Am frühen Sonntagmorgen (13. Oktober 2024, nach 04:30 Uhr) entzog sich ein 18-jähriger Schweizer, welcher alkoholisiert (0,39 mg/l) mit einem Auto unterwegs war, einer Polizeikontrolle.
Dabei schaltete er das Fahrzeuglicht aus und fuhr mit übersetzter Geschwindigkeit.
Am Sonntagmorgen (13. Oktober 2024, um 08:45 Uhr) kam es auf der Obergrundstrasse in der Stadt Luzern zu einem Auffahrunfall.
Ein alkoholisierter 27-jähriger Mann aus Eritrea bemerkte zu spät, dass das vorausfahrende Fahrzeug bremste und fuhr in dessen Heck.
Am Sonntagnachmittag (13. Oktober 2024, kurz vor 16:00 Uhr) ereignete sich in Hitzkirch ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.
Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Sonntag (13.10.2024), kurz nach 11:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der vorerst unbekannte 33-jährige Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle. Nach einer Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte er angehalten werden. Es stellte sich heraus, dass er das Auto zuvor entwendet und die Kontrollschilder gestohlen hatte.
Am Montag (14.10.2024), kurz nach 1 Uhr, ist es am Gasterweg zu einem Brand in einer Garage und einer Büroräumlichkeit gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Die Brandursache ist unklar und wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
Betrunken kam ein Automobilist am Sonntagabend bei Mumpf von der Strasse ab. Sein Wagen überschlug sich und wurde demoliert.
Eine Ambulanz brachte den 63-Jährigen ins Spital.
In Arch baut das Tiefbauamt auf der Kantonsstrasse zwischen Gossliwil- und Archstrasse einen neuen Belag ein.
Deshalb muss dieser Strassenabschnitt von Mittwoch, 23. Oktober, 15 Uhr, bis Freitag, 25. Oktober 2024, 5 Uhr, für den Verkehr komplett gesperrt werden.
In Wilderswil muss der Bachdurchlass „Im Steischlag“ auf dem Kantonsstrassenabschnitt Zweilütschinen–Sandweidli instandgesetzt werden.
Die Arbeiten dauern vom 21. Oktober bis am 29. November 2024.
Auf der Strecke Spiez–Interlaken sichert das Tiefbauamt vom 21. Oktober bis am 15. November 2024 im Bereich Lütscheren den Felsen oberhalb der Kantonsstrasse.
Der Fels entlang der Därligenstrasse ist sehr brüchig und muss für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden mit einer Netzabdeckung gesichert werden.
Die BLS saniert den Bahnübergang Hohlestrasse in Belp.
Deshalb wird der Bahnübergang von Freitag, 25. Oktober, ab 20 Uhr, bis Montag, 5. November 2024, 4 Uhr, für sämtliche Verkehrsteilnehmenden gesperrt.
In Hohenrain hat am vergangenen Donnerstag eine Scheune gebrannt. Das Feuer konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Mehrere hundert Schweine wurden gerettet.
Der Brand ist auf eine technische Ursache zurückzuführen.
Am 13. Oktober 2024 um 15:20 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri via TCS eine Meldung, dass es auf der Bristenstrasse zur Auslösung eines Airbags in einem Fahrzeug gekommen sei.
Der Alarm wurde aufgrund der Auslösung des Airbags automatisch aus dem Fahrzeug abgesetzt (E-Call) und übermittelt.
In der Nacht auf Sonntag sind zwei Jugendliche in Bern in einem gestohlenen Auto mit teilweise massiv überhöhter Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Sie konnten nach einer Nachfahrt in Wabern angehalten werden. Ihnen werden diverse Delikte zur Last gelegt.
In der Nacht auf Sonntag ist eine Wohnung in Bern in Brand geraten. Das Gebäude musste evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Eine Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Sonntag, 13. Oktober 2024, kurz nach 2.50 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein Brand in einer Wohnung an der Weberstrasse in Bern gemeldet.
Nach einem Einbruch in ein Restaurant in Kreuzlingen haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau am Samstagabend einen Täter in flagranti festgenommen.
Der Mann wurde inhaftiert.
In der Nacht auf Sonntag verlor eine Automobilistin in Erlinsbach die Herrschaft über ihr Fahrzeug und verunfallte. Sie musste von der Feuerwehr befreit werden.
Der Unfall ereignete sich am Samstagabend, 12. Oktober 2024, kurz vor 23.00 Uhr auf der Saalhöhe unweit der Klinik Barmelweid. Die Kantonale Notrufzentrale erhielt eine Meldung über ein auf der Seite liegendes Auto, worin eine Person eingeklemmt sei.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (13.10.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Wohnheim an der Hostetstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Sonntag (13.10.2024), kurz vor 5 Uhr, ist es in einem Lokal am Bohl zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Dabei wurde einer der Beteiligten, ein 27-jähriger Kubaner, mit einem Gegenstand verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (12.10.2024), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Ifangstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 38-jähriger Mann war alkoholisiert am Steuer. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (13.10.2024), kurz vor 00:30 Uhr, ist es Rheinaustrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 45-jähriger Mann fuhr mit seinem E-Bike auf der Rheinaustrasse Richtung Rhein.
Am Samstag (12.10.2024), kurz vor 23 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Postauto gekommen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13.10.2024, ist der Löschzug der Berufsfeuerwehr Bern zu einem Wohnungsbrand an der Weberstrasse ausgerückt. Zusätzlich war ein Tanklöschfahrzeug des Brandcorps vor Ort.
Die Einsatzkräfte fanden eine Wohnung im Vollbrand vor und mehrere Wohnungen waren von der starken Rauchentwicklung betroffen. 3 Personen wurden durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet und durch die Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern kontrolliert, welche mit drei Teams vor Ort war.
Beim Brand eines Gartenhauses in der Nacht auf Sonntag in Uttwil entstand Sachschaden. Es wurde niemand verletzt, die Brandursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz vor Mitternacht ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Gartenhaus am Kirchweg brenne. Die Feuerwehren Dozwil-Kesswil-Uttwil, Romanshorn und Salmsach waren rasch vor Ort und löschten den Brand. Das Feuer beschädigte zwei angrenzende Wohnliegenschaften. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt mehr als hunderttausend Franken.
Ein Mann hat am Sonntagvormittag (13.10.2024) vor der reformierten Kirche in Wald eine Person angeschossen.
Kurz vor 10.30 Uhr kam es vor der reformierten Kirche in Wald zu einer Auseinandersetzung. Dabei gab ein 41-jähriger Italiener mehrere Schüsse ab. Ein 46-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Anschliessend verliess der Schütze den Tatort und flüchtete in vorerst unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei Zürich leitete sofort umfangreiche Fahndungsmassnahmen ein.
Letzte Woche durften wir die Kantonspolizei Solothurn zu einer Basisführung der AAA in Birrfeld begrüssen.
Die Zusammenarbeit mit den Behörden, ist für unsere Teams eine wertvolle und wichtige Grundlage, um die Einsätze erfolgreich zu planen und durchzuführen.
Auf der Gempenstrasse in Dornach kam es am Samstagnachmittag, 12. Oktober 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad.
Dabei zog sich der Lenker erhebliche Verletzungen zu.
Am Samstagmittag ist ein Personenwagenlenker auf der Fahrt von Landquart nach Klosters am Steuer eingeschlafen und verunfallt.
Es entstand Sachschaden.
Am Samstagmorgen (12.10.2024) kam es auf der Zürcher Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein Beteiligter entfernte sich nach einem kurzen Gespräch von der Örtlichkeit. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Nach einem Kellerbrand ist in der Nacht auf Samstag (12.10.2024) in Bülach ein Mehrfamilienhaus evakuiert worden. Zwei Personen wurden verletzt.
Kurz nach Mitternacht ging die Meldung über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Quarzstrasse in Bülach ein. Die Feuerwehr konnte den Brand in einem Kellerabteil rasch unter Kontrolle bringen. Zwei Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Wegen möglicher giftiger Russablagerungen im Treppenhaus wurden am frühen Morgen alle Bewohner des Hauses evakuiert.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass es am Rande der Versammlung gestern Abend, Freitag, 11. Oktober, in der Gottardo Arena in Ambrì zu Unruhen kam. Kurz vor 23 Uhr explodierte ein pyrotechnischer Gegenstand aus dem Gästebereich in Richtung eines schweren Fernsehproduktionsfahrzeugs.
Es wurde beschädigt und einige der anwesenden Personen erlitten nach erster medizinischer Beurteilung leichte Verletzungen, insbesondere am Gehör, und konnten von den vor Ort anwesenden Sanitätern sofort versorgt werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, hat sich heute, am Samstag, d. 12.10.2024, kurz nach 14.15 Uhr im Gebiet Malvaglia ein Verkehrsunfall ereignet. Gemäss einer ersten Rekonstruktion fuhr ein 53-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Leventina mit einem Lieferwagen auf der Strasse in Richtung Malvaglia-Tal.
Aus noch zu klärenden Gründen verlor der Fahrer in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach links ins Schleudern und landete in einer Böschung am Strassenrand.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Freitagnachmittag in Neukirch an der Thur zwei Personen leicht bis mittelschwer verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitagnachmittag kam es zwischen einem Auto und einem Lieferwagen auf der Autobahn A7 bei Kefikon zu einer Kollision. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstag, 12. Oktober 2024, verunfallte kurz nach 14 Uhr ein Kletterer in Innerhtal.
Der 36-Jährige beabsichtige mit einem Kollegen die Route "alte Nordwand" im Gebiet Bockmattli zu klettern, als er beim Aufstieg den Halt verlor und mehrere Meter abstürzte.
Am 12. Oktober 2024 erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri, kurz nach 11:30 Uhr, eine Meldung wonach eine Velofahrerin auf der Witerschwandergasse, Gemeinde Spiringen, gestürzt sei und sich verletzt habe.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen verlor sie die Kontrolle über ihr E-Bike.
Am Freitag (11.10.2024), um 15:30 Uhr, ist es in einem Parkhaus an der Grünaustrasse zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen.
Eine 79-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 17:30 Uhr, ist es bei einem Parkplatz an der Hofackerstrasse zu einem Unfall eines Gleitschirmpiloten gekommen.
Ein 43-jähriger Mann flog mit seinem Gleitschirm von Oberhelfenschwil zum Parkplatz an der Hofackerstrasse in Bütschwil.
Auf der Solothurnstrasse in Biberist hat sich am Freitagabend, 11. Oktober 2024, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Zwei Personen wurden dabei verletzt. Dadurch kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
In der Nacht auf Samstag, 12. Oktober 2024, ereignete sich in der Nähe der Winterthurer Altstadt ein tödlicher Verkehrsunfall mit Führerflucht.
Ein 65-jähriger Mann erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der genaue Unfallhergang ist noch nicht geklärt. Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am Mittwochmorgen ist in Unterseen in ein Einfamilienhaus eingeschlichen und dabei ein Auto entwendet worden. Im Zuge einer Nachsuche konnten vier jugendliche Tatverdächtige in Hünibach und in Thun angehalten werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwoch, 9. Oktober 2024, gegen 4.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach an der Gurbenstrasse in Unterseen ein Auto von einem Vorplatz eines Einfamilienhauses entwendet worden und nun in unbekannte Richtung davongefahren sei.
Letzte Woche war die Stadtpolizei Zürich bei uns und klärte die Lernenden der kaufmännischen Grundbildung über die dunklen Seiten des Internets auf.
Cybermobbing, digitale Privatsphäre, verbotene Bildinhalte und sexuelle Online-Belästigung – das kann alle treffen.
Als moderner Dienstleistungsbetrieb mit rund 240 Mitarbeitenden sorgt die Schaffhauser Polizei für Sicherheit und Ordnung zu Gunsten der Bevölkerung im ganzen Kanton Schaffhausen.
Die Stabsdienste mit den Bereichen Ausbildung, Rechtsdienst, Kommunikation, Prävention und Personelles unterstützen das Kommando sowohl auf der strategischen wie auch operativen Ebene.
Am Freitagnachmittag ist in Ringgenberg eine Pelletfabrik in Vollbrand geraten.
Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Hilf uns, digitale Spuren aufzudecken und die Ermittlungsarbeit zu unterstützen.
Werde Teil eines engagierten Teams und arbeite in einem spannenden, abwechslungsreichen Umfeld.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.