Oftmals beginnen Kartendelikte mit einer einzigen Phishing-Nachricht.
Wer darauf hereinfällt und sensible Kartendaten preisgibt, vernachlässigt seine Sorgfaltspflicht.
Anfang April ist mit Hilfe eines Radargerätes ein Autofahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit auf der A1 Ost bei Ittigen gemessen worden. Der Lenker konnte angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Dann müssen wir euch sagen, dass ihr heute Morgen früh etwas verpasst habt.
Diesen "brennenden" Himmel über Altnau hat die Besatzung von Bodan 605 auf einer Kontrollfahrt eingefangen.
Heute, 7. Oktober 2024, kurz nach 00.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Aargauer Kontrollschildern auf der Giessenstrasse von Flüelen in Richtung Altdorf.
In einer Rechtskurve verlor die 37-jährige Lenkerin aus nicht abschliessend geklärten Gründen die Herrschaft über ihr Fahrzeug, welches Folge dessen an den linken Fahrbahnrand geriet und mit mehreren Zaunpfählen kollidierte.
Im Januar 2023 ist ein Mann in seinem Haus überfallen worden. Dank intensiven Ermittlungen konnten sämtliche an der Tat beteiligten Männer identifiziert und festgenommen werden.
Alle drei haben die Tat gestanden.
Sei exklusiv und hautnah bei einer Einsatzübung der Sondereinheit Falk dabei!
Trainiert wird hier die Anhaltung einer Zielperson – in Zusammenarbeit mit einem Polizeihund.
Bei einem Gewaltdelikt ist am Sonntagnachmittag (6.10.2024) in Bülach eine Frau getötet worden (Polizei.news berichtete).
Der mutmassliche Täter ist verhaftet worden.
Die Luzerner Polizei hat einen 39-jährigen Schweizer festgenommen, der für über 100 Vermögensdelikte und Sachbeschädigungen verantwortlich gemacht wird.
Die Untersuchung wird von der Staatsanwaltschaft Luzern geführt.
Die Luzerner Polizei hat am Freitagnachmittag (4. Oktober 2024, kurz vor 15:30 Uhr) auf der Bürgenstockstrasse in Stansstad gemeinsam mit der Kantonspolizei Nidwalden einen 57-jährigen Autofahrer gestoppt und festgenommen.
Aus bislang unklaren Gründen folgte der Mann mit seinem Fahrzeug zuvor auf der Autobahn in Luzern einem Rettungsfahrzeug durch die Rettungsgasse.
Zudem hat die Luzerner Polizei am Wochenende drei Männer kontrolliert, welche alkoholisiert ein Auto lenkten.
Ein 26-jähriger Mann aus Eritrea wurde in Emmenbrücke kontrolliert.
Am Samstagnachmittag (5. Oktober 2024, gegen 15:30 Uhr) kam es auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Luzern zu einer Auffahrkollision.
Ein Lieferwagen fuhr im stockenden Verkehr auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf.
Am Samstagabend (5. Oktober 2024, gegen 19:00 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ein Verkehrsunfall.
Eine Autofahrerin gab an, von einem nachfolgenden Fahrzeug bedrängt worden zu sein, wodurch sie die Kontrolle über ihr Auto verlor und gegen die Mittelleitplanke prallte.
Am Sonntagmorgen (6. Oktober 2024, kurz vor 06:00 Uhr) kam es auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Luzern zu einem Verkehrsunfall.
Ein alkoholisierter Lenker (0,65 mg/l) verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mehrfach mit der Mittelleitplanke.
In der Nacht auf Sonntag, 6. Oktober 2024, sind Unbekannte in einen Gewerbebetrieb in Wolfhalden eingebrochen.
Die Täterschaft entwendete diverse Wertgegenstände.
Am Samstag, 6. Oktober 2024, ist es in Wald/AR zu einem Unfall zwischen zwei Fahrradfahrern und einem sich auf dem Velo befindenden Kind gekommen.
Alle Beteiligten mussten in Spitalpflege gebracht werden. An den Fahrrädern entstand Sachschaden.
Am frühen Sonntagmorgen, 6. Oktober 2024, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen.
Dabei wurde ein Mann mit einer Stichwaffe verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Sonntagvormittag in Kreuzlingen vier junge Männer festgenommen, die in ein Schrebergartenhaus eingedrungen waren.
Kurz vor 9.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass vier Personen in ein Schrebergartenhaus an der Döbelinstrasse eingedrungen seien.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagabend in Weiningen einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, er musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Samstagmittag, 5. Oktober 2023, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Mitfahrer klagte danach über Nackenschmerzen.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Sonntagmittag, 6. Oktober 2024, fuhr der 26-jährige Lenker eines Motorrades auf der Schlagstrasse von Schwyz herkommend in Richtung Sattel.
Im Kurvenbereich der unteren Bushaltestelle Mettli kam er um 12.55 Uhr aus noch unbekannten Gründen zu Fall.
Am Samstagabend ist in Oberried am Brienzersee ein Mann auf einer Wanderung tödlich verunglückt.
Er stürzte mehrere hundert Meter in die Tiefe. Der Unfallhergang wird untersucht.
In einer Wohnung in Oberwil bei Zug ist am Sonntagmorgen (6. Oktober 2024) ein Feuer ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Kaum jemand weiss, wie abwechslungsreich und herausfordernd die Arbeit der Gewässerpolizei tatsächlich ist. Von Rettungseinsätzen über die Sicherstellung der Ordnung auf dem Wasser bis hin zur Bergung von Personen und Objekten – der Alltag einer Gewässerpolizistin oder eines Gewässerpolizisten verlangt sowohl technisches Können als auch eine besondere Affinität zum Wasser.
Begleiten Sie uns in diesem Beitrag und entdecken Sie, welche spannenden Aufgaben die Teams der Gewässerpolizei im Kanton Bern übernehmen und wie sie rund um die Uhr die Sicherheit auf den Seen und Flüssen gewährleisten. Erfahren Sie, was es bedeutet, in diesem einzigartigen Beruf tätig zu sein und welche Herausforderungen das Arbeiten auf den Gewässern mit sich bringt.
Die bewilligte Demonstration vom Samstag, 5. Oktober 2024, verlief abgesehen von einigen Sprayereien ohne grössere Zwischenfälle.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt geht von rund 1‘500 bis 2‘000 Teilnehmenden aus.
Einmal im Jahr findet mit der Alpinpolizei Liechtenstein HEC (Human External Cargo) Traininsgsflüge statt.
Dieses Mal wurden durch den FEL "Fliegender Einsatzleiter" der Polizei zwei neue Polizisten/innen in diese Art eingeführt.
Am Samstag (05.10.2024), um 14:45 Uhr, ist es auf der "Vorderer Schönenberg" zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 56-jährige Frau und ein 25-jähriger Mann wurden verletzt.
Der Rettungsdienst brachte die 56-Jährige ins Spital. Der 25-Jährige konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 18 Uhr, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer festnehmen, welche beschuldigt werden, in einem stehenden Zug beim Bahnhof St.Gallen, einen Rucksack eines Passanten gestohlen zu haben. Bei den beiden Männern handelt es sich um einen 32-jährigen Algerier und einen 34-jährigen Tunesier.
Ein mutmasslicher dritter Täter konnte flüchten. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 23 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Person zwei Autos an der Bahnstrasse aufgebrochen und durchsucht. Aufgrund einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 24-jähriger Algerier, festgenommen werden.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Sonntag (06.10.2024), kurz vor 01:00 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Pflegeheim an der Langgasse eingeschlichen. Die Stadtpolizei St.Gallen konnte in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St.Gallen die mutmassliche Täterin, eine 32-jährige Schweizerin, festnehmen.
Sie wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Hulftegg zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er konnte selbständig zum Arzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Im Zeitraum zwischen Samstag, 28.09.2024, 16.00 Uhr, und Samstag, 05.10.2024, 16.00 Uhr, wurde in drei Schrebergartenhäuschen in Mollis an der Zinggenstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über die Eingangstüren gewaltsam Zutritt zu den Gebäuden und durchsuchte diese. An den Gebäuden entstand Sachschaden. Über allfälliges Deliktsgute ist derzeit noch nichts bekannt.
Am Freitagnachmittag ist in Lauterbrunnen ein Basejumper verunglückt. Die Rettungskräfte konnten am Unfallort nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Ein Automobilist verlor in der Nacht in Villmergen die Kontrolle über seinen leistungsstarken Wagen. Dieser prallte gegen einen Zaun und eine Hauswand.
Am neuwertigen BMW entstand Totalschaden. Immerhin wurde niemand verletzt.
Am Samstag, 05. Oktober 2024, nach 10.30 Uhr, ereignete sich in Mollis, auf der Netstalerstrasse, Höhe Moosbach ein Selbstunfall.
Ein 31-jähriger Personenwagenlenker, wohnhaft im Kanton Glarus, fuhr von Netstal herkommend auf der Netstalerstrasse in Richtung Mollis.
Am Samstag, 5. Oktober 2024, kurz nach 04.45 Uhr, geriet beim Steinbruch in der Neumatt in Laufen ein Traktor in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Auf einem E-Bike flüchtete ein Mann am Freitag in Aarau vor der Polizei. Diese konnte ihn später mitsamt des entwendeten Velos aufgreifen.
Weil dessen Herkunft unklar ist, sucht die Kantonspolizei den rechtmässigen Eigentümer und Augenzeugen.
Am Freitagabend ist es in Wynigen zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Trotz sofort eingeleiteten Rettungsmassnahmen ist der Mann vor Ort verstorben. Ein medizinisches Problem steht im Vordergrund. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Freitag (04.10.2024), kurz vor 22 Uhr, ist es auf dem Studenweg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Der 21-jährige Autofahrer war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden.
Weil er am Steuer einnickte, prallte ein alkoholisierter Automobilist am Samstagmorgen heftig gegen eine Betonwand.
Der 25-Jährige wurde leicht verletzt. Am Auto entstand hingegen Totalschaden.
Ausserhalb von Zuzgen kam eine Automobilistin am Samstagmorgen von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Stützmauer.
In der Folge überschlug sich der Wagen und landete auf dem Dach. Die Lenkerin kam mit leichten Verletzungen davon.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.