Ist aus rechtlicher Sicht die Markierung einer Strassenquerung mit einem Fussgängerstreifen nicht möglich, werden oft bfu-Füsschen eingesetzt.
Dies nun auch im Dorf Gonten, da sich für einige Gontner Schülerinnen und Schüler ab dem neuen Schuljahr die Schulwege ändern. Ihr Schulhaus wird umgebaut und der Unterricht findet während des Umbaus in provisorischen Schulräumlichkeiten statt.
Zwischen dem 14.07.2024 und 16.07.2024 wurde in ein Einfamilienhaus im Quartier Giessen in Oberurnen eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über eine Terrassentür Zutritt zum Gebäude.
Immer wieder gelingt es Kriminellen mit unterschiedlichem Tatvorgehen, jüngere und ältere Menschen um hohe Geldbeträge zu betrügen.
Den Tätern wurden in den letzten Tagen rund Fr. 150‘000.00 überwiesen.
Am Dienstagmittag (16.07.2024) hat eine unbekannte Täterschaft versucht per Telefonbetrug bei einer 64-jährigen Frau aus dem Kanton Schaffhausen 1'000.- Franken in Form von iTunes-Karten zu ergaunern.
Dank dem Misstrauen der Tochter der angerufenen Frau misslang der Betrugsversuch. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere ältere Mitmenschen über diese perfide Betrugsmasche zu informieren.
Am Dienstag (16.07.2024) sind bei der Polizeistation Neuhausen am Rheinfall vier Portemonnaie-Diebstähle zur Anzeige gebracht worden, die alle im Bereich des Rheinfallbeckens verübt worden waren.
Die Schaffhauser Polizei bittet Gäste des Naturspektakels um erhöhte Achtsamkeit und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Bei der Kantonalen Notrufzentrale ging in der Nacht auf Mittwoch eine Meldung über einen Aufbruch eines Geldautomaten bei einem Garagenbetrieb in Unterkulm ein.
Zwei mutmassliche Täter konnten aufgespürt und festgenommen werden.
Am Montagmorgen ist der Kantonspolizei Bern ein Fahrzeugdiebstahl in Bern gemeldet worden.
Das betroffene Auto konnte in der Folge am Abend im Kanton Neuenburg festgestellt werden. Im Rahmen einer Nachfahrt zurück bis in den Kanton Bern konnten in Ins schliesslich zwei mutmassliche Täter angehalten werden. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Am Dienstag (16.07.2024), um 15 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velofahrer gekommen.
Der 62-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag, den 16. Juli 2024, wurde die Waadtländer Polizeizentrale (CVP) am späten Vormittag darüber informiert, dass sich in Bussigny ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet hatte.
Ein Fussgänger starb, nachdem er von einem Lastwagen überrollt worden war.
Am Dienstagmorgen, den 16. Juli, führte ein Ammoniakaustritt aus einer bei Bauarbeiten beschädigten Leitung zur Evakuierung der Patinoires du Littoral in Neuenburg.
Die Anlage ist derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich am 15. Juli 2024 kurz nach 17 Uhr in der Via Industria in Bioggio, auf der Baustelle eines Geschäftshauses, ein Arbeitsunfall.
Ein 42-jähriger italienischer Arbeiter mit Wohnsitz in der Provinz Varese war dabei, Material von einem Lastwagen abzuladen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 16.07.2024 kurz vor 20.00 Uhr in der Via Casate in Novazzano eine Tankstelle überfallen.
Zwei Männer, von denen einer mit einer Pistole bewaffnet war, betraten die Tankstelle, bedrohten die Verkäuferin und verlangten die Herausgabe des Bargeldes aus der Kasse. Anschliessend flüchteten sie zu Fuss in Richtung Italien. Die Fahndung, die bisher erfolglos blieb, wurde sofort eingeleitet. Es wurden keine Verletzten gemeldet.
Am Montag, den 15. Juli 2024 gegen 20:00 Uhr wurde stürmischer Wind in den Gemeinden Buix und Boncourt beobachtet.
Im Dorf Buix wurden mehrere Dächer beschädigt. Die Hauptstraße Grandgourt - Boncourt war zeitweise wegen mehrerer umgestürzter Bäume gesperrt.
Am Montagabend bildeten sich auf der Alpennordseite einige kräftige Gewitterzellen.
In den folgenden Zeilen ziehen wir ein Fazit zu den konvektiven Geschehnissen.
Nach dem Einsturz eines Gerüsts auf einer Baustelle in Prilly werden die Arbeiten zur Stabilisierung und Sicherung der Baustelle sowie zur Beseitigung der Trümmer am Ende des 16.07.2024 abgeschlossen sein.
Die Vaudoise Arena ist seit diesem Montag wieder geöffnet und das Centre Malley Lumières und seine Geschäfte werden ab Mittwoch, 07:30 Uhr, teilweise wieder geöffnet sein. Die Notdienste danken allen Unternehmen und Privatpersonen für ihre Unterstützung während des viertägigen Einsatzes.
Am Montag, 15.07.2024, ca. 17:15 h, wurde der Kantonspolizei gemeldet, dass auf einem Parkplatz der rechten Seeseite ein Auto über die Böschung gerollt ist.
Ein 18-jähriger Autolenker versuchte auf dem genannten Parkplatz sein Personenwagen zu parkieren.
Am 14.07.2024, um 21.20 Uhr, wurde am Unteren Rheinweg / Bläsiring ein 27-jähriger Algerier bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der 27-Jährige am Unteren Rheinweg bei einer Gruppe von Leuten eine Handtasche behändigt hatte und damit davongehen wollte.
Am Montagmorgen ist ein Mann von mehreren unbekannten Personen in Bern tätlich angegriffen und mit Verletzungen ins Spital gebracht worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Wer die Polizeischule absolvieren möchte, muss zuerst die Polizeiliche Anforderungsprüfung bestehen.
Wie man sich am besten darauf vorbereitet wissen unsere Aspiranten.
Ein Autofahrer ist mit seinem Fahrzeug rückwärts in den Eingangsbereich eines Gebäudes und anschliessend vorwärts in eine Mauer gefahren.
Der Lenker wurde erheblich verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.
Beim Brand eines Schopfes ist am Dienstagmorgen (16.7.2024) in Freienstein (Gemeinde Freienstein-Teufen) ein hoher Sachschaden entstanden.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Dienstag, 16. Juli 2024, ereignete sich in Riehen ein Verkehrsunfall zwischen einem E- Bike-Fahrer und einer Fussgängerin.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt sucht Zeugen.
„Wir sind immer für Euch da“. Diesen Slogan hatte sich wohl auch dieses „Büsi“ zu Herzen genommen und hat am Schalter des Polizeihauptpostens in Sissach lauthals vorgesprochen.
Vermutlich wollte es sich über Ihren Nachbarn beschweren, war jedoch enttäuscht, dass wir sie nicht ganz verstanden haben.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA führt auf der A25 zwischen den Anschlüssen Sonderau und Appenzell vom 23. Juli bis 24. Juli 2024 Belagsinstandsetzungen durch.
Die Arbeiten erfordern eine zweitägige Sperrung.
Bei Rückbauarbeiten ist einem Arbeiter eine Scheibe auf den Arm gefallen. Er erlitt eine tiefe Schnittwunde und musste ins Spital eingeliefert werden.
Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag (15. Juli 2024), kurz nach 14:30 Uhr, auf einer Baustelle am Zählerweg in der Stadt Zug.
Die SBB baut die Bahninfrastruktur im St. Galler Rheintal aus.
Ab dem 22. Juli 2024 werden die Fahrplaneinschränkungen zwischen Sargans und Buchs SG tagsüber aufgehoben – mit Ausnahme von zwei Wochenendsperren.
Am Montagnachmittag, 15. Juli 2024, kurz nach 15.00 Uhr, kam es auf der Autostrasse A18 in Aesch BL zu einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Eine Person wurde tödlich verletzt.
Ein alkoholisierter Fahrer (0.79 mg/l) verlor am Montagabend (15. Juli 2024, ca. 21:45 Uhr) auf der Götzentalstrasse vor Adligenswil die Kontrolle über sein Auto.
Er kam damit von der Strasse ab und durchbrach mit dem Fahrzeug einen Zaun.
Am Montagabend (15. Juli 2024, kurz vor 22:00 Uhr) verlor ein Fahrer auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden die Kontrolle über sein Auto und prallte damit mehrmals gegen die Leitplanke.
Der Autofahrer wurde vom Rettungsdienst 144 mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Im Rahmen der Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri werden noch die letzten Arbeiten ausgeführt.
Dazu gehören integrale Gesamttests der Betriebs- und Sicherheitsanlagen sowie die Entnahme von Belagsbohrkernen. Dafür kommt es nächste Woche zu diversen Sperrungen.
Von Montag, 22. Juli 2024, 5 Uhr, bis Mittwoch, 31. Juli 2024, 24 Uhr, ist die Hardturmrampe im Abschnitt Rosengarten- bis Hardturmstrasse durchgehend gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Rosengartenstrasse, Hardbrücke, Hohlstrasse, Duttweilerbrücke und Pfingstweidstrasse.
In der Zeit zwischen Freitag um 14:30 Uhr und Montag (15.07.2024), um 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Bergwerkstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in den Container.
In der Zeit zwischen Freitag um 15:30 Uhr und Montag (15.07.2024), um 7:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Demutstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in den Container.
Am Montag (15.07.2024), kurz nach 11:20 Uhr ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Rollerfahrerin gekommen.
Die 56-jährige Rollerfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 18'500 Franken.
Am Montag (15.07.2024), kurz nach 15:30 Uhr, meldete eine Auskunftsperson der Kantonale Notrufzentrale mehrere tote Fische im Rotenbach.
Eine Fachperson des Amts für Umwelt des Kantons St.Gallen hat Wasserproben genommen, welche ausgewertet werden.
Am 15. Juli 2024 wurden am Orte genannt "Haslerrippe" zwischen dem Aletschhorn und dem Dreieckhorn die leblosen Körper von zwei Bergsteigern entdeckt.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Montag, 15. Juli 2024, kam es in Reutlingen zu einer Kollision zwischen einer S-Bahn und einem Personenwagen.
Der Lenker des Personenwagens verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Stadtpolizei Winterthur sucht Zeuginnen und Zeugen.
Für Montagabend und die Nacht auf Dienstag sind mit einer Kaltfront heftige Gewitter und damit verbunden auch teils wieder kräftiger Regen angesagt.
Allgemein scheint die erste Hälfte des Sommers 2024 von häufigem Regen geprägt zu sein.
Natürlich ist unsere Patrouille nach dieser Meldung an den Ort des Geschehens gefahren und hat sich um den gepanzerten Vierbeiner gekümmert.
Die Schildkröte war dabei, den Weg auf die Autobahn in Angriff zu nehmen.
Reserviere dir das Datum! Am Sonntag, 1. September 2024, öffnet die Kantonspolizei St.Gallen ihre Türen für den Tag der offenen Tür auf dem Polizeistützpunkt in Oberbüren.
Dich erwarten spektakuläre Liveshows und spannende Einblicke in alle Bereiche der Kantonspolizei St.Gallen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.