Am Samstag (24.08.2024), kurz vor 19:30 Uhr, ist es an der "Tann" zu einem Brand von einer Baumhütte gekommen.
Der Brand konnte durch die örtliche Feuerwehr rasch gelöscht werden. Mutmasslich ist der Brand durch eine Laternenkerze ausgebrochen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstag (24.08.2024), um 22 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem unbewaffneten Raub auf dem Bahnhofsplatz des Bahnhofs Wil erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen wurde ein 63-jähriger Mann von einer unbekannten Person angegangen und ausgeraubt worden.
Am Samstagnachmittag ereignete sich in Engelberg, im Gebiet Oberristis, ein Gleitschirmunfall.
Dabei stürzte ein Gleitschirmpilot ab und verletzte sich tödlich.
Am Samstag, 24.08.2024, ca. 14.30 Uhr, kam es in Glarus zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.
Ein 25-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Dr. Joachim Heer-Strasse unterwegs und wollte die Burgstrasse in allgemeine Richtung Hauptstrasse überqueren.
Am späten Samstagvormittag ist es auf der Flüelastrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und Personenwagen gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
Eine E-Bike-Fahrerin und ein Velofahrer wurden am Samstagmorgen in Märstetten bei einem Unfall mittelschwer verletzt.
Die Unfallursache ist noch unklar.
Am Freitagmorgen kam es in Menziken zu Angriff einer Gruppe Jugendlicher auf einen weiteren Jugendlichen, wobei dieser verletzt und hospitalisiert werden musste.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagmittag (24.08.2024) wurde auf der Oberstrasse ein Velofahrer von einem Autofahrer angefahren.
Der Velofahrer verletzte sich bei der Kollision, sein Rennrad erlitt Totalschaden.
Am Samstagabend (24.08.2024) entwendete ein Mann ein Auto und verursachte auf der Linsebühlstrasse einen Selbstunfall.
Der Mann, welcher als fahrunfähig eingestuft wurde und keinen Führerausweise besitzt, verletzte sich leicht. Es entstand grosser Sachschaden an zwei Autos sowie an einem Baum und einem Gebäude. Als die Polizei bereits vor Ort war, kollabierte der Mann, worauf er reanimiert werden musste.
Am Samstagnachmittag (24.08.2024) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ereignet.
Die Motorradlenkerin wurde durch die Kollision verletzt.
Am Samstag, 24.08.2024, zwischen 04.00 Uhr und 04.45 Uhr, kam es in Glarus, Ygrubenstrasse, zu einem Selbstunfall mit Personenschaden.
Ein 45-jähriger Lenker war mit seinem E-Trotinett auf der Ygrubenstrasse in Richtung Innenstadt unterwegs, wo er bislang aus ungeklärten Gründen stürzte und hart auf den Boden schlug.
Am späten Freitagabend sind in Amriswil und Kreuzlingen ein E-Bike-Fahrer und ein E-Scooter-Fahrer alkoholisiert verunfallt.
Beide haben sich leicht verletzt.
Am Samstagvormittag (24.08.2024) hat sich in Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ereignet.
Der Motorradlenker erlitt Schürfungen und Prellungen.
Am Freitag, 23. August 2024, stürzte ein Segelflugzeug unterhalb des Chistehorns auf dem Gemeindegebiet Niedergesteln ab.
Beide Insassen kamen dabei ums Leben.
In der Nacht von Freitag auf Samstag hat sich in Höchstetten ein Selbstunfall ereignet. Ein E-Trottinettfahrer wurde dabei verletzt und befindet sich in kritischem Zustand.
Der Unfall wird untersucht.
Am Samstagmorgen ist in einem Schulhaus in Nidau ein Brand ausgebrochen. Personen wurden keine verletzt, jedoch ist das Schulhaus vorerst nicht benutzbar. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, ein technischer Defekt steht im Vordergrund.
Es entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken.
In Zernez ist es am Samstagvormittag zu einem Verkehrsunfall mit zwei Motorrädern gekommen.
Beide Motorradlenker wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt.
Am Samstag, 24. August 2024, kurz nach 05.15 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft am Teichweg in Sissach einen mutmasslichen Dieb anhalten und festnehmen.
Er wird verdächtigt, einen unverschlossenen Personenwagen geöffnet und daraus Deliktsgut entwendet zu haben.
Eine 21-jährige Fahrradlenkerin kollidierte bei der Unterführung Sumpf des Chamer Velowegs mit einem Elektro-Trottinettfahrer.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagmorgen, 24. August 2024, wurde ein Mann im Zürcher Niederdorf von einem Unbekannten mit einer Stichwaffe angegriffen und schwer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Am Donnerstag, 22. August 2024, ist eine Meldung eingegangen, wonach sich in Herisau zwei Personen verdächtig benahmen und versuchten ein Fahrzeug zu öffnen.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmassnahmen konnte durch die Kantonspolizei AR zwei Männer festgenommen werden.
Am Samstag (24.08.2024), um 07:45 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Nöllenstrasse eingeschlichen. Dank einer sofortigen Meldung an die Kantonspolizei und der anschliessend eingeleiteten Fahndung konnte der mutmassliche Täter, ein 30-jähriger Portugiese, festgenommen werden.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Freitag, 23. August 2024, kurz vor 22.30 Uhr, haben sich zwei Männer beim Centralbahnplatz gegenseitig verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte einen der Verletzten ins Spital.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte die Tatverdächtigen anhalten und kontrollieren; sie nahm einen von ihnen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt fest.
Verbunden mit dem Start ins neue Schuljahr hat die Kantonspolizei Schwyz während den vergangenen zwei Wochen im ganzen Kantonsgebiet gezielte Schulwegkontrollen durchgeführt – für eine erhöhte Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmenden.
Mit Beginn des neuen Schuljahres meistern wiederum zahlreiche Kindergarten- und Schulkinder täglich ihren Schulweg.
Auf der Haltenstrasse in Heinrichswil kam es am Freitagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto. Der Motorradlenker musste mit erheblichen Verletzungen von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Die Strasse war während mehreren Stunden gesperrt.
Am Samstag (24.08.2024), kurz vor 01:00 Uhr, ist es auf der Goldacherstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikefahrers gekommen.
Der 48-jährige Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Samstag (24.08.2024), kurz nach 03:00 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 69-jährige Autofahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Freitagnachmittag (23.08.2024) hat in Siblingen ein Trike (Dreirädriges Motorfahrzeug) gebrannt. Personen sind bei diesem Vorfall keine verletzt worden.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Freitagnachmittag brach auf einer Baustelle in Frick auf einem Flachdach ein Brand aus.
Zwei Personen wurden verletzt und mussten hospitalisiert werden. Es entstand Sachschaden.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Simmentalstrasse in Latterbach zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Eine Autolenkerin verstarb noch auf der Unfallstelle. Der Unfall wird untersucht.
Am 23. August 2024 ereignete sich in einem im Bau befindlichen Gebäude in St-Pierre-de-Clages ein Arbeitsunfall.
Ein Bauarbeiter verletzte sich dabei schwer.
Am Freitagabend, 23. August 2024, stürzte ein 6-jähriger Knabe von der Leiter am 3m-Sprungturm im Hallenbad Altstetten und verletzte sich dabei schwer.
Kurz vor 18 Uhr kletterte ein 6-jähriger Junge im Hallenbad Altstetten auf den 3m-Sprungturm.
Unsere Polizistinnen und Polizisten zücken beim Ausstellen einer Ordnungsbusse vermehrt ihr Smartphone: Letztes Jahr, im August 2023, wurde bei der Kantonspolizei Bern erstmals eine Ordnungsbusse digital erfasst – zwischenzeitlich wurde die neue Bussen-App im gesamten Korps eingeführt.
Wir schauen uns an, was sich für Sie und uns geändert hat.
Am Mittwochabend, 21. August 2024, kurz vor 17.30 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Allschwil BL, zwei mutmassliche Diebe anhalten und festnehmen.
Sie werden verdächtigt, einen Personenwagen gewaltsam geöffnet und daraus Deliktsgut entwendet zu haben.
Anlässlich des Fussballspiels zwischen dem FCSG und Trabzonspor (22.08.2024) musste die Polizei mit Gummischrot und Reizstoff intervenieren, um Auseinandersetzungen zu verhindern.
Zudem wurden den Gästefans rund 50 pyrotechnische Gegenstände abgenommen.
Am späten Donnerstagabend hat im Gebiet Grüebli in Kriens, nahe der Krienseregg, ein Schopf gebrannt.
Ein Übergreifen des Feuers auf ein nahestehendes Gebäude sowie grössere Schäden am umliegenden Wald konnten verhindert werden. Die Ermittlungen zur Brandursache sind am Laufen.
Heute durften wir bei der Nachvereidigung 14 neue Kolleg/innen in unsere Reihen aufnehmen.
Ein besonderer Moment, den wir musikalisch begleitet haben: Zum ersten Mal hat unser Flötenquartett aus der Korpsmusik diesen feierlichen Anlass umrahmt und für eine ganz besondere Atmosphäre gesorgt.
Wir gratulieren allen unseren 14 Aspirantinnen und Aspiranten herzlich zur bestandenen Vorprüfung – ein Meilenstein ist geschafft und wir sind extrem stolz auf euch!
Nach ein paar wohlverdienten Ferientagen starten sie am 2. September in die Endausbildung und im November ins Praxisjahr.
An den Emergency Days vom 20. bis 22. September präsentieren verschiedene Organisationen des Bevölkerungsschutzes aus der Zentralschweiz ihr Schaffen im Verkehrshaus der Schweiz.
Auftraggeberin ist die Zentralschweizer Polizeidirektorinnen- und -direktorenkonferenz ZPDK.
Am 27. August veranstaltet die Kantonspolizei auf dem A1-Rastplatz Birrhard die diesjährige Ausgabe des traditionellen Chauffeuren-Treffs.
Chauffeurinnen und Chauffeure sind am Dienstag, 27. August 2024, zwischen 8.30 und 14 Uhr auf den A1-Rastplatz Birrhard (Fahrbahn Bern) eingeladen.
Mit dem Einbau des lärmarmen Deckbelags wurden die Bauarbeiten für die Sanierung der Spitalstrasse zwischen dem Kantonsspital und der Friedentalstrasse definitiv abgeschlossen.
Damit wurde die Situation auf die Bedürfnisse von Velo- und Fussverkehr optimiert sowie die Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr verbessert.
Im August 2024 verzeichnete die Kantonspolizei Wallis vier Raserdelikte im Oberwallis und im Unterwallis.
Sie erinnert daran, dass die Kontrollen fortgeführt werden, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer stetig zu verbessern.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.