Am Dienstagnachmittag kollidierten auf der Muhenstrasse in Oberentfelden zwei Personenwagen seitlich-frontal.
Dabei wurde ein 65-jähriger Automobilist mittelschwer verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.
Der Rückruf erfolgt aufgrund des nicht gekennzeichneten Allergens Milch (Käse). Es wurden versehentlich Grillwürste mit Käse in die Verpackung der IP Suisse Riesen Cervelas abgepackt.
Das Allergen Milch (Käse) fehlt auf dieser Verpackung. Kundinnen und Kunden mit einer Milch-Allergie oder Lactoseintoleranz werden gebeten, das Produkt nicht zu konsumieren. Für alle anderen ist der Konsum unbedenklich.
Am Dienstagnachmittag ist in Grüsch ein Automobilist auf die Gegenfahrspur geraten und mit einer Verkehrsinsel kollidiert.
Der Mann wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (14.07.2026) sind der Kantonspolizei St.Gallen sechs Einbrüche und Einbruchversuche gemeldet worden. In Goldach wurde in zwei Einfamilienhäuser am Mattenweg eingebrochen.
In Altstätten, Wattwil, St.Gallen und Rorschach verschaffte sich jeweils eine unbekannte Täterschaft Zutritt zu einem Gastronomiebetrieb, einem Garagenbetrieb sowie zwei Wohnungen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Das Deliktsgut wird teilweise noch abgeklärt.
Am Dienstagnachmittag (14.07.2026) ist auf einem Feld in der Nähe der Tröstlistrasse eine Ballenpresse in Brand geraten.
Das Feuer griff auf das Feld über. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend (14.07.2026) ist es auf der Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem E-Bike gekommen.
Die 79-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei lebensbedrohlich verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Der 37-jährige Lieferwagenfahrer blieb unverletzt.
Am Dienstagnachmittag kippte ein Lieferwagen mitsamt Anhänger auf der Suhrentalstrasse um.
Dadurch verteilte sich ein Grossteil der Ladung auf der Strasse. Verletzt wurde niemand. Die Strasse war mehr als eine Stunde lang nur einseitig befahrbar.
Von Montag, 20. Juli 2026, 9 Uhr, bis Dienstag, 21. Juli 2026, 17 Uhr, ist die Höschgasse im Abschnitt Riesbachstrasse bis Zollikerstrasse gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Zollikerstrasse und Münchhaldenstrasse.
Im Kanton Aargau sind derzeit vermehrt Kettentrickdiebe und Treibstoff-Bettler aktiv.
Sie nutzen die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer gezielt aus, um Schmuck oder Bargeld zu erlangen. Die Kantonspolizei ruft insbesondere ältere Menschen zu erhöhter Wachsamkeit auf.
Am Dienstag ist ein Gewitter über den Kanton Luzern gezogen. Bei der Polizei gingen deswegen über 60 Notrufe ein.
Zahlreiche Bäume stürzten auf Strassen, Wasser drang in Gebäude ein und es kam zu mehreren Blitzeinschlägen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Tessin teilt mit, dass heute kurz nach 18 Uhr bei der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) die Meldung einging, wonach ein Mann bewusstlos in einem Swimmingpool eines Privathauses in Vairano aufgefunden worden sei.
Beim Verstorbenen handelt es sich um einen Schweizer, der mit seiner Familie Ferien im Tessin verbrachte.
Am Dienstagnachmittag kam es in Boll auf der Lindentalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt. Die Lindentalstrasse war für rund eineinhalb Stunden gesperrt.
Der Alpenraum befindet sich am Nordrand eines Hochdruckrückens, der über dem westlichen Mittelmeerraum positioniert ist. Mit einer westlichen Strömung gelangt schubweise feuchtere und instabil geschichtete Luft zur Schweiz.
Am Mittwoch wird unter dem Einfluss eines Höhentiefs über Deutschland zunehmend feuchtere und zu Gewittern neigende Luft zum Alpenraum geführt. Am Donnerstag fliesst aus Südwesten vorübergehend etwas trockenere Luft nach.
Weil eine Automobilistin am Steuer einschlief, kam sie am Montag in Brugg von der Reinerstrasse ab und prallte gegen eine Mauer.
Ihr 85-jähriger Mitfahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Kantonspolizei nahm der 72-jährigen Lenkerin den Führerausweis vorläufig ab.
Am Dienstagmorgen (14.07.2026) ist an der Zürcherstrasse ein Lieferwagen in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und ein Übergreifen des Feuers verhindern. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht derzeit ein technischer Defekt im Vordergrund.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Montagabend in Frauenfeld einen Mann festgenommen und inhaftiert.
Bei ihm wurden knapp 30 Gramm Kokain sichergestellt.
In der Nacht auf Dienstag, 14. Juli 2026, kam es kurz vor 01.30 Uhr auf der Autobahn A2 bei Arisdorf zu einem Glimmbrand an einem Anhänger.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend (14.07.2026) ist auf einem Bauernhof in Hemishofen eine Scheune in Brand geraten und wurde dabei vollständig zerstört.
Beim Brand wurden vier Personen verletzt, zwei davon schwer.
Bei einem Selbstunfall erlitt am Dienstagmorgen (14.7.2026) in Fällanden ein Motorradfahrer schwere Verletzungen.
Er musste mit einem Rettungswagen in ein Spital gefahren werden.
Am Montag, 13. Juli 2026, kurz nach 13.20 Uhr, ereignete sich auf der Seelisbergstrasse in Emmetten ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 14. Juli 2026, hat in Walzenhausen ein Mann mit Suizid gedroht und einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst.
Er wurde in ärztliche Betreuung übergeben. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 24. Juni 2026, ist ein Wanderer auf dem Wanderweg Honalpa–Honegga in die Tiefe gestürzt.
Er ist im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.
Am Dienstag gegen 14.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte an die Rue des Clarines in Delémont aus, nachdem bei einem privaten Holzschopf in der Nähe eines Einfamilienhauses ein Brand ausgebrochen war.
Nach den bisherigen Erkenntnissen begann aus noch ungeklärten Gründen die Isolierung der Rückwand des Holzschopfs zu brennen, wodurch sich Rauch entwickelte und Flammen entstanden.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat vor wenigen Tagen beim Bezirksgericht Dietikon Anklage gegen eine Pflegehelferin wegen gewerbsmässigen Diebstahls erhoben.
Der Frau wird vorgeworfen, in den Kantonen Zürich und Luzern in Liegenschaften von pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren Bargeld und Wertsachen im Gesamtwert von knapp 70'000 Franken entwendet zu haben.
Warnleuchten im Cockpit erscheinen oft unerwartet. Manche verschwinden nach kurzer Zeit wieder, andere bleiben dauerhaft eingeschaltet. Viele Fahrer fragen sich dann, ob sie die Fahrt fortsetzen können oder besser sofort anhalten sollten. Besonders vor einer Tunnelfahrt lohnt es sich, Warnmeldungen ernst zu nehmen. Technische Probleme lassen sich auf freier Strecke meist einfacher bewältigen als in einem Tunnel.
Der folgende Beitrag zeigt, welche Warnleuchten besondere Aufmerksamkeit erfordern und warum es sinnvoll sein kann, vor der Einfahrt in den Seelisbergtunnel noch einmal anzuhalten.
Sonnige Tage machen den Schulweg oft angenehmer. Gute Sicht und trockenes Wetter vermitteln schnell den Eindruck, dass unterwegs kaum Gefahren bestehen. Doch gerade morgens kann die tief stehende Sonne den Strassenverkehr erschweren. Blendung beeinträchtigt die Sicht von Autofahrern, Velofahrern und Fussgängern. Dadurch entstehen Situationen, die leicht unterschätzt werden.
In diesem Artikel erfahren Sie, warum blendende Sonne den Schulweg unsicherer machen kann und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten.
Am Montagmorgen haben vier Personen versucht, in Aarberg einen Einbruchdiebstahl zu verüben.
In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Neuenburg konnten die mutmasslichen Täter angehalten werden. Weitere Ermittlungen wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag (14.7.2026) in Regensdorf einen Mann verhaftet, der in den frühen Morgenstunden Schüsse abgegeben hatte.
Verletzt wurde niemand.
Beim Anschluss Neufeld werden auf der Brücke der Einfahrt in Fahrtrichtung Lausanne die Fahrbahnübergänge ersetzt respektive abgebaut. Dafür kommt es zu einer lokalen Umleitung.
Beim Anschluss Neufeld der A1 bei Bern überquert die Einfahrt in Fahrtrichtung Lausanne vom Neufeldtunnel her die A1, bevor sie in diese mündet.
Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten auf der A4 im Abschnitt Rütihof–Küssnacht wird der Verkehr bei der Verzweigung Rütihof ab Montag, 20. Juli 2026, neu geführt.
Die Arbeiten für die neue Entwässerungsleitung auf der Fahrbahn Zürich sind abgeschlossen, womit die Bauarbeiten in die nächste Phase wechseln.
Am Samstagabend kam es im Inselipark in der Stadt Luzern zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Dabei wurde ein Mann erheblich verletzt. Ein Tatverdächtiger konnte festgenommen werden. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Montagnachmittag (13.07.2026) ist auf der Gmeinewis in Sax starke Rauchentwicklung aus einem Heuhaufen festgestellt worden.
Dieser war zwei Tage zuvor im Zusammenhang mit dem Brand einer Scheune aus dem Gebäude gebracht worden. Die Feuerwehr konnte die Rauchentwicklung rasch unter Kontrolle bringen. Es entstand kein Sachschaden.
Am Montagnachmittag (13.07.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer im Zusammenhang mit einem Telefonbetrug festgenommen.
Zuvor war eine 82-jährige Frau von einem angeblichen Sicherheitsmitarbeiter einer Bank kontaktiert und zur Übergabe einer grossen Bargeldsumme aufgefordert worden. Ein finanzieller Schaden konnte verhindert werden.
Am späteren Samstagabend (11.07.2026) kam es in Neunkirch zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Der Unfallverursacher entfernte sich danach pflichtwidrig von der Unfallstelle. Es werden Zeugen gesucht.
Am Montagabend ist es in Rüschegg Heubach zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der Motorradlenker wurde verletzte und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Montagnachmittag (13. Juli 2026, ca. 15:45 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos.
Drei Personen wurden verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Montagmorgen (13. Juli 2026, ca. 10:45 Uhr) ist auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden ein Lastwagen aufgrund eines technischen Defekts zum Stillstand gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Montagabend (13. Juli 2026, kurz nach 21:15 Uhr) kam es auf der Schwarzenbachstrasse im Ortsteil Mosen zu einem Selbstunfall.
Aus noch ungeklärten Gründen kam der Lenker mit dem Auto von der Strasse ab.
Am Montagabend, 13. Juli 2026, brachte die Stadtpolizei Winterthur einen Mann nach einer Suiziddrohung in Sicherheit.
Der Mann wurde anschliessend in ärztliche Betreuung übergeben. Ein Polizist wurde beim Einsatz leicht verletzt.
Der Alpenraum befindet sich am Nordrand eines Hochdruckrückens, der über dem westlichen Mittelmeerraum positioniert ist. Mit einer westlichen Strömung gelangt schubweise feuchtere und instabil geschichtete Luft zum Alpenraum.
Am Mittwoch wird unter dem Einfluss eines Höhentief über Deutschland zunehmend feuchtere und zu Gewittern neigende Luft zum Alpenraum geführt. Am Donnerstag fliesst aus Südwesten vorübergehend etwas trockenere Luft nach.
Nach intensiven Ermittlungen hat die Luzerner Polizei zwei Motorradfahrer festgenommen, die Mitte Mai 2025 in der Stadt Luzern ohne Kontrollschilder vor einer Polizeikontrolle geflüchtet sind und sich dieser mit massiv überhöhter Geschwindigkeit entzogen haben.
Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen 19- und einen 20-jährigen Schweizer aus den Kantonen Obwalden und Nidwalden.
Am Wochenende (10-12.7.2026) ist die Seepolizei der Kantonspolizei Zürich auf dem Zürichsee und dem Rhein im Einsatz gestanden und kontrollierte in zwei Schwerpunktekontrollen Schiffsführerinnen und Schiffsführer.
In der Nacht von Freitag auf Samstag kontrollierte die Seepolizei auf dem Zürichsee zehn Schiffsführerinnen und Schiffsführer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.