Die seit Freitag in Fällanden vermisste Frau ist am Samstagnachmittag in Zürich aufgefunden worden.
Ein Passant wurde am Samstag beim Irchelpark auf die junge Frau aufmerksam und verständigte die Nr. 144.
Am Freitagnachmittag und in der Nacht zum Samstag hat die Kantonspolizei Obwalden insgesamt vier Personen wegen Diebstählen festgenommen.
Am Freitagnachmittag wurde der Kantonspolizei gemeldet, dass in Sarnen und Stalden mehrere Diebstähle aus Fahrzeugen stattgefunden hätten. Die Polizei konnte im Verlauf des frühen Abends zwei tatverdächtige Personen festnehmen.
Bei der Gewitterlage vom vergangenen Freitag lag das Hauptaugenmerk bei den hohen Niederschlagsintensitäten, die erwartet wurden.
Wir blicken auf das Ereignis zurück.
Am Freitag, 12.07.2024, ca. 13.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Mollis eine Auffahrkollision zwischen drei Personenwagen.
Ein 41-jähriger Autolenker fuhr mit seinem Personenwagen auf der A3 im stockenden Kolonnenvekehr in Fahrtrichtung Chur.
Am Mittwoch mussten wir im Zuge einer zweistündigen Kontrolle auf der Bankstrasse in Uster 21 Velofahrende wegen Missachtung des allgemeinen Fahrverbots mit 30 Franken büssen.
Die Bauarbeiten werden bei den Durchfahrten stellenweise behindert.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagmorgen in Frauenfeld einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten gegen 6.45 Uhr auf der Thurstrasse einen 36-jährigen Autofahrer.
In Soazza ist es am Freitagnachmittag auf der Autostrasse A13 zu einem Brand eines Autotransporters gekommen.
Der Feuerwehreinsatz dauerte mehrere Stunden.
Ein E-Bike-Fahrer wurde am Freitag in Bettwiesen bei einer Kollision mit einem Auto verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Freitag um 20:00 Uhr und Samstag (13.07.2024) um 07:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in das Seebad im Lindenhof eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Tür Zutritt ins Gebäude.
Ein alkoholisierter Autofahrer wurde am Freitagabend in Amriswil aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 23.50 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der Schrofenstrasse in Amriswil einen Autofahrer.
In der Nacht auf Samstag (13. Juli 2024) mussten die Einsatzkräfte zu zwei Selbstunfällen ausrücken.
Eine Person wurde verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden. Die beiden Fahrzeuge sind ein Fall für den Schrottplatz.
Auf der Autobahn A14 wird zwischen den Verzweigungen Rotsee und Rütihof eine neue Geschwindigkeitsmessanlage gebaut.
Je nach Verkehrsaufkommen kann das Tempolimit in diesem Streckenabschnitt gesenkt werden. Die neue Anlage wird vom Bundesamt für Strassen ASTRA gebaut und zum Betrieb an die Luzerner Polizei übergeben.
Am Freitag (12.07.2024), kurz vor 21 Uhr, ist eine 46-jährige Frau an der Kirchstrasse von zwei unbekannten Frauen beraubt worden.
Die Unbekannten raubten der 46-Jährigen ihr Portemonnaie und flüchteten. Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen aufgenommen.
Am frühen Freitagabend ist es am Stadelhoferplatz zu einem Entstehungsbrand an einem Bahnwagen gekommen.
Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Verletzte Personen gab es keine.
Diese Woche leisteten rund 160 Zivilschutzangehörige aus dem Kanton Bern Unterstützung im Wallis, um die lokalen Einsatzkräften bei der Bewältigung der verheerenden Unwetterschäden zu unterstützen.
Darunter befanden sich 25 Angehörige der Zivilschutzorganisation (ZSO) Bern plus von Schutz und Rettung Bern. Das Einsatzgebiet erstreckte sich über die Regionen Goms und Saas-Grund.
Am Freitag (12.07.2024), um 19:15 Uhr, ist es auf der Autobahnbrücke Bad Ragaz Nord zu einem Autobrand gekommen.
Die Brandursache konnte nicht restlos geklärt werden. Am Auto entstand Totalschaden.
Wenn eine Schar Kinder während der Ferienzeit gespannt einer Polizistin oder einem Polizisten zuhört, dann erleben diese in den meisten Fällen gerade ein tolles Ferienpass-Angebot!
In den letzten Tagen waren über 100 Kinder im Rahmen vom Ferienpass bei uns und erhielten einen Einblick in die Welt der Polizei.
Am Freitag, 12.07.2024, ca. 16.40 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Mitlödi ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Ein 49-jähriger Autolenker fuhr mit seinem Personenwagen auf der Hauptstrasse in Fahrtrichtung Glarus.
Am Freitagnachmittag kam es in Reinach zu einem Selbstunfall. Eine Seniorin fuhr mit ihrem Auto rückwärts von einem Parkplatz und prallte dabei gegen eine Hausmauer.
Sie dürfte das Brems- mit dem Gaspedal verwechselt haben.
Am frühen Samstagmorgen, 13. Juli 2024, kam es im Kreis 5 zu einer Kollision zwischen einem Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei Zürich und einem Taxi.
Dabei wurden die Insassen des Taxis verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft sind dieses Wochenende mit einem gemeinsamen Stand vor Ort.
Schaut vorbei, trefft unser Team und erfahrt mehr über unsere Arbeit!
Die vielen kleinen Detektive, die in den letzten Tagen bei uns zu Besuch waren, haben ganze Arbeit geleistet und einen Einbruch in die Schokoladenfabrik von Hans Hase aufgeklärt.
Dies mit einer rasanten Fahrt mit unserem Polizeiboot, einem Besuch bei unseren Vierbeinern, einem Blick ins Polizeiauto und einer kurzen Führung durch das Polizeihauptgebäude.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 29 vom 15.07.2024 bis zum 21.07.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Heute, am Freitag, den 12. Juli 2024, gegen 18:25 Uhr, fuhr ein Autofahrer von St-Brais in Richtung Glovelier.
Zwischen den beiden Dörfern kam er aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, von seiner Fahrtrichtung ab und fuhr 3 Meter unterhalb der Straße gegen einen Baum gelehnt in die Schlucht.
Am Freitag, den 12. Juli um 14:39 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 55-jährigen Frau aus Valangin gelenkt wurde, auf der Strasse von Dombresson nach Valangin.
Im Moulin-des-Sauges-Kreisel kam es zu einer Kollision mit einem Motorrad, das von einem 19-jährigen Mann aus Savagnier gesteuert wurde, der auf der Strasse von Savagnier in Richtung Chézard fuhr.
Am Freitagmorgen benachrichtigten Zeugen die Rettungsdienste über den Einsturz eines Gerüsts auf einer Baustelle in Prilly.
Mehrere tote und verletzte Personen wurden von den Ersthelfern versorgt. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Strafuntersuchung ein.
Am Donnerstag, 11. Juli um 16:15 Uhr fuhr ein 38-jähriger Einwohner von Cernay-l'Eglise/Doubs/Frankreich mit einem Motorrad auf der Rue du Marais in Le Locle in westlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue du Crêt-Vaillant kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 58-jährigen Einwohnerin von Villers-le-Lac/Doubs/Frankreich gelenkt wurde und auf der letztgenannten Strasse in südlicher Richtung unterwegs war.
Anfang Juli werden in Fontaine Dessous Sanierungsarbeiten an einer Stützmauer stattfinden.
Der Verkehr wird einspurig geführt. Auch an der Galerie de Sorevy nördlich von Bourg-St-Pierre werden Arbeiten stattfinden.
Am heutigen Coffee with a Cop am Wochenmarkt in Uster hatten wir Besuch vom SRF Schweizer Radio und Fernsehen.
Das Interview über unseren Anlass und die Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürger wird heute Abend ca. 17:30 auf dem Radiokanal von SRF 1 ausgestrahlt.
Am Donnerstag (11.07.2024), kurz nach 21:30 Uhr, ist der Polizei eine Tat mit verletzten Personen an der Hochwachtstrasse gemeldet worden (Polizei.news berichtete).
Mittlerweile sind verschiedene Details des Tathergangs bekannt.
Die Kantonspolizei Wallis warnt ihre Bevölkerung erneut vor dem Betrug mit dem "falschen Bankern".
Seit unserer vorbeugenden Mitteilung vom 3. Juli 2024 gehen die Betrugsfälle weiter! Der Schaden hat sich in wenigen Tagen verdoppelt!
Am Freitag, 12. Juli 2024, führte die Kantonspolizei Uri auf der Gotthard-Passstrasse bei Hospental Geschwindigkeitskontrollen durch.
Dabei passierte kurz vor 15:00 Uhr ein Personenwagen mit Tessiner Kontrollschildern die Messstelle mit einer Nettogeschwindigkeit von 152 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h.
Vorgestern Abend, Mittwoch, 10. Juli wurde ein Wanderer beim Brienzer Grat vermisst, nachdem er in ein heftiges Gewitter geraten war.
Mit Hilfe der Wärmebildkamera des Rega-Suchhelikopters konnte der Vermisste gegen Mitternacht rund 150 Meter unterhalb des Wanderweges verletzt aufgefunden werden. Anschliessend wurde er mit der Rettungswinde ausgeflogen, medizinisch versorgt und ins nächste geeignete Spital geflogen.
Jestetten (Lkr. Waldshut). Seit Donnerstagmittag, 04.07.2024, wird die 17-jährige Elyn P. aus dem Landkreis Waldshut vermisst.
Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Anhaltspunkte, dass sich die Vermisste im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet bis nach Basel aufhalten könnte. Des Weiteren ist nicht auszuschließen, dass sie öffentliche Verkehrsmittel nutzt.
Am Donnerstag (11.07.2024), kurz nach 21:30 Uhr, ist der Polizei eine Auseinandersetzung mit verletzten Personen an der Hochwachtstrasse gemeldet worden.
An Ort trafen die ersten Rettungskräfte vier, teils schwer verletzte Personen an.
Am Donnerstag, 11. Juli 2024, wurden am Morgen und am Nachmittag, in verschiedenen Stadtkreisen, Polizist/innen anlässlich von Einsätzen bedroht, angespuckt, gebissen oder geschlagen.
Kurz nach 12.30 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass ein Unbekannter an der Bahnhofstrasse einer Passantin die Sonnenbrille gestohlen habe und danach geflüchtet sei.
Der hindernisfreie Zugang zum öffentlichen Verkehr ist ein zentraler Bestandteil des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG).
In diesem Zusammenhang wurden im Frühling 2024 die beiden Bushaltestellen an der Steinhofstrasse saniert. Für den Einbau des definitiven Deckbelags muss die Steinhofstrasse im Bereich der beiden Haltestellen ab dem 22. Juli 2024 vollständig gesperrt werden, was während einer Woche zu Verkehrseinschränkungen für die Buslinie 10 und den motorisierten Individualverkehr führt. Für Ziele im Obergütsch-Quartier gibt es eine grossräumige Umleitung.
Am frühen Freitagmorgen ist es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Anhängerzug gekommen.
Das Auto kollidierte anschliessend mit der Leitplanke und der Betonschutzwand. Die beiden Autoinsassen mussten zur Kontrolle ins Spital gefahren werden.
Um die besonderen Anforderungen des Polizeiberufes erfüllen zu können, ist körperliche Fitness für Polizistinnen und Polizisten unverzichtbar.
Sport und Bewegung gehört somit während und auch nach der Polizeiausbildung zum fixen Programm.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.