Gestern Mittag kam es auf der Route d'Intyamon in Enney zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einer Radfahrerin, wobei die Radfahrerin stürzte und sich schwer verletzte.
Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Am Samstag ereigneten sich zwei verschiedene Gewässerverschmutzungen in den Häfen von Portalban und Murten.
Es wurden Kohlenwasserstoffe und Diesel im Wasser festgestellt, die das lokale Ökosystem gefährdeten. Die Kantonspolizei ermittelt, um die Verantwortlichen zu finden.
Am Sonntag (01.09.2024) haben die Kantonspolizei St.Gallen und die Gebietseinheit VI des Nationalstrassenunterhalts zum Tag der offenen Tür beim Polizeistützpunkt/Werkhof Oberbüren eingeladen.
Über 8'000 Besuchende und die Sonne haben um die Wette gestrahlt. Die Gastgeberorganisationen konnten einen einzigartigen Einblick in die Vielfältigkeit ihrer Tätigkeiten bieten.
Am Sonntag (01.09.2024), um 19:50 Uhr, ist es in Ritzenhüsli zu einem Unfall mit einem landwirtschaftlichem Fahrzeug gekommen.
Ein 56-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen beim Kreuzacker-platz in Solothurn wurde am späten Samstagabend ein Mann mit einer Stichwaffe verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagmittag ist es auf der Malojastrasse zu einer Kollision zwischen einem abbiegenden Automobilisten und einem überholenden Motorradfahrer gekommen.
Die beiden Personen auf dem Motorrad wurden verletzt.
Stark alkoholisiert blieb ein Jeep-Fahrer auf einem Baumstrunk hängen. Durch den Selbstunfall fing das Auto Feuer und brannte komplett aus.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 31. August 2024, hat die Kantonspolizei Solothurn mit der Bevölkerung die Eröffnung des neuen Schwerverkehrskontrollzentrums gefeiert. Der Anlass unter dem Motto «alibi’24» lockte mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher an.
Neben Besichtigungen im Gebäude standen zahlreiche Vorführungen und Attraktionen auf dem Programm.
Auf Grund einer Ablenkung geriet eine Fiat-Fahrerin auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Tesla.
Die Verursacherin wurde leicht verletzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 31. August 2024 / 1. September 2024, um 02.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A18 bei Münchenstein BL, einen Verkehrsunfall.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Samstag (31.08.2024), kurz nach 12 Uhr, ist es beim Kreisverkehr an der Baltschanastrasse zu einem Selbstunfall einer Velofahrerin gekommen.
Durch den Sturz wurde die 69-jährige Frau schwer verletzt.
Am Samstag (31.08.2024), um 7 Uhr, ist es in einer Holzverarbeitungsfirma beim Erlenhof zu einem Brand gekommen. Dieser konnte rasch gelöscht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Samstag (31.08.2024), in der Zeit zwischen 17:45 Uhr und 21:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Weinbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt ins Haus.
Am 31. August 2024 fand im «Stade-de-Tourbillon» in Sitten das Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Sitten und dem FC Basel statt. Im Vorfeld des Spiels kam es zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppierungen.
Eine Person wurde leicht verletzt und musste hospitalisiert werden.
Am Freitagabend ist es auf der Gümmenenstrasse in Laupen zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Auto gekommen.
Die Fahrradfahrerin wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht, es werden Zeugen gesucht.
Eine Quadfahrerin verletzte sich bei einem Selbstunfall in Oberwangen in der Nacht auf Samstag mittelschwer bis schwer.
Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In Egerkingen hat am Samstagmorgen ein Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist am Unfallort verstorben.
Nach ersten Erkenntnissen steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
Beim Brand des Dachstockes eines Mehrfamilienhauses sowie eines Geschwindigkeitsmessgerätes vor dem Haus ist am Samstagmittag (31.08.2024) in Oberrieden ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Personen wurden nicht verletzt.
Bei einem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop hat eine unbekannte Täterschaft am Samstagmorgen (31.08.2024) in Thalwil Bargeld erbeutet.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag (31.08.2024), kurz vor 4 Uhr, ist es auf der Vättnerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 19-Jährige war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Er wurde verletzt und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Freitag (30.08.2024), um 11 Uhr, ist bei Bauarbeiten am Wäldliweg ein Tank mit Öl umgekippt.
Dabei gelangte eine grössere Menge Heizöl in die angrenzende Wiese.
Am Sonntag, 01.09.2024, findet der Anlass rund um den Sarnersee statt.
Aus diesem Grund sind viele Strassen um den Sarnersee und in Sarnen gesperrt. Details über Zeiten und gesperrte Strassen sind aus den entsprechenden Karten zu entnehmen.
Auf der Artherstrasse ist es zu einer heftigen Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Drei Fahrzeuginsassen wurden dabei erheblich verletzt.
Durch den Rettungsdienst wurden sie in verschiedene Spitäler eingeliefert. Die Artherstrasse musste in beide Richtungen gesperrt werden.
Auf der Berninastrasse ist am Freitagnachmittag ein Mädchen beim Überqueren der Strasse von einer Automobilistin angefahren worden.
Die Fussgängerin musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am frühen Samstagmorgen (31.08.2024) fuhr an der Zwinglistrasse ein Mann mit seinem Auto gegen eine Verkehrstafel. Anschliessend setzte er die Fahrt fort.
Kurze Zeit später konnte der 44-Jährige angehalten werden und wurde als fahrunfähig eingestuft.
Update zu dieser Fahndungsmeldung (31.10.2025)
Der am 30. August 2024 aus dem Gefängnis Bässlergut entwichene, heute 23-jährige Tunesier ist in Belgien festgenommen worden und befindet sich nach der Überstellung in die Schweiz wieder in Haft in Basel.
Am Freitagmittag ist es auf der Nordspur der Autostrasse A13 in Rothenbrunnen zu einer Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen gekommen.
Eine Automobilistin musste zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Am Donnerstagabend kam es auf der N1R bei Hunzenschwil in Fahrtrichtung Brugg zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Drei Personen wurden zur Abklärung ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Freitagnachmittag ist in Spiez eine Scheune komplett niedergebrannt. Es wurden keine Personen verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
30.08.2024 - Auf der A6 zwischen Muri und Rubigen wird auf Höhe Kleinhöchstetten eine Rutschstelle mit Bohrpfählen gesichert.
Für diese Arbeiten kommt es zwischen September und November jeweils nachts zur Sperrung einer Spur.
Ein Motorradfahrer wurde am Donnerstagabend in Wäldi bei einem Unfall verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein Autofahrer wurde in der Nacht auf Freitag in Bätershausen bei einem Selbstunfall verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Nach mehreren Diebstählen, Auseinandersetzungen und sexuellen Belästigungen sind in der Nacht auf Freitag in Kreuzlingen drei Personen inhaftiert worden.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Die Ermittlungen zum Brand im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses von Mitte Juni 2024 in Münsingen sind abgeschlossen.
Ein menschliches Verschulden steht im Vordergrund.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Freitagmorgen in Sursee drei Jugendliche festgenommen. Sie werden verdächtigt, vorgängig einen Einbruch- und einen Einschleichdiebstahl begangen zu haben.
Die Jugendlichen flohen vorerst mit Fahrrädern, konnten aber im Rahmen der Fahndung, bei welcher auch ein Polizeihund eingesetzt wurde, festgenommen werden.
Am Freitagvormittag ist es auf der Italienischen Strasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Bei einem Sattelschlepper ist während der Fahrt ein Reifen geplatzt. Dies führte zu einem Nachfolgeunfall, einem hohen Sachschaden und zwei gesperrten Fahrstreifen.
Am Freitag (30. August 2024), kurz vor 11:00 Uhr, fuhr ein Chauffeur eines Sattelschleppers auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Zug/Zürich.
Am Freitag (30.8.2024) sind im Fraumünster in Zürich 20 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (12 Frauen und 8 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Regierungsrat Mario Fehr hiess die Aspirantinnen und Aspiranten herzlich willkommen und dankte ihnen für ihr Engagement: „Die Vereidigung ist ein wichtiger Tag – für die Kantonspolizei und für den ganzen Kanton: Das Korps erhält neue, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Er zeigte sich als Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich „stolz und dankbar“, wie die Polizei ihren Auftrag in allen Bereichen umsetze: „Das Vertrauen der Bevölkerung in unsere Polizei ist der Lohn dafür.“
Am Donnerstagabend (29.08.2024) kam es auf der Zürcher Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Die Polizei sucht Zeugen.
Aufgrund von Bauarbeiten ist der Zugverkehr zwischen Sargans und Buchs SG vom 6. bis 9. September 2024 und vom 20. bis 23. September 2024 unterbrochen.
In dieser Zeit werden Bahnersatzbusse eingesetzt, was zu längeren Reisezeiten sowie geänderten Abfahrts- und Ankunftszeiten führt. Die SBB empfiehlt, vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren.
Am Donnerstag (29.08.2024) rannte auf der Schönaustrasse ein 10-jähriger Junge unverhofft auf die Fahrbahn und wurde angefahren.
Der Junge wurde am Bein verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.