Am Sonntagnachmittag (16. Juni 2024, nach 15:15 Uhr) verursachte ein 24-jähriger Mann mit seinem Auto einen Selbstunfall im Gebiet Schwendelberg.
Er fuhr mit dem Auto auf einen Parkplatz, setzte seine Fahrt jedoch fort und kollidierte im angrenzenden Waldstück mit einem Baum.
Am Sonntagabend (16. Juni 2024, nach 17:15 Uhr) kam ein Lenker mit seinem Auto auf der Willisauerstrasse auf die Gegenfahrbahn.
Obwohl er sofort reagierte, kam es noch zu einer Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden Bus.
Ein 51-jähriger Mann verunfallte mit einem Leichtmotorfahrrad am Sonntagabend (16. Juni 2024, 19:30 Uhr) auf der Dorfstrasse in Richtung Willisau.
Aus bisher unklaren Gründen stürzte er mit dem E-Bike und zog sich dabei Verletzungen zu.
Am Donnerstagmorgen, 13. Juni 2024, ereignete sich in Silenen an der Bristenstrasse ein Arbeitsunfall.
Ein 21-jähriger Mann arbeitete auf einer Baustelle, als er aus noch ungeklärten Gründen von einem Stein am Kopf getroffen wurde.
Am Sonntag, 23. Juni 2024 findet das Radrennen "Alpen Challenge" in mehreren Regionen Graubündens statt.
Auf verschiedenen Strassenabschnitten ist mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
In Urnäsch ist es am Sonntagnachmittag, 16. Juni 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Rennvelo gekommen.
Der Velofahrer zog sich beim Sturz Verletzungen zu und wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.
Am Sonntag, 16.06.2024, ca. 15.25 Uhr, kam es in Netstal zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Ein 51-jähriger Motorradfahrer fuhr mit seiner Sozia in Netstal auf der Landstrasse in Richtung Süden.
Bei einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem E-Bike-Fahrer ist am Sonntagnachmittag (16.6.2024) in Gossau der Velofahrer schwer verletzt worden.
Gegen 16.20 Uhr wollte ein 57-jähriger Elektrovelofahrer von Mönchaltorf herkommend in Richtung Grüningen die Leerütistrasse überqueren.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer ist am Sonntagabend (16.6.2024) in Steg im Tösstal (Gemeinde Fischenthal) der Zweiradlenker schwer verletzt worden.
Kurz nach 19.30 Uhr fuhr eine 54-jährige Automobilistin von einer Liegenschaft in die Hulfteggstrasse Richtung Hulftegg ein.
Das erste EM-Wochenende ist schon fast Geschichte, und nicht nur die Fans der Sieger-Teams sind zufrieden.
Bisher wurde nämlich friedlich mitgefiebert und gefeiert, deshalb hatte auch die EM-Töffpatrouille am Samstag einen ruhigen Dienst. So darf es gerne weitergehen.
Am Samstag (15.06.2024), kurz vor 11:45 Uhr, hat ein unbekannter Mann mit seinem Auto auf der A13 Höhe Sennwald mutmasslich mehrere Autos von rechts überholt, die auf dem Normalstreifen fuhren. Dazu befuhr er den Pannenstreifen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, die das Überholmanöver beobachten konnten.
Am Samstagabend ist es auf dem Dorfplatz in Feldis zu einem Selbstunfall gekommen.
Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Lenker von der Unfallstelle.
Gestern Samstag, 15. Juni 2024, kurz vor 19:50 Uhr, fuhr der Lenker eines hochmotorisierten Sportwagens mit Zuger Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Norden. Aus derzeit ungeklärten Gründen verlor der 61-jährige PW-Lenker kurz vor Silenen auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug, kollidierte mit der rechtsseitigen Leitplanke, schleuderte gegen die Mittelleitplanke und kam schliesslich auf der Fahrbahnmitte zum Stillstand.
Die nachfolgenden Autolenker konnten eine Kollision mit dem Unfallfahrzeug verhindern.
Dieses Wochenende und am kommenden Wochenende findet das Schwyzer Kantonalturnfest in Einsiedeln statt. Bei grösseren Veranstaltungen wie dieser zeigen wir vermehrt Präsenz und sind für euch da, wenn ihr uns braucht!
Wir wünschen allen Teilnehmenden ein tolles Turnfest!
Nach Diebstählen aus Autos hat die Kantonspolizei Thurgau am frühen Sonntagmorgen in Frauenfeld einen Tatverdächtigen festgenommen.
Kurz vor 4:45 Uhr ging über den Polizeinotruf 117 die Meldung ein, dass ein Unbekannter an der Spannerstrasse in Autos einsteige und diese durchsuche. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte den beschriebenen Mann wenig später anhalten und kontrollieren.
In der Nacht auf Sonntag ist es in der Stadt Bern zu einem unbewilligten Umzug gekommen. Dabei ist es zu zahlreichen Sprayereien und gekommen.
Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen sowie Bild- und Videomaterial der Ereignisse gesucht.
Am Sonntagmorgen, 16. Juni 2024, kurz nach 06.00 Uhr, ereignete sich auf der Bärenwilerstrasse in Langenbruck BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Samstag (15.06.2024), kurz vor 22:00 Uhr, haben Jugendliche am Bahnhofsplatz einen Böller gezündet. Dabei wurden ein 17-jähriger sowie ein 16-jähriger Mann leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Samstag (15.06.2024), kurz vor 23:45 Uhr, ist eine Gruppe aus bislang unbekannten Personen an einen 29-jährigen Mann an der Oberen Bahnhofstrasse, Höhe Schwanenkreisel, herangetragen. Anschliessend soll ein junger Mann aus dieser Gruppe den 29-Jährigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Er musste anschliessend vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Hintergründe der Tat sowie die beteiligten Personen sind bislang unbekannt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Bei der Lichtsignalanlage der Siggenthalerbrücke überfuhr gestern Nachmittag ein Motorradlenker das Rotlicht und prallte in einen Personenwagen.
Kurz nach 15.00 Uhr fuhr ein 22-jähriger Schweizer mit seiner Yamaha auf der Landstrasse in Richtung Nussbaumen.
Am Samstagmorgen (15.06.2024) ist es auf der Zollstrasse in Neuhausen am Rheinfall zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Ein 46-jähriger Autolenker kollidierte mit dem vorausfahrenden Personenwagen, dessen 36-jähriger Lenker verkehrsbedingt anhalten musste.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Rennvelofahrern in Maur sind am Samstagnachmittag (15.6.2024) beide Zweiradfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 14 Uhr war ein 42-jähriger Mann mit seinem Rennvelo auf dem Radweg von Maur in Richtung Fällanden unterwegs.
Am Samstagnachmittag, 15. Juni 2024, zogen weit über 20 000 Personen durch die Zürcher Innenstadt. Die Demonstration im Rahmen der Zurich Pride 2024 verlief grundsätzlich friedlich.
Neun Personen wurden vorübergehend festgenommen.
Am Samstagvormittag, 15. Juni 2024, fuhr ein 35-jähriger Autolenker von der Ibergeregg auf der Lauburgstrasse in Richtung Oberiberg, als er gegen 10.45 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem Motorenraum feststellte.
Nachdem er den Personenwagen anhalten und unverletzt verlassen konnte, geriet zuerst der Motor und danach das ganze Fahrzeug in Vollbrand.
Am Samstag (15.06.2024), um 02:45 Uhr, hat ein 24-jähriger Mann in alkoholisiertem Zustand einen Selbstunfall auf der Landstrasse verursacht. Er entfernte sich zunächst von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Am Morgen kehrte er zur Unfallstelle zurück.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Das Programm E-Justice macht mit der Einführung von ProofBox den nächsten Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung der Freiburger Justiz. ProofBox erleichtert dem Personal der Freiburger Strafverfolgung sowie Anwältinnen und Anwälten die Übermittlung und Sichtung digitaler Beweise unter Wahrung des Datenschutzes. Eine Schweizer Premiere.
Dass digitale Beweismittel in Strafverfahren überwiegen, ist in der Justiz heute eine unbestreitbare Tatsache. Die zunehmende Verbreitung digitaler Technologien und die Allgegenwart elektronischer Geräte haben dazu geführt, dass Beweise in elektronischer Form bei der Feststellung des Sachverhalts und in strafrechtlichen Ermittlungen eine entscheidende Rolle spielen. Daten von elektronischen Geräten wie Smartphones, Computern und digitalen Speichermedien liefern oft wichtige Hinweise zur Rekonstruktion von Ereignissen und zur Identifikation der Parteien, die an einer Straftat beteiligt waren.
In Solothurn hat die Polizei am Freitagabend einen Mann angehalten, der in der Nacht auf Freitag in Bellach mutmasslich einen Einschleichdiebstahl in ein Lokal verübt hatte.
Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In Schönenwerd verlor auf der Aarauerstrasse am Freitagabend ein Automobilist die Kontrolle und geriet an eine Böschung, wo sich sein Auto überschlug und schliesslich auf der Fahrbahn wieder zum Stillstand kam.
Dabei verletzte sich der Lenker erheblich. Die Polizei sucht Zeugen.
Beim Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Bassersdorf ist am Freitagabend (15.6.2024) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
In Oensingen kollidierte am Freitagabend ein Fahrradlenker mit einem Auto und verliess im Anschluss die Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Gais ist es am Freitag, 14. Juni 2024, zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Zweiradfahrer verletzte sich dabei und wurde ins Spital überführt.
Am Freitag (14.06.2024), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Auto gekommen.
Der 38-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagabend (14.6.2024) in Watt (Gemeinde Regensdorf) zwischen einem jungen Radfahrer und einem Linienbus wurde der Zweiradfahrer verletzt.
Kurz nach 18 Uhr fuhr ein 12-Jähriger mit seinem Fahrrad den Rebweg hinunter in Richtung Zentrum Watt. Als er die Haldenstrasse überqueren wollte, kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit einem Linienbus, der von den Leematten in Richtung Bahnhof unterwegs war.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 25 vom 17.06.2024 bis zum 23.06.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 10.06.2024 ein 56-jähriger albanischer Staatsangehöriger, eine 43-jährige Frau und eine 35-jährige Frau, beide italienische Staatsangehörige, verhaftet wurden.
Die drei werden insbesondere verdächtigt, an einem "Schockanruf"-Betrug bei älteren Menschen beteiligt gewesen zu sein.
Bis am Sonntag liegt die Schweiz im Einflussbereich eines Tiefs mit Kern nördlich der Britischen Inseln.
Ab Montag gelangen wir auf die Vorderseite eines Teiltroges über der Biskaya. Damit erreicht uns aus Südwesten immer wärmere Luft, somit hält – zumindest vorübergehend – der Sommer Einzug.
Am Freitagabend, 14. Juni 2024 nahmen weit über zehntausend Personen an der Demonstration zum "Frauenstreik 2024" teil.
Am Vorabend kam es zu einer unbewilligten Aktion im Kreis 4, an der sich mehrere hundert Velofahrende beteiligten.
14. Juni 2024,21.19 Uhr
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagabend (13.6.2024) in Würenlos AG vier mutmassliche Raser angehalten und festgenommen.
Ihre Sportwagen wurden sichergestellt.
In der Nacht auf Freitag hat sich in Bern eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen zugetragen, wobei vier Personen verletzt wurden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
In der Nacht auf Freitag, 14. Juni 2024, ist es in Waldstatt zu einem Einbruchdiebstahl in ein Restaurant gekommen.
Die Täterschaft entwendete Bargeld und Getränke.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Freitag, 7. Juni 2024, auf der Gerlafingenstrasse in Biberist mit einem mobilen Radargerät ein Auto in der 50er-Zone mit 107 km/h gemessen.
Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei ermittelt und angehalten werden. Er wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.
Der Staatsrat hat mehrere Ernennungen bei der Kantonspolizei vorgenommen.
Die Offiziere traten ihre Stelle aufgrund von Pensionierungen, Beförderungen, Todesfällen oder einer neuen Struktur an.
Vom 20. bis 27. April 2024 haben Strafverfolgungs-, Grenzschutz- und Arbeitsbehörden in ganz Europa ihre Mittel gebündelt, um die Ausbeutung von Arbeitskräften zu erkennen und zu bekämpfen.
Die koordinierte Aktion zielte auf den Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitskraftausbeutung ab.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.