"Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in der Schweiz einen Tornado in Oklahoma auslösen?"
Nach einer kurzen Einführung in die Chaostheorie, schlagen wir den Bogen zu den Wettervorhersagen und zeigen, warum diese je nach Wetterlage auch in der Kurzfrist schwierig zu prognostizieren sind.
Von Samstag, 13. Juli, 22 Uhr bis Montag, 15. Juli, 4 Uhr, wird die Autobahn zwischen den Anschlüssen Lausanne-Vennes und Chexbres für den Verkehr gesperrt.
Diese Sperrung ist notwendig für den Abbau der Überführung Chenaule, die bei Pully die Autobahn überquert. Aus Sicherheitsgründen wird die Hochspannungsleitung, die oberhalb der Überführung verläuft, abgeschaltet.
Damit Sie sicher auf den Strassen rollen und der Ferienspass nicht auf der Strecke bleibt, haben wir hier noch die letzten Tipps.
Wir wünschen allen eine schöne Sommerzeit.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Samstagmorgen (6. Juli 2024, nach 05:00 Uhr) in einer Wohnung in Sursee eine tote Frau aufgefunden.
Die Leiche wird vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich untersucht. Die Behörden gehen aktuell von einem Tötungsdelikt aus.
Heute Montag, 8. Juli 2024, kurz nach 08.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Fahrzeugs mit deutschen Kontrollschildern mit angehängtem Wohnanhänger auf der A2 in Fahrtrichtung Süden.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen platzte im Taubachtunnel am Anhänger ein Reifen.
In einem Hochhaus in Spreitenbach brach in der Nacht auf Montag ein Brand aus. Es konnten 45 Personen evakuiert werden.
14 Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Am Gebäude entstand Sachschaden.
Gestern Sonntag, 7. Juli 2024, um 21.00 Uhr, kam es am Uri Rotstock zu einem Bergunfall.
Drei Männer beabsichtigten um 20.30 Uhr den Abstieg vom Gipfel des Uri Rotstocks via Gitschenhörelihütte und Biwaldalp zu vollziehen.
Am Sonntagabend, 7. Juli 2024, kam es um 22.15 Uhr auf der Schlagstrasse in Sattel zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Die beiden 33- und 44-jährigen Fahrzeuglenker wurden erheblich verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Payerne VD. Vom 8. bis 12. Juli 2024 trainieren Angehörige der Schweizer Luftwaffe zusammen mit den französischen Luftstreitkräften.
Zwei französische Helikopter-Einheiten werden dazu auf dem Militärflugplatz Payerne eintreffen. Die Übung dient der Weiterentwicklung der taktischen Fähigkeiten mit anderen Nationen und fördert die militärische Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Frankreich.
Am Wochenende hat die Luzerner einen Raser gestoppt, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit mit einem Auto durch Hochdorf fuhr.
Eine Strafuntersuchung wurde eingeleitet.
Die Armee verlängert ihren Einsatz in der militärischen Katastrophenhilfe im Kanton Tessin.
Die Unterstützungsarbeiten im Kanton Wallis hingegen sind so weit vorangeschritten, dass sie voraussichtlich wie geplant per Mittwoch, 10. Juli 2024, abgeschlossen werden können.
In Herisau haben Unbekannte am Sonntagabend, 7. Juli 2024, einen Mann in seiner Wohnung überfallen und ausgeraubt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich die unbekannte Täterschaft im oberen Teil der Gossauerstrasse in Herisau um 20.15 Uhr über die unverschlossene Wohnungstüre Zutritt zur Wohnung des Opfers.
Bei der Kontrolle eines Reisenden im Zug von Berlin nach Basel stellten Mitarbeitende der deutsch-schweizerischen Gemeinsamen operativen Dienstgruppe (GoD) in dessen Gepäck mehrere Beutel, Dosen sowie eine Dekofigur in Form eines Buddha-Kopfes fest.
Darin enthalten waren insgesamt 13 Kilogramm Ketamin und ein Kilogramm MDMA.
Am Montag (08.07.2024), in der Zeit zwischen 02:30 Uhr und 03:35 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft am Burggraben eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Geschäft.
Auf der Haldenstrasse ereignete sich am Freitagnachmittag (5. Juli 2024, ca. 15:15 Uhr) ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Autos.
Es wurde niemand verletzt.
Im Spiertunnel auf der Autobahn A2 (Fahrtrichtung Norden) kam es am Freitagnachmittag (5. Juli 2024, kurz vor 15:30 Uhr) zu einem Auffahrunfall mit drei Autos.
Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (5. Juli 2024, kurz vor 18:00 Uhr) verletzte sich ein 18-jähriger Motorradfahrer in Eschenbach erheblich, als er auf der Hiltigstrasse gegen einen Traktor mit Anhängerzug prallte.
Der Motorradfahrer wurde vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am frühen Samstagmorgen (6. Juli 2024, 04:00 Uhr) wurde eine 39-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall in Willisau erheblich verletzt.
Ein 29-jähriger Mann fuhr in alkoholisiertem Zustand (0.66 mg/l) mit seinem Motorrad auf der Nebenstrasse „Bösegg“ talwärts, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und erfasste die Frau, die dabei erheblich verletzt wurde.
Auf der Lohrenkreuzung ereignete sich am Samstagabend (6. Juli 2024, kurz vor 19:00 Uhr) ein Verkehrsunfall.
Eine 55-jährige Frau fuhr in angetrunkenem Zustand (0.90 mg/l) auf der Neuenkirchstrasse gegen eine Lichtsignalanlage.
Am Samstagabend (6. Juli 2024, ca. 20:30 Uhr) kam es zu einem Selbstunfall auf der Kasernenstrasse in Emmen.
Ein 28-jähriger Mann verlor in alkoholisiertem Zustand (0.60 mg/l) die Kontrolle über sein Auto und fuhr frontal gegen einen Inselpfosten.
Am Sonntagmorgen (7. Juli 2024, 06:30 Uhr) verursachte eine 42-jährige Lenkerin auf der Bernstrasse in Werthenstein einen Selbstunfall.
Die Frau fuhr in angetrunkenem Zustand (0.58 mg/l) in Richtung Wolhusen.
Im Rahmen der Vorarbeiten zum Projekt A1 Luterbach–Härkingen 6-Streifen-Ausbau im Los West und Los Mitte werden bei der A5 Verzweigung Luterbach Kabelrohranlagen verlegt.
Diese Arbeiten bedingen Pannenstreifen-Baustellen. Aufgrund der Platzverhältnisse können die Pannenstreifen-Baustellen nur mit einer Totalsperrungen der Autobahnrampe von A1 Zürich kommend (Fahrtrichtung A5 Yverdon) sowie der Autobahnrampe von A5 Yverdon kommend (Fahrtrichtung A1 Bern) eingerichtet und aufgehoben werden.
Auf der Salinenstrasse in Pratteln wird zwischen der Rheinstrasse und dem Chuenimattkreisel der Belag ersetzt.
Die Massnahme betrifft somit auch den Autobahnanschluss „Pratteln“ der A2.
Am Freitagabend, 5. Juli 2024, kollidierte ein Autolenker auf der Schlosstalstrasse mit einem Motorrad. Dabei wurden der Motorradlenker und seine Beifahrerin verletzt.
Wenig später stürzte ein Motorradlenker an der Löwenstrasse und verletzte sich ebenfalls.
Am Montag, 15. Juli 2024, starten an der St.Gallerstrasse in Gossau auf Höhe dem Restaurant Egli die Bauarbeiten für die neue Fussgängerquerung mit Schutzinsel.
Gleichzeitig passt das kantonale Tiefbauamt die Beleuchtung an. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2024.
Am Sonntag, 14. Juli 2024, schliesst das kantonale Tiefbauamt mit dem Deckbelagseinbau die Bauarbeiten an der Splügenstrasse in St.Gallen ab.
An diesem Tag ist die Splügenstrasse zwischen der Kreuzung Langgasse und der Einmündung Bachstrasse für den Verkehr gesperrt.
Anlässlich der diesjährigen Radfahrerprüfungen gab es wiederum Preise zu gewinnen.
Lia Sigwalt, Amanda Herger und Arvid Latzel durften sich über jeweils 100-Franken Altdorfer Geld freuen, welches die Urner Kantonalbank (UKB) gesponsert hat.
Während der Nacht von Samstag auf Sonntag (06./07.07.2024) wurde in ein Zweiradfachgeschäft in Steinegg eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zur Liegenschaft. Es wurden mehrere hochwertige Fahrräder und Bargeld gestohlen.
Am Sonntag (07.07.2024), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 14'000 Franken.
Die Kantonsstrasse von Wolfhalden übers Hasli nach Thal wird im Abschnitt Unterlindenberg bis Vorderhasli auf einer Länge von 800 Metern gesamthaft erneuert.
Der Abschnitt ist geprägt von ungenügenden Belagsstärken und Fahrbahnbreiten sowie schadhaften Stützmauern. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat jetzt das Projekt und den Kredit zur Gesamterneuerung genehmigt.
Am Sonntag, 7. Juli 2024, kurz nach 14.15 Uhr, kam es am Eichmattweg in Anwil zu einem Brandausbruch.
Dabei wurde ein Gartenhaus komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.
Auf der Oberbalmstrasse in Oberbalm, vom Strickelbergweg bis zum Galgenhubel, wird der Belag ersetzt.
Zudem werden die Randabschlüsse und die Strassenentwässerung örtlich repariert.
Die Riggisbergstrasse in Riggisberg muss vom 15. bis 29. Juli 2024 von der Abzweigung Schulhausstrasse bis zur Einmündung Bernstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt werden.
Grund für die Sperrung sind Leitungs- und Belagserneuerungen.
Auf der Herrengasse in Rüti bei Büren wird der Belag ersetzt.
Für den Einbau des neuen Belags muss die Herrengasse an folgenden Tagen komplett gesperrt werden:
Derzeit werden auf der Hauptstrasse in Sutz-Lattrigen Fussgängerstreifen saniert.
Neu wird der Fussgängerstreifen bei der Schulstrasse über eine Lichtsignalanlage und einen Warteraum vor der Bahnschranke verfügen.
Von Montag, 8. Juli, bis Freitag, 9. August 2024, erneuert die IB Langenthal AG auf der Langenthalstrasse/Lotzwilstrasse im Bereich Dennliweg die Werkleitungen.
Der Verkehr wird einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
Das Tiefbauamt des Kantons Bern saniert den Strassenbelag auf dem unteren Abschnitt der Krauchthalstrasse in Bolligen.
Dieser Belag wird lärmmindernd sein, sodass die Strasse insgesamt ruhiger wird. Die Arbeiten auf dem Abschnitt ab Einmündung Habstettenstrasse bis zur Einmündung Hubelgasse dauern vom 13. Juli, ab 8 Uhr, bis am 14. Juli 2024, 6 Uhr.
In Hasle bei Burgdorf wird ein neuer Radweg (Schafhausen–Rifershüsere) gebaut.
Für den Einbau des Deckbelags der Strasse in Schafhausen und am Knoten Rifershüsere muss die Strecke Schafhausen i.E.–Hasle bei Burgdorf vom 15. bis 21. Juli 2024 gesperrt werden.
Das Tiefbauamt des Kantons Bern saniert den Deckbelag auf der Umfahrungsstrasse in Wangen an der Aare.
Von Samstag, 20. Juli, 5 Uhr, bis Sonntag, 21. Juli 2024, 12 Uhr, wird im Abschnitt Deitingenstrasse bis Kreisel Galgenfeld der Deckbelag eingebaut.
Vom 15. Juli bis am 4. Oktober 2024 erneuert das Tiefbauamt auf der Liechtenenstrasse in Meiringen den Belag.
Zudem sind unter anderem auch Arbeiten an der Entwässerung der Fahrbahn und punktuell der Randsteine vorgesehen.
Am Donnerstagnachmittag (04.07.2024) gingen innerhalb einer Stunde zwei Meldungen über einen Einschleichediebstahl und einen versuchten Einbruchdiebstahl in Neuhausen am Rheinfall bei der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei ein.
Diese sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Bei einem Grossbrand im März bei der Parketti in Wolfenschiessen wurde auch der Belag der Kantonsstrasse in Mitleidenschaft gezogen.
Um Folgeschäden zu verhindern, hat der Regierungsrat einen Kredit von 150'000 Franken für die Belagssanierung gesprochen.
Schliessen Sie Ihr Velo an, nicht nur ab!
Ein Velo sollte immer mit einem geprüften Sicherheitsschloss an einem fest verankerten Gegenstand angeschlossen werden (und nicht mit dem Vorderrad, denn das lässt sich leicht demontieren).
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.