Der längste Stau am Gotthardtunnel in diesem Sommer betrug 15 Kilometer am Nordportal. Insgesamt bewegten sich die Stauzahlen in einem ähnlichen Rahmen wie im Jahr 2023.
Allerdings verlagerte sich der Stau vermehrt auf die Wochentage. Die Einschränkungen auf der San Bernardino-Autobahn A13 führten zu keinen nennenswerten Verzögerungen.
So oder ähnlich melden sich angebliche Bankmitarbeitende, welche vorgeben, bei der Sicherheitsabteilung Ihrer Bank zu arbeiten.
Vorsicht - Es könnte sich um einen Telefonbetrug handeln.
Die Kantonspolizei Zürich hat jedes Jahr verschiedene Ausbildungsstellen anzubieten, darunter auch Lehrstellen als Restaurantfachfrau/-mann EFZ.
Mehr Informationen zu den freien Lehrstellen für 2025 hier.
Bei einem Überholmanöver auf der Hauptstrasse zwischen Hasle und Schüpfheim ist es am Dienstag zu einer Kollision zwischen drei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Ein Beteiligter fuhr nach dem Unfall weiter, ohne seine Angaben zu hinterlassen. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Mittwoch schlich ein Mann um ein Haus in Turgi.
Durch die Schockbeleuchtung am Haus sowie dem sofortigen Melden an die Polizei konnte der Mann verhaftet werden.
Mitte Juni ist in Saanen ein Zweifamilienhaus bei einem Brand beschädigt worden. Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen.
Ermittlungen zufolge ist der Brand durch menschliches Verschulden ausgelöst worden.
Rund 50 Personen verlieren jedes Jahr auf den Schweizer Strassen ihr Leben wegen Unfällen, die auf Ablenkung zurückzuführen sind.
Rund 1`100 verletzten sich bei solchen Unfällen, einige von ihnen lebensbedrohlich.
Am 31. August 2024 fand im Stade de Tourbillon ein Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Sitten und dem FC Basel statt.
Vor dem Spiel kam es im Zentrum von Sitten zu Auseinandersetzungen. Eine Person wurde verletzt und musste hospitalisiert werden. Ein junger Walliser wurde während des Fanmarsches der Basler Fans zum Stadion ebenfalls angegriffen.
Die Kantonspolizei St.Gallen präsentiert ein historisches Foto.
Zurück in die 80er-Jahre, als die Patrouillenautos noch schlichte Klassiker waren und das Funkgerät unser wichtigstes Tool war.
Du beobachtest häusliche Gewalt? Dann schau nicht weg.
Zeig Zivilcourage, wenn du dich der Situation gewachsen fühlst und setz dich für deine Mitmenschen ein.
Hier bei einer Standaktion unserer Quartierpolizei am Oltner Monatsmarkt diese Woche.
Wir sind übrigens immer wieder unterwegs und beantworten gerne Fragen jeder Art.
Bei einem Selbstunfall in Münsterlingen wurde am Mittwochmittag ein Rollerfahrer schwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstagabend ist ein Mann von einem Unbekannten auf der Schützenmatte in Bern mit einem Messer angegriffen und mit Verletzungen ins Spital gebracht worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Am 03.09.2024 gegen 13:05 Uhr fuhr ein Mädchen mit ihrem Trottinett auf dem Trottoir der Rue Le Bout-d'chu in Richtung Dorfzentrum.
An der Kreuzung mit der Rue Le Moitan hielt das Mädchen nicht an und kollidierte mit der Flanke eines Fahrzeugs, das korrekt auf der besagten Strasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs war.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich am 02.09.2024 kurz vor 09:30 Uhr im Gebiet Intragna ein Verkehrsunfall.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion fuhr ein 77-jähriger Schweizer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Region Locarno auf der Via Maggetti von Calezzo her kommend. Aus noch zu klärenden Gründen kollidierte er zunächst mit einer Barriere und dann mit einer niedrigen Mauer, bevor er auf der Strasse landete.
Der Fahrer, der am Montag, den 2. September gegen 07:20 Uhr mit einem senffarbenen Fahrzeug in Brot-Plamboz in Richtung Neuenburg unterwegs war und auf der Höhe von Plamboz 9 mit dem Rückspiegel eines entgegenkommenden grauen Toyota Yaris kollidierte, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei unter 032 889.00.30 in Verbindung zu setzen.
Die Geschwindigkeitstests, die in den letzten Wochen in Maroggia auf der Autobahn A2 durchgeführt wurden, verliefen positiv.
Die Kontrollen dienten dazu, das korrekte Funktionieren einer Software der neuesten Generation zu überprüfen, die in einem halbstationären Radargerät installiert ist, das sich bereits im Besitz der Kantonspolizei befindet und die es ermöglicht, Geschwindigkeitsschwankungen in den automatischen Schildern vor Ort zu berücksichtigen. So können Stichprobenkontrollen durchgeführt werden.
Am Dienstagmorgen gegen 0700h. ereignete sich auf der Autobahn A16 im Mont-Terri-Tunnel ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer bemerkte nicht, dass das Fahrzeug, das ihn überholte, verkehrsbedingt langsamer fuhr. In der Folge kam es zu einem Zusammenstoss zwischen den beiden Fahrzeugen.
Mit einer Südströmung wird vom Mittelmeer her sehr feuchte und instabile Luft zu den Alpen geführt.
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagnachmittag werden in mehreren Regionen des Oberwallis starke Niederschläge erwartet.
Bei einem Selbstunfall in Hergiswil ist am frühen Mittwochmorgen (04.09.2024) ein Personenwagenlenker tödlich verletzt worden.
Am Mittwoch, 04.09.2024, um 05.30 Uhr, meldete ein Autofahrer einen stark beschädigten Personenwagen auf der Seestrasse in Hergiswil, Höhe Reigeldossen. Die sofort ausgerückten Rettungskräfte fanden in dem verunfallten Personenwagen einen leblosen Mann.
Am Mittwochmorgen ist es in Radelfingen b. Aarberg zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Vier Personen wurden verletzt und in ein Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Bei einer Kollision mit einem Lieferwagen wurde am Mittwochmorgen in Steinebrunn eine Velofahrerin verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (04.09.2024), um 10 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der 67-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am 3. September 2024 eine Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt auf E-Scootern durchgeführt.
Insgesamt wurden acht Lenker von Leichtmotorfahrrädern verzeigt und 29 Ordnungsbussen ausgestellt.
Die Betrüger versenden gefälschte E-Mails im Namen von EasyPark und behaupten, die letzte Rechnung sei doppelt bezahlt worden.
Statt einer Rückerstattung droht jedoch ein finanzieller Verlust.
Am Dienstag (03.09.2024) kam es auf der Schorenstrasse zu einer Kollision zwischen einem dreirädrigen Kleinmotorradfahrer und einem Autofahrer.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (03.09.2024) kam es auf der Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen zwei Autofahrerinnen.
Die Beteiligten wurden leicht verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstag (03.09.2024) kam es an der Seitzstrasse zu einem Brand eines Holzhaufens und eines TOI TOIs.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Gemeinsam mit dem Basler Infanteriebataillon 97 und der Kantonspolizei Aargau, wurden in den Abendstunden vom Montag und Dienstag, 02./03.09.2024 an verschiedenen Standorten im Fricktal, Verkehrskontrollen durchgeführt.
Auch für uns waren die Kontrollen nicht alltäglich und förderten die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organsationen.
Echt oder Falsch? Lässt sich eine Imitations- oder sogar eine Wasserpistole nicht von einer echten Waffe unterscheiden, ist sie meldepflichtig.
Das Tragen dieser Waffen ist strafbar und wird konsequent zur Anzeige gebracht.
Am Samstag, den 22. Juni 2024, ist anlässlich einer Regatta auf dem Zugersee ein Segelschiff gesunken.
Nach umfangreichen Vorbereitungen wird nun ein Versuch unternommen, dass Schiff aus einer Tiefe von rund 80 Metern zu bergen. An dieser Bergung sind zahlreiche Einsatzkräfte sowie private Unternehmen beteiligt.
Die Kantonspolizei Bern erweitert ihr Ausbildungsangebot und bietet ab Herbst 2025 zwei neue Lehrgänge an.
Mit der schweizweit einzigartigen Berner Sportler/-innen und Teilzeit Polizeischule kann auf flexible Art und Weise die Ausbildung zur Polizistin und zum Polizisten absolviert werden. Ausserdem kann innerhalb eines halben Jahres der neu geschaffene Beruf der Polizeilichen Fallbearbeiterin beziehungsweise des Polizeilichen Fallbearbeiters erlernt werden.
Nicht nur die Bevölkerung in den Städten, sondern auch jene in ländlichen Gebieten soll gute Infrastrukturen fürs Velo und Umsteigemöglichkeiten auf den öffentlichen Verkehr haben.
Der Bundesrat will daher die bestehenden Möglichkeiten besser ausschöpfen, um Velowege und Verkehrsdrehscheiben auf dem Land zu fördern. Das schreibt er in einer Postulatsantwort, die er an seiner Sitzung vom 4. September 2024 verabschiedet hat.
Die Vollsperrung der Wigoltingerstrasse infolge der Instandstellungsarbeiten der Werkleitungen der Gemeinde Müllheim wird um eine Woche bis zum Freitag, 20. September 2024, für die Instandstellung der Strasse verlängert.
Das Projekt umfasst die Sanierung der Strasse zwischen der Bahnhofstrasse und dem Ortsausgang in Müllheim. Der bestehende Strassenabschnitt präsentiert sich in einem schlechten Zustand und muss teilerneuert werden. Die Strassenbreite bleibt bestehen.
Am Montag, 9. September 2024, beginnt bei guter Witterung der Neubau der Bushaltestelle „Ochsengarten“ an der Konstanzerstrasse in Tägerwilen. Dieser dauert bis Ende Oktober.
Die zusätzliche Bushaltestelle wird im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Baugebiets realisiert, die neue Schutzinsel ermöglicht eine sichere Strassenquerung.
Wenn Sie per E-Mail, SMS oder telefonisch von Ihrer „Bank“ dazu aufgefordert werden, einen QR-Code zu scannen, sollten die Alarmglocken läuten!
Ihre Bank wird Sie niemals auffordern, sich per QR-Code im E-Banking oder Mobile Banking einzuloggen oder Zahlungen zu bestätigen.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 4. September 2024 den Bericht über den Assistenzdienst zur Unterstützung der Kantone Wallis und Tessin aufgrund der Unwetter in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2024 zuhanden des Parlaments verabschiedet.
Der Einsatz der Truppe und die Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden verliefen ohne relevante Zwischenfälle. Der Bericht wird dem Parlament zur Behandlung während der Herbstsession überwiesen.
Der Regierungsrat hat eine Teilrevision der Verordnung über den Justizvollzug beschlossen.
Neben einer Vereinheitlichung von Begriffen – es wird nur noch von eingewiesenen Personen gesprochen – werden folgende Punkte aktualisiert: Bei Hungerstreik einer eingewiesenen Person braucht es künftig nur noch ein Gutachten einer forensischen Psychiaterin bzw. eines forensischen Psychiaters (heute sind es zwei Gutachten) zur Überprüfung der Urteilsfähigkeit.
Der Informationsaustausch unter den Schengen-Staaten soll effizienter und wirksamer werden.
Als Schengen-assoziierter Staat leistet die Schweiz ihren Beitrag dazu. Deshalb hat der Bundesrat nach der Vernehmlassung an seiner Sitzung vom 4. September 2024 die Botschaft verabschiedet. Ziel ist, die grenzüberschreitende Kriminalität und Terrorismus effektiver bekämpfen zu können.
Der Freiheitsentzug nach Jugendstrafrecht und die Freiheitsstrafe nach Erwachsenenstrafrecht sollen nicht gemeinsam, sondern getrennt vollzogen werden.
Der Bundesrat hat die zugrundeliegende Verordnung aufgrund von Anregungen aus der Vernehmlassung entsprechend angepasst. Die Ergebnisse aus der Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung zum Strafgesetzbuch und zum Militärstrafgesetz (V-StGB-MStG) hat er an seiner Sitzung vom 4. September zur Kenntnis genommen.
Am Dienstagnachmittag ist ein mit zwei Kindern besetztes Auto in Surava von einem Parkplatz in Richtung des Flusses Albula davongerollt.
Das Auto kippte und wurde von Gebüsch aufgehalten.
Jedes Jahr gibt es in der Schweiz rund 1100 schwer verletzte und 50 getötete Personen bei Verkehrsunfällen, die auf Ablenkung und Unaufmerksamkeit zurückzuführen sind.
Mit einer neuen Kampagne wollen die Zentralschweizer Polizeikorps sensibilisieren und insbesondere dem Handy am Steuer entgegenwirken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.