Schweiz

Rapperswil-Jona SG: Unfall zwischen zwei Autos – fahrunfähig

Am Sonntag (18.08.2024), kurz nach 3:00 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 28-jähriger Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis gesperrt. Es entstand Sachschaden von über 22'000 Franken.

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Hilterfingen/Oberhofen/Thun BE: Verlängerung Radstreifen zwischen Oberhofen und Thun

Das Tiefbauamt des Kantons Bern markiert auf der Kantonsstrasse zwischen dem Strandbad Oberhofen bis zum Kreisel Lauitor in Thun stadteinwärts zusätzliche Radstreifen. Diese sind insgesamt 1,4 Kilometer lang. Sie sollen dafür sorgen, dass der Veloverkehr während der Stosszeiten flüssiger in Richtung Stadtzentrum rollen kann.

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Münchwilen TG: Tatverdächtige nach Autodiebstahl festgenommen

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstagabend zwei Personen festgenommen, die von Münchwilen in Richtung Wil in einem gestohlenen Fahrzeug unterwegs waren. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau stellte gegen 23.45 Uhr auf der Wilerstrasse in Münchwilen vor sich ein Fahrzeug fest, das als gestohlen gemeldet war.

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Ricken SG: Auffahrunfall zwischen zwei Autos

Am Sonntag (18.08.2024), kurz vor 6:30 Uhr, hat sich auf der Uznacherstrasse, Höhe Verzweigung Rapperswilerstrasse, Fahrtrichtung Gommiswald – Wattwil, ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet. Ein 83-jähriger Beifahrer in einem der Autos wurde dabei eher leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Flawil SG: Verkehrsunfall bei der Westausfahrt am Bahnhof zwischen Roller und Kickboard

Am Samstag (17.08.2024), kurz nach 17:55 Uhr, ist ein vorerst unbekannter Rollerfahrer mit seinem Roller auf der Westausfahrt beim Bahnhof mit einem Kickboard zusammengestossen. Die 12-jährige Kickboard-Fahrerin stürzte und wurde leicht verletzt. Nach dem Zusammenstoss hielt der Rollerfahrer kurz an und entfernte sich danach von der Unfallstelle. Dank Auskunftspersonen konnte ein 16-jähriger Jugendlicher als Fahrer ausfindig gemacht werden.

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Air Zermatt / Wallis: Mehrere Rettungseinsätze am Matterhorn in einer Woche

In den Walliser Bergen war in der vergangenen Woche viel los, und die Rettungscrews der Air Zermatt hatten alle Hände voll zu tun. Alleine am Matterhorn musste die Air Zermatt von Montag bis Sonntag mehrfach zu Rettungseinsätzen starten. Insgesamt startete die Air Zermatt vergangene Woche 52 Mal zu Rettungen mit dem Helikopter; weitere 15 Mal rückte die Ambulanz aus. In den Bergen herrscht reges Treiben. Dank der günstigen Wetterprognosen, der Ferienzeit und den guten Bedingungen in den Bergen zog es viele Alpinisten auf hochalpine Touren. Mit der steigenden Zahl der Bergsteiger nahmen auch die Einsätze der Helikopter-Rettungscrews zu, die zur Hilfe gerufen wurden, wenn Alpinisten in Not gerieten. Diese erhöhte Aktivität spürten die Crews der Air Zermatt in der vergangenen Woche deutlich: Von Montag bis Freitag waren sie von frühmorgens bis spät in die Nacht im Einsatz, alarmiert durch die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO (Notfallnummer 144). Am Wochenende beruhigte sich die Lage wetterbedingt etwas.

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Ebnat-Kappel SG: Selbstunfall - Autofahrer (55) kommt von der Strasse ab

Am Sonntag (18.08.2024), kurz vor 10:15 Uhr, ist ein 55-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Wildhausenstrasse von der Strasse abgekommen. Dabei überschlug sich das Auto und der Autofahrer sowie sein Mitfahrer wurden unbestimmt verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Eschlikon / Kreuzlingen TG: Zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstagabend in Eschlikon und in der Nacht zum Sonntag in Kreuzlingen zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Gegen 22.30 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Bahnhofstrasse in Eschlikon einen Autofahrer. Beim 58-jährigen Schweizerin ergab die Atemalkoholprobe einen Wert von 0.56 mg/l.

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Stadt Luzern: Schweizer (16) nach Flucht durch Altstadt festgenommen

Ein Elektromotorradfahrer hat sich am Samstagabend in der Stadt Luzern einer Polizeikontrolle entzogen. Auf seiner Flucht kollidierte er mutmasslich mit mehreren Personen oder touchierte diese. Der Lenker konnte angehalten und festgenommen werden. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Vorfalls sowie mögliche Direktbetroffene.

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Balsthal SO: Mann stürzt mit E-Trottinett und verletzt sich dabei schwer

Auf der Herrengasse in Balsthal ist in der Nacht auf Sonntag, 18. August 2024, der Lenker eines E-Trottinetts aus noch zu klärenden Gründen gestürzt. Dabei hat sich der Verunfallte schwere Verletzungen zugezogen. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.

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Unbekannter Gegenstand beschädigt auf A2 bei Basel BS Frontscheibe - Zeugenaufruf

Am Freitag, 16. August 2024, zwischen circa 21.15 Uhr und circa 21.45 Uhr, hat auf der Autobahn A2 Richtung Baldegger-Unterführung ein unbekannter Gegenstand die Frontscheibe eines Autos erheblich beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der genaue Hergang ist unklar.

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Stadt Basel BS: Schweizer (38) attackiert und verletzt 33-Jährigen - Zeugenaufruf

Am Samstag, 17. August 2024, circa 01.45 Uhr, hat ein Mann einen 33-Jährigen in der Rheingasse verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Geschädigten ins Spital. Dieser konnte zuvor der Kantonspolizei Basel-Stadt einen Tatverdächtigen bezeichnen. Die Polizistinnen und Polizisten hielten den Mann an.

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Riehen BS / Rauracherwegli: Festnahmen nach Einbruch - Zeugenaufruf

Am Samstag, 17. August 2024, kurz vor 01.00 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt am Rauracherwegli in Riehen zwei Männer angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen. Die Beiden werden verdächtigt, auf dem dortigen Familiengartenareal in mindestens zwei Gartenhäuser eingebrochen zu sein.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.