Zurzeit gibt es viele betrügerische Online-Anlagen-Inserate oder vermeintliche Berichterstattungen zu Online-Anlagen mit Promis.
Die Prominenten wissen nichts davon.
Freudenkundgebungen anlässlich der Fussball-Europameisterschaft, die vom Freitag (14.06.2024) bis am Sonntag (14.07.2024) stattfindet, sind im Kanton Schaffhausen möglich, solange diese für Dritte keine übermässige Beeinträchtigung und Belästigung bedeuten.
Der Wirtschaftsschluss wird durch die Gemeinden festgelegt und ist einzuhalten.
Am Dienstag (18.06.2024), gegen 01:30 Uhr, ist ein 42-jähriger Mann von mutmasslich zwei unbekannten Personen auf der St. Georgen-Strasse ausgeraubt worden.
Die unbekannte Täterschaft erbeutete unter anderem das Portemonnaie mit Bargeld und das Mobiltelefon des Geschädigten.
Am Dienstag (18.06.2024), kurz nach 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen Kenntnis von einem Raub an der St. Peterstrasse erhalten.
Einem 70-jährigen Mann waren durch eine vorerst unbekannte Täterschaft das Mobiltelefon und Bargeld gestohlen worden.
Am Mittwoch (19.06.2024), nach 1:20 Uhr, ist ein 33-jähriger Mann in der Ostunterführung des Bahnhofs St.Gallen, vor dem Aufgang zu Gleis drei von drei unbekannten Personen ausgeraubt worden.
Die Täterschaft erbeutete ein Portemonnaie und schlug dem Mann ins Gesicht. Danach flüchteten die Männer in unbekannte Richtung.
Am Dienstag (18.06.2024), um 15:20 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen.
Der 49-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstag (18.06.2024), um 20:40 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen.
Der 24-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 9'000 Franken.
Am Mittwoch (19.0.2024), um 06:15 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Motorradfahrerin gekommen.
Die 46-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Es entstand Sachschaden von rund 3'000 Franken.
Am 18.06.2024, um 11.45 Uhr, kam es an der Müllheimerstrasse, in der Nähe der Feldbergstrasse, in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt.
In einem Wald auf Gemeindegebiet von Scuol hat sich am Dienstagvormittag ein Arbeitsunfall ereignet.
Ein Forstarbeiter erlag seinen schweren Verletzungen vor Ort.
Das neue Schulhaus „Thurgauerstrasse“ in Seebach wird im August 2024 eröffnet. Damit die Schulkinder die vierspurige Thurgauerstrasse sicher überqueren können, setzt die Stadt einen Begleitdienst ein und senkt temporär die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h.
Voraussichtlich im Jahr 2025 wird eine provisorische Passerelle die Situation weiter verbessern.
Infolge Starkniederschlägen musste die Calancastrasse im März dieses Jahres zwischen Bivio Castaneda und der Abzweigung Buseno aus Sicherheitsgründen zweimal vorsorglich gesperrt werden.
Dank erfolgreich durchgeführten Sicherungsmassnahmen in diesem Perimeter hebt das Tiefbauamt Graubünden die vorsorglichen Strassensperrungen per sofort auf.
Die Feuerwehr Lachen musste am Dienstag, 18. Juni 2024, kurz nach 20:30 Uhr an die Neuheimstrasse in Lachen aufgeboten werden.
Gemeldet wurde, dass der Inhalt einer Entsorgungsmulde brennt und stark qualmt.
In Willerzell kam es am Dienstagabend, 18. Juni 2024 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velofahrer und einem Auto.
Um 20 Uhr fuhr ein 17-jähriger Fahrradfahrer auf der Satteleggstrasse talwärts in Richtung Willerzell.
Am Dienstagabend, 18. Juni 2024, erlitt eine Motorradlenkerin bei einer Selbstkollision in Goldau erhebliche Verletzungen.
Die 35-Jährige fuhr um 19.40 Uhr auf der Steinerstrasse von Goldau in Richtung Steinen. Aus bislang ungeklärten Gründen kam die Lenkerin nach einer Kurve von der Strasse ab.
Bei einem Dachstockbrand am Dienstagabend (18.6.2024) in Seuzach entstand an einem Einfamilienhause erheblicher Sachschaden.
Verletzt wurde durch das Feuer niemand.
Am Dienstag (18.06.2024), kurz nach 17:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Landwirtschaftsbetrieb an der Speicherstrasse, im Quartier Notkersegg, erhalten.
Ein Grossaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst steht im Einsatz. Es wurden keine Menschen verletzt. Am betroffenen Gebäude entstand beträchtlicher Sachschaden.
144 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse traten am Dienstagmorgen zur Radfahrerprüfung in Heiden an und legten mit ihrer Fahrt durch das Dorfzentrum ihre Fahrradprüfung im Kanton Appenzell Ausserrhoden ab.
Am Dienstag, 18. Juni 2024 traten 144 Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Heiden, Rehetobel, Wald, Grub, Wolfhalden, Walzenhausen, Reute und Lutzenberg zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Heiden an und zeigten auf der anspruchsvollen Prüfungsstrecke durch das Zentrum von Heiden ihr fahrerisches Können.
Teile der Schweiz erlebten in letzter Zeit überwiegend niederschlagsreiche Monate. Eine besonders betroffene Region war die Ostschweiz.
In St. Gallen erreichte die 12-Monatssumme des Niederschlags den höchsten Wert der letzten 20 Jahre.
Die seit Mittwoch (12.6.2024) in Wald vermisste 48-jährige Frau ist tot aufgefunden worden.
Die Vermisste wurde am Dienstagmorgen (18.6.2024) tot aufgefunden. Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Dritteinwirkung.
Die Hitze weckt bei vielen Schwimmerinnen und Schwimmern die Lust nach einer Abkühlung im Rhein.
Damit der Badespass auch einer bleibt, sollten einige Tipps und Regeln unbedingt befolgt werden. Besonders die für Schwimmerinnen und Schwimmer gesperrten Zonen bergen Gefahren. Für die Einschätzung der Wasserqualität gibt es einige hilfreiche Tipps.
Am vergangenen Donnerstag, 13. Juni 2024, ca. um 16.00 Uhr, ereignete sich in Luchsingen ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 60-jähriger Mann war vom Stadel herkommend zu Fuss in Richtung Bahnhof Luchsingen-Hätzingen unterwegs.
Die Schaffhauser Polizei hat am frühen Freitagmorgen (14.06.2024) in der Altstadt Schaffhausen zwei Männer in flagranti nach einem Einbruch verhaftet.
Kurz vor 02.00 Uhr am frühen Freitagmorgen (14.06.2024) wurde der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei durch eine externen Alarmzentrale ein möglicher Einbruch in ein Verkaufsgeschäft an der Vordergasse in der Stadt Schaffhausen gemeldet.
Am Dienstag (18.06.2024), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der Oberwaldstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 45-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht und ein 36-jähriger Autofahrer unbestimmt verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Dienstag (18.06.2024), kurz nach 7:10 Uhr, ist es auf der Waldeggstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen.
Ein 33-jähriger Mann und ein 26-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt. Der 33-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In Gais und in Trogen ist es am Dienstagmorgen, 18. Juni 2024, zu Verkehrsunfällen gekommen.
In Gais kam es zwischen einem Auto und einem Motorroller zur Kollision, in Trogen stürzte ein Rollerfahrer bei einem Selbstunfall. Beim Unfall in Trogen erlitt der Zweiradfahrer Verletzungen. Er wurde ins Spital überführt.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt die Unterführung Rorschacherstrasse auf der A1/A23 bei der Verzweigung Meggenhus instand.
Die Arbeiten erfordern einen Spurabbau sowie eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 60 km/h.
Mit den Anpassungen im Polizeigesetz wird den aktuellen Entwicklungen insbesondere im Bereich Datenschutz Rechnung getragen.
Auf den gleichen Zeitpunkt tritt auch eine Anpassung des Steuergesetzes und der Videoverordnung in Kraft.
Die Kantonsstrasse K11 in Alberswil verläuft im Bereich Dorf bis Unterdorf grösstenteils unmittelbar entlang der Wigger und im Anschluss entlang des Dorf- und Mülibachs.
Die Stützmauern zwischen der Kantonsstrasse und den Gewässern sowie zwei Bachdurchlässe sind in einem schlechten Zustand und müssen saniert oder ersetzt werden.
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für den Hochwasserschutz und die Renaturierung an der Kleinen Emme im Los 3, Abschnitt 9, Schachen und Langnau, in den Gemeinden Malters, Ruswil und Werthenstein einen Sonderkredit von 8,2 Millionen Franken.
Nach Abzug des Beitrags des Bundes verbleiben dem Kanton voraussichtlich Kosten von rund 4,5 Millionen Franken.
Nach der kühleren Wetterphase steigt das Thermometer in den kommenden Tagen auf zum Teil heisse Temperaturen.
Die Stiftung TBB Schweiz ruft dazu auf, weder Tiere noch Menschen selbst bei milden Aussentemperaturen und Sonnenschein im Auto zu lassen – auch nicht für kurze Zeit. Ausserdem brauchen nicht nur wir Menschen an heissen Sommertagen immer mal wieder eine Abkühlung, auch unseren geliebten Vierbeinern kann die Hitze massiv zu schaffen machen.
Am frühen Montagmorgen wurde in Biel in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen.
Im Rahmen der Nachsuche nach der Täterschaft flüchtete ein Fahrzeug mit mehreren Insassen auf der A16 vor einer Polizeipatrouille.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen findet im Juni 2024 im Bereich des Anschlusses Sissach, Fahrbahn Basel, die Umstellung von Bauphase 2 auf Bauphase 3 statt.
Die mit der Bauphasenumstellung verbundenen Arbeiten erfolgen in den vier Nächten von Sonntag, 23. Juni 2024, bis Donnerstag, 27. Juni 2024, jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung werden im Tunnel Witi die integralen Gesamttests der neuen Anlagen durchgeführt.
Dazu wird eine Totalsperrung vom Anschluss Nr.29 Lengnau bis Anschluss Nr.30 Grenchen benötigt.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung werden im Tunnel Lüsslingen die integralen Gesamttests der neuen Anlagen durchgeführt.
Dazu wird eine Totalsperrung vom Anschluss Nr.30 Grenchen bis Anschluss Nr.31 Solothurn-West benötigt.
Unsere Aspiranten melden sich von der Polizeiausbildung und zeigen euch heute ein PSI Training (PSI = Persönliche Sicherheit).
Möchten Sie etwas dazu wissen?
Was muss zwingend berücksichtig werden wenn man Güter oder Ähnliches im Auto transportiert:
Sichtfeld und Blickwinkel je 90 Grad links und rechts darf nicht beeinträchtigt werden.
Am Montagmittag hat auf der Verbindungsstrasse der Forcola di Livigno zum Berninapass ein schleuderndes Auto zwei Radfahrerinnen erfasst.
Sie wurden verletzt in ein Spital transportiert.
Am Dienstag (18.06.2024) wurden der Stadtpolizei St.Gallen mehrere beschädigte Autos an der Iddastrasse gemeldet.
Eine Patrouille konnte den Fahrer durch eine Ölspur ausfindig machen.
Am Montag (17.06.2024) kam es auf der Schoretshuebstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Velofahrerin.
Die Velofahrerin wurde dabei mittel-schwer verletzt und mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Montag (17.06.2024), kurz nach 18:55 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velofahrer gekommen.
Der 49-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Montag (17.06.2024), um 20:50 Uhr, ist es auf dem Balkon einer Wohnung an der Rosengartenstrasse zu einem Brand eines Gasgrills gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.