Im August 2024 verzeichnete die Kantonspolizei Wallis vier Raserdelikte im Oberwallis und im Unterwallis.
Sie erinnert daran, dass die Kontrollen fortgeführt werden, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer stetig zu verbessern.
Für den Einbau des Belags wird die Untere Grabenstrasse vor dem Bahnhof Zofingen für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt.
Dies vom Samstag, 31. August 2024, 06.00 Uhr bis Montag, 2. September 2024, 06.00 Uhr.
Eine Änderung in der Polizeigesetzgebung ermöglicht in Zukunft einen besseren Informationsaustausch und stärkt die Ermittlungsfähigkeit sowie Präventionsarbeit der Polizei – zugunsten der Sicherheit im Kanton Nidwalden.
Die Vorlage ist in der Vernehmlassung auf breite Zustimmung gestossen.
Die Zentralbahn wurde am 12. August 2024 durch das Unwetter in Brienz stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die Strecke zwischen Meiringen und Interlaken Ost bleibt bis mindestens 29. September 2024 gesperrt. Die Bahnersatzbusse bedienen ab dem 24. August 2024 alle Bahnhöfe und Haltestellen.
Beim Brand einer Küche in einem Mehrfamilienhaus ist am Donnerstagabend (22.08.2024) in Affoltern am Albis hoher Sachschaden entstanden.
Gegen 21 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus brenne.
In den letzten Tagen erhielt die Polizei dutzende Meldungen von betrügerischen Anrufen, bei welchen sich die Betrüger als Polizisten ausgeben oder mit sogenannten Schockanrufen versuchen an Geld zu gelangen.
Die Polizei warnt vor diesen Betrugsmaschen. Geben Sie niemals persönliche Daten preis oder händigen ihnen Bargeld und sonstige Wertsachen aus.
Am Donnerstagnachmittag (22.08.2024) ist im Rhein bei Hemishofen ein Schiff auf eine Kiesbank aufgelaufen.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Bisher scheiterten mehrere Bergungsversuche.
Am Freitag (23.08.2024), kurz vor 7:15 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Sturz von einem Motorradfahrer gekommen, nachdem er ein Bremsmanöver aufgrund eines Autos eingeleitet hat.
Der 15-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Auf der Fulenbacherstrasse in Härkingen hat sich am Donnerstagnachmittag eine Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Fahrrad ereignet.
Dabei wurde der Fahrradlenker mittelschwer verletzt.
Die Schaffhauser Polizei wird im Zusammenhang mit dem Challenge League-Fussballspiel des FC Schaffhausen gegen den FC Thun in der berformance-Arena im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen am Freitagabend (30.08.2024) - zwecks Gewährleistung der Sicherheit - eine Videoüberwachung des Aussenbereichs des Stadions vornehmen.
Um 20.15 Uhr am Freitagabend (30.08.2024) spielen der FC Schaffhausen und der FC Thun in der berformance-Arena im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen im Rahmen der Challenge League-Saison 2024/25 gegeneinander.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Donnerstagabend in Sirnach ein Kind auf einem Laufrad mittelschwer verletzt.
Es musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Vorsicht! Es gibt Kriminelle, die völlig skrupellos sind und auf Menschen abzielen, die bereits Geld durch einen Betrug verloren haben.
Zurzeit sind wieder vermehrt solche "Angebote" im Umlauf.
Auf der neuen Website der Kantonspolizei Basel-Stadt kann ein Diebstahl oder eine Sachbeschädigung jetzt noch einfacher online angezeigt werden.
Damit erspart man sich den Weg zum Polizeiposten und allfällige Wartezeiten.
Vom Montag, 2. September 2024, bis am Freitag, 6. September 2024, ist die Strasse zwischen Engwilen und dem Connyland wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der gesamte Verkehr wird umgeleitet.
Am 22. August 2024 ist eine Zweierseilschaft am Matterhorn in die Tiefe gestürzt.
Ein Alpinist erlitt dabei tödliche Verletzungen, der zweite wurde leicht verletzt.
Auf der Hauptstrasse in Hauenstein ist es am Donnerstagabend, 22. August 2024, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde der Motorradlenker verletzt und musste in ein Spital gebracht werden.
Eine Velofahrerin und ein Reisebus fuhren am Donnerstag (22. August 2024, kurz vor 15:00 Uhr) auf dem Bahnhofplatz in Richtung Seebrücke.
Auf der Höhe des Busperrons 2 kam es aus noch ungeklärten zur Streifkollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Ein Anhängerzug fuhr am Donnerstag (22. August, kurz nach 15:00 Uhr) auf der Autostrasse K10 von Malters in Richtung Wolhusen.
Im Bereich Schache/Rütihalde kollidierte der Anhänger aus noch ungeklärten Gründen mit der rechtsseitigen Leitplanke.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Trimmis zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Mit neuen, leicht verständlichen Schildern macht die Polizei auf das Badeverbot rund um Schiffsanlegestellen aufmerksam.
Aufgrund der zahlreichen Gefahren für Badende ist das Schwimmen im Umkreis von 100 Metern verboten.
Ein Motorradfahrer wurde bei einer Kollision mit einem Auto am Donnerstagmorgen in Heldswil leicht bis mittelschwer verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Aus noch ungeklärten Gründen hat sich am Donnerstagmorgen (22.08.2024) in Neuhausen am Rheinfall eine Containerklappe eines fahrenden Lastwagens gelöst und in der Folge ein Überkopfsignal des Galgenbucktunnels beschädigt.
Personen wurden bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Donnerstag (22.08.2024), kurz vor 20:15 Uhr, ist es auf der Widnauerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 54-jährige Autofahrerin war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Ihr wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Donnerstag (22.08.2024), kurz vor 17:15 Uhr, ist es auf der Gasterstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (22.08.2024), in der Zeit zwischen 11 Uhr und 15:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Grabenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in das Haus.
Am Donnerstag (22.08.2024), kurz nach 12:20 Uhr, ist es im Schorentunnel auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall einer Motorradfahrerin gekommen.
Die 17-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Auf dem Weg zur Polizistin / zum Polizisten haben unsere neuen Kolleginnen und Kollegen das erste Ausbildungsjahr an der interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch erfolgreich abgeschlossen.
Der erste Meilenstein ist damit erreicht. Nun steht das zweite Ausbildungsjahr bei uns im Korps auf dem Programm.
Am gestrigen Tag fand der feierliche Abschluss unserer Polizeiaspirantin und unseres Polizeiaspiranten des Lehrgangs 23-2 an der interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch (IPH) statt.
Mit Erfolg haben beide das erste Ausbildungsjahr hinter sich gebracht. Wir sind stolz auf euch!
Am Donnerstagabend, 22. August 2024, ist es in Gais zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen drei Motorrädern gekommen.
Zwei Personen verstarben auf der Unfallstelle, eine weitere Person wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital geflogen.
Am Freitagabend (16.08.2024) hat die Schaffhauser Polizei mit Unterstützung von Einsatzkräften des BAZG (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit) in Beringen einen Mann verhaftet, der unter dringendem Tatverdacht steht, mindestens für einen Einschleichediebstahl auf einem Firmengelände verantwortlich zu sein.
Um 21.45 Uhr am Freitagabend (16.08.2024) ging auf der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass zwei Männer über einen Zaun an der Industriestrasse in Beringen geklettert seien und auf einem Firmenareal herumschleichen würden.
Gestern Donnerstag, 22. August 2024, kurz nach 17.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Berner Kontrollschildern im Kolonnenverkehr auf der Sustenstrasse in Richtung Passhöhe.
Hinter ihm fuhr der Lenker eines Motorrads mit Jurassischem Kontrollschild und setzte zum Überholmanöver an.
Alle 20 angehenden Polizistinnen und Polizisten des Lehrgangs 23-2 haben die Vorprüfung an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch bestanden.
Herzliche Gratulation.
Am Mittwoch, 21. August 2024 führte die Verkehrspolizei Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei Basel-Landschaft, der Kantonspolizei Aargau sowie dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bei der Gemeinschaftszollanlage Basel / St. Louis-Autobahn eine Verkehrskontrolle durch.
Elf Fahrzeuge beziehungsweise deren Lenkerinnen und Lenker mussten beanstandet werden. Vier Fahrzeugen wurde die Einreise in die Schweiz verweigert.
Unsere drei Aspirantinnen und sechs Aspiranten des Lehrgangs 23-2 haben an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch die Vorprüfung der Berufsprüfung bestanden.
Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung zu Polizistinnen und Polizisten!
Hier einer von unseren Patrouillenwagen mit Ausblick auf den Säntis. Egal ob in den Bergen oder im Verkehr:
Sicherheit geht vor! Passt bitte auf euch und eure Mitmenschen auf.
Von Donnerstag, 29. August bis Sonntag, 1. September 2024 findet wieder das internationale Arosa Classic Car statt.
Dies kann zu Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten führen.
Mit Hilfe des Diensthundes Raichu von den Welfen hat die Kantonspolizei Zürich am frühen Mittwochmorgen (21.8.2024) zwei Jugendliche festgenommen, die wenige Stunden zuvor in Oberglatt einen Mann tätlich angegriffen haben sollen.
Gegen 2.50 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich eine Meldung ein, dass in Oberglatt Schüsse gefallen seien und ein Mann vor einem Mehrfamilienhaus um Hilfe rufe.
Am Donnerstag (22.08.2024), kurz vor 14:45 Uhr, ist es im Tunnel Engi der Umfahrungsstrasse H16 zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Beim Unfall wurde ein Mann und eine Frau leicht und eine weitere Frau unbestimmt verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Zwei Autos wurden total beschädigt. Ein Lieferwagen wurde leicht beschädigt.
Am Donnerstagnachtmittag, 22. August 2024, stürzte ein Mann im Kreis 5 von einem Balkon und verletzte sich dabei schwer.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Donnerstagmorgen (22.08.2024) fuhr ein 17-jähriger Rollerfahrer von Weissbad her kommend in Richtung Appenzell.
Beim Bahnübergang in Steinegg beabsichtigte der 36-jährige Autofahrer ebenfalls die Fahrt in Richtung Appenzell fortzusetzen.
Am Mittwoch, 21. August 2024, ist es in Gais wegen einem randalierenden Mann zu einem Polizeieinsatz gekommen.
Der 35-jährige Mann wurde in Gewahrsam genommen und anschliessend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Am Mittwochnachmittag ist beim Susten ein Mann während dem Strahlern eine Felswand hinuntergestürzt.
Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Der Unfallhergang wird untersucht.
Herzliche Gratulation an unsere frisch diplomierten Rettungssanitäter/innen HF.
Yorick, Patricia, Seraina, Benjamin und Stephan aus dem RSL Herbst 2021 haben die Diplomprüfungen erfolgreich gemeistert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.