Am Dienstag (18.06.2024), kurz vor 2 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Tankstellenshop an der Churerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt ins Innere. Darin brach sie eine Kasse auf und stahl Bargeld sowie Raucherwaren.
Am Montag (17.06.2024), kurz nach 14:35 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der St.Georgen-Strasse zu einem Kellerbrand gekommen, der sich später über die Fassade in den Dachstock ausweitete.
Der Brand konnte von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Ein 64-jähriger Mann wurde aufgrund eines medizinischen Problems von der Rettung ins Spital gebracht.
Am Montag (17.06.2024), kurz vor 19:50 Uhr, haben zwei bislang unbekannte Männer einen 27-jährigen Asylbewerber in einem Asylwohnheim im Bereich der Säntisstrasse ausgeraubt.
Sie waren gemäss Angaben des Geschädigten mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet und forderten die Herausgabe einer Bankkarte.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat Ende Mai 2024 einen eigenen Leistungsprüfstand in Betrieb genommen und darüber berichtet.
Mitte Juni ist das erste Fahrzeug auf dem Prüfstand einer Messung unterzogen worden.
Am Montagnachmittag, 17. Juni 2024, blieb um 16.50 Uhr ein Lieferwagen in der Unterführung an der Badstrasse in Seewen stecken.
Der 57-jährige Lenker konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Im vergangenen Sommer beging ein Mann in einem Kino in Biel einen Raubversuch. Er ergriff daraufhin ohne Beute die Flucht.
Der Täter konnte nun ermittelt und zur Sache einvernommen werden. Er ist geständig.
Nachdem die letzten Delegationen vom Bürgenstock abgereist sind, ist der Sicherheitsauftrag für die Konferenz zum Frieden in der Ukraine abgeschlossen.
Dank der Unterstützung aller Polizeikorps, der Armee und weiterer Partner im Sicherheitsverbund lief der Grosseinsatz unter der Leitung der Kantonspolizei Nidwalden erfolgreich ab. Es wurden nur wenige Störmanöver verzeichnet.
Am Montagmorgen (17.06.2024) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Fussgänger und einem Velo ereignet.
Dabei wurden der Fussgänger und der Velofahrer verletzt.
Es sind wieder betrügerischen E-Mails im Umlauf, die einen angeblichen Anspruch auf eine Steuerrückerstattung in Aussicht stellen.
Ein Link - im angehängten PDF oder im Mail - führt auf eine Phishing-Seite.
Ein 8-jähriger Junge wollte am Montagabend die Strasse in Moosleerau überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit einem ankommenden Peugeot.
Der junge Fussgänger musste mit dem Rettungshelikopter in ein Spital transportiert werden.
Der TCS hat 16 Velokindersitze unter verschiedenen Kriterien getestet. Bei einigen Sitzen hat der Unfallschutz im Kopf- und Schulterbereich des Kindes Verbesserungspotenzial.
In einem Fall wurde ein verbotener Schadstoff im Gurtpolster des Sitzes identifiziert.
In Welschenrohr ist am Montagnachmittag, 17. Juni 2024, ein Auto bei einem Selbstunfall in die Dünnern gestürzt.
Dabei hat sich der Fahrzeuglenker leicht verletzt.
Der Sommer ist die Zeit, in der viele verreisen. Nicht so die Einbrecher. Für sie werden verlassene Wohnungen zu idealen Zielen.
Doch das muss kein Grund zur Sorge sein. Mit ein paar einfachen Massnahmen können Sie Ihr Zuhause schützen und beruhigt in den Urlaub fahren.
Oftmals beginnen Kartendelikte mit einer einzigen Phishing-Nachricht.
Wer darauf hereinfällt und sensible Kartendaten preisgibt, vernachlässigt seine Sorgfaltspflicht.
Bei einem Einbruch in ein Gebäude im Industriegebiet hat eine unbekannte Täterschaft rund 3`000 Franken Bargeld erbeutet und einen hohen Sachschaden angerichtet.
Die Ermittlungen sind im Gang.
Auch wir haben zur sicheren Durchführung der zweitägigen Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock beigetragen.
Ob auf dem Wasser oder an Land, wir sorgen für Sicherheit!
Das Verkehrsaufkommen auf den Nationalstrassen ist 2023 auf 29,6 Milliarden zurückgelegte Fahrzeugkilometer angestiegen (+1,5 % gegenüber 2022).
Mit 48 807 Stunden haben auch die Staustunden im letzten Jahr deutlich zugenommen (+22,4 % gegenüber 2022). Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) ergreift verschiedene Verkehrsmanagementmassnahmen, um den Verkehr flüssiger zu gestalten.
Am Montagabend ist ein Kehrichthaus in Samedan bei einem Brand beschädigt worden.
Gemäss ersten Erkenntnissen ist der Brand auf unsachgemäss entsorgte Raucherwaren zurückzuführen.
Die hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine, die über das vergangene Wochenende auf dem Bürgenstock stattgefunden hat, führte im Kanton Luzern kaum zu Einschränkungen.
Die Sicherheit im Kanton Luzern war durch die Luzerner Polizei jederzeit gewährleistet.
Der Kanton Bern hat angesichts der gestiegenen Zahl von Hitzetagen einen Hitzeaktionsplan entwickelt, um die Gesundheit der Bevölkerung, insbesondere älterer Menschen, Säuglinge, Schwangere und chronisch Kranke zu schützen.
Der Plan kombiniert präventive Informationskampagnen mit konkreten Massnahmen zur Bewältigung von Hitzewellen.
Mit Südwestströmung wird in den kommenden Tagen sehr warme Luft von Spanien her zur Schweiz geführt.
Damit kündet sich der erste Hitzetag des Jahres an. Wie lange bleibt es so warm?
Am Montag (17.06.2024), kurz nach 6:35 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Strimäderstrasse einen Mann festgenommen, welcher vorgängig mutmasslich in Fahrzeuge eingebrochen sowie in eine Wohnung eingeschlichen ist.
Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 17-jährigen Asylbewerber auf Marokko.
Anfangs Juni (5. Juni 2024) wurde eine Fahrradfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Buttisholz lebensbedrohlich verletzt (Polizei.news berichtete).
Die Verletzte wurde damals von einem Rettungshelikopter in das Spital überflogen.
Am Samstag (15.06.2024) wurde aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nach dem EM-Spiel zwischen Italien und Albanien eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei wurden mehrere Autofahrer angehalten und kontrolliert. Insgesamt wurden neun Personen zur Anzeige ge-bracht und drei Ordnungsbussen ausgestellt.
In der Nacht auf Montag, 17. Juni 2024 wurde bei einem Selbstunfall eine Person verletzt, am Personenwagen entstand grosser Sachschaden.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Der Bereich Kommunikation und Prävention bei der Schaffhauser Polizei erhält per 1. September 2024 mit Bianca Gähweiler eine personelle Verstärkung.
Der Regierungsrat hat die 38-jährige Bianca Gähweiler zur neuen Fachperson Öffentlichkeitsarbeit und Prävention ernannt.
Am Samstagabend ist in Biel ein Velofahrer bei einem Sturz schwer verletzt worden.
Nach der Bergung durch die Feuerwehr wurde der Mann mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Nach einem Entreissdiebstahl Anfang Juni in Bern ist es am Montag gelungen, eine mutmasslich involvierte Person in Bern anzuhalten.
Seit Mitte Mai stellt die Kantonspolizei Bern zudem eine Häufung von Entreissdiebstählen in Bern – insbesondere von Goldschmuck – fest. Die Kantonspolizei Bern ruft daher zur Vorsicht auf.
Gestern Sonntag, 16. Juni 2024, kurz vor 17.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Süd.
Zur selben Zeit fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Nidwaldner Kontrollschildern in Fahrtrichtung Nord.
Während den nächsten zwei Wochen absolvieren rund 3600 Schüler/innen der 5. Klasse in der Stadt Zürich die Veloprüfung.
Sie zeigen ihr Können auf den Prüfungsstrecken in der gesamten Stadt.
Die Schweizer Armee ist mit dem Verlauf des Sicherungseinsatzes zugunsten des Kantons Nidwalden und der hochrangingen Konferenz für einen Frieden in der Ukraine zufrieden.
„Berufsorganisation und Milizverbände haben gemeinsam und in professioneller Zusammenarbeit mit den Partnern im Sicherheitsverbund Schweiz alle Aufträge der zivilen Behörden erfüllt“, so Korpskommandant Laurent Michaud, Chef des Kommandos Operationen und Kommandant des Sicherungseinsatzes nach der Auftragsentbindung durch die Polizei.
Auf der Neuendorfstrasse in Fulenbach hat sich am Sonntagnachmittag, 16. Juni 2024, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike ereignet.
Dabei ist der E-Bike-Lenker schwer verletzt worden. Er wurde nach der medizinischen Erstbetreuung vor Ort mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am Dienstag (18. Juni 2024) wird auf der Splügenbrücke über die Autobahn A1, bei der Splügenstrasse, auf Höhe der Einmündung der Autobahnausfahrt St.Fiden aus Richtung Zürich, eine Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessanlage aufgestellt und in Betrieb genommen.
Der Grund dafür sind Häufungen von Unfällen, denen eine Missachtung der Lichtsignalanlage zu Grunde liegt.
Am Sonntag (16.06.2024), kurz vor 15:10 Uhr, ist es auf der Wintersbergstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Motorradfahrer gekommen.
Ein 25-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (16.06.2024), kurz vor 13 Uhr, ist es auf dem Seedamm zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Auto gekommen.
Der 59-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (16.06.2024), kurz nach 14:35 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall von einem Motorradfahrer gekommen.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Sonntag (16.06.2024), um 18:50 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Rorschacherstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 35-jährige Autofahrer prallte gegen eine Betonmauer sowie ein parkiertes Auto. Der Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken.
Beim Anschluss Schüpfen der A6 wird diese Woche der Belag erneuert.
Aufgrund der Fräs- und Belagsarbeiten sowie der Anpassung der Schächte kommt es zu folgenden Sperrungen:
Erfolgreicher Polizeieinsatz der Kapo für die Bürgenstock-Konferenz; am Flughafen war sie für das Sicherheitsdispositiv zuständig und wickelte den sicheren Transfer von rund 100 völkerrechtlich geschützten Personen ab.
Der gesamte Einsatz wird vom Bund entschädigt. Die polizeiliche Grundversorgung im Kanton war jederzeit gewährleistet.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Montag in Sulgen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 0:15 Uhr an der Hauptstrasse eine Autofahrerin.
Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag (14. Juni 2024, kurz vor 15:00 Uhr) auf der Kantonsstrasse in Schötz.
Eine Autofahrerin musste abbremsen.
Am Samstagabend (15. Juni 2024, kurz vor 19:00 Uhr) hat die Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 einen Autofahrer kontrolliert.
Eine Atemalkoholprobe ergab bei ihm einen Wert von 1.1 mg/l. Die Polizei hat dem 35-jährigen Schweizer den Führerausweis abgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.