Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle ist, die teilweise schwere oder sogar tödliche Folgen haben.
Die Fahrzeuglenkenden werden deshalb erneut dazu aufgerufen, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der anderen Verkehrsteilnehmenden einzuhalten.
In der Nacht auf Samstag, 05. September 2026, hat sich in Urnäsch ein Selbstunfall mit einer 18-jährigen Rollerfahrerin ereignet.
Die junge Frau wurde dabei schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital geflogen.
Am Freitag, 04. September 2026, hat sich in Rehetobel ein Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen ereignet.
Dabei entstand bei beiden Fahrzeugen Totalschaden.
Am Freitagabend (04.09.2026) ist es im Rahmen eines Fussballspiels im Gründenmoos zu einer Auseinandersetzung zwischen Spielern gekommen.
Dabei wurde ein Mann erheblich verletzt. Ein weiterer Beteiligter erlitt leichte Verletzungen.
Eine Scheune in Burg geriet am Freitagabend in Brand und wurde trotz umgehend eingeleiteten Löscharbeiten der Feuerwehr vollständig zerstört.
Der Brand führte zu einem grösseren Aufgebot der Feuerwehr. Eine Person musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Es entstand grosser Sachschaden.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Freitagabend nach einem Selbstunfall in Tobel seinen Führerausweis abgeben.
Kurz nach 21.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Braunauerstrasse ein Autofahrer in einen Gartenzaun geprallt sei.
Am Freitagnachmittag (04.09.2026) hat die Stadtpolizei St.Gallen im Kantipark einen 51-jährigen Kubaner angehalten, nachdem ein Mann mit einer Machete gemeldet worden war.
Die Einsatzkräfte fanden kurze Zeit später eine Machete in einem Gebüsch.
Am Freitagnachmittag (04.09.2026) hat die Stadtpolizei St.Gallen am Hauptbahnhof eine 46-jährige Nordmazedonierin mit einem Küchenmesser angehalten.
Die Frau schrie teilweise herum und wurde nach einer ärztlichen Begutachtung in eine Klinik eingewiesen.
Bei einem Autobrand in Siegershausen entstand am Freitagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Eine 65-jährige Autofahrerin war kurz nach 19.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs.
Ein Motorradfahrer wurde am Freitag in Siegershausen bei der Kollision mit einem Lieferwagen verletzt.
Ein 64-jähriger Motorradfahrer war kurz nach 15 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs und wollte bei Dippishausen einen Lieferwagen überholen.
Der Grosseinsatz der Kantonspolizei St.Gallen vom Freitagabend/Samstagnacht (05.09.2026) beim Oberstufenzentrum ist beendet.
Nach aktuellem Kenntnisstand kam es zu keiner Schussabgabe. Die wahrgenommenen Knallgeräusche stammen mutmasslich von pyrotechnischen Gegenständen. Verletzt wurde niemand.
Im Kreis 12 ist am Freitagnachmittag in einer Tiefgarage ein Feuer ausgebrochen.
Beim Brand wurde niemand verletzt. An Fahrzeugen und der Infrastruktur entstand jedoch grösserer Sachschaden. Die Brandursache ist noch unklar.
Die Kantonspolizei Tessin hat am Sonntag kurz nach 13.30 Uhr bei Morcote die Leiche der seit dem 29. August 2026 vermissten Frau geborgen.
Die 36-jährige Schweizerin aus dem Kanton Zürich wurde im Luganersee tot aufgefunden.
Am heutigen Tag, gegen 13.10 Uhr, ereignete sich im Dorf Courrendlin auf einem Parkplatz hinter der Bar Le Chalet ein Verkehrsunfall.
Ein Kind auf einem Trottinett wurde von einem rückwärtsfahrenden Auto angefahren und leicht verletzt. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort.
(Sitten, Wallis). Am heutigen Freitag, 4. September, haben 35 Frauen und Männer im Rahmen einer Zeremonie in der Kathedrale von Sitten offiziell ihren Eid abgelegt.
Unter ihnen befanden sich 22 Aspirantinnen und Aspiranten, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, 6 kürzlich in die Polizeikorps eingetretene Polizistinnen und Polizisten sowie 7 administrative Mitarbeitende.
Update zu dieser Vermisstmeldung (06.09.2026)
Wir teilen Ihnen mit, dass Thomas F., der seit dem 4. September 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Wenn die Polizei plötzlich selbst einen Bussenzettel unter der Windschutzscheibe entdeckt, ist die Überraschung erst einmal gross.
Falsch parkiert war Bodan 606 natürlich nicht.
Achtung, Radarkontrolle! Sicherheit hat dieses Wochenende Heimvorteil.
Gerne empfangen wir euch am Sonntag, 6. September 2026, von 10 bis 16 Uhr am Polizeistützpunkt in Schmerikon.
Sexualisierte und psychische Gewalt unter Jugendlichen sind auch im Kanton Uri eine Realität.
Mit der Präventionskampagne „Love Limits“ setzen die Fachstelle Kindesschutz und der Schulpsychologische Dienst deshalb erneut auf Sensibilisierung und Aufklärung.
Heute Vormittag ereignete sich auf der Route d’Oron in Gillarens ein Verkehrsunfall.
Eine Autofahrerin wurde verletzt und mit einem Helikopter in ein Spital geflogen.
Auf einem Fahrradweg in Birr wurde am Donnerstagabend eine 17-jährige Frau Opfer eines sexuellen Übergriffs.
Die Kantonspolizei leitete umgehend eine Fahndung ein.
Am Freitag, 4. September 2026, um circa 12.30 Uhr, hat ein Mann am Barfüsserplatz einen 33-Jährigen bei einer Auseinandersetzung verletzt.
Zwei Kriminalpolizisten der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, die in ihrer Freizeit unterwegs waren, konnten den mutmasslichen Täter anhalten.
In der Nacht auf Freitag hat die Kantonspolizei Zürich in Fahrweid (Gemeinde Geroldswil) sowie in Pfäffikon SZ (Gemeinde Freienbach), in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Schwyz, zwei Raser aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach Mitternacht (4.9.2026) fuhr ein 32-jähriger Kosovare von Geroldswil her auf der Niederholzstrasse, als er sein Fahrzeug massiv beschleunigte.
Die Genfer Kantonspolizei sucht die Eigentümer zahlreicher Schmuckstücke, Uhren und weiterer Wertsachen, die am 14. August 2026 gefunden oder sichergestellt wurden.
Die Kriminalpolizei hat die Gegenstände fotografiert und mit Referenznummern versehen, damit mögliche Besitzer ihr Eigentum wiedererkennen können.
Nach der Demonstration vom 14. Juni 2026 wurden 226 Verfahren eröffnet.
Sie betreffen die Erhebung erkennungsdienstlicher Daten, das polizeiliche Ordnungsdispositiv und dessen Verlängerung zu Zwecken strafrechtlicher Ermittlungen oder beide Aspekte.
Gemeinsam im Einsatz.
Am Montagmorgen standen wir gemeinsam mit der Feuerwehr Walchwil, dem Rettungsdienst Zug, der REGA und der Zuger Polizei im Einsatz.
Das Bau- und Verkehrsdepartement und die BVB haben die Gleisarbeiten am Marktplatz planmässig abgeschlossen.
Ab dem 7. September 2026 verkehren wieder Trams zwischen Barfüsserplatz und Marktplatz.
Ein Blick auf die Beweise – und plötzlich ist der Fall gelöst und der Ermittler zieht mitten in der Nacht alleine los?
Das passiert vielleicht beim Sonntagskrimi oder bei Sherlock Holmes so.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es in der Nacht auf Freitag, 4. September 2026, in Derendingen gelungen, einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Er steht in Verdacht, einen Einbruchdiebstahl in eine Pizzeria begangen zu haben, und wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Mittwoch wurde ein Automobilist auf der A12 bei Bösingen mit einer Nettogeschwindigkeit von 251 km/h gemessen.
Das Fahrzeug wurde von der Kantonspolizei angehalten und beschlagnahmt.
„Ihr geht wieder raus und bötelt.“
Dass die Seepolizei weit mehr macht als bei schönem Wetter über den Zugersee zu fahren, weiss Thomas Pfister bestens.
Telefonbetrüger sind derzeit wieder vermehrt aktiv.
Am Donnerstagnachmittag, 3. September 2026, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 9 eine Geldabholerin in flagranti fest.
Ein E-Bike-Fahrer wurde bei der Kollision mit einem Auto am Freitag in Frauenfeld mittelschwer verletzt.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Aufgrund neu erlangter Hinweise hat die Staatsanwaltschaft Baden eine Hausdurchsuchung in Räumlichkeiten angeordnet, die bislang nicht mit dem Strafverfahren gegen den bereits angeklagten 57-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Baden in Verbindung gebracht worden waren.
Dabei wurden weitere Datenträger entdeckt und sichergestellt.
Im Zusammenhang mit dem Auffinden der leblosen 52-jährigen Schweizerin mit Wohnsitz im Luganese in den Gewässern des Luganersees teilt die Staatsanwaltschaft mit, dass im Laufe des gestrigen Tages das rechtsmedizinische Gutachten zu den autoptischen Untersuchungen übermittelt wurde.
Die Ergebnisse der Obduktion sowie der radiologischen, toxikologischen, labormedizinischen und histologischen Untersuchungen wurden gemeinsam mit den anamnestischen und den Umständen des Ereignisses betreffenden Daten ausgewertet.
Zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen (04.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen sieben Verkehrsteilnehmende angehalten, die angetrunken, alkoholisiert oder in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren.
Zwei Personen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, einer weiteren Person wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt.
Am Donnerstagmorgen (03.09.2026) ist es zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Eine 59-jährige Autofahrerin wurde erheblich verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwochabend (02.09.2026) ist es zu einer Frontalkollision zwischen einem Elektromotorrad und einem Velo gekommen.
Ein 60-jähriger Velofahrer wurde erheblich verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen ist am frühen Freitagmorgen (4.9.2026) in Wil ZH ein Mann schwer verletzt worden.
Gegen 4.45 Uhr fuhr ein 40-jähriger Mann mit einem Personenwagen auf der Badener Landstrasse von Rafz in Richtung Wil ZH.
Am Freitagmorgen, gegen 5.00 Uhr, wurde die Alarmzentrale der Feuerwehr über einen Brand in Lugnez informiert.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen eine Scheune sowie ein Wohnhaus und dessen Nebengebäude in Flammen.
Im August stellte die Kantonspolizei Wallis bei ihren Kontrollen zwei neue Raserdelikte sowie drei Fälle von Manipulationen an Abgasreinigungssystemen fest.
Zudem konnte ein Motorradfahrer identifiziert werden, der bereits im Juni eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung begangen hatte.
In Milken ist es am Donnerstagabend zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Fällt im Seelisbergtunnel die Stromversorgung aus, sind zahlreiche technische Anlagen betroffen. Beleuchtung, Signalisation, Überwachung und weitere Systeme benötigen elektrische Energie. Wie wichtig eine zuverlässige Versorgung ist, zeigte sich im August 2026. Nach einem schweren Unfall beim Südportal kam es zu einem Stromausfall, worauf der Tunnel zunächst vollständig gesperrt werden musste.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Technik im Seelisbergtunnel auf Strom angewiesen ist, wie wichtige Systeme bei einem Ausfall weiter versorgt werden und warum trotz Notstrom eine Sperrung notwendig sein kann.
Notruf – darf ich deswegen die 117 wählen?
Viele Menschen zögern, die Polizei über die 117 anzurufen. Vielleicht ist es ja doch nichts? Vielleicht störe ich?
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.