Ein Autofahrer verursachte am Mittwochabend in Rickenbach b. Wil eine Auffahrkollision.
Verletzt wurde niemand, der Verursacher war trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Am Donnerstag, 5. Februar 2026, gegen 06.40 Uhr, ereignete sich im Standenhorntunnel auf der Autobahn A3 bei Filzbach ein Verkehrsunfall.
Personen wurden keine verletzt.
Der Kanton Zürich verfügt über ein grundsätzlich gut funktionierendes System zur Unterbringung von straffälligen Jugendlichen.
Aber das System hat Lücken: Namentlich für die kleine Gruppe der hochbelasteten Jugendlichen fehlen tragfähige Angebote.
Am Mittwochnachmittag ist es auf der Hauptstrasse in Sils i.E. zu einer Kollision zweier Personenwagen gekommen.
Eine Lenkerin wurde ambulant behandelt.
Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern informiert in diesem Jahr die Gemeinden in den einzelnen Polizeiregionen über die Leistungen der Polizei, den Bevölkerungsschutz und allgemeine Herausforderungen der Sicherheitslage.
In der ersten Februarwoche fanden diese Sicherheitsdialoge in den Polizeiregionen Emmen, Kriens-Horw und Willisau statt.
Nächste Woche führt das ASTRA beim Anschluss Mühleberg der A1 eine Sicherheitsholzerei durch.
Aufgrund der engen Platzverhältnisse wird die Einfahrt gesperrt.
Ein Autofahrer wurde auf der Kantonsstrasse H10 am Ortsausgang von Travers in Richtung Westen mit 143 km/h geblitzt.
Er wurde von einer Polizeistreife angehalten und sein Führerausweis wurde vor Ort eingezogen.
In der Nacht auf Mittwoch (04.02.2026) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft eingebrochen.
Dabei wurden Bargeld und ein Auto gestohlen. Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
Am Mittwoch (04.02.2026) ist ein 33-jähriger Mann auf der Flucht vor einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen in drei parkierte Autos gefahren.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstagabend, 3. Februar 2026, ging eine Meldung über eine mögliche Schussabgabe beim Lommisweg bei der Stadtpolizei Zürich ein.
Im Anschluss an den Vorfall sollen sich zwei dunkle Fahrzeuge von der Örtlichkeit entfernt haben. Die Stadtpolizei sucht Zeugen.
Am Mittwochabend (04.02.2026) hat sich im A4-Fäsenstaubtunnel in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen ereignet.
Für die Unfallaufnahme und den Abtransport eines Fahrzeugs musste der Fäsenstaubtunnel für ca. 30 Minuten gesperrt werden.
Die Schweiz liegt auf der Vorderseite eines umfangreichen Tiefdruckgebiets über dem östlichen Nordatlantik. Heute Donnerstag fliesst aus Südwesten vorübergehend trockenere Luft zum Alpenraum. Am Abend erreicht aus Westen eine Störung die Schweiz.
Sie zieht am Freitag unter Abschwächung ostwärts über die Schweiz hinweg. Dahinter sorgt am Samstag Zwischenhocheinfluss für eine rasche Abtrocknung und Wetterbesserung.
Die Alarmierung der Bevölkerung im Kanton Luzern ist sichergestellt.
Dies hat der heutige Sirenentest gezeigt. Bei allen 199 stationären Sirenen konnte der Alarm ausgelöst werden.
Cyberkriminelle versenden E-Mails, die vorgeben, vom Domain- und Hosting-Anbieter GoDaddy zu stammen.
Ziel dieser Nachrichten ist es, Empfängerinnen und Empfänger zur Eingabe von Zugangs- und Zahlungsdaten auf einer gefälschten Website zu verleiten.
Am Mittwoch, 4. Februar 2026, fand im Kanton Uri der jährliche Sirenentest statt.
Um 13.30 Uhr löste die kantonale Alarmstelle auf allen stationären Sirenen im Kanton Uri das Zeichen "Allgemeiner Alarm" aus.
Am Mittwoch, dem 4. Februar, ereignete sich gegen 13:50 Uhr auf der Autobahn A5 am Autobahnkreuz Neuchâtel-Vauseyon auf der Seite von Biel/Bienne ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen.
Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die A5 während knapp zwei Stunden gesperrt.
In der Nacht auf Mittwoch, 4. Februar 2026, ist es in Herisau zu einem Einbruch, einem Einbruchversuch sowie zu zwei Diebstählen aus Fahrzeugen gekommen.
An den Einbruchobjekten entstand Sachschaden.
Heute Nachmittag hat schweizweit der Sirenentest stattgefunden.
Der Kanton Zürich kann ein positives Fazit ziehen: Alle angesteuerten Sirenen konnten ausgelöst werden.
Am Samstagabend wurden ein Influencer und sein Kameramann in Bulle angehalten, nachdem in den sozialen Netzwerken eine Live-Übertragung angekündigt worden war und eine nicht genehmigte Menschenansammlung ausgelöst hatte.
Es kamen pyrotechnische Gegenstände zum Einsatz. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei erinnert an die geltenden Regeln.
Nach dem Viertelfinalspiel des Schweizer Cups ist es am Dienstagabend in Neuchâtel zu Auseinandersetzungen zwischen Ultra-Anhängern gekommen.
Mehrere Personen wurden dabei leicht verletzt, eine davon musste durch einen Rettungsdienst betreut werden.
Am vergangenen Abend wurde in einem Waldstück in Neuenhof der leblose Körper eines seit einer Woche vermissten 33-jährigen Schweizers aus dem Kanton Zürich aufgefunden.
Der mutmassliche Ablageort des Leichnams wurde den Strafverfolgungsbehörden im Rahmen der Befragung des dringend Tatverdächtigen bekanntgegeben.
In der Nacht auf Mittwoch (04.02.2026) ist an der Burgackerstrasse in Stein am Rhein ein Auto mutwillig beschädigt worden.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
In Dulliken hat sich am Dienstagabend, 3. Februar 2026, ein Automobilist einer Polizeikontrolle entzogen.
Mit teilweise massiv überhöhter Geschwindigkeit fuhr der Mann via Olten nach Egerkingen und wieder zurück nach Olten, wo die Nacheile aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden musste.
Am Dienstagnachmittag ist es in Bern zu einem Raubüberfall auf eine Bijouterie gekommen.
Dank des Eingreifens einer anwesenden Drittperson konnte der mutmassliche Täter kurze Zeit später angehalten und festgenommen werden.
Im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 gelten in Graubünden teilweise besondere Verkehrsmassnahmen.
Alle Informationen zum Verkehrskonzept Graubünden inklusive häufig gestellter Fragen finden Sie auf der Webseite des Kantons Graubünden.
Am Dienstag, 03. Februar 2026, ca. 21.45 Uhr, haben die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Milizfeuerwehr Basel-Stadt zu einem Brand in einem Lokal an die Uferstrasse ausrücken müssen.
Am Dienstag, 03. Februar 2026, ca. 21.45 Uhr, haben die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Milizfeuerwehr Basel-Stadt zu einem Brand in einem Lokal an die Uferstrasse ausrücken müssen.
Die Kantonspolizei Waadt verstärkt seit 2023 die sichtbare Präsenz und Bürgernähe in Orbe.
Drei speziell eingesetzte Quartierpolizisten sind seither ausschliesslich für die Sicherheit in der Stadt und ihrem direkten Umfeld zuständig.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen ereignete sich am Mittwochmorgen ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen ereignete sich am Mittwochmorgen ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos.
Beim Bahnhof in Dornach ist es am Dienstagabend, 3. Februar 2026, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Dabei zog sich einer der Beteiligten Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei am Dienstagabend in Villmergen einen Automobilisten, der ausserorts mit 155 km/h unterwegs war.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei am Dienstagabend in Villmergen einen Automobilisten, der ausserorts mit 155 km/h unterwegs war.
Am frühen Dienstagabend gingen auf der Kantonalen Einsatzzentrale Bern mehrere Notrufe zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Hühnerbühlstrasse in Bolligen ein.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Bolligen von Schutz und Rettung Bern drangen Flammen aus den Fenstern einer Wohnung im 2. Stock.
Am Mittwoch, 4. Februar 2026 werden die stationären und mobilen Sirenen schweizweit getestet.
Auf den Kanton Luzern entfallen dabei 199 stationäre und 136 mobile Sirenen. 🔊
Die Luzerner Polizei macht im Zusammenhang mit der Fasnacht 2026 auf folgende Einschränkungen im Verkehrsbereich aufmerksam.
Für die Fritschi-Tagwache und den Urknall am Schmutzigen Donnerstag, 12. Februar 2026, wird der Bereich Schweizerhofquai - Seebrücke - Bahnhofplatz ab 04:30 Uhr bis ca. 06:15 Uhr gesperrt werden.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im Jahr 2025 mehr Menschen als im Vorjahr.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im Jahr 2025 mehr Menschen als im Vorjahr.
In der Nacht vom Mittwoch (04.02.2026) ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schützenstrasse zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.
Es war zu einem Brand in einer Elektroverteilung gekommen. Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses musste wegen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstagnachmittag (03. Februar 2026, kurz vor 16:00 Uhr) geriet ein Lenker mit seinem Lieferwagen samt Anhänger in der Gewerbezone von Buttisholz von der Strasse ab und kam damit auf eine Wiese.
Er fuhr weiter und beim anschliessenden Wiedereinbiegen auf die Strasse kollidierte er mit einem korrekt fahrenden Lastwagen.
Am Dienstagabend (03. Februar 2026, nach 19:15 Uhr) kam es auf der Oberhofstrasse im Ortsteil Emmenbrücke zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen.
Eine Person wurde durch den Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Dabei werden rund 5000 Sirenen überprüft, damit sie im Ernstfall zuverlässig alarmieren.
Isabelle erinnert sich an einen Einsatz, bei dem eine ältere Frau beinahe um viel Geld betrogen worden wäre.
Durch ihr rechtzeitiges Einschreiten konnten sie und ihre Kollegen die Frau vor einem grossen finanziellen Schaden bewahren.
Die Schweiz liegt auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone, die sich vom Nordatlantik bis in den westlichen Mittelmeerraum erstreckt.
Heute Mittwoch führt ein Tief über Norditalien aus Süden zeitweise feuchte Luft zur Alpensüdseite und in die östlichen Landesteile, wobei sich mitgeführter Saharastaub zusätzlich auf die Bewölkung auswirken kann.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.