Die Landstrasse in Bilten muss saniert werden. Der Regierungsrat genehmigt das Ausführungsprojekt und weist eine Einsprache ab.
Das Strassenprojekt reicht vom Biltnerbach bis zum Schiessstand Oberallmeind und umfasst rund 900 Meter.
Der Regierungsrat erlässt die Verordnung über den Vollzug des Kantonalen Veloweggesetzes.
Sie tritt zusammen mit dem entsprechenden Gesetz am 1. Januar 2025 in Kraft.
Am Dienstag, 27.08.2024, ca. 13.00 Uhr, ereignete sich in Näfels ein Auffahrunfall mit zwei Autos.
Eine Fahrzeuglenkerin fuhr im Unterdorf in Näfels Richtung Glarus und bemerkte zu spät, dass das Fahrzeug vor ihr wegen Stau abbremste.
Die Opferhilfe Graubünden hat im Jahr 2023 insgesamt 869 Opfer von Gewalt beraten. Auch im Jahr 2023 sind die Beratungen gestiegen.
Die Entwicklung entspricht dem nationalen Trend.
Am Dienstagmorgen ist in Biel in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Eine Person musste schwer verletzt ins Spital gebracht werden.
Am Dienstagmorgen ereignete sich auf der Ausserortsstrecke zwischen Eiken und Laufenburg ein schwerer Verkehrsunfall, an dem zwei Lastwagen und ein Auto beteiligt waren.
Ein Lastwagenfahrer kam dabei ums Leben.
In der Nacht vom 22. August 2024 kam es im Oberwallis in zwei Geschäftsbetrieben zu Einbrüchen.
Die Kantonspolizei errichtete ein Fahndungsdispositiv. Dieses führte zur Anhaltung eines mutmasslichen Täters.
In der Nacht vom 3. auf den 4. September 2024 muss der Strassenbelag auf der Marthalerstrasse beim Anschluss Benken erneuert werden.
Dabei müssen auch die Zu- und Ausfahrtrampe zur Autobahn gesperrt werden.
Manchmal führt uns unsere Arbeit auch an abgelegene Orte, auf enge Strassen oder sogar in die Berge.
Wir sind dort, wo ihr uns im Kanton Schwyz braucht!
Am Mittwoch (14.08.2024), kurz nach 12:20 Uhr, hat die kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass zwei Personen in einem Einfamilienhaus in Altenrhein leblos aufgefunden worden waren.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat daraufhin unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen aufgenommen und darüber berichtet.
Die Regionalpolizei Zofingen führte vom 12. bis 23. August 2024 die Aktion Schulbeginn durch. Dies ist eine schweizweite Präventionskampagne.
Sie dient dem Schutz der Kinder auf dem Schulweg durch polizeiliche Präsenz bei Schulhäusern, auf gefährlichen Kreuzungen und Übergängen. Im Zeichen der Verkehrssicherheit wurden auch Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Muss ein Helikopter in einer Notsituation im Wasser landen, kommt es auf die richtigen Handgriffe in kürzester Zeit an.
Der Inhalt des Kurses besteht aus einer theoretischen Einführung, mit Themen die in solchen Notsituationen zum Tragen kommen.
Lithium-Ionen-Akkus sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ihre Verbreitung verzeichnet ein stetiges Wachstum.
So wird beispielsweise bald jedes zweite verkaufte Fahrrad ein E-Bike sein. Mit der Vielzahl leistungsstarker Akkus steigt auch die Brandgefahr. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB zeigt auf, wie durch richtiges Lagern und Laden der Akkus das Brandrisiko reduziert werden kann.
Auf der A12 zwischen Flamatt und Bern-Bümpliz wird der Belag erneuert. Die Fräs-, Belags- und Markierungsarbeiten erfolgen im September in mehreren Etappen.
Es kommt zu Verkehrseinschränkungen und teilweise zu Sperrungen einzelner Anschlüsse.
Auf der A9 zwischen Visp und Brig werden in den nächsten Wochen verschiedene Tests und Wartungsarbeiten in den Tunnel Visp, Eyholz und Gamsen durchgeführt.
Diese Arbeiten dienen dazu, dass die Tunnel den hohen Sicherheitsansprüchen weiterhin genügen und sich die Verkehrsteilnehmenden im Ereignisfall auf eine sichere und funktionierende Infrastruktur verlassen können.
Der Touring Club Schweiz sowie seine niederländischen und österreichischen Partnerclubs, ANWB und ÖAMTC, sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, um die Machbarkeit gemeinsamer Einsätze im Bereich medizinischer Drohnenlieferungen in ganz Europa zu entwickeln.
Diese Kooperation ist ein wichtiger Schritt für medizinische Drohneneinsätze in Ländern mit unterschiedlich gelagerten Gesundheitssystemen.
Am Samstag, 24. August 2024, führte die Kantonspolizei Uri auf der Sustenstrasse in Wassen, der Gotthardstrasse in Hospental sowie auf der Oberalpstrasse in Andermatt die polizeiliche Aktion „Feuerstuhl“ durch.
Während der rund fünfstündigen Aktion wurden insgesamt 420 Fahrzeuge gemessen.
Darin werden potenzielle Opfer darüber informiert, dass der persönliche TWINT-Account via App bald nicht mehr erreichbar sein wird.
Um die Reaktivierung der App vorzunehmen, wird die Kontaktaufnahme via WhatsApp gefordert.
Gleich zwei Mal innerhalb einer Woche wurde ein Schmuckgeschäft an der Vorderen Vorstadt in Aarau überfallen.
Am Dienstag, 13. August sowie am darauffolgenden Montag, 26. August betrat ein bewaffneter Mann dasselbe Geschäft.
Am Dienstag (27.08.2024), kurz nach 3:20 Uhr, hat ein vorerst unbekannter Mann versucht zwei Autos an der Windeggstrasse zu öffnen.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 19-jähriger Algerier, festgenommen werden. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Das Migrationsamt prüft ausländerrechtliche Massnahmen.
Am Sonntag (03.09.2023) findet beim Polizeistützpunkt sowie auf dem Werkhof in Oberbüren der Tag der offenen Tür der Kantonspolizei St.Gallen und des Nationalstrassen Gebiets VI (GEVI) statt.
Von 10 Uhr bis 16 Uhr erhalten Interessierte spannende Einblicke in die Arbeit und Organisation der Kantonspolizei St.Gallen und des GEVIs. Zusätzliche Action bieten packende Liveshows zur Vielfalt der Kantonspolizei St.Gallen sowie der Interventionseinheit und den Diensthunden.
Aufgrund einer Meldung konnten in der Nacht auf Dienstag drei Männer festgenommen werden, die zuvor mindestens ein Auto durchsucht hatten.
Die Kantonspolizei prüft nun mögliche Verbindungen zu weiteren Delikten.
Am Donnerstagnachmittag (22.08.2024) ist im Rhein bei Hemishofen ein Schiff auf eine Kiesbank aufgelaufen.
Am Montag (26.08.2024) konnte das Schiff geborgen werden.
Am Dienstag, 20. August, fuhr der Lenker eines Lieferwagens in der Drahtzugstrasse auf ein wartendes Auto mit Lörracher Kontrollschildern auf.
Noch vor Eintreffen der Polizei entfernte sich die geschädigte Autofahrerin von der Unfallstelle.
Bei einem Selbstunfall am Montagabend (26.8.2024) auf der A3 in Horgen ist der Lenker eines Personenwagens noch auf der Unfallstelle verstorben.
Kurz nach 22 Uhr fuhr ein 32-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der A3 in Richtung Zürich.
Am Montag, 26. August 2024, kurz vor 17.15 Uhr, ereignete sich aufgrund einer technischen Störung in einem Energieversorgungsunternehmen in Münchenstein ein grösserer Stromausfall.
Mehrere Gemeinden waren betroffen.
Am Sonntag, 25. August 2024, kurz vor 14.00 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin im Witwald in Eptingen BL einen Selbstunfall und rutschte mit dem Fahrzeug einen Abhang hinunter.
Die Lenkerin blieb unverletzt.
Am Montagnachmittag, 26. August 2024, kollidierte im Kreis 8 ein Rettungswagen auf einer Dringlichkeitsfahrt mit einem Personenwagen.
Die beiden Personen im Auto wurden leicht verletzt und mussten von der Sanität in ein Spital gebracht werden.
Seit gestern Montag, 26. August 2024, bis Ende 2025 wird die Dorfstrasse durch Illhart saniert.
Dabei werden der Belagsaufbau, die Randabschlüsse und alle Schächte ersetzt sowie die beiden bestehenden Bushaltestellen „Sternen“ und „Oberdorf“ behindertengerecht umgebaut. Die Verkehrsführung erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Der Bedarf an professionellen Sicherheitsdienstleistern ist in unserer zunehmend unsicher werdenden Welt hoch. Unternehmen und Privatpersonen werden von verlässlichen Partnern unterstützt. Erfahrene Sicherheitsunternehmen stehen 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr für einen hochqualifizierten Schutz bereit. Agenten mit Militär- oder Polizeierfahrung erfüllen diese Anforderungen.
Wissenswertes und Tipps rund um den Schutz und die Bewachung durch professionelle Agenten hat Polizei.news in Kooperation mit SIGS Security & Intelligence Group zusammengestellt.
Cyberangriffe, Reputationskampagnen oder physische Bedrohungen kommen immer häufiger vor. Um sich vor asymmetrischen Gefahren zu schützen, ist ein ganzheitlicher Ansatz, der technische, organisatorische und juristische Massnahmen umfasst, sinnvoll.
Wissenswertes rund um die Abwehr asymmetrischer Gefahren hat Polizei.news in Kooperation mit SIGS Security & Intelligence Group zusammengestellt.
Unsere Welt steht vor vielfältigen Bedrohungen. Durch integrative Sicherheitskonzepte, die Massnahmen zur Terrorismusbekämpfung, allgemeinen Sicherheit und Krisenmanagement umfassen, können diese komplexen Herausforderungen erfolgreich gemeistert werden.
Wissenswertes und Tipps rund um integrative Sicherheitskonzepte und angewandte Strategien hat Polizei.news in Kooperation mit der SIGS Security & Intelligence Group im folgenden Artikel zusammengestellt.
In der vergangenen Nacht und heute Morgen herrschte auf der Alpensüdseite grosse Gewitteraktivität.
Nebst lokal grossen Niederschlagsmengen und Hagel konnte, sozusagen als Begleiterscheinung, auch ein Elmsfeuer beobachtet werden.
Nach einem Selbstunfall am Montagnachmittag (26.8.2024) auf der A52 bei Ottikon (Gemeindegebiet Gossau) musste die Autobahn in Richtung Zürich für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Verletzt wurde niemand.
Vertreterinnen und Vertreter des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) haben auf dem Militärflugplatz Alpnach den Spatenstich für die neue Fahrzeugeinstellhalle und einen Anbau gesetzt.
Das VBS investiert 18 Millionen Franken in das Bauprojekt, das bis Anfang 2026 fertiggestellt sein soll. Die Bauten erfolgen nach hohen ökologischen Standards. Dazu gehören Holzlamellen-Fassaden und Photovoltaikanlagen auf den Dächern, die jährlich 324 Megawattstunden Strom produzieren.
Mit diesem Bild des stolzen Limmatschwimmen-Seelöwen an Bord eines unserer Polizeiboote am vergangenen Samstag wünschen wir euch einen guten Wochenstart.
Der Sommer kommt ja bald wieder zurück.
Die Rhone-Feste finden vom 5. bis 8. September 2024 in Visp, Sitten und Monthey statt. Das Spiel der Kantonspolizei Wallis hat die Ehre, die Feierlichkeiten mit ihrem Konzert am Sonntag, 1. September 2024, um 18 Uhr im Théâtre du Crochetan in Monthey zu eröffnen.
Einladung an die Bevölkerung
Auf der A6 zwischen Frutigen und Kandergrund wird der Belag erneuert. Die Arbeiten werden in zwei Etappen 2024 und 2025 durchgeführt.
Dieses Jahr dauern die Arbeiten von Anfang September bis Anfang Oktober. Der Verkehr wird mit Verkehrsdiensten einspurig geführt.
Am Sonntagmorgen, 25. August 2024, nahm die Stadtpolizei Winterthur einen Mann in flagranti fest, der in ein Einfamilienhaus eingebrochen war.
Kurz vor 6 Uhr meldete ein Hauseigentümer der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass er auf der Überwachungskamera eine fremde Person im Haus sehe.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden an der A4 Axenstrasse per 11. Juli 2023 Massnahmen umgesetzt.
Eine der Massnahmen ist das Velofahrverbot zwischen Brunnen und Sisikon. Am 8. September 2024 findet der Anlass „Klausen Monument“ statt, in dessen Rahmen der Klausenpass für den motorisierten Verkehr gesperrt wird.
Beim doch eher trüben Wochenstart können ein paar Sonnenstrahlen nicht schaden.
Eingefangen von Bodan 614 gestern Abend auf einer Kontrollfahrt zwischen Hüttwilen und Kalchrain.
Am vergangenen Wochenende hat die Zuger Polizei mehrere Kontrollen mit dem Fokus auf „Auto-Poser“ und unerlaubt technisch abgeänderte Fahrzeuge durchgeführt.
Zwei Fahrzeuge wurden aus dem Verkehr genommen. Weiter wurde ein alkoholisierter Autofahrer gestoppt und zwei Motorradfahrer zur Anzeige gebracht.
Die Kantonspolizei Thurgau wird bis Ende 2025 im ganzen Kanton 12 autarke Notrufsäulen in Betrieb nehmen.
Damit sind auch bei einem grossflächigen Stromausfall oder bei einem Netzausfall der Telefonie Notrufe an die Kantonale Notrufzentrale möglich.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.