Schweiz

Neuhausen am Rheinfall SH: Autolenkerin (34) überfährt Gartenzaun – zwei Verletzte

Am Donnerstagmorgen (13.06.2024) ist es an der Poststrasse in Neuhausen am Rheinfall zu einem Selbstunfall einer 34-jährigen Autolenkerin gekommen. Beim Parkieren verlor sie die Kontrolle über ihren Personenwagen, überfuhr dabei einen Gartenzaun und kollidierte mit einem Baum.

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TCS: Mit dem Auto in die Ferien - welche Ausrüstung ist vorgeschrieben?

Vor der Fahrt in die Sommerferien ist es wichtig, sein Fahrzeug gemäss den rechtlichen Vorgaben in den einzelnen europäischen Ländern auszurüsten. Um die Reisevorbereitungen zu erleichtern, gibt der TCS eine Reihe von Tipps und Informationen zur notwendigen Ausstattung, die je nach Land vorgeschrieben ist. In Ländern wie Frankreich oder Italien ist auch in diesem Sommer im Falle einer Panne mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

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Bad Ragaz SG: Velofahrer (28) von Auto erfasst und unbestimmt verletzt

Am Donnerstag (13.06.2024), kurz vor 18:10 Uhr, ist es auf der Rheindammstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velofahrer und einem Auto gekommen. Der 28-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Courtepin FR: Frontalkollision zwischen zwei Autos – zwei Personen verletzt

Vorgestern kurz vor Mitternacht kam es in Courtepin zu einer Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen. Die beiden Lenker wurden leicht verletzt in ein Spital überführt. Der betroffene Strassenabschnitt musste für ca. 1,5 Stunden gesperrt werden. Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gange.

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Kanton Graubünden: Gemeinsam handeln gegen sexuelle Belästigung im Netz

Viele Jugendliche werden im Internet sexuell belästigt, was sehr belastend sein kann. Wie können sie sich davor schützen? Und wo finden sie Hilfe? Diese und weitere Fragen des 4. Mädchenparlaments diskutierten Schulvertretungen und Fachleute an einer Netzwerkveranstaltung in Chur.

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Kanton Nidwalden: Sicherheitsmassnahmen für Velofahrende sollen vorgezogen werden

In einem Vorstoss wird verlangt, die Sicherheit von Velofahrenden auf dem Strassenabschnitt zwischen Unterfeld in Buochs und Höhe Fähre in Beckenried zu verbessern. Der Regierungsrat unterstützt das Begehren und beantragt dem Landrat, eine Studie für die Ausarbeitung und Umsetzung von geeigneten Massnahmen in Auftrag zu geben.

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Kantone TG / AG / SG / ZH / SH: Sieben Rumänen nach Einbrüchen inhaftiert

Nach zahlreichen Einbruchdiebstählen in Baustellen-Container in den Kantonen Thurgau, Aargau, St. Gallen, Zürich und Schaffhausen wurden sieben Tatverdächtige festgenommen. Dabei konnte Deliktsgut im Wert von mehreren Hunderttausend Franken gesichert werden.

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A29 / Sils - Solis GR Brücke: Umfangreiche Belagsarbeiten

In den kommenden Wochen werden auf der A29 im Bereich vom Ostportal Tunnel Sils bis und mit der Solis-Brücke umfangreiche Belagserneuerungsarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten erstrecken sich über einen Zeitraum von rund sechs Wochen und umfas-sen sowohl den Belagsersatz als auch Zustandsuntersuchungen an verschiedenen Kunstbauten.

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A2 in Muttenz BL: Unfall von LKW und Auto führt zu Folgekollision

Am Donnerstagmorgen, 13. Juni 2024, kurz nach 07.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Basel, eine Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug mit Anhänger und einem Personenwagen. Diese führte zu einer Folgekollision mit einem weiteren Personenwagen.

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Unfall in Steinmaur ZH: Bub (†2) stirbt nach Kollision mit Pferdeanhänger

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend zwischen einem Personenwagen und einem Kind in Steinmaur ist dieses schwer verletzt worden und auf der Unfallstelle verstorben. Um 17.30 Uhr fuhr ein 50-jähriger Lenker mit seinem Personenwagen und einem angehängten Pferdewagen durch Obersteinmaur und bog von der Hauptstrasse oder von der Riedterstrasse in die Bachserstrasse ab.

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Delsberg JU: Zusammenstoss zwischen Auto und Kinderwagen - Zeugenaufruf

Am Dienstag, 11.06.2024, gegen 15.35 Uhr, ereignete sich ein Unfall zwischen einem Personenwagen, der auf der Route de Moutier in Delémont fuhr, und Fussgängern, die einen geschützten Streifen betraten. Dabei kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Kinderwagen und dem betreffenden Auto. Ein Kind wurde bei dieser Gelegenheit leicht verletzt.

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Fontaines NE: Verkehrsunfall - Suche nach Fahrer und Zeugenaufruf

Der Lenker, der am Donnerstag, den 13. Juni gegen 11:40 Uhr im Kreisel von Daverniers in Fontaines in östlicher Richtung fuhr und dabei einen Mofafahrer erfasste, der von Fontaines in Richtung Cernier unterwegs war, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in Cernier unter der Nummer 032 889 80 80 in Verbindung zu setzen.

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Lutry VD: Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft - Zeugenaufruf

Am Mittwoch, den 12. Juni 2024, verübte ein Mann einen Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Stadt Lutry. Anschliessend flüchtete er mit einem roten Kleinwagen in unbekannte Richtung. Trotz der eingesetzten Massnahmen konnte er bislang nicht festgenommen werden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

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Kanton Neuenburg: Verkehrsverhalten nach den Spielenden der UEFA EM 2024

Vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 findet die Fussball-Europameisterschaft (EM 2024) statt. Die Spielenden werden unweigerlich zu spontanen Festveranstaltungen der Fans führen, insbesondere durch Fahrzeugparaden. Die Neuenburger Polizei kündigt an, dass sie präsent sein wird, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Während Fahrzeugkorsos nach den Spielen toleriert werden, wird riskantes Verhalten bestraft.

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Kanton Waadt: Behinderungen auf Strassen wegen Tour de Suisse 2024

Aufgrund der Durchfahrt der Tour de Suisse Radrennen der Frauen und Männer 2024 ist am 15., 16., 17. und 18. Juni 2024 auf bestimmten Strassenachsen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, insbesondere in den Regionen Ost- und Nordwaadtland. Im Rahmen der Online-Etappen wird auf allen Strecken, vorbehaltlich von Besonderheiten, der Verkehr, der dem Rennen entgegengesetzt ist und in dessen Achse mündet, generell 10 Minuten vor der Durchfahrt der Radfahrer angehalten. Die Verkehrsteilnehmer werden dringend aufgefordert, vorsichtig zu fahren, die Einschränkungen zu beachten und sich an die aufgestellten Schilder und die Anweisungen der Sicherheitsdienste (Plantons und Begleitmotorradfahrer) zu halten.

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Asylunterkunft / Gebäudebrand in Altdorf UR – drei Personen leicht verletzt

Heute Donnerstag, 13. Juni 2024, kurz vor 09.30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Brand eines Gebäudes an der Gurtenmundstrasse in Altdorf ein. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie im Dachstock einer Asylunterkunft eine starke Rauchentwicklung fest (Polizei.news berichtete).

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.