Unsere Hockeyaner bleiben weiterhin die unangefochtenen Champions auf dem Eis.
Das Turnier in Herisau mit Beteiligung von Blaulichtmannschaften aus der Schweiz und Österreich fand gestern bereits zum siebten Mal statt.
Bei mehreren Infoveranstaltungen zur Cyberkriminalität hat die Kapo Solothurn im Frühjahr 2024 und 2023 die häufigsten Betrugsphänomene in allen Regionen des Kantons vorgestellt.
Rund 500 Personen im Alter von unter 30 bis über 75 Jahren haben teilgenommen - vielen herzlichen Dank für das grosse Interesse!
Dass unsere Polizeischiffe sowas von cool aussehen, wisst ihr als Gäste auf unseren Kanälen ja schon längst.
Unsere TG 2 hat sich jetzt extra für euch in Pose geworfen und zeigt einen aussergewöhnlichen Einblick aus der Vogelperspektive.
Am frühen Samstagabend wurde ein Motorradfahrer in der Gemeinde Greyerz mit einer Geschwindigkeit von 165 km/h gemessen.
Sein Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Ein Neulenker verlor beim Abbiegen die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser kam schleudernd von der Strasse ab und rutschte die Böschung hinunter.
Demoliert kam der Wagen auf dem Vorplatz des Gemeindehauses zum Stillstand.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Guttannen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto geriet dabei in Vollbrand. Ein Mann verstarb noch auf der Unfallstelle.
Der Unfall wird untersucht, es werden Zeugen gesucht.
Am Samstagnachmittag, 8. Juni 2024, kurz vor 16.00 Uhr, ereignete sich in Arisdorf BL, auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Bern/Luzern, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
In der vergangenen Nacht wurde ein junger Mann bei einem Streit in Wohlen tödlich verletzt. Die Kantonspolizei hat drei Beteiligte festgenommen.
Die Umstände sind noch unklar.
Am Samstagabend hat sich in Sutz ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Ein Velolenker wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an mehreren Orten insgesamt vier Personen aus dem Verkehr gezogen.
Sie waren alkoholisiert mit dem Auto unterwegs.
Bei sommerlichen Temperaturen suchen viele die Abkühlung im oder auf dem Fluss. Passiert dabei ein Unfall oder gerät jemand in Not, muss es schnell gehen: Dafür haben am Samstag, 8. Juni, verschiedene Einsatzkräfte am Rhein bei Oberriet (SG) gemeinsam trainiert.
Für die Rettung von Personen aus dem Rhein wurden die Einsatzkräfte mit dem Rega-Helikopter eingeflogen.
Gestern Nachmittag meldeten Passanten der Feuerwehrnotrufzentrale schwarzen Rauch an einem Gebäude neben dem Bahngleis in Ostermundigen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Gebäudehülle.
Auf der Bielstrasse in Selzach ist am Samstag, 8. Juni 2024, eine Fussgängerin beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Auto erfasst und dabei erheblich verletzt worden.
Am Samstag, 8. Juni 2024, um 10.10 Uhr, kam es auf der Bielstrasse in Selzach im Bereich eines Fussgängerstreifens zu einem Verkehrsunfall.
In Herisau ist es am Samstag, 9. Juni 2024, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen ohne Verletzte gekommen.
An den Personenwagen entstand leichter Sachschaden.
Im Bereich der Bushaltestelle „Postplatz“ in Olten ist in der Nacht auf Sonntag ein Mann tätlich angegangen und beraubt worden.
Im Zuge einer umgehend eingeleiteten Nahfahndung konnten zwei Tatverdächtige angehalten werden. Die beiden Algerier wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Im „Birchitunnel“ der Autobahn A5 bei Zuchwil hat sich am Samstagnachmittag, 8. Juni 2024, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei hat sich der Motorradlenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten. Der „Birchitunnel“ musste kurzzeitig gesperrt werden.
Am Samstag (08.06.2024), um 17:15 Uhr, ist es an der Auerstrasse zu einer Rauchentwicklung in einer Firma gekommen.
Die örtliche Feuerwerhr konnte mehrere defekte Akkumulatoren als Ursache der Rauchentwicklung feststellen und ins Freie bringen.
Am Sonntag (09.06.2024), kurz nach 2 Uhr, ist es auf der Gemperenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Ein 50-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs und kollidierte mit einer Verkehrsinsel.
Der Fahrradfahrer, der am Donnerstag auf einem Feldweg in Sevgein gestürzt und verletzt wurde (Polizei.news berichtete), ist am Freitagabend im Spital verstorben.
Der 76-Jährige welcher auf einem Feldweg von Sevgein in Richtung Valserstrasse hinunterfuhr und vor dem Kreuzen mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug abstieg und stürzte, hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.
Am Samstagvormittag ist es in Tiefencastel zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen wurden mit der Ambulanz hospitalisiert.
Am Donnerstagmittag (06.06.2024) ist es an der Zollstrasse in Neuhausen am Rheinfall zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Der Motorrad-Lenker wurde dabei verletzt und musste mit der Sanität in ein Spital gebracht werden.
Vermummt und mit einem Messer bewaffnet überfiel ein Unbekannter am Samstagmorgen den Volg-Laden in Zetzwil.
Nach kurzer Fahndung konnte die Kantonspolizei den mutmasslichen Täter festnehmen.
Heute Samstag, 8. Juni 2024 wurde der neue Albulatunnel der Rhätischen Bahn (RhB) offiziell eröffnet. Die über 300 geladenen Gäste aus der Bahnbranche sowie Politik, Wirtschaft und Tourismus erlebten bei den beiden Tunnelportalen in Spinas und Preda sowie im neuen Tunnel ein abwechslungsreiches Programm.
Als Ehrengast machte Bundesrat Dr. Albert Rösti der RhB in Preda seine Aufwartung.
Am 29. Mai 2024 um 7.45 Uhr kam es im Theodorsgraben vor dem Haus mit der Nummer 40 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Personenwagen.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht auf Samstag einen Selbstunfall in Frasnacht und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Er wurde nicht verletzt.
Am vergangenen Donnerstag und Freitag hat ein Team von uns an der Schweizermeisterschaft im Polizeifussball in Aarau teilgenommen.
Bei sommerlichen Temperaturen zeigte das Schwyzer Team eine sehr gute Leistung und klassierte sich im 5. Rang der dritthöchsten Spielklasse.
Der 61-jährige Lenker musste mit unbestimmten Verletzungen in Spitalpflege gebracht werden.
Am Samstagmorgen (08.06.2024), ereignete sich auf der Schwendetalstrasse ein Selbstunfall mit einem Roller.
Diese Woche fand auf unserem Übungsgelände im Riedbach der zweitägige kantonale Kurs für Personenrettungen bei Unfällen (PbU) unter der Leitung der Gebäudeversicherung Bern statt.
Unter den 72 Teilnehmenden waren Angehörige verschiedener Milizfeuerwehren anwesend, die bei PbU-Einsätzen ausrücken.
Christian (39 Jahre, Bild 1 & 3) und Peter (41 Jahre, Bild 2 & 4) waren zusammengezählt über 80 Jahre im Dienst.
Christian zog es irgendwann weg von der Berufsfeuerwehr und er war zuletzt für die ELZ tätig. Peter blieb dem Feuerwehrhandwerk treu.
Am Samstag, 29. Juni 2024, findet von 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände des Verkehrsstützpunktes Bülach ein Tag der offenen Tür statt.
Dieser wird von der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich organisiert und der Eintritt ist frei.
Am Freitag (07.06.2024), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 69-jähriger Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag (07.06.2024), kurz nach 18 Uhr, ist es bei der Einfahrt zur Autobahn A1 zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen.
Eine 29-jährige Autofahrerin blieb dabei unverletzt, war jedoch in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 4'000 Franken.
Am Freitag (07.06.2024), um 22:50 Uhr, ist es auf der Holzwiesstrasse zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen.
Ein 59-jähriger Mann touchierte einen Randstein und kam dabei zu Fall. Der Mann war alkoholisiert unterwegs.
Bei einem Selbstunfall am Freitagabend in Romanshorn wurde ein fahrunfähiger E-Bike-Fahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer musste am Freitagabend in St. Margarethen seinen Führerausweis abgeben.
Gegen 20.45 Uhr hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Trungerstrasse einen Lieferwagenfahrer an, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war.
Gestern Nachmittag geriet ein Auto mit Anhänger auf der Strecke zwischen La Villette und Charmey ins Schleudern.
Die beiden verletzten Insassen wurden von der Feuerwehr aus dem Fahrzeuginneren geborgen und von der REGA und einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Eine Untersuchung ist im Gange, um die Umstände dieses Unfalls zu ermitteln.
In Solothurn hat die Polizei in der Nacht auf Freitag einen Mann angehalten. Bei ihm fand sich mutmassliches Einbruchswerkzeug und Deliktsgut.
Der 46-Jährige wurde festgenommen.
So idyllisch dieses Bild auch aussieht, bleibt bitte am und auf dem See vorsichtig.
Die Hochwassersituation bleibt auch in den nächsten Tagen angespannt.
Der Kanton Glarus baut ein Rettungsnetzwerk mit sogenannten First Respondern auf. Ehrenamtliche Ersthelferinnen und -helfer kommen bei Notrufen zum Einsatz, um bis zum Eintreffen der professionellen Rettungskräfte eine überlebenswichtige Erstversorgung zu leisten.
Die Überlebenschance einer Person nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand sinkt jede Minute um zehn Prozent.
Am 15. und 16. Juni 2024 findet auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden die hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine statt.
Um die Sicherheit der Veranstaltung und der Teilnehmenden zu gewährleisten, werden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. An seiner Sitzung vom 7. Juni 2024 hat der Bundesrat beschlossen, die Konferenz als ausserordentliches Ereignis einzustufen. Der Bund wird sich deshalb an den Kosten des Kantons Nidwalden zur Gewährleistung der Sicherheit beteiligen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. Juni 2024 für zwei Revisionen von Verordnungen aus dem Strassenverkehrsbereich die Vernehmlassung eröffnet.
Er will zum einen die Fahrausbildung modernisieren.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 24 vom 10.06.2024 bis zum 16.06.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.