Am Mittwoch, 9. Oktober 2024, kurz vor 19.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Arisdorf, Fahrtrichtung Basel, eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Personenwagen.
Eine Person wurde dabei verletzt.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (10.10.2024) sind Böen mit bis zu 90km/h über den Kanton St.Gallen gezogen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die zuständigen Feuerwehren standen rund zehn Mal im Einsatz, hauptsächlich um Gegenstände von Fahrbahnen zu entfernen.
Am Mittwoch (09.10.2024), zwischen 17 und 19 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft bei Ladenöffnungszeiten eine Kasse in einem Lebensmittelladen an der Bachstrasse aufgebrochen.
Sie stahl Bargeld im Wert von rund tausend Franken.
Am Donnerstag (10.10.2024), kurz nach 2 Uhr, haben zwei vorerst unbekannte Personen zwei Autos an der Rietbrüelstrasse aufgebrochen und durchsucht.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 30-jähriger Algerier, festgenommen werden.
Der Bund unterstützt die Arbeit der in Genf ansässigen Fondation suisse de déminage (FSD) in der Ukraine bis 2027 mit 30 Millionen Franken.
Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 9. Oktober 2024 entschieden. Mit seiner Entscheidung unterstreicht der Bundesrat die Bedeutung der humanitären Minenräumung für den Wiederaufbau der Ukraine.
Die Hilfsangebote für Opfer insbesondere von häuslicher und sexueller Gewalt sollen ausgebaut werden.
An seiner Sitzung vom 9. Oktober 2024 hat der Bundesrat die Vernehmlassung für eine entsprechende Teilrevision des Opferhilfegesetzes (OHG) eröffnet. Er schlägt vor, die medizinische Hilfe und den Zugang zur rechtsmedizinischen Dokumentation zu verbessern. Die Vernehmlassung dauert bis am 24. Januar 2025.
In Herisau ist es am Mittwoch, 9. Oktober 2024, zu einer Kollision zwischen einem Motorfahrrad und einem parkierten Auto gekommen.
Der Mofafahrer verfügte über keinen Führerausweis und fuhr mit einem entwendeten Mofa. Er wurde durch die Polizei in Haft genommen.
Wenn ein Interessent nach der ersten Kontaktaufnahme schnell vorschlägt, auf Whatsapp oder ein anderes privates Medium zu wechseln, sei vorsichtig!
Kriminelle versuchen so, Sicherheitsmassnahmen zu umgehen und vertrauliche Daten zu stehlen.
Anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle wurden 31 Chauffeure und deren Lastwagen kontrolliert.
Dabei mussten rund ein Viertel der überprüften Chauffeure angezeigt werden.
Am Mittwoch, 09. Oktober 2024, ca. 12.15 Uhr, verlor zufolge einer Unaufmerksamkeit ein 82-jähriger Autolenker auf der Hauptstrasse ausgangs Mitlödi in Richtung Schwanden die Kontrolle über sein Fahrzeug, querte die linksseitige Fahrbahn sowie das Troittoir und kollidierte mit dem angrenzenden Strassenzaun mit entsprechendem Sachschaden an Fahrzeug und Zaun.
Personen wurden keine verletzt.
Bei einem Schulhaus in Kriens ist ein mutmasslicher Drogendealer festgenommen worden. Es konnten diverse Betäubungsmittel und ein verbotenes Messer sichergestellt werden.
Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft Luzern.
Am Mittwoch, 09. Oktober 2024, ca. 11.15 Uhr, ist eine 74-jährige Personenwagenlenkerin auf dem Zubringer von Näfels Richtung Autobahn A3 gefahren.
Vor der Abzweigung Zürich/Chur lenkte sie ihr Fahrzeug über den Sicherheitsstreifen an den Leitpaken links vorbei auf den Fahrstreifen der Autobahnausfahrt A3 von Zürich bzw. Chur Richtung Näfels.
Am Dienstag, 8. Oktober 2024, kurz vor 21.00 Uhr, wurde in ein Einfamilienhaus am Römerweg in Muttenz eingebrochen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen. Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Verfahren eröffnet.
Gestern Mittwoch, 9. Oktober 2024, um 20.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Trottinetts auf der Klausenstrasse von Spiringen herkommend in Richtung Bürglen.
Im Bereich Schwändeli stürzte der 59-jährige Mann aus unbekannten Gründen vom Trottinett und fiel auf das Trottoir.
Am Dienstagabend (08.10.2024) entzog sich ein Autofahrer oder eine Autofahrerin einer Polizeikontrolle und flüchtete.
Auf der Flucht wurden diverse Tatbestände gesetzt, insbesondere wurden auch andere Verkehrsteilnehmende gefährdet. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Stadtpolizei St.Gallen Zeugen.
Ab dem 13. Oktober 2024 werden im Bereich des A3 Anschluss Pfäffikon SZ Belagsinstandsetzungsarbeiten durchgeführt.
Die Arbeiten finden jeweils von Sonntag bis Freitag, von 20:00 – 05:00 Uhr statt. Während den Arbeiten müssen die Rampen gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
Der Ex-Hurrikan „Kirk“ zieht in den kommenden 24 Stunden nördlich der Schweiz vorbei.
Auch auf die Schweiz hat dies Auswirkungen mit teils viel Niederschlag und teils stürmischen Winden. Wir zeigen hier den genaueren Ablauf und machen eine Einschätzung der Stärke dieses Ereignisses.
Vor einigen Monaten wurde die Kantonspolizei Uri über einen potenziellen Betrugsfall informiert.
Demnach hatte eine 32-jährige rumänische Staatsangehörige ein Vertrauensverhältnis zu einem 74-jährigen Mann aufgebaut.
Die Asbestsanierung an der Rheinbrücke Koblenz ist komplexer als erwartet.
Das Ausmass der Asbestbelastung erfordert den Einsatz einer zusätzlichen Spezialfirma ab Herbst 2024. Ziel ist es, den Korrosionsschutz vor dem Winter abzuschliessen. Der Bahnersatzverkehr bleibt voraussichtlich bis Juni 2025 bestehen.
Am Dienstagabend hat eine unbekannte Täterschaft einen Laden in Bern überfallen und Bargeld verlangt.
Eine Person flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
In der vergangenen Nacht ist in Grosswangen in einer Scheune ein Brand ausgebrochen.
Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist derzeit unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Eine Polizeipatrouille hat am Wochenende ein Auto gestoppt und die Insassen kontrolliert.
Neben rund 40 Gramm Kokain wurden mehrere tausend Franken Bargeld sowie ein Pfefferspray gefunden.
Eine unbekannte Person hat in Zürich-Affoltern zwei Vögel in einem Käfig ausgesetzt.
Am Dienstagmorgen (08.10.2024), gegen 8 Uhr, entdeckte eine Passantin an der Wehntalerstrasse 530 in Zürich ein Vogelkäfig mit einem Schild „gratis zum Mitnehmen“. Im Käfig befanden sich zwei Kanarengirlitze.
Auf der Gempenstrasse in Dornach ist am Dienstagabend, 8. Oktober 2024, eine Frau von einem Geländewagen erfasst und dabei verletzt worden. Zuvor dürfte es zu einem Selbstunfall gekommen sein.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Schützen Sie sich vor Telefonbetrug!
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Seien Sie misstrauisch
Unterbrechen Sie verdächtige Anrufe
Übergeben Sie kein Geld oder Wertsachen
Reden Sie mit Ihren Angehörigen
In einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses Solothurn ist es in der Nacht auf Mittwoch, 9. Oktober 2024, zu einem Brand gekommen.
Ein Zelleninsasse musste wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Abklärungen.
In Heiden ist es am Mittwoch, 9. Oktober 2024, zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorroller gekommen.
Der Rollerfahrer erlitt Verletzungen und wurde ins Spital überführt.
Am späteren Montagvormittag (07.10.2024) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Arbeitsunfall ereignet.
Nach ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei stürzte ein Solaranlagenmonteur von einem Dach und verletzte sich beim Aufprall. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Dienstagabend ist eine Person in Bern von einem Stein verletzt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Am 8. Oktober 2024 wurden der Polizei Fälle von falschen Polizisten in Sitten gemeldet.
Dank eines umgehend eingerichteten Einsatzdispositivs konnten zwei mutmassliche Täter festgenommen werden.
Am Mittwoch, 9. Oktober 2024, kurz vor 06.45 Uhr, geriet ein Baustellencontainer bei einer Baustelle an der Mühlemattstrasse in Oberwil in Brand.
Personen wurden keine verletzt.
Der Herbst ist da! Morgens ist es wieder dunkel und abends dämmert es immer früher.
Dadurch sind Wildtiere vermehrt zu Zeiten aktiv, in denen auch viele Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen unterwegs sind. Jetzt ist erhöhte Vorsicht geboten. Passen Sie deshalb Ihre Geschwindigkeit an!
Am frühen Dienstagmorgen (08.10.2024) hat die Kantonspolizei Zürich am Flughafen Zürich eine Frau verhaftet, die im Koffer rund 20 Kilogramm Ketamin mitgeführt.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am frühen Dienstagmorgen eine Frau, die im Koffer rund 20 Kilogramm Ketamin mitführte. Die 23-jährige US-Amerikanerin war von New York nach Zürich unterwegs und beabsichtigte nach Paris weiterzufliegen.
Mit einer angeblichen Rückerstattung der Migros versuchen Cyberkriminelle, die Empfänger der betrügerischen E-Mails dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
Die Betrugsmasche
Am Dienstag, 8. Oktober 2024, kurz nach 17.00 Uhr, geriet beim Skatepark an der Kasinostrasse in Liestal eine Rampe in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag ist es im Tunnel San Fedele der Autostrasse A13 zu einer seitlich-frontalen Kollision gekommen.
Der Tunnel war während rund zwei Stunden gesperrt.
Zwei Unbekannte gingen am vergangenen Montag einen 52-jährigen Passanten von hinten an und entrissen ihm die Tasche.
Die beiden Angreifer blieben trotz intensiver Fahndung und Ermittlungen flüchtig. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen.
Ein Postautofahrer übersah am Dienstag, 08.10.2024, ca. 16.30 Uhr, als er in Netstal (siehe Titelbild) von der Schwimmbadstrasse in die Hauptstrasse Richtung Glarus einbiegen wollte, ein von Glarus kommendes Ambulanzfahrzeug.
Es kam zur Streifkollision mit Sachschaden. Im Abulanzfahrzeug wurde auf dieser Fahrt kein Patient befördert. Auch sonst wurden keine Personen verletzt.
Ein Autofahrer fuhr am Dienstag (8. Oktober 2024, kurz vor 10:30) auf der Neuenkirchstrasse von der Lohrenkreuzung in Richtung Neuenkirch.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet er im Gebiet Holz auf die Gegenfahrbahn.
Ein Lieferwagen fuhr am Dienstag (8. Oktober 2024, ca. 13:45 Uhr) im Stadt Luzerner Ortsteil Littau von Grundligen in Richtung Malters.
Bei der Chrattenbachkreuzung fuhr er geradeaus. Dabei kam es zur Kollision mit einem Auto, welches von rechts kam.
Am Dienstag (8. Oktober 2024, kurz nach 16:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer stadtauswärts Richtung Meggen.
Auf der Seeburgstrasse im Bereich der Bahnunterführung geriet er aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Auto.
Ein Autofahrer bog am Dienstag (8. Oktober 2024, ca. 18:30 Uhr) von einem Vorplatz im Gebiet Hinderdorf in Aesch nach links auf die Hauptstrasse in Richtung Aargau ein.
Dabei kam es zur Kollision mit einem Motorrad, welches in Richtung Aesch fuhr.
In der Nacht auf Mittwoch drangen drei Männer in parkierte Autos ein und entwendeten daraus Bargeld.
Auf der Fahndung konnten die mutmasslichen Diebe angehalten werden.
Am Mittwochmorgen, 9. Oktober 2024, ereignete sich im Kreis 1 ein Verkehrsunfall zwischen einem Tram und einem Fussgänger. Dieser verstarb noch auf der Unfallstelle.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Dienstag (08.10.2024) wurde auf der Splügenstrasse eine Velofahrerin von einer Autofahrerin angefahren und eher leicht verletzt.
Es entstand zudem Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.