Der hindernisfreie Zugang zum öffentlichen Verkehr ist ein zentraler Bestandteil des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG).
In diesem Zusammenhang wurden im Frühling 2024 die beiden Bushaltestellen an der Steinhofstrasse saniert. Für den Einbau des definitiven Deckbelags muss die Steinhofstrasse im Bereich der beiden Haltestellen ab dem 22. Juli 2024 vollständig gesperrt werden, was während einer Woche zu Verkehrseinschränkungen für die Buslinie 10 und den motorisierten Individualverkehr führt. Für Ziele im Obergütsch-Quartier gibt es eine grossräumige Umleitung.
Am frühen Freitagmorgen ist es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Anhängerzug gekommen.
Das Auto kollidierte anschliessend mit der Leitplanke und der Betonschutzwand. Die beiden Autoinsassen mussten zur Kontrolle ins Spital gefahren werden.
Um die besonderen Anforderungen des Polizeiberufes erfüllen zu können, ist körperliche Fitness für Polizistinnen und Polizisten unverzichtbar.
Sport und Bewegung gehört somit während und auch nach der Polizeiausbildung zum fixen Programm.
Die Kantonspolizei kann ihre Dienstwaffen erneuern. Auf Antrag der Sicherheitsdirektion hat der Regierungsrat die Ersatzbeschaffung bewilligt.
Die seit rund 16 Jahren im Einsatz stehenden Dienstwaffen der Korpsangehörigen der Kantonspolizei Zürich haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.
Am Freitag (12.07.2024), in der Zeit zwischen 02:25 Uhr und 02:30 Uhr, haben ein 19-jähriger Marokkaner und ein 17-jähriger Algerier je ein Auto an der Bleichi- und an der Lochstrasse aufgebrochen.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte die Beschuldigten festnehmen. Ihnen wird in der gleichen Nacht ein weiterer Autoeinbruch zur Last gelegt.
Am Donnerstag (11.07.2024), kurz vor 23:20 Uhr, hat ein Mann mit seinem Auto an der Bahnhofstrasse ein parkiertes Auto beschädigt.
Er verliess die Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Am Donnerstag (11.07.2024), kurz vor 07:25 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 20-jähriger Autofahrer war ohne gültigen Fahrausweis unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 14'000 Franken.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Frauenfeld einen alkoholisierten Motorradfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 20.30 Uhr an der Thurstrasse einen Motorradfahrer.
Nach einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos wurde am Donnerstag in Arbon einer Frau der Führerausweis aberkannt.
Um 19.30 Uhr führten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau bei einer 27-jährigen Frau eine Atemalkoholprobe durch.
Aufgrund der Japankäferfunde im Umfeld der Brüglinger Ebene erlässt die Stadtgärtnerei eine Allgemeinverfügung mit Massnahmen zur Bekämpfung des Japankäfers.
Ungehäckseltes Grüngut und Pflanzen dürfen bis Ende September 2024 nicht ohne Weiteres aus Basel heraustransportiert werden. In Teilen des Bezirks St. Jakob-Dreispitz ist es zudem verboten, Rasen und mit Gras bewachsene Grünflächen zu bewässern. Der Käfer kann beträchtliche Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, öffentlichen Grünflächen und Hausgärten verursachen.
Eine unbekannte Person hat zwischen Montag (10.06.2024) und Mittwoch (10.07.2024) mit einem unbekannten Fahrzeug einen Sicherungskasten bei der Ausstellbucht beim Nordportal des Galgenbucktunnels in Neuhausen am Rheinfall beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Verkehrsunfall.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin musste ins Spital eingeliefert werden. Aus Sicherheitsgründen wurden 8 weitere Personen evakuiert.
Auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ist kurz am Donnerstagabend (11. Juli 2024), kurz nach 19:45 Uhr, ein Notruf eingegangen, dass es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Gebiet „Spielhof“ in Oberwil bei Zug brenne.
Vom Freitag, 19. Juli 2024, bis am Sonntag, 21. Juli 2024, ist die Bahnhofstrasse in Frauenfeld inklusive Kreisel Schweizerhof vollumfänglich für sämtlichen Verkehr gesperrt.
Der Verkehr wird innerstädtisch umgeleitet.
Von Montag, 22. Juli 2024, bis Mai 2025 finden auf der Weststrasse in Frauenfeld ab dem Kreisel West-/Thurstrasse bis zur Thurbrücke Sanierungsarbeiten statt.
Der bestehende Strassenabschnitt präsentiert sich heute in einem schlechten Zustand und muss erneuert werden.
Ein 7-jähriges Mädchen ist mit einem Quad verunfallt. Eine Rega-Crew flog das lebensbedrohlich verletzte Kind in ein ausserkantonales Spital.
Am Donnerstagabend (11. Juli 2024), um 19:00 Uhr, wurde der Zuger Polizei gemeldet, dass sich im Gebiet „Gubel“ in der Gemeinde Menzingen ein Verkehrsunfall mit einem Quad ereignet habe und ein Kind verletzt sei.
Am Donnerstagabend, 11. Juli 2024, sowie in der darauffolgenden Nacht, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zwei Automobilisten aus dem Verkehr gezogen.
Beide lenkten ihre Fahrzeuge in nicht fahrfähigem Zustand.
Am Donnerstag, 11.07.2024, 19:10 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse im Bereich Spielhof in Glarus ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 28-jähriger Fahrer fuhr von Ennenda in Richtung Näfels.
Am vergangenen Samstag ist in Altwis eine Jagdhütte durch einen Brand massiv beschädigt worden (Polizei.news berichtete).
Die Ursache konnte durch die Brandermittler der Luzerner Polizei geklärt werden und ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Die Auswertung einer Verkehrsdatenerfassung auf der Autobahnbrücke A2 in Richtung deutsche Grenze sowie einer Radaranlage an der Elisabethenstrasse hat zum Teil massive Geschwindigkeitsüberschreitungen ergeben.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt wird ihre Kontrolltätigkeit auf diesen Streckenabschnitten erhöhen.
Bei einem Fussgängerstreifen in Safenwil erfasste ein Auto einen Fussgänger. Dieser wurde schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 11. Juli 2024, um 12:15 Uhr, auf der Emil-Frey-Strasse in Safenwil.
In Sempach wurden am vergangenen Mittwoch zwei mutmassliche Drogendealer festgenommen.
Es wurden Bargeld, mutmassliches Kokain und eine verbotene Waffe sichergestellt. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Am 07.07.2024 verunfallte in Engelberg eine Person mit einem motorisierten Rollstuhl. Dabei wurde sie lebensbedrohlich verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen, 07.07.2024, verunfallte in Engelberg ein 75-jähriger Mann mit seinem motorisierten Rollstuhl.
Er war in alkoholisiertem Zustand auf der Barmettlenstrasse unterwegs, wo er von der Strasse ...
In dieser spannenden und aufschlussreichen Videoreportage liegt der Fokus auf die interne Schulung bei der Kantonspolizei St.Gallen.
Die Fortbildung bereitet unsere Polizisten und Polizistinnen intensiv auf die zunehmende Präsenz elektrischer Trendfahrzeuge vor.
Am Donnerstagnachmittag (11. Juli 2024) ist in den Räumlichkeiten eines Gewerbegebäudes ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (11.07.2024), um 14:30 Uhr, ist es auf dem Seedamm zu einem Unfall zwischen zwei Autos und einem Lieferwagen gekommen.
Ein 45-jähriger Mann wurde leicht und eine 66-jährige Frau unbestimmt verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Ein alkoholisierter Autofahrer wurde am Donnerstagvormittag in Frauenfeld aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 10 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Weststrasse einen Autofahrer.
Am Donnerstagmittag (11.7.2024) ist es in Seuzach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Das Kind wurde mit Verdacht auf schwere Verletzungen in ein Spital gebracht.
Am Donnerstag, 11. Juli 2024 um 12:08 Uhr, wurde der Polizei von einem aufmerksamen Anwohner ein Brand mit starker Rauchentwicklung in Obstalden, Obere Bitzi, gemeldet.
Der Dachstockbrand über der Autogarage des Wohnhauses konnte durch die Feuerwehren Glarus Nord und Weesen unter Kontrolle gebracht werden.
Am Montagabend kam es in Winterthur zu einer Auseinandersetzung in deren Verlauf ein Velofahrer mutmasslich von einem Auto überrollt wurde (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochabend (10.07.2024) einen tatverdächtigen Mann verhaftet.
Ab dem späteren Donnerstagnachmittag muss schweizweit mit ersten kräftigen Gewittern gerechnet werden.
Am Freitag intensiviert sich die Feuchtezufuhr und es werden verbreitet intensive gewittrig durchsetzte Niederschläge erwartet. Welche Regionen voraussichtlich am meisten betroffen sind, erläutern wir im heutigen Blog.
Am 11.07.2024 gegen 15:15 Uhr ereignete sich kurz vor der Einfahrt zum Mont-Russelin-Tunnel in Richtung Porrentruy auf der Autobahn A16 ein Verkehrsunfall.
Während sich die Fahrspur verlangsamte, fuhr ein Autofahrer aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, von hinten auf das Fahrzeug vor ihm auf.
Am Donnerstag, 11. Juli um 09:00 Uhr fuhr ein Lastwagen, der von einem 54-jährigen französischen Staatsangehörigen gelenkt wurde, auf der Route de la Tourne in Richtung Montmollin.
Kurz nach der Kreuzung Les Grattes verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das von der Strasse abkam, über ein Feld weiterfuhr und auf der Seite liegen blieb.
Es ist der Tag des Schweizerischen Polizeinotrufs.
Grund genug, unseren Disponentinnen und Disponenten ein grosses Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz auszusprechen.
In einem Altersheim in Buchs kam es zu einer chemischen Reaktion. Dies löste ein Grossaufgebot der Feuerwehr aus.
Es musste niemand evakuiert werden und es gab keine Verletzten.
Am heutigen nationalen Tag des Polizeinotrufs geben wir euch einen Einblick in unsere Einsatzzentrale!
Erfahre im Video, was bei uns passiert, wenn du die 112, 117 oder 118 wählst.
In diesen Wochen wird der Zustand der Ausserrhoder Kantonsstrassen neu erhoben. Mit speziellen Messfahrzeugen wird das ganze Strassennetz abgefahren.
Die Strassenoberfläche und die seitlichen Bauten und Anlagen werden dabei abfotografiert und mit Laserscannern ausgemessen.
Noch nie gab es in der Schweiz eine derart umfassende und breit abgestützte Untersuchung zur Opferhilfe.
Im Auftrag der Kantonalen Opferhilfestelle (KOH) haben Forschende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) die Bedürfnisse von Gewaltopfern im Kanton Zürich ermittelt.
Am Donnerstag, 11. Juli 2024, kurz vor 02.00 Uhr, meldete eine Drittperson der Polizei, dass an der Galmsrainstrasse in Lausen zwei verdächtige Personen versuchen, parkierte Fahrzeuge zu öffnen.
Kurz darauf konnte eine Patrouille zwei verdächtige Personen kontrollieren und festnehmen.
In einem Mehrfamilienhaus in Bettlach kam es am Samstag, 6. April 2024, zu einem Brand, bei welchem der Dachstock und die beiden Dachstockwohnungen weitgehend zerstört wurden.
Verletzt wurde niemand.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Mittwochnachmittag in Riedt b. Erlen zwei Personen verletzt.
Ein Mann musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.