Am Freitagnachmittag ist eine Fussgängerin in Belp von einem Velo erfasst und schwer verletzt worden. Sie wurde von einem Ambulanzteam ins Spital gebracht.
Der Velofahrer wurde leicht verletzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Freitagnachmittag, 22. März 2024, ereignete sich um 15.30 Uhr in Siebnen ein Arbeitsunfall.
Am Färlibach stürzte ein 65-jähriger Mann bei Holzerarbeiten mehrere Meter von einer Leiter und verletzte sich lebensbedrohlich.
Am frühen Samstagmorgen wurde in Küttigen ein Bankomat gesprengt. Eine sofort eingeleitete Grossfahndung blieb bis jetzt erfolglos.
Wie viel Geld erbeutet werden konnte, ist noch unbekannt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagmorgen (22.3.2024) in Ossingen einen Geldabholer eines Telefonbetrugs verhaftet.
Am Freitagmorgen erschien ein 92-jähriger Schweizer im Polizeiposten Andelfingen. Er gab an, telefonisch von Betrügern kontaktiert worden zu sein, die sich dabei als Polizisten ausgaben. Er sei aufgefordert worden, mehrere tausend Franken Bargeld abzuheben.
Auf der Nebikerstrasse in Schötz ist es heute Nachmittag zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Drei Personen wurden beim Unfall verletzt.
Bei den meisten dem BACS gemeldeten Phishing-Fällen handelt es sich um E-Mails oder Textnachrichten im Namen der Post, der SBB bzw. SwissPass, oder von Banken.
Im aktuellen Wochenrückblick wird eine Phishing-Variante vorgestellt, die auf Nutzerinnen und Nutzer der Buchungsplattform booking.com zielt.
Die Kantonspolizei Solothurn hat 13 neue Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt.
Im Beisein von Regierungsrätin Susanne Schaffner, vielen Behördenvertreterinnen und -vertretern sowie zahlreichen Angehörigen legten sie gestern im Landhaus ihren Eid ab und wurden in das Korps aufgenommen.
Am Donnerstagabend, 21. März 2024, kurz nach 20.15 Uhr, verübte ein bislang unbekannter Täter einen Raubüberfall auf einen Detailhandelsladen an der Oristalstrasse in Liestal BL.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Täter erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Seit Anfang März verzeichnet die Kantonspolizei erneut eine Zunahme von Fällen von betrügerischen Telefonanrufen von falschen Polizisten. In drei Fällen wurde der Täterschaft Geld übergeben.
Die Polizei ruft erneut zu Vorsicht auf und gibt Verhaltenstipps.
Das Projekt Gesamterneuerung Kerenzerbergtunnel und damit der Innenausbau des Sicherheitsstollens wird mit Hochdruck vorangetrieben.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA lud gestern zum Mediencafé, um über das Gesamtprojekt, die Hauptmassnahmen, den aktuellen Projektstand und die weiteren Schritte zu informieren.
Auf dem Landsgemeindeplatz in der Stadt Zug ist es in der Nacht zu einem Gewaltdelikt gekommen. Dabei wurde ein Mann lebensbedrohlich verletzt.
Der Schütze ergriff die Flucht, konnte jedoch nach einer Grossfahndung durch die Interventionseinheit Luchs festgenommen werden.
Auf der Autobahn A1 bei Derendingen, in Fahrtrichtung Bern, hat sich am Donnerstagnachmittag, 21. März 2024, eine Kollision mit vier beteiligten Autos ereignet.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle in Spitäler gebracht.
Vergangenes Wochenende kam es durch eine unbekannte Täterschaft zu mehreren Sachbeschädigungen im Freibad in Weinfelden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Tempo 30 ist in der Stadt Zürich eine wichtige Massnahme zur Lärmreduktion, für mehr Verkehrssicherheit und für eine qualitätsvolle Siedlungsentwicklung.
Der Stadtrat kritisiert die Bestrebungen auf nationaler und kantonaler Ebene, auf Hauptverkehrsachsen Tempo 50 vorzuschreiben.
Bei der Kantonalen Notrufzentrale ging in der Nacht auf Freitag eine Meldung über einen Einbruchdiebstahl ein.
Zwei mutmassliche Täter konnten aufgespürt und festgenommen werden.
Die Waffen-Sammlerbörse Luzern ist eine der bedeutendsten Börsen in der Schweiz und Europa und reiht sich mit Jahrgang 1973 als älteste und grösste Waffenbörse der Schweiz ein.
Auch unser Fachbereich Waffen ist in diesem Jahr wieder präsent und steht für diverse Fragen zum Waffengesetz Rede und Antwort.
An der diesjährigen Fasnacht in Appenzell wurden total 15 Alkoholtestkäufe durchgeführt, mit erfreulichen Ergebnissen.
Beim Verkauf von Bier wurden keine Verstösse gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt. Bei früheren Testkäufen sah das noch anders aus.
Das Polizeikorps der Kapo AI umfasst total 34 Polizistinnen und Polizisten - vom Kommandant bis zum Polizist in Ausbildung.
Das kleinste Polizeikorps der Schweiz.
Die Kantonspolizei Wallis bedankt sich bei der Militärpolizeischule 19 der Schweizer Armee 🇨🇭 für den Besuch anlässlich des Partnertages vom 20. März 2024.
Rund 600 Rekruten konnten die verschiedenen Facetten des Polizeiberufes und deren Ausbildung näher kennenlernen.
Am vergangenen Samstag ist in Weggis ein Industriegebäude in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist auf eine technische Ursache zurückzuführen.
Am Donnerstagnachmittag (21.03.2024) kam es auf der Dreilindenstrasse zu einem Selbstunfall. Eine 65-jährige Autofahrerin kollidierte aus noch ungeklärten Gründen mit einem Geländer.
Die Lenkerin wurde dabei leicht verletzt. Beim Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Am Freitagmorgen hat sich um 7.15 Uhr ein Felssturz auf der Engadinerstrasse zwischen dem Anschluss Sils Baselgia und Plaun da Lej ereignet.
Die Strasse ist bis auf Weiteres aus Sicherheitsgründen für jeglichen Verkehr gesperrt.
Die beiden Urner Tourismusorganisationen (Andermatt Urserntal Tourismus GmbH und Uri Tourismus AG) sowie die Kantonspolizei Uri werden am Gründonnerstag, 28. März 2024 und am Karfreitag, 29. März 2024 eine gemeinsame Standaktion an der Gotthard-Raststätte durchführen.
Aus polizeilicher Sicht wird es das Hauptziel dieses Anlasses sein, die Transitreisenden auf die Vermeidung des Ausweichverkehrs sowie die richtigen Verhaltensweisen im Stau, wie beispielsweise die Bildung einer Rettungsgasse, zu sensibilisieren.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagsmorgen (21.03.2024) einen Mann verhaftet, der nach aktuellem Ermittlungsstand für elf Sachbeschädigungen in der Gemeinde Rheinau verantwortlich sein dürfte.
In der Zeit vom 14. bis zum 18. März 2024 verübte eine zunächst unbekannte Täterschaft mehrere Sachbeschädigungen.
Auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Luzern ist es am Donnerstagnachmittag zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein Fahrzeug kam nach der Kollision ausserhalb der Fahrbahnabschrankung in einer Böschung zum Stillstand. Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
An der Generalversammlung vom 20.03.2024 hat die Verkehrsliga beider Basel einen neuen Präsidenten gewählt.
Die Vertreterinnen und Vertreter der angeschlossenen Mobilitäts- und Wirtschaftsverbände haben Andreas Zbinden (siehe Titelbild) aus Liestal an die Spitze des bi-kantonalen Dachverbands gewählt.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Donnerstagabend in Frauenfeld seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor Mitternacht an der Häberlinstrasse einen Autofahrer, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war.
Im Bereich Hinterhaslen der Haslenstrasse wird der Belag saniert. Die Sanierung erfolgt etappenweise unter Verkehr und dauert vom 22. April bis Mitte September 2024.
Das Landesbauamt wird die tageweise Sperrung einzelner Abschnitte frühzeitig kommunizieren.
Am Donnerstagabend rückten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Ambulanz aus, nachdem in einer Asylunterkunft in Aarau ein Brand ausgebrochen war.
Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Brandstiftung steht als Ursache im Vordergrund.
In der Zeit zwischen Dienstag um 17 Uhr und Mittwoch (20.03.2024), um 7:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Materialraum einer Baustelle an der Dornachstrasse eingebrochen.
Sie begab sich über die Tiefgarage in den Rohbau und verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt in den Materialraum.
In der Zeit zwischen Mittwoch um 22:30 Uhr und Donnerstag (21.02.2024), um 9:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Grünfeldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt durch ein Fenster.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend um 19 Uhr und Freitag (22.03.2024), um 1:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Nelkenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt über ein Fenster. Sie stahl eine Waffe im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Donnerstagmorgen (21.03.2024), kurz vor 6:45 Uhr, ist es auf einem Fussgängerstreifen der Wilerstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Die 27-jährige Fussgängerin wurde leicht verletzt. Die Person im Auto entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Frau zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Bei einem Selbstunfall ist am Donnerstagmittag (21.03.2024) in Rüschlikon ein Lastwagenchauffeur tödlich verletzt worden.
Kurz nach 12 Uhr hielt ein Chauffeur seinen Anhängerzug auf der talwärts führenden Eggstrasse an und verliess die Führerkabine.
Bei einem Arbeitsunfall in Rümlang ist am Donnerstagnachmittag (21.03.2024) ein Mann tödlich verletzt worden.
Am frühen Nachmittag wollte ein Mann in einer Autoreparaturwerkstatt Arbeiten unter einem Personenwagen ausführen.
Gestern Mittag kam es auf der Stanserstrasse in Buochs zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Postauto.
Dabei wurden insgesamt fünf Personen verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (19.03.2024) in Winterthur ein illegales Betäubungsmittellabor zur Herstellung von synthetischen Cannabinoiden ausgehoben.
Ermittlungen führten Fahnder der Kantonspolizei Zürich zu einem professionell eingerichteten Drogenlabor in Winterthur.
Dank unserer Echtzeit-Pollendaten konnte MeteoSchweiz die Erweiterung des numerischen Modells zur Vorhersage des Pollenflugs erheblich verbessern.
Allergiker/innen bekommen genaue Informationen über die Pollenkonzentration in der Luft. Dies ist sehr wertvoll, gerade jetzt im März zu Beginn der Birkenpollensaison.
Über die Ostertage muss wegen des Ferienreiseverkehrs ab Mittwoch, 27. März 2024 mit langen Staus und grossen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Insbesondere auf den Nord-Süd-Achsen A2 Gotthard und A13 San Bernardino wird das hohe Verkehrsaufkommen zu Stau und Zeitverlusten führen. Hohes Verkehrsaufkommen wird auch auf den Zubringerstrecken zu den bekannten Ausflugsregionen sowie auf den Autobahnen im Mittelland erwartet.
Gestern Abend mussten wir mehrere Taxifahrende sowie weitere private Transportanbietende sanktionieren, weil sie sich nicht an die neuen Bestimmungen hielten.
Entweder führten sie die erforderliche Plakette oder die kantonale Fahrbewilligung nicht mit.
An drei Standorten in zwei Kantonen sind drei Personen festgenommen worden. Sie werden verdächtigt, im grossen Stil im Betäubungsmittelhandel tätig gewesen zu sein.
Bei den Beschuldigten handelt es sich um eine Frau und zwei Männer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.