Am Dienstagnachmittag (31.12.2024) kam es auf der St.Leonhard-Strasse zu einer Auffahrkollision, bei welcher drei Autos und ein Bus beteiligt waren.
Zwei Personen klagten über Nackenschmerzen. Beim Unfall entstand grosser Sachschaden.
Am Donnerstag (02.01.2025), kurz vor 01:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Industriequartier an der Felbenstrasse erhalten. Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen einen Anbau einer Bootswerft in Brand an.
Der Brand konnte durch ein Grossaufgebot von Feuerwehren gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt. Der genaue Sachschaden ist noch unbekannt, genauso wie die Brandursache.
Am Mittwoch (01.01.2025) ist es in Vaduz zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Lenkerin eines Personenwagens fuhr gegen 17:30 Uhr auf der Austrasse in Vaduz in nördliche Richtung.
Im Bereich der Bahnhofbrücke in Olten ist am Mittwochabend ein Mann tätlich angegangen und beraubt worden. Im Zuge der sofort eingeleiteten Nahfahndung konnten zwei Tatverdächtige angehalten werden.
Die beiden Schweizer wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Mittwoch ist in ein Ladengeschäft in Bern eingebrochen worden. Kurz darauf konnten drei Jugendliche durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern angehalten und mutmassliches Deliktsgut sichergestellt werden.
Die mutmasslichen Täter wurden vorläufig festgenommen.
Ebenfalls keine ruhige Silvesternacht für die Feuerwehr Regensdorf!
In der Silvesternacht musste die Feuerwehr Regensdorf zu zwei Einsätzen nach Adlikon ausrücken.
Neues Jahr, neues Glück. Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und es fühlt sich jetzt schon wie ein guter Anfang an – voller Energie und guter Vibes.
Lasst uns die kleinen und grossen Momente feiern, die dieses Jahr besonders machen werden.
Am Dienstagnachmittag (31.12.2024) ist es auf der Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein Automobilist fuhr anschliessend gegen einen Kandelaber.
Er wurde dabei leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden und beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Die Zeit zwischen Heiligabend und dem frühen Neujahrsmorgen hat für Schutz & Rettung Zürich erneut einiges an Arbeit generiert.
Insgesamt leisteten die Rettungskräfte über die Festtage rund 950 Einsätze. Die Silvesternacht war erwartungsgemäss die intensivste Phase.
Neben dem Grosseinsatz am Silvesterzauber hatten die Einsatzkräfte der Stadtpolizei Zürich über den Jahreswechsel auch sonst alle Hände voll zu tun.
Wie in der Vergangenheit strömten erneut mehrere zehntausend Personen zum Zürcher Seebecken an den Silvesterzauber. Obwohl im Vorfeld und an der Veranstaltung selbst auf das Verbot von privatem Feuerwerk hingewiesen wurde, hielten sich diverse Besuchende nicht an das Verbot und zündeten Feuerwerkskörper inmitten der Menschenmenge.
Die Feuerwehr Rüti hat das neue Jahr mit einer originellen Botschaft eingeläutet: In einem Video sind die Einsatzwagen mit Blaulicht in einer Reihe zu sehen.
Vor ihnen wurden aufgerollte Schläuche so arrangiert, dass sie die Zahl 2025 formen.
Von ihrem Kind abgelenkt verlor eine Automobilistin in Birrwil die Kontrolle über ihren Wagen. Dieser kam von der Strasse ab und fuhr die Böschung hinunter.
Während niemand verletzt wurde, entstand beträchtlicher Sachschaden.
Auf der Murgenthalerstrasse in Fulenbach ist in der Nacht auf Mittwoch, 1. Januar 2025, ein Auto mit einem Beton-Zaunpfosten kollidiert.
Der Autolenker sowie die drei Mitfahrer wurden dabei leicht verletzt und mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Die Silvesternacht verlief in der Stadt St.Gallen ohne grössere Zwischenfälle.
Die Stadtpolizei St.Gallen hatte dennoch diverse Einsätze wegen Feuerwerk, kleineren Bränden, alkoholisierten Personen oder Ruhestörungen zu bewältigen.
Am späten Silvesterabend geriet in einer grossen Einstellhalle in Zufikon ein Auto in Brand. Während der Wagen ausbrannte, wurden weitere 75 Fahrzeuge durch Russ und Rauch beschädigt.
Immerhin wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist unklar.
Am Mittwoch, 01.01.2025, ca. 00:05 Uhr, ereignete sich in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 48-jähriger Personenwagenlenker fuhr auf der Bahnhofstrasse in die Hauptstrasse ein und übersah dabei ein von links herkommendes vortrittsberechtigtes Fahrzeug.
In einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Kappel ist es in der Silvesternacht zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Das Feuer konnte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr rasch gelöscht werden, verletzt wurde niemand.
Gemäss ersten Abklärungen dürfte der Brand auf eine unsachgemässe Entsorgung abgebrannter Feuerwerkskörper zurückzuführen sein.
Die Kantonspolizei Zürich und die Kommunalpolizeien im Kanton sind in der Silvesternacht (1.1.2025) zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Rund 60 Ereignisse standen in Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern, und bisher wurden etwa zwei Dutzend Sachbeschädigungen gemeldet.
In Obfelden führte ein Brand in einer Tiefgarage zu einem grösseren Einsatz, während im Hauptbahnhof Zürich eine Person angegriffen und verletzt wurde. Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
Am Mittwochmorgen, 1. Januar 2025, wurde eine Frau im Kreis 11 während einer tätlichen Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe angegriffen und verletzt.
Um 09.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass eine Frau an der Schärenmoosstrasse angegriffen und verletzt worden sei.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es am Dienstagabend und in der Silvesternacht gelungen, in Grenchen zwei mutmassliche Diebe anzuhalten.
Sie stehen in dringendem Verdacht, Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen begangen zu haben. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die Kantonspolizei zieht Bilanz über die Silvesternacht, die unter anderem von zwei grösseren Ereignissen in Saas Fee und einem Brand in Siders geprägt war.
In Zusammenarbeit mit den Regional-, Stadt- und Gemeindepolizeien war die Kantonspolizei während des gesamten Neujahrsabends auf dem gesamten Kantonsgebiet sichtbar und sicherheitsrelevant präsent. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich besonders auf die Tourismusregionen sowie auf die Verkehrssicherheit.
Die Luzerner Polizei hat eine intensive Silvesternacht mit zahlreichen Einsätzen hinter sich. In Kriens geriet ein Balkon in Brand. In Hohenrain wurde ein Jugendlicher bei einem Unfall mit Feuerwerk erheblich verletzt.
Weiter kam es zu mehreren Kleinbränden, welche durch Feuerwerk ausgelöst wurden. Es wurden zwölf Personen wegen diverser Delikte vorläufig festgenommen.
Der Jahreswechsel ist aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ohne grössere Zwischenfälle verlaufen.
Von Dienstagabend bis Mittwochmorgen mussten die Feuerwehren in Frauenfeld, Weinfelden, Kreuzlingen, Arbon und Ermatingen insgesamt achtmal wegen kleinerer Brände ausrücken.
Am Mittwoch, 01.01.2025, ca. 08:15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Murg SG ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 25-jähriger Lenker fuhr auf der Normalspur in Fahrtrichtung Zürich, als er plötzlich die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und die linke Leitplanke touchierte.
Die 89-jährige Beteiligte des Verkehrsunfalls von Niederwil ist im Spital ihren schweren Verletzungen erlegen.
Bereits in kritischem Zustand eingeliefert, befand sich die 89-Jährige im Kantonsspital Aarau auf der Intensivstation. Dort erlag sie am Dienstagnachmittag, 31. Dezember 2024, ihren schweren Verletzungen.
In der Silvesternacht hatte die Schaffhauser Polizei wie gewohnt alle Hände voll zu tun.
Zahlreiche Einsätze führten zu einer ereignisreichen Nacht im Bereich der Sicherheit, wobei erfreulicherweise keine gravierenden Vorfälle verzeichnet wurden.
Im Kanton Schwyz verlief die Silvesternacht grösstenteils ruhig.
In der Zeit von Dienstagabend, 31. Dezember 2024, bis am Neujahrsmorgen 2025 generierten rund ein Dutzend Meldungen eine Ausrückung.
In der Silvesternacht auf Mittwoch (01.01.2025), hat die Kantonspolizei St.Gallen rund 80 Einsätze geleistet.
Diese Zahl an Einsätzen entspricht ungefähr jenen der vergangenen Jahre. Besonders beschäftigt haben Einsätze wegen teils grobem Unfug mit Feuerwerk.
Auf dem Balkon einer Wohnung in Laufenburg brach in der Nacht ein Brand aus. Dieser verwüstete die Wohnung und richtete am Gebäude weiteren Schaden an.
Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist jedoch gross. Die Brandursache ist unklar.
HAPPY 2025! Wie schnell doch die Zeit vergeht – ein weiteres Jahr liegt hinter uns.
Das Social-Media-Team der Kantonspolizei Aargau blickt mit voller Dankbarkeit auf das Jahr 2024 zurück.
Zum Jahresende möchten wir innehalten und Danke sagen:
Danke an die Bevölkerung für das Vertrauen und die Unterstützung, die ihr uns immer wieder entgegenbringt. Gemeinsam gestalten wir ein starkes und sicheres Miteinander!
Das alte Jahr verabschiedet sich und ein neues Kapitel beginnt.
Blickt nicht zurück, sondern voller Zuversicht vorwärts ins 2025, dass mit Chancen, Hoffnungen und vielen kleinen Wundern auf euch wartet.
Rettungsaktion auf der A13: Dieser Mäusebussard verfing sich bei einem fahrenden Auto zwischen dem Dach und dem Skiträger.
Wir konnten ihn befreien – jetzt fliegt er unverletzt ins neue Jahr.
...
Geschätzte Zurzibieterinnen und Zurzibieter, werte Gäste unserer schönen Region, liebe Follower!
Wir dürfen als Polizeikorps auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken – voller wertvoller Begegnungen und guter Kontakte.
Zum Jahresabschluss geben wir euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen unserer Videoproduktionen und zeigen, dass auch bei uns nicht immer alles perfekt läuft!
Dieses Video soll euch zum Schmunzeln bringen und zeigen, dass hinter der Uniform Menschen mit Humor und Herz stecken.
Wir wünschen allen einen guten und sicheren Start ins neue Jahr!
Auch heute Abend und über den Jahreswechsel sind wir für euch da – für die Sicherheit der Bevölkerung im ganzen Kanton Schaffhausen.
Gestern Abend, kurz nach 17:00 Uhr, kam ein 59-jähriger Autolenker auf der Brünigstrasse in Lungern rechts von der Strasse ab und kollidierte mit einem Stein in der ansteigenden Böschung.
Die Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.82 mg/L; sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamts abgenommen.
Das Jahr neigt sich dem Ende – wir wünschen einen entspannten Jahresabschluss.
Bleibt sicher, gesund und denkt daran: Wir sind rund um die Uhr für euch da.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.