Schweiz

Stadt St.Gallen SG: Kollision zwischen Velofahrer (33) und Auto

Am Dienstag (11.06.2024) kam es zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto. Der Unfall ereignete sich auf der Fürstenlandstrasse bei der Verzweigung Erlachstrasse. Der 33-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht.

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Kanton Uri: Vorsorgliche Verkehrsmeldung – kurzzeitige Strassensperrungen

Am Wochenende vom Freitag, 21. Juni, bis Sonntag, 23. Juni 2024, findet im Kanton Uri das SOC Supercar Owners Circle Weekend Switzerland statt. An diesen Tagen wird je eine Ausflugsfahrt am Susten-, Oberalp- und Furkapass durchgeführt. Damit die Ausfahrten sicher durchgeführt werden können, muss an den folgenden Tagen mit kurzzeitigen Strassensperrungen und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden:

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Stadt Basel BS / A2: Motorradfahrer nach Unfall mit Auto verletzt - Zeugen gesucht

Am Dienstag, den 11. Juni 2024 um 16:41 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A2 bei Kilometer 3,4 in Fahrtrichtung Deutschland ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Bei dem Unfall stürzte der Motorradfahrer und zog sich leichte Verletzungen zu.

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Unfall in Trüllikon ZH: E-Bike-Fahrerin (45) nach Kollision auf Fahrbahn geschleudert

Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Bike-Fahrerin ist am Mittwochmorgen (12.6.2024) in Trüllikon die Velofahrerin schwer verletzt worden. Kurz nach 5 Uhr wollte eine 45-jährige Elektrovelofahrerin die Diessenhoferstrasse von Steig herkommend in Richtung Andelfingen überqueren.

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Betrug: TWINT-Mail – wichtiger Hinweis zu Konto ist Phishing

Um die mit der TWINT-App verknüpfte Mobiltelefonnummer zu verifizieren, soll das hinterlege Bankkonto bestätigt werden. Hierfür versenden Cyberkriminelle E-Mails, die angeblich von TWINT stammen, um potenzielle Opfer in eine Phishing-Falle zu locken.

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Schattdorf UR: Kollision zwischen zwei Fahrzeugen – eine Person verletzt

Gestern Dienstag, 12. Juni 2024, kurz nach 9.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Umfahrungsstrasse in Fahrtrichtung Altdorf. Zur selben Zeit beabsichtigte die Lenkerin eines Personenwagens, ebenfalls mit Urner Kontrollschildern, beim Stopp auf Höhe Landi in die Umfahrungsstrasse in Richtung Altdorf einzubiegen.

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Rickenbach SZ: Zwei Marokkaner nach Autoeinbrüchen festgenommen

In der Nacht auf Mittwoch, 12. Juni 2024, konnte die Kantonspolizei Schwyz dank eines Hinweises aus der Bevölkerung um 4 Uhr an der Rickenbachstrasse in Rickenbach zwei Männer festnehmen. Die beiden 29-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen werden verdächtigt, kurz zuvor mehrere Gegenstände aus unverschlossenen Autos gestohlen zu haben. Bei einem der beiden Beschuldigten wurde Deliktsgut sichergestellt.

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Lauerz SZ: Führerloser Lieferwagen rollt über Bord hinab

Am Dienstagabend, 11. Juni 2024, rollte um 20.25 Uhr im Bohl in Lauerz ein führerloser und ungenügend gesicherter Lieferwagen rund 30 Meter rückwärts über die Strasse und kam in einer Böschung zu stehen. Die durch Dritte alarmierte Feuerwehr Lauerz konnte den in einer Schräglage stehenden Lieferwagen sichern.

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Stadtpolizei Zürich: Digitaler Rundgang durch das Bildungszentrum Blaulicht (BZB)

Am Erlebnistag (22. Juni 2024) habt ihr zum Glück viel mehr Zeit als diese zwei Minuten, um uns vor Ort zu besuchen. Zusammen mit Schutz & Rettung Zürich präsentieren wir verschiedene Einsatzfahrzeuge: Rettungswagen, Patrouillenfahrzeuge, Polizeimotorräder und Autodrehleiter – um nur einige davon zu nennen.

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Mümliswil SO: Mann (41) bei Arbeitsunfall schwer verletzt – Helikopter im Einsatz

Auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Mümliswil kam es am Dienstagmorgen, 11. Juni 2024, beim Befestigen eines Mähwerks an einen Traktor zu einem Unfall, bei welchem ein Mann schwer verletzt wurde. Nach der Erstbetreuung vor Ort wurde der Verunfallte mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen.

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Bütschwil SG: Unfall zwischen Velo und Auto - Velofahrerin (36) unbestimmt verletzt

Am Dienstag (11.06.2024), um 13:45 Uhr, ist es auf der Landstrasse zu einem Unfall zwischen einer Velofahrerin und einem Auto gekommen. Die 36-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

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Rapperswil-Jona SG: Auffahrkollision zwischen zwei Autos im Kreisel

Am Dienstag (11.06.2024), kurz vor 16:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei Autos gekommen. Eine 66-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Niederlenz AG: Zwei Einbrecher (Bosnier und Mazedonier) in flagranti verhaftet

Noch während die mutmasslichen Einbrecher im Verkaufsgeschäft waren, umstellte die Polizei das Objekt und verhaftete beide Verdächtigen vor Ort. Am Dienstag, 11. Juni 2024, um 23.50 Uhr ging ein Einbruchalarm vom Aldi in Niederlenz bei der Kantonalen Notrufzentrale ein. Sofort rückten mehrere Polizeipatrouillen vor Ort aus.

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Teufen AR: 199 Schülerinnen und Schüler legten Radfahrerprüfung ab

Die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler der Primarschulen im Appenzeller Mittelland sind am Dienstagmorgen, 11. Juni 2024, in Teufen zur Radfahrerprüfung angetreten. Sie haben mit ihrer Fahrt durch das Dorf Teufen die durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden organisierte Fahrradprüfung abgelegt.

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Unfall in Eggerstanden AI: Kind (2) während Arbeiten in Hühnerstall schwer verletzt

Am Dienstagmorgen (11.06.2024), ereignete sich in Eggerstanden ein Unfall in einem Hühnerstall. Während Revisionsarbeiten der Stalleinrichtung verletzte sich ein Kleinkind am Arm und musste mit schweren Verletzungen ins Spital geflogen werde.

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Stadt Basel BS: Die Margarethenbrücke erhält zwei Höhenjoche

Seit rund drei Monaten ist die Margarethenbrücke für den Tramverkehr wieder geöffnet. Für Busse und Lastwagen bleibt die Brücke jedoch weiterhin gesperrt. Um dieses Zufahrtsverbot noch besser durchzusetzen, erhält die Margarethenbrücke nun zwei sogenannte Höhenjoche. Fahrzeuge die höher als 3 Meter sind, können nicht mehr auf die Brücke zufahren. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Donnerstag und dauern bis Ende nächster Woche.

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Flumserberg SG: Auto flüchtet nach Überfahren von E-Bike – Zeugenaufruf

Am Sonntag (09.06.2024), um 13:10 Uhr, ist es auf der Flumserbergstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer gekommen. Ein unbekannter Autofahrer und ein 51-jähriger E-Bike-Fahrer waren sich über das jeweilige Verhalten nicht einig.

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Neuenburg NE: Kollision zwischen Auto und Motorroller - Rollerfahrer verletzt

Am Dienstag, den 11. Juni um 07:21 fuhr ein Auto, das von einem 55-jährigen Einwohner von Port gesteuert wurde, auf der Rue de Gibraltar in Neuenburg in Richtung Norden. An der Kreuzung mit der Rue des Fahys kam es zu einer Kollision mit einem Motorroller, der von einem 49-jährigen Neuenburger gelenkt wurde und normalerweise in östlicher Richtung fuhr.

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Blonay - Saint-Légier VD: Wiederherstellung des Mobilfunknetzes

Seit Montag, dem 10. Juni 2024, betrifft ein Ausfall des Swisscom-Netzes die Abonnenten der Gemeinde Blonay - Saint-Légier [Polizei.news berichtete]. Die Wiederherstellung des Mobilfunknetzes konnte am frühen Morgen erfolgen, das Festnetz ist jedoch weiterhin nicht verfügbar. Das Krisenmanagement, das vor Ort eingerichtet wurde, um die Sicherheit der 12'000 betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner zu gewährleisten, wird bis auf weiteres aufrechterhalten.

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Courgenay JU: Kollision zwischen Auto und Motorrad - Krankenwagen im Einsatz

Am Montag, den 10. Juni 2024, kurz vor 17:00 Uhr, fuhr ein Autofahrer in Courgenay auf der Route de Courtemblin in Richtung Cornol und leitete ein Lenkmanöver ein, um auf die Rue Sédrac zu gelangen. Beim Abbiegen übersah er einen Motorradfahrer, der korrekt in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Der Motorradfahrer prallte gegen die Front des Fahrzeugs und stürzte auf die Fahrbahn.

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Saint-Légier VD: Ausfall des Swisscom-Telefonnetzes in der Gemeinde Blonay

Seit Montagmorgen, dem 10. Juni 2024, sind die Abonnenten der Gemeinde Blonay - Saint-Légier von einem Ausfall des Swisscom-Netzes betroffen. Die Gemeinde, der KFS (Kantonaler Führungsstab), die Association Sécurité Riviera (ASR), die die Zivilschutzorganisation Riviera - Pays-d'Enhaut verwaltet, sowie die anderen regionalen Rettungsdienste haben vor Ort ein Dispositiv aufgestellt, um die Sicherheit der 12'000 betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner zu gewährleisten.

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N20 / Tunnel des Gorges-du-Seyon NE: Auffahrunfall mit Sachschaden

Am Montag, den 10. Juni um 07:50 Uhr fuhr ein Fahrzeug, das von einem 19-jährigen Einwohner von Tramelan gelenkt wurde, auf der linken Spur des Gorges-du-Seyon-Tunnels. Überrascht von einer Verkehrsberuhigung und trotz einer Notbremsung kollidierte sein Fahrzeug mit dem vor ihm fahrenden Fahrzeug, das von einer 52-jährigen Frau aus Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde.

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Kanton Waadt: UEFA-Europameisterschaft 2024 - Umzüge und Festveranstaltungen

Im Rahmen der Spiele der UEFA-Europameisterschaft werden die Gemeindepolizeien und die Kantonspolizei Waadt Vorkehrungen treffen, um mögliche Festveranstaltungen auf der Strasse zu verwalten und die „Fanzonen“ zu sichern, während die Fans ihre Freude zum Ausdruck bringen können. Die Polizei wird keine Fahrzeugkorsos bevorzugen. Um den Verkehrsfluss und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, können Verkehrsumleitungen eingerichtet werden. Missbräuche und schwere Verkehrsdelikte werden zur Anzeige gebracht.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.