhofstrasse in Sissach, auf einem Parkplatz vis-à-vis des Bahnhofs, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Dabei wurden beide Beteiligten verletzt; ein 34-jähriger Mann erlitt Stichverletzungen.
Im Rahmen einer koordinierten Aktion ist es der Kantonspolizei Solothurn am Donnerstag, 23. April 2026, in Trimbach gelungen, einen mutmasslichen Drogendealer festzunehmen.
Zudem hat die Polizei bei ihm eine grössere Menge an Drogen und Streckmittel sowie Bargeld sichergestellt.
Am Donnerstagmittag (23.04.2026) ist es an der Goldacherstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine 71-jährige, im Kanton St.Gallen wohnhafte Schweizerin verstarb auf der Unfallstelle.
Am vergangenen Montag ist in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Hindelbank eine Insassin in einer Zelle leblos aufgefunden worden.
Sie verstarb am darauffolgenden Freitag im Spital.
Am Donnerstagnachmittag (23.04.2026) ist ein Auto bei Wisental in Brand geraten.
Trotz dem raschen Eintreffen der Feuerwehr ist das Auto komplett ausgebrannt.
Am Donnerstagvormittag (23.04.2026) ist bei einer Liegenschaft an der Talstrasse eine Hecke in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Es entstand Sachschaden.
Gestern Donnerstag wanderten zwei Männer vom Dent de Lys in Richtung Sciernes d’Albeuve.
Beim Abstieg vom Gipfel verunglückte einer der beiden und stürzte dabei ca. 200 Meter in die Tiefe.
Am späten Donnerstagnachmittag geriet ein Traktorlenker auf der Sarmenstorferstrasse wegen eines plötzlichen Reifendefekts auf die Gegenfahrbahn.
Dort kollidierte er frontal mit einem korrekt entgegenkommenden PW.
Am Donnerstagabend (23.04.2026) ist in Thayngen ein Mann angeschossen und schwer verletzt worden.
Ein Tatverdächtiger konnte unmittelbar nach dem Vorfall festgenommen und die Tatwaffe sichergestellt werden.
Am Donnerstag (23.04.2026) haben sich in der Stadt St.Gallen vier Verkehrsunfälle ereignet, bei welchen Velofahrende beteiligt waren.
Eine Person wurde erheblich verletzt, drei weitere eher leicht.
Am Donnerstagabend, 23. April 2026, ereignete sich kurz vor 18.30 Uhr, auf der Rickenbacherstrasse in Rickenbach BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradlenker und seine Mitfahrerin wurden dabei verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 23. April 2026, verunfallte ein 42-jähriger Landwirt mit einem Heulader an der Sonnenbergstrasse in Seewen.
Das Fahrzeug kippte kurz vor 17 Uhr im unebenen Gelände auf die Seite.
Am Donnerstagabend (23.04.2026) ist in Thayngen ein Mann angeschossen worden.
Der mutmassliche Täter konnte noch vor Ort durch Mitarbeitende der Schaffhauser Polizei verhaftet werden.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet mit Zentrum nördlich von Schottland erstreckt sich bis zum Alpenraum.
An dessen Südrand hat sich auf der Alpennordseite eine Bisenströmung eingestellt, die trockene Kontinentalluft zu uns führt. Das Hoch bleibt bis Ende der Woche wetterbestimmend.
Am Donnerstagmittag, 23. April 2026, kurz vor 12.00 Uhr, kam es in einer Wohnung im Dachstock eines Mehrfamilienhauses an der Salinenstrasse in Birsfelden zu einem Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Rengglochstrasse in Richtung Kriens stockte der Verkehr am Mittwochabend (22. April 2026, ca. 17:35).
Ein Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Heck eines Motorrads.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden nach der Raststätte Neuenkirch ist es am Mittwoch (22. April 2026, ca. 17:00 Uhr) zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Kleinkinder wurden dabei leicht verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (22. April 2026, ca. 23:45 Uhr) fuhr in Entlebuch ein Autofahrer beim Abzweiger Glaubenbergstrasse aus ungeklärten Gründen die Treppe zum Marktplatz hoch.
Dabei blieb das Fahrzeug hängen und wurde beschädigt.
Auf der Bundalp im Kiental ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in einem Berghaus zu einem Vollbrand gekommen.
Das Gebäude brannte komplett nieder, verletzt wurde niemand.
Heute Donnerstag, 23. April 2026, um kurz nach 14.00 Uhr, kam es im Zusammenhang mit Felsreinigungsarbeiten im Bereich "Gumpisch" zu einem Steinschlag, weshalb die Axenstrasse in beide Fahrtrichtungen gesperrt wurdec .
Zwischenzeitlich konnten Spezialisten des Amts für Betrieb Nationalstrassen den Strassenkörper prüfen.
Am Donnerstagvormittag ist in Cazis ein Lieferwagen mit Anhänger kontrolliert worden.
Aufgrund gravierender Mängel wurde die für Autotransporte vorgesehene Fahrzeugkombination stillgelegt.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Donnerstag (23.04.2026) in Sünikon zwei Männer verhaftet, die zuvor ein Auto entwendeten und danach einen Einbruch begingen.
Gegen 01.40 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass kurz zuvor in ein Verkaufsgeschäft in Dielsdorf eingebrochen worden sei und die Täter mit einem roten Kleinwagen flüchten.
Im Gefängnis in Olten ist am Donnerstagmorgen, 23. April 2026, ein Insasse leblos aufgefunden worden.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen zu den Umständen und der Todesursache aufgenommen.
Von Freitag, 24. April 2026, ab 20 Uhr, bis Montag, 27. April 2026, 5.30 Uhr, ist die Bellerivestrasse stadteinwärts gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Ida-Bindschedler-Strasse, Seefeldstrasse, Höschgasse und Forchstrasse.
Heute Donnerstag, 23. April 2026, um kurz nach 14.00 Uhr, kam es im Bereich "Gumpisch" zu einem Steinschlag.
Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden.
Für Unterhaltsarbeiten wird der Umfahrungstunnel Flüelen von Montag, 27. April, bis Donnerstag, 30. April 2026, für drei Nächte jeweils ab 22.00 bis 05.00 Uhr gesperrt.
Der Verkehr wird über das Dorf Flüelen umgeleitet.
Am Mittwochabend, 22. April 2026, kollidierte ein E-Trottinett mit einem Personenwagen.
Der Lenker des E-Trottinetts stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu.
Verkehrsdaten sind eine zentrale Grundlage, damit der Kanton Nidwalden die Infrastruktur und den Anteil der verschiedenen Verkehrsmittel auf seinem Strassennetz zuverlässig planen respektive steuern kann.
Nicht zuletzt, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Der Bezirk Appenzell hat die angeordnete Begegnungszone im Dorf Appenzell in den letzten Tagen signalisiert und markiert.
Die Polizei informiert, was nun gilt.
Am frühen Donnerstagmorgen, 23. April 2026, kurz nach 02.30 Uhr, verstarb auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern / Luzern, im Bereich der Passerelle Hagnau, eine weibliche Person.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft befand sich die weibliche Person mutmasslich nach einem Sturz von einer Brücke auf der Fahrbahn.
Eine Automobilistin verlor in Baden mutmasslich wegen Sekundenschlafs die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Das Auto prallte gegen ein Buswartehaus und anschliessend gegen ein Werbeschild.
In der Nähe des Hauptbahnhofs Solothurn, bei McDonald’s, ist am Mittwochabend, 22. April 2026, eine junge Frau durch einen vorerst unbekannten Mann tätlich angegangen und verletzt worden.
Im Verlauf der polizeilichen Intervention konnte der mutmassliche Täter angehalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden.
Ein Velofahrer wurde am Mittwochabend in Frauenfeld bei einem Sturz mittelschwer bis schwer verletzt.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Rund 50 Todesopfer und 1'200 Schwerverletzte gibt es jedes Jahr im Schweizer Strassenverkehr wegen abgelenkten oder unaufmerksamen Verkehrsteilnehmenden.
Häufigster Ablenkungsgrund ist dabei das Smartphone.
Seit der Übernahme der ehemaligen Kantonsstrasse zwischen Spiez und Kandersteg durch das Bundesamt für Strassen wird die Strecke einer umfassenden Analyse unterzogen.
Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden zehn Brücken identifiziert, die vor einer Gesamterneuerung saniert werden müssen.
Die Lichtsignalanlage am Knoten Nordring / Breitenrainstrasse / Schulweg soll ersetzt werden; gleichzeitig werden im Umfeld der Kreuzung Massnahmen zugunsten der Aufenthaltsqualität, des Fuss- und Veloverkehrs und der Barrierefreiheit umgesetzt.
Der Gemeinderat hat den entsprechenden Realisierungskredit von 2,87 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats genehmigt.
Am Sonntagnachmittag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC St. Gallen statt.
Aufgrund des Besucheraufkommens und weiterer Veranstaltungen ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Am Mittwoch, 22. April 2026, ist es in Herisau zu einer Streifkollision zwischen einem E-Bike und einem Personenwagen gekommen.
Der E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
Bei einer Frontalkollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Aadorf ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.