An der Lienhardstrasse in Biel werden ab Tscheneyweg bis zur Kreuzung Reuchenettestrasse Stützmauern gebaut.
Die Arbeiten dauern vom 24. November 2024 bis am 20. Dezember 2024 und ab 13. Januar 2025 bis am 21. Februar 2025.
Das Tiefbauamt führt entlang der Kantonsstrasse zwischen der Sodbachbrücke und dem Sportplatz Pöschen in Schwarzenburg Sicherheitsholzerei durch.
Die Arbeiten dauern vom 25. November 2024 bis am 29. November 2024. Die Teilstrecke Sodbachbrücke bis Sportplatz Pöschen ist in dieser Zeit täglich von 8 Uhr bis 17 Uhr vollständig gesperrt.
Vom 25. November 2024 bis am 13. Dezember 2024 erfolgt im Bereich Brodhüsi – Chapf die Schutzwaldpflege im Simmenwald.
Deshalb kommt es auf der Kantonstrasse jeweils an Werktagen von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr zu Einschränkungen für den Verkehr.
Beachten Sie folgende Tipps um sich vor Einbrüchen zu schützen...
Türen immer abschliessen
Licht brennen lassen
Verdächtiges der Polizei via 117 melden
Am 14. November 2024 durften wir 37 Kinder zum Zukunftstag willkommen heissen.
Sie erhielten einen spannenden Einblick in die Arbeitswelt ihrer Mamis, Papis, Gottis und Göttis.
Bei einem Selbstunfall eines alkoholisierten Autofahrers entstand in der Nacht auf Sonntag in Ettenhausen Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 4 Uhr war ein Autofahrer auf einem Feldweg zwischen der Iltishauserstrasse und der Elggerstrasse unterwegs. Dabei kam das Auto vom Feldweg ab und danach in einem Bachbett zum Stillstand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 16.11.2024, ca. 23.50 Uhr, ereignete sich auf der A3 bei Bilten, Fahrtrichtung Zürich, eine Auffahrkollision.
Ein 21-jähriger Autolenker fuhr auf der Normalspur und realisierte zu spät, dass das vor ihm fahrende Fahrzeug die Geschwindigkeit verlangsamte.
Zwischen dem 15.11.2024 und 17.11.2024 wurde in das Schulhaus Buchholz in Glarus eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf nicht bekannte Art Zutritt in das Schulhaus.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass es am 17.11.2024, kurz vor 6:00 Uhr, in der Via al Forte in Lugano zu einer Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Personen gekommen ist.
Ersten Ermittlungen zufolge und aus Gründen, die noch untersucht werden, wurde ein 21-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz im Ausland verletzt, nachdem er geschlagen worden war und zu Boden fiel.
Am Sonntagmorgen, 17. November 2024, verhaftete die Stadtpolizei sieben junge Männer, nachdem sie mehrere Fahrzeuge im Kreis 5 beschädigt hatten und vor der Polizei geflohen sind.
In der Nacht auf Sonntag wurden zudem im Kreis 7 weitere Fahrzeuge durch unbekannte Täterschaft beschädigt.
Am Sonntag (17.11.2024), kurz vor 10:30 Uhr, ist ein Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus an der Balgacherstrasse entdeckt worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen geht von Brandstiftung aus. Der Sachschaden wird auf über 100'000 Franken geschätzt. Es werden Zeugen gesucht.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (17.11.2024) im Islisbergtunnel auf der A4 eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Neben mehreren Schnellfahrern registrierte sie einen Raser.
Am Sonntagmorgen, 17. November 2024, kurz vor 2 Uhr, fuhr in Schwyz ein 21-jähriger Automobilist bergwärts auf der Nietenbachstrasse.
Auf Höhe der Verzweigung oberes Herrenfeld geriet das Fahrzeug rechtsseitig von der Strasse ab und kollidierte mit einem Erdhügel.
Am Samstagabend, 16. November 2024, kam es zu einer unbewilligten Demonstration und einem Farbanschlag auf das NZZ-Gebäude.
10 Personen wurden festgenommen. Am Gebäude entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag in Münchwilen, Aadorf und Tägerwilen zwei Autofahrer und einen Lastwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen. Diese waren alkoholisiert unterwegs.
Kurz nach 20.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Münchwilen einen Autofahrer.
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Am Samstagmittag, 16. November 2024, ist es in Speicher zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
Am Freitag, 15. November 2024, kurz vor 23.30 Uhr, fuhr ein 42-jähriger E-Bike-Fahrer, von der Umfahrungsstrasse herkommend, in den Kreisel Wysshus Ost ein und berührte dort mit der Pedale den Randstein der Mittelinsel.
Folgedessen stürzte der Mann und zog sich erhebliche Verletzungen zu.
Am Samstag (16.11.2024), kurz vor 13:30 Uhr, ist es in einem Waschküchen-Vorraum eines Wohnhauses an der Oberdorfstrasse zu einem Mottbrand gekommen.
Ein Bewohner meldete der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine starke Rauchentwicklung im Kellergeschoss.
Am Sonntag (17.11.2024), kurz vor 01:10 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft den öffentlichen Bücherkasten am Marktplatz angezündet. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.
Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.
In der Nacht auf Samstag, 16. November 2024, ist es in einem Wohnquartier in Herisau zu zwei Festnahmen gekommen.
Die beiden Männer haben mutmasslich versucht, Diebstähle aus Fahrzeugen zu begehen.
Am Freitagabend (15.11.2024) kam es beim Kreisverkehrsplatz (Kesslerloch), an der Schaffhauserstrasse in Thayngen, zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.
Am Donnerstagnachmittag, 14. November 2024, gegen 14.00 Uhr, ereignete sich auf einem Fussgängerstreifen auf der Bahnhofstrasse in Pratteln BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht den fehlbaren Lenker.
Diensthunde und ihre Hundeführer/innen trainieren viel zusammen, um im Einsatz ihre Fähigkeiten sofort abrufen zu können.
Dieses Können wurde am Donnerstag und Freitag an den jährlich stattfindenden Diensthunde-Verbandsprüfungen in verschiedenen Disziplinen abgerufen und bewertet.
Am Morgen des 16. November 2024 wurde in der Strafvollzugsanstalt Crêtelongue ein Häftling leblos in seiner Zelle aufgefunden.
Am Samstagmorgen, kurz vor 07:30 Uhr, wurde ein Häftling vom Gefängnispersonal leblos in seiner Zelle entdeckt. Der sofort herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Am Freitag, 15.11.2024, ca. 19.20 Uhr, meldete ein aufmerksamer Anwohner, dass bei der Sammelstelle an der Bahnhofstrasse in Niederurnen ein Dieb am Werk sei.
Dieser verschaffte sich Zugang zum Areal und durchsuchte das Sammelgut.
Am Freitagabend kam es bei der Bushaltestelle Weiermatt zwischen zwei Automobilisten zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am Freitagabend, 15. November 2024, kurz vor 21:00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Aargau eine Auseinandersetzung zwischen zwei Automobilisten bei der Bushaltestelle Weiermatt in Windisch gemeldet. Dabei erlitt eine Person Verletzungen. Umgehend wurden mehrere Polizeipatrouillen sowie eine Ambulanz vor Ort aufgeboten.
In der Nacht auf Samstag, 16. November 2024, ist es im Appenzeller Hinterland zu drei Verkehrsunfällen gekommen. Ein Motorradfahrer hat sich verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden. Die Lenker der anderen Unfälle blieben unverletzt.
Kurz nach Mitternacht fuhr ein 17-jähriger Motorradlenker auf der Degersheimerstrasse in Richtung Schwänlikreisel. In einer Rechtskurve, unmittelbar vor der Bushaltestelle Müli, kam er aus bislang unbekannten Gründen zu Fall. Der aufgebotene Rettungsdienst brachte den Verunfallten mit eher leichten Verletzungen in ein Spital.
Seit einigen Tagen ist die Region Jura Ziel von Betrugsfällen durch „falsche Polizisten“. Dabei kontaktiert eine Person potenzielle Opfer – meist ältere Menschen – telefonisch und behauptet, für die Polizei zu arbeiten. Während des Gesprächs erklärt sie, dass es ein Problem mit der Bankkarte des Opfers gebe.
Die Täter überzeugen die betroffene Person vom angeblichen Problem und kündigen an, dass ein ziviler Polizist zu ihrem Wohnsitz kommen werde, um die Bankkarte abzuholen und die Angelegenheit zu klären. Sobald die Täter das Vertrauen des Opfers gewonnen haben, bleibt der Kontakt telefonisch bestehen. Ein falscher Polizist erscheint vor Ort, legitimiert sich mit einem auf seinem Mobiltelefon angezeigten Foto und führt das Szenario weiter. Schliesslich erlangt er unter dem Vorwand seiner Funktion den PIN-Code sowie die Bankkarte.
Bei einem Mottbrand in einem Baucontainer in Ettenhausen entstand in der Nacht auf Samstag Sachschaden.
Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.
Bei einem Selbstunfall eines Autofahrers in Rickenbach bei Wil entstand in der Nacht auf Samstag Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 3.45 Uhr bog ein Autofahrer vom Breitekreisel in die Toggenburgerstrasse ein. Beim Kreisel an der Breitestrasse fuhr er geradeaus, wodurch sein Auto auf dem Kreisel mit einem grossen Stein kollidierte und zum Stillstand kam.
Am Samstag, dem 16. November 2024, gegen 07:00 Uhr, wurde die Kantonspolizei über einen Verkehrsunfall bei der Ausfahrt der A16, Anschlussstelle Bassecourt, in Höhe des Vorfahrt-Gewähren-Schilds informiert.
Ein Autofahrer übersah ein korrekt fahrendes Fahrzeug auf der Strasse in Richtung Bassecourt. Durch den Zusammenstoss wurden beide Fahrzeuge gegen eine Mauer am Strassenrand gedrückt.
In einer Küche eines Mehrfamilienhauses ist ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin musste von der Feuerwehr gerettet werden. Mit einer Rauchgasvergiftung wurde die 84-Jährige ins Spital eingeliefert.
Auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ist am Samstagmorgen (16. November 2024), kurz vor 10:30 Uhr ein Notruf eingegangen, wonach es in einer Wohnung an der Metallstrasse in der Stadt Zug brenne.
Am Freitagvormittag, 15. November 2024, sind in Gais während der Fahrt Strohballen, welche sich auf einem Lastwagen befunden haben, in Brand geraten.
Personen wurde keine verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.
Am Freitagabend sind ein Fussgänger und ein Kleinkind in Konolfingen von einem Auto erfasst worden. Der verletzte Mann und das schwerverletzte Kind wurden von je einem Ambulanzteam ins Spital gebracht.
Ein weiterer Fussgänger blieb unverletzt. Der Unfall wird untersucht.
Rund um das Länderspiel kam es zu Polizeieinsätzen. Während des Spiels unterstützte die Stadtpolizei Zürich den privaten Sicherheitsdienst wegen zahlreichen Provokationen und Auseinandersetzungen auf den Zuschauerrängen. Nach dem Spielende des Länderspiels fiel ein BMW-Fahrer unmittelbar beim FCZ-Platz aufgrund provokativer Aktionen und seiner Fahrweise auf.
Als er nach einer Verkehrskontrolle die Flucht ergriff, konnte er wenig später angehalten und verhaftet werden. Diesbezüglich sucht die Stadtpolizei Zürich Zeugen.
Nach einem Selbstunfall musste ein Zweiradlenker von Spezialisten der Sicherungs- und Rettungstechnik geborgen werden.
Mit erheblichen Verletzungen wurde der 57 -jährige Mann ins Spital eingeliefert.
Am Freitag (15.11.2024), um 06:15 Uhr, ist es auf der Berneckerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der 40-jährige E-Bikefahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (16.11.2024), kurz nach 01:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Wohnwagens auf dem Campingplatz erhalten.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Brandursache wird abgeklärt.
Am Donnerstag (14.11.2024), kurz nach 23:50 Uhr, hat sich ein 22-jähriger Autofahrer einer Kontrolle der Kantonspolizei St.Gallen entzogen.
Anschliessend flüchtete er und setzte seine Fahrt trotz Nachfahrt der Kantonspolizei St.Gallen fort. Auf dem Marktplatz in Grabs konnte der 22-Jährige festgenommen werden.
Am Samstag (16.11.2024), kurz vor 02:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass sich im Quartier ‘Bächis’ in Hinterforst ein Mann verdächtig verhalte.
Zudem konnte ein in diesem Zusammenhang stehendes Auto gemeldet werden.
Am Freitag (15.11.2024), kurz nach 17:20 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 65-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Freitag (15.11.2024), kurz nach 14:15 Uhr, ist es auf der Poststrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 75-jährige Autofahrer war alkoholisiert unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitagnachmittag (15.11.2024) verletzte sich ein E-Bike-Fahrer bei einem Sturz auf dem Ruckhaldenweg.
Der Mann wurde durch die Rettung St.Gallen ins Spital gebracht.
Am Freitagmittag (15.11.2024) wurde auf der St.Jakob-Strasse eine Fussgängerin angefahren.
Sie wurde mittelschwer verletzt und durch die Rettung St.Gallen ins Spital gebracht.
Anfang November hielten die Agenten der Police Régionale des Villes du Centre (PRVC) einen Lenker eines elektrischen Trottinetts an. Die Kontrolle ergab, dass das Gefährt eine Geschwindigkeit von 87 km/h erreichen konnte.
Darüber hinaus wurden Anfang November zwei Raserdelikte von der Kantonspolizei registriert.
Die Kommission Verkehr und Bau (VBK) des Luzerner Kantonsrates nimmt den Planungsbericht Tempo 30 zustimmend zur Kenntnis, macht aber verschiedene Bemerkungen zu den Kriterien und verlangt eine Anpassung der Strassenverkehrsverordnung.
Da aus Sicht der Kommission damit die Hauptanliegen der Initianten aufgenommen werden, lehnt sie die Volksinitiative zu Tempo 50 ab. Zustimmend zur Kenntnis genommen wird auch der Massnahmenplan Naturgefahren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.