Schweiz

Heftiger Crash auf der A3 in Horgen ZH: Autofahrer (†32) stirbt bei einem Selbstunfall

Bei einem Selbstunfall am Montagabend (26.8.2024) auf der A3 in Horgen ist der Lenker eines Personenwagens noch auf der Unfallstelle verstorben. Kurz nach 22 Uhr fuhr ein 32-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der A3 in Richtung Zürich.

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Rund-um-die-Uhr-Sicherheit: Weltweiter Schutz und Bewachung durch erfahrene Agenten

Der Bedarf an professionellen Sicherheitsdienstleistern ist in unserer zunehmend unsicher werdenden Welt hoch. Unternehmen und Privatpersonen werden von verlässlichen Partnern unterstützt. Erfahrene Sicherheitsunternehmen stehen 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr für einen hochqualifizierten Schutz bereit. Agenten mit Militär- oder Polizeierfahrung erfüllen diese Anforderungen. Wissenswertes und Tipps rund um den Schutz und die Bewachung durch professionelle Agenten hat Polizei.news in Kooperation mit SIGS Security & Intelligence Group zusammengestellt.

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Wirksame Strategien zur Abwehr asymmetrischer Bedrohungen

Cyberangriffe, Reputationskampagnen oder physische Bedrohungen kommen immer häufiger vor. Um sich vor asymmetrischen Gefahren zu schützen, ist ein ganzheitlicher Ansatz, der technische, organisatorische und juristische Massnahmen umfasst, sinnvoll. Wissenswertes rund um die Abwehr asymmetrischer Gefahren hat Polizei.news in Kooperation mit SIGS Security & Intelligence Group zusammengestellt.

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Ganzheitliche Sicherheitsstrategien: Schutz gegen Terrorismus, Gefahren und Krisen

Unsere Welt steht vor vielfältigen Bedrohungen. Durch integrative Sicherheitskonzepte, die Massnahmen zur Terrorismusbekämpfung, allgemeinen Sicherheit und Krisenmanagement umfassen, können diese komplexen Herausforderungen erfolgreich gemeistert werden. Wissenswertes und Tipps rund um integrative Sicherheitskonzepte und angewandte Strategien hat Polizei.news in Kooperation mit der SIGS Security & Intelligence Group im folgenden Artikel zusammengestellt.

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Militärflugplatz Alpnach OW: Spatenstich für Fahrzeughalle und Werkstattanbau ist erfolgt

Vertreterinnen und Vertreter des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) haben auf dem Militärflugplatz Alpnach den Spatenstich für die neue Fahrzeugeinstellhalle und einen Anbau gesetzt. Das VBS investiert 18 Millionen Franken in das Bauprojekt, das bis Anfang 2026 fertiggestellt sein soll. Die Bauten erfolgen nach hohen ökologischen Standards. Dazu gehören Holzlamellen-Fassaden und Photovoltaikanlagen auf den Dächern, die jährlich 324 Megawattstunden Strom produzieren.

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Stadt Winterthur ZH: Einbrecher (Moldawier, 49) festgenommen

Am Sonntagmorgen, 25. August 2024, nahm die Stadtpolizei Winterthur einen Mann in flagranti fest, der in ein Einfamilienhaus eingebrochen war. Kurz vor 6 Uhr meldete ein Hauseigentümer der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass er auf der Überwachungskamera eine fremde Person im Haus sehe.

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A4 / Axenstrasse UR / SZ: Anlass „Klausen Monument“ - Aufhebung Velofahrverbot

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden an der A4 Axenstrasse per 11. Juli 2023 Massnahmen umgesetzt. Eine der Massnahmen ist das Velofahrverbot zwischen Brunnen und Sisikon. Am 8. September 2024 findet der Anlass „Klausen Monument“ statt, in dessen Rahmen der Klausenpass für den motorisierten Verkehr gesperrt wird.

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Kanton Zug: Manipulierte Auspuffanlagen und alkoholisiert am Steuer

Am vergangenen Wochenende hat die Zuger Polizei mehrere Kontrollen mit dem Fokus auf „Auto-Poser“ und unerlaubt technisch abgeänderte Fahrzeuge durchgeführt. Zwei Fahrzeuge wurden aus dem Verkehr genommen. Weiter wurde ein alkoholisierter Autofahrer gestoppt und zwei Motorradfahrer zur Anzeige gebracht.

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Küsnacht ZH: Fahrzeug in Zürichsee gestürzt – Mann (42) geborgen

Ein Mann hat am Montagmorgen (26.8.2024) auf der Seestrasse in Küsnacht mit seinem Personenwagen ein Geländer durchbrochen und ist in den Zürichsee gestürzt. Gegen 9 Uhr meldeten Passanten der Kantonspolizei Zürich, dass auf der Seestrasse in Küsnacht ein Personenwagen durch ein Geländer in den Zürichsee gestürzt sei.

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Unfall in Escholzmatt-Marbach LU: Betrunkener Autofahrer (19) landet im Bach

Am frühen Sonntagmorgen (25. August 2024, kurz vor 05:00 Uhr) verlor ein 19-jähriger Autofahrer auf der Kantonsstrasse von Marbach in Richtung Wiggen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Im Bereich Längmoos kam er von der Strasse ab und landete mit dem Auto im Bachbett.

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Langnau bei Reiden LU: Polizei nimmt zwei Einschleichediebe fest

Die Luzerner Polizei hat am Montagmorgen im Gebiet Ausserdorf in Langnau bei Reiden zwei Männer festgenommen, welche zuvor mutmasslich in ein Haus eingeschlichen sind. Am frühen Montagmorgen (26. August 2024, gegen 03:40 Uhr) meldete eine Privatperson der Luzerner Polizei, dass sie eine unbekannte Person in der Wohnung festgestellt habe. Diese habe die Flucht ergriffen.

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Realp UR: Autofahrer bei Selbstunfall in Bach gelandet

Gestern Sonntag, 25. August 2024, kurz nach Mitternacht, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Furkastrasse in Richtung Realp. Im Bereich Fuchsegg verlor er aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet von der Fahrbahn.

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Kapo Thurgau: Basics für ein sicheres Ankommen (Video)

Unsere Verkehrsinstruktoren sind zurzeit im ganzen Kanton unterwegs und bringen den Kindergartenkindern bei, wie sie sicher über die Strasse kommen. Diese bahnbrechenden Tipps wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, denn was für die Kleinsten gilt, hilft auch Erwachsenen bei einer sicheren Strassenüberquerung:

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Verkehrssanierung Laupen BE: Bauumfahrung West ist ab 2. September offen

Ab Montag, 2. September 2024 rollt der Verkehr in Laupen über die Bauumfahrung West. Sie wurde wegen der Sanierung der Ortsdurchfahrt Stedtli und des Neubaus der Sensebrücke erstellt. Dank der temporären Umfahrung gibt es für den Auto- und Schwerverkehr auch während der Bauzeit eine Verbindung zwischen Laupen und Bösingen.

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Filisur – La Punt Chamues-ch GR: Albulapass für den SlowUp gesperrt

Am Sonntag, 1. September 2024 findet der SlowUp Albula statt. Zwischen Filisur und La Punt Chamues-ch wird die Albulastrasse gesperrt. Im Zusammenhang mit der Durchführung des SlowUp Albula 2024 ist am Sonntag, 1. September 2024 die Albulastrasse zwischen Filisur und La Punt in der Zeit von 8 Uhr bis 17 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.