Die Tunnels entlang der Nationalstrassen werden periodisch gereinigt. Dabei werden auch Unterhaltsarbeiten durchgeführt. In den nächsten Wochen werden der Längholz- und der Büttenbergtunnel auf dem Ostast der A5 bei Biel diesen Arbeiten unterzogen. Dafür kommt es zu Nachtsperrungen.
Nach einem Einbruch in eine Autogarage wurde am Montag in Frauenfeld ein Tatverdächtiger festgenommen und inhaftiert. Kurz nach 1 Uhr ging die Meldung bei der Kantonalen Notrufzentrale ein, dass soeben in ein Garagenbetrieb an der Sägereistrasse eingebrochen worden sei.
Das Risiko, mit dem Töff schwer zu verunfallen, ist deutlich höher als mit anderen Verkehrsmitteln. Obwohl Motorradfahrende nur 3 % der Fahrdistanz im motorisierten Strassenverkehr zurücklegen, entfallen auf sie mehr als ein Viertel der schweren Verkehrsunfälle.
Am Montagvormittag (13.04.2026) ist es auf er Hauptstrasse nach einem Ausweichmanöver zu einem Selbstunfall eines Traktors und seinem landwirtschaftlichen Anhänger gekommen. Dabei kippte die komplette Fahrzeugkombination. Der genaue Unfallhergang ist derzeit unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Wenn ein Schlüssel verloren geht, ein Haustier verschwindet oder ein wertvoller Gegenstand gestohlen wird, beginnt für Betroffene oft eine nervenaufreibende Suche. Trotz moderner Technologien bleiben viele Fälle ungelöst – nicht zuletzt, weil entscheidende Hinweise aus der unmittelbaren Umgebung fehlen. Eine Schweizer Lösung setzt genau hier an: Die App ivault verbindet moderne Technologie mit einem einfachen Prinzip – der Hilfe aus der Nachbarschaft.
Der Schulanfang bringt für Kinder einen grossen Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Wege werden allein zurückgelegt, Entscheidungen ohne direkte Begleitung getroffen. Neben dem richtigen Verhalten im Strassenverkehr ist auch der Umgang mit fremden Menschen ein wichtiger Aspekt der Sicherheit. Kinder begegnen täglich fremden Personen. Entscheidend ist, dass sie Situationen richtig einordnen und wissen, wie sie reagieren können. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie Ihrem Kind einfache, alltagstaugliche Regeln vermitteln, ohne Angst zu erzeugen.
Am Montagnachmittag (13. April 2026, nach 13:30 Uhr) ereignete sich auf der Bernstrasse im Ortsteil Hüswil ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einem Lieferwagen. Eine Person wurde verletzt und vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Montagabend (13. April 2026, nach 18:30 Uhr) kam es auf der Autobahnausfahrt Emmen-Süd (Fahrtrichtung Norden) zu einem Selbstunfall. Ein 29-jähriger Lenker prallte mit seinem Fahrzeug gegen die Leitplanke.
Am frühen Dienstagmorgen (14. April 2026, kurz vor 03:00 Uhr) fuhr ein 47-jähriger Mann mit einem Mietauto durch die Luzerner Altstadt. Gemäss eigenen Angaben wurde er vom Navigationssystem über die Rathaustreppe geführt, wo das Fahrzeug stecken blieb.
Das Tief mit Zentrum über dem Tyrrhenischen Meer füllt sich langsam auf, damit lässt der Zustrom von feuchter Mittelmeerluft aus Südosten allmählich nach. Gleichzeitig dehnt sich ein Hochdruckgebiet von Spanien bis nach Norddeutschland aus. Der Hochdruckeinfluss sorgt zunächst im Westen für eine Stabilisierung und Abtrocknung der Luft, am Mittwoch auch in der übrigen Schweiz. Nördlich der Alpen bleiben aber die unteren Luftschichten noch angefeuchtet.
Aufgrund einer möglichen Verletzungsgefahr durch metallische Fremdkörper ruft die französische Marke Auzou das Produkt "P'tit Loup: ma peluche à habiller" zurück. Der Rückruf erfolgt auf Empfehlung des Lieferanten.
Am Montagnachmittag 13. April 2026, kurz vor 15.00 Uhr, kam es im ersten UG der Rennbahnklinik an der Kriegackerstrasse in Muttenz zu einem sehr kleinen Brandausbruch. Verletzt wurde niemand.
Ein 37-jähriger Arbeiter wurde am Montag in Diessenhofen durch einen Stromschlag unbestimmt verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntag, 13. April 2026, traf der FC Sion am letzten Spieltag der Gruppenphase auf den FC Lausanne-Sport. Im Anschluss an die Begegnung kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans, bei denen mehrere Personen leicht verletzt wurden und vereinzelt Brände ausbrachen.
Am Samstag, 11.04.2026, hat die Kantonspolizei Obwalden in Sarnen einen mutmasslichen Einbrecher festgenommen. Kurz nach 15:15 Uhr meldete der Wirt eines Restaurants der Kantonspolizei Obwalden, dass er einen unbekannten Mann in seinem abgeschlossenen Restaurant überrascht habe.
Auf einer Baustelle ist ein Arbeiter von einem Greifer eines Baggers getroffen und eingeklemmt worden. Dabei erlitt der 56-Jährige lebensbedrohliche Verletzungen.
Am Samstagnachmittag (11.04.2026) ist beim Siessenweiher über die Strassenentwässerung Gülle in den Weiher gelangt. Aufgrund der örtlichen Verlandung fand keine Gewässerverschmutzung statt.
Am Sonntagabend, 12. April 2026, kurz nach 18.20 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der A22 bei Liestal einen Selbstunfall. Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Montagmorgen (13.04.2026) ist ein international ausgeschriebener und inhaftierter Mann bei der Vorbereitung zu seinem Ausschaffungstransport ab dem Polizeistützpunkt Thal geflüchtet. Eine umgehend eingeleitete Fahndung blieb bislang erfolglos. Vom Mann geht keine Gefahr für die Öffentlichkeit aus.
Heute haben wir zusammen mit Kindergartenkindern ein Auge auf alles mit mehr als zwei Rädern geworfen. Dabei ging es um das Verhalten am Fussgängerstreifen. Die Kinder wählten die von uns eingetrimmte Taktik "Warte, Luege, Lose, Laufe". Damit kamen sie fast immer erfolgreich auf die andere Strassenseite.
Im Weyermannshaus in Bern werden auf der Kantonsstrasse Murten–Bern beim Knoten Murtenstrasse–neue Murtenstrasse Arbeiten an der Fernwärmeleitung von Energie Wasser Bern und am Strassenanschluss durchgeführt. Die Arbeiten dauern vom 20. April 2026 bis circa Mitte Juni 2027. In dieser Zeit ist die Verkehrsführung eingeschränkt, mit reduzierten Spuren.
Auf der Bernstrasse in Wengi wird auf dem Abschnitt Wengikreisel bis Wald Abzweiger Balm bei Messen der Belag erneuert. Die Vorbereitungsarbeiten dauern vom 14. bis 20. April 2026.
Wegen Belagsarbeiten muss der Bahnübergang Worb SBB auf der Rubigenstrasse von Samstag, 18. April, 5 Uhr, bis Montag, 20. April 2026, 6 Uhr, komplett gesperrt werden. Für den motorisierten Verkehr wird eine Umleitung ab Rubigen via Allmendingen, Muri, Gümligen, Worb und umgekehrt eingerichtet.
Seit letzter Woche laufen die Arbeiten an den Urner Passstrassen. Voraussichtlich wird die Oberalppassstrasse als erster Alpenpass Ende April 2026 für den Verkehr freigegeben.
Die Tunnels entlang der Nationalstrassen werden periodisch gereinigt. Diese Arbeiten tragen zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Diese Woche kommt es für die Reinigungsarbeiten beim Tunnel Mittal auf der A6 zwischen Goppenstein und Gampel zu Verkehrseinschränkungen.
Am vergangenen Wochenende ist es in Stein am Rhein und in der Stadt Schaffhausen zu mehreren Einbrüchen in Gewerbeliegenschaften gekommen. Dabei wurde Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken entwendet. Die Schaffhauser Polizei schliesst nicht aus, dass die Taten von derselben Täterschaft verübt wurden, und sucht Zeugen.
Eine 64-jährige Automobilistin geriet am Montagmorgen in Kirchdorf mit ihrem Peugeot auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden BMW. Die Ambulanz brachte die leicht verletzte Lenkerin ins Spital. Die Polizei nahm ihr den Führerausweis ab. Als Unfallursache steht Übermüdung im Vordergrund.
Am Samstagabend (11. April 2026, kurz vor 20:00 Uhr) ereignete sich in Emmenbrücke ein Verkehrsunfall. Ein 49-jähriger Lenker fuhr mit seinem Auto von Reussbühl in Richtung Emmenbrücke.
Am Montagmorgen (13. April 2026, 06:00 Uhr) brannte auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Norden, nach dem Rathausetunnel, ein Lieferwagen. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagnachmittag (12.04.2026) ist ein 52-jähriger Mann auf der Henauerstrasse mit seinem Auto verunfallt. Das Auto war gegen ein Geländer geprallt. Der Mann wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (12.04.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf Verkehrsteilnehmende als fahrunfähig oder alkoholisiert eingestuft, nachdem sie im Rahmen von Verkehrskontrollen angehalten worden waren oder verunfallt sind. Ein Autofahrer flüchtete vor einer Kontrolle, konnte aber angehalten werden.
Am späteren Sonntagnachmittag kollidierte ein 63-jähriger PW-Lenker in Rupperswil auf der Aarestrasse mit einem Stein am rechten Strassenrand. Der dadurch weggeschleuderte Steinbrocken erfasste eine 57-jährige Fussgängerin. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen. Ein Atemalkoholtest beim Lenker ergab einen erhöhten Wert. Die Polizei nahm ihm den Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamts ab.
Am Sonntagnachmittag, 12. April 2026, kurz nach 13.30 Uhr, kam es in Liestal bei der Verzweigung Oristalstrasse / Sichternstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagmittag (09.04.2026) hat die Schaffhauser Polizei bei einer mobilen Schwerverkehrskontrolle am Grenzübergang Thayngen einen Chauffeur angehalten, der massiv gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung verstossen hatte.
Safety Signage hat das Mehrzweckfahrzeug (MZF) der Feuerwehr Oberes Fricktal mit einer neuen, hochreflektierenden Beschriftung ausgerüstet. Das Einsatzfahrzeug wurde mit moderner Level-2-Technik und einem auffälligen grauen Reflexband versehen, wodurch die Sichtbarkeit bei Tag und Nacht deutlich verbessert wird.
In Kaiserstuhl kam es am Sonntag zu einem Einsatz von Rettungskräften mit Unterstützung aus der Luft. Im Zusammenhang mit einem medizinischen Notfall wurde ein Rettungshelikopter aufgeboten, der im Gebiet eine Landeeinweisung erhielt.
Letzte Woche fand in Andermatt die 73. Ausgabe der Internationalen Zollskiwettkämpfe statt. Dabei massen sich Spitzensportlerinnen und Spitzensportler des Zolls aus der Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich und Deutschland in alpinen und nordischen Disziplinen.
Am Sonntag, 12. April 2026, ist es in Urnäsch zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Es wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Eine sich langsam abschwächende Front liegt heute Sonntag über dem Jura und verlagert sich kaum. Gleichzeitig zieht ein Tief von Nordafrika Richtung Sardinien. Dadurch dreht die Strömung auf Süd bis Südost und in der Höhe wird feuchte und mit Saharastaub angereicherte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite geführt, in den Alpen wird es leicht föhnig. Am Montag zieht das Höhentief von Korsika unter Abschwächung allmählich über die Alpen und sorgt auch im Norden für eine Labilisierung und Anfeuchtung der Luft. Am Dienstag dehnt sich ein Hoch von Westfrankreich bis nach Deutschland aus und sorgt mit einer mässigen Bise für eine zögerliche Stabilisierung und Abtrocknung der Luft.
In der Nacht auf Sonntag wurde in Moosseedorf ein minderjähriger Autolenker festgestellt, der ohne Kontrollschilder unterwegs war. Er entzog sich der Kontrolle und konnte nach einer Nachfahrt angehalten werden.
Am Samstagnachmittag, 11. April 2026, ist eine Person beim Abstieg vom Pilatus von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Die aufgebotenen Rettungskräfte konnten den Mann rasch lokalisieren und mit schweren Verletzungen bergen.
Am Sonntagmorgen kam es an der Lorrainestrasse in Bern zu einem Brand. Durch den Brand und die starke Rauchentwicklung entstand ein hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag drei Männer festgenommen, nachdem sie in Frauenfeld Ladendiebstähle begangen hatten und in Kreuzlingen in ein Auto eingebrochen waren. Alle drei wurden inhaftiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.