Auf der Wartburghofstrasse in Olten hat sich in der Nacht auf Montag, 22. April 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei überschlug sich das Auto, bevor es auf der Seite liegend zum Stillstand kam.
Am Sonntagabend sind auf einem Bauernhof in Trubschachen zwei Männer in einem Güllenloch verunfallt. Ein Mann verstarb noch vor Ort. Ein weiterer Mann wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Die Berufsfeuerwehr Bern trainierte gestern Vormittag zusammen mit der Milizfeuerwehr-Einheit Nachtwache, Chemie-Fachberatern und Mitarbeitenden der CSL Behring AG den Ernstfall einer Havarie bei der Abladestelle.
Im Übungsszenario platzte während des Abladens ein Schlauch und eine ätzende Flüssigkeit lief aus.
Am Montagvormittag ist in Frutigen ein Fabrikgebäude in Brand geraten. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer rasch löschen. Es wurden keine Personen verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschadens sind im Gang.
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Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten kürzlich einen Personenwagen in St. Margrethen.
Dabei stiessen sie auf über 6000 Zigaretten, die sich unter anderem in eigens eingebauten Verstecken befanden.
Am Samstagmorgen, 20. April 2024, fanden sich ca. 250 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Altdorf, Schattdorf, Bürglen, Attinghausen sowie Seedorf, in Seedorf ein, um den praktischen Teil der Veloprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.
Am Sonntagnachmittag sind zwei Autos in Boll kollidiert. Vier Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Der Verkehr musste für mehrere Stunden umgeleitet werden. Die Kantonspolizei Bern hat eine Untersuchung eingeleitet.
Ein Autofahrer bog am Freitag (19. April 2024, kurz vor 15:30 Uhr) von der Friedentalstrasse nach rechts in die Zürichstrasse ein.
Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.
Am Freitag (19. April 2024, ca. 18:30 Uhr) musste eine Autofahrerin bei einem Fussgängerstreifen im Bereich Bushaltestelle Post in Hildisrieden anhalten.
Eine nachfolgende Rollerfahrerin bemerkte dies zu spät und prallte gegen das Heck des Autos.
Ein Autofahrer beabsichtigte am Samstag (20. April 2024, kurz nach 18:00 Uhr) auf der Haldenstrasse nach links ins Parkhaus National abzubiegen.
Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden E-Scooter.
Am Samstag (20. April 2024, kurz vor 20:30 Uhr) kam ein Auto auf der Baldimoosstrasse in Adligenswil von der Strasse ab und fuhr in einen Vorgarten.
Der Fahrer blieb unverletzt.
Auf der Nebenstrasse Ohmelinge in Hildisrieden geriet am Sonntag (21. April, ca. 07:00 Uhr) ein Autofahrer aus noch ungeklärten Gründen von der Strasse und prallte frontal gegen einen Hochleistungs-Strommasten.
Der Fahrer verletzte sich dabei und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Ein Autofahrer fuhr am Sonntag (21. April 2024, kurz vor 15:30 Uhr) auf der Autobahn A2 auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Süden.
Kurz nach dem Rastplatz Knutwil Süd musste er aufgrund der Verkehrssituation bremsen, wobei das Auto ins Schleudern geriet und mit einem Auto auf dem rechten Fahrstreifen kollidierte.
Am Sonntag (21. April 2024, ca. 15:45 Uhr) beabsichtigte ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden bei Sursee vom Überhol- auf den Normalstreifen zu wechseln.
Dabei geriet das Fahrzeug ins Rutschen.
Am Sonntag (21.04.2024), kurz nach 15 Uhr, ist es an der Proderstrasse zu einem Brand von einem Stall gekommen. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Mutmasslich ist der Brand bei einem im Stall parkierten Auto ausgebrochen. Es entstand Sachschaden von über hunderttausend Franken.
Am Sonntag (21.04.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es in einem Keller eines Mehrfamilienhauses an der St.Gallerstrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte durch die örtliche Feuerwehr rasch gelöscht werden. Ein wenige Wochen altes Baby wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Sonntag (21.04.2024), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf einer Terrasse eines Mehrfamilienhauses an der Gasterstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Sonntag (21.04.2024), kurz vor 21:40 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 45-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Montag (22.04.2024), kurz nach 2:55 Uhr, ist es auf einem Parkplatz bei der Thurgauerstrasse zu einem Brand bei einem Auto gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Gemäss jetzigen Erkenntnissen wird von Brandstiftung ausgegangen.
Das Tiefbauamt lässt von Mittwoch, 24. April 2024, bis Dienstag, 7. Mai 2024, Verkehrszählungen in Rapperswil-Jona durchführen.
Die erhobenen Daten dienen als Grundlage für die Planung des Stadttunnels.
Am Sonntagabend (21.04.23, 17:54 Uhr) kurz vor sechs Uhr wurden die Feuerwehr Wald ZH und die Autodrehleiter (ADL) der Feuerwehr Rüti zu einem Brand in einem Spezialgebäude gerufen.
In einer Werkstatt kam es zu einem Brand.
Ab Montag, 29. April 2024, baut das kantonale Tiefbauamt in St.Margrethen den Deckbelag an der Hauptstrasse auf Höhe der Kirchstrasse ein.
Damit schliesst das Amt die Arbeiten an der neuen Fussgängerquerung mit Schutzinsel ab. Die Arbeiten dauern voraussichtlich eine Woche.
Am Sonntagmittag, 21. April 2024, ist es in Wald zu einem Verkehrsunfall mit einem landwirtschaftlichen Motorkarren gekommen. Der Beifahrer stürzte vom Fahrzeug und erlitt Verletzungen.
Er wurde ins Spital überführt.
Am Sonntagmorgen, 21. April 2024, kurz vor 11.30 Uhr, entzog sich ein Personenwagenlenker in Laufen BL einer Kontrolle der Polizei Basel-Landschaft.
Der Lenker flüchtete anschliessend in Richtung Autobahn A18. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Am Sonntag (21.4.2024), kurz nach 11:30 Uhr, ist es auf der Rapperswilerstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt. Die Strasse musste für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Feuerwehr komplett gesperrt werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren 10'000 Franken.
Am Samstagabend ist es auf Autobahnen zu acht Verkehrsunfällen mit neun beteiligten Autos gekommen. Fünf Unfälle ereigneten sich auf der A12 bei Oberwangen, drei auf der A1 bei Mühleberg.
Eine leichtverletzte Person musste ins Spital gebracht werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntagmittag, 21. April 2024, führten rund 2000 FCZ-Fans im Kreis 1 eine Protestaktion gegen die Sperrung der Südkurve im Letzigrundstadion durch. Die Stadtpolizei Zürich verhinderte, dass der gleichzeitig stattfindende Zürich Marathon tangiert wurde. Die Aktion verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.
Aufgrund von massiven Ausschreitungen bei der Begegnung des FC Servette und dem FC Zürich, am 6. April 2024, beschloss die Bewilligungsbehörde, den Heimsektor des FC Zürich (Sektor D, Blöcke 24-27, mit den Stehplätzen der Südkurve) beim heutigen Heimspiel gegen den FC St. Gallen zu schliessen.
In der Nacht vom Samstag auf Sonntag, 20. April bis 21. April 2024, ereigneten sich in Küssnacht rund ein Dutzend Einbruchdiebstähle sowie Versuche dazu. Weiter wurde ein Lieferwagen entwendet. Zwei Personen konnten bei der Fahndung festgenommen werden.
Am Sonntag, 21. April 2024, kurz nach 02:15 Uhr, meldete ein aufmerksamer Bürger an der Bahnhofstrasse eine verdächtige Person, welche mutmasslich versuche, einzubrechen. Daraufhin rückten mehrere Polizistinnen und Polizisten nach Küssnacht aus. Dabei konnte ein 14-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger nach kurzer Flucht festgenommen werden.
Am Freitag, 19. April 2024, gegen 13.00 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Mann mit seinem Fahrrad auf der Adlergartenstrasse in Richtung Dorfstrasse und beabsichtigte nach links in die Dorfbachstrasse abzubiegen. Dabei wurde er unvermittelt von einem Fahrzeug von hinten touchiert, kam in der Folge zu Fall und verletzte sich dabei leicht. Der Lenker des unfallbeteiligten Fahrzeuges setzte seine Fahrt, ohne sich um den verletzten Fahrradfahrer zu kümmern, in Richtung Dorfstrasse weiter.
Beim gesuchten, unfallbeteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Personenwagen mit Urner Kontrollschildern, höchstwahrscheinlich um einen sogenannten Kombi. Im Fahrzeug befand sich neben dem Fahrzeuglenker auch eine Beifahrerin.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht auf Sonntag in Bottighofen seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz nach 2 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer.
Am Mittag vom Samstag, 20.04.2024, wurden bei der Flechsenstrasse in Mollis von unbekannter Täterschaft zwei parkierte Personenwagen aufgebrochen.
Bei den Fahrzeugen wurde die Fensterscheibe der Fahrer- bzw. der Beifahrerseite zerschlagen und anschliessend das Fahrzeuginnere nach möglichem Deliktsgut durchsucht.
Am frühen Samstagabend (20.04.2024) kurz nach 19.00 Uhr ging die Meldung ein, dass beim Umpumpen von Jauche von einer Grube in eine andere Grube ein Schlauch platzte.
Dabei ergoss sich eine unbekannte Menge Jauche über das angrenzende Wiesland sowie weiter auf die Eichbergstrasse und in Richtung eines kleinen Baches.
Der erste der beiden Selbstunfällen ereignete sich am Samstag, 20. April 2024, kurz nach 17 Uhr auf der Hauptstrasse zwischen Schwaderloch und Laufenburg. Auf dieser Ausserortsstrecke war ein Automobilist in Richtung Laufenburg unterwegs.
In einer langgezogenen Linkskurve verlor er die Herrschaft über seinen Wagen und kam rechts von der Strasse ab.
Keine Verletzten, aber ebenfalls Totalschaden am Auto hinterliess eine weitere Kollision mit einem Baum.
Diese geschah letzte Nacht kurz nach Mitternacht auf der Heitersbergstrasse oberhalb von Spreitenbach mitten im Wald.
Über das Wochenende (19.04.2024 – 21.04.2024) hat die Stadtpolizei mehrere Fahrzeuge kontrolliert.
Das Augenmerk galt insbesondere der Fahrfähigkeit und der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten.
Der Frühlingsjahrmarkt und die OFFA enden am Sonntag, 21. April 2024. Die beiden Veranstaltungen verliefen aus polizeilicher Sicht ruhig und ohne grössere Zwischenfälle.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
Am Samstagnachmittag, 20. April 2024, kurz nach 16.15 Uhr, ereigneten sich auf der Autobahn A18 in Fahrtrichtung Delémont aufgrund der prekären Witterungsverhältnisse mehrere Verkehrsunfälle.
Fünf Personen wurden verletzt. Die Autobahn A18 musste komplett gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Am Samstagabend (20.04.2024) ereignete sich am Bahnhof St.Fiden ein Personenunfall. Gemäss ersten Erkenntnissen überschritt ein 24-jähriger Mann die Bahngleise und wurde von einem einfahrenden Zug erfasst.
Er wurde dabei schwer verletzt.
Am Samstagabend (20.04.2024) kollidierte eine 56-jährige Autofahrerin mit einer Strassenlaterne. Sie war fahrunfähig unterwegs.
Bei der Kollision wurde niemand verletzt, es entstand mittlerer Sachschaden.
Am Samstag, 20.04.2024, kurz vor 11:00 Uhr, fuhr eine 26-jährige Touristin mit ihrem Personenwagen vom Brünigpass talwärts in Richtung Sarnen.
In Lungern, im Bereich Letzi, kam sie auf der schneebedeckten Strasse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem bergwärts fahrenden Gesellschaftswagen.
Am Samstagmorgen wurde in Scherzingen nach einem Einschleichdiebstahl ein Tatverdächtiger festgenommen und Deliktsgut sichergestellt.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Näggenbergstrasse bemerkten kurz vor 7 Uhr eine fremde Person in ihrem Haus. Ein unbekannter Täter flüchtete, ein Bewohner folgte dem Mann durch das Wohnquartier, verlor ihn jedoch aus den Augen.
Die Stadtpolizei Zürich ahndete im Jahr 2023 rund 877 000 Übertretungen. Der Ertrag aus Ordnungsbussen beläuft sich auf 61 Millionen Franken. Das sind 0,3 Millionen Franken weniger als im Vorjahr.
Abgenommen haben Übertretungen im Bereich Geschwindigkeitsmissachtungen und Rotlichtmissachtungen, während die Parkbussen leicht zugenommen haben.
In unserer Fahrzeugflotte sind mehr als 30 Patrouillenfahrzeuge.
Diese befinden sich an den verschiedenen Standorten im ganzen Kanton verteilt und sind jederzeit einsatzbereit.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.