Am Mittwochvormittag ging eine 70-jährige ortskundige Frau von der Jakob-Signerstrasse her trotz geschlossener Bahnschranken über die Bahngeleise in Richtung Riedstrasse.
Dabei kam es zu einer leichten Kollision zwischen dem von Gontenbad heranfahrenden Zug der Appenzellerbahnen und der Fussgängerin.
Am Dienstag (19.03.2024), kurz nach 12:15 Uhr, hat es in einer Wohnung an der Gauschlastrasse gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Am Dienstag (19.03.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen. Der 9-jährige Knabe wurde schwer verletzt.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstag (19.03.2024), kurz nach 14:10 Uhr, ist es auf der Heidenerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Die 68-jährige Velofahrerin wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (19.03.2024), kurz vor 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Eberliwiesbach erhalten.
Später stellte sich heraus, dass auch die Bäche Dorfaach sowie Länderenaach verschmutzt sind.
Am Dienstag (19.03.2024), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Konstanzerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Die 15-jährige Mofafahrerin wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Am Dienstag (19.03.2024), kurz vor 11 Uhr, ist es an der Achslenstrasse in einer Büroräumlichkeit zu einer Explosion beim Befüllen eines Ethanol-Heizofens gekommen.
Eine 64-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt. Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstagabend, 19. März 2024, kam es auf der Rickenbachstrasse in Rickenbach zu einem Verkehrsunfall, wobei ein Personenwagen auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.
Verletzt wurde dabei niemand. Für die Bergung des Autos musste die Strasse kurzeitig gesperrt werden.
Nutzen Sie die Chance und profitieren Sie von den vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten und einem abwechslungsreichen Einsatzgebiet bei der Kantonspolizei Zürich.
23. April '24, nächste Infoveranstaltung
Stark alkoholisiert verunfallte ein Automobilist am Dienstagabend in Birrwil. Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Sein Führerausweis musste er auf der Stelle abgeben.
Am Dienstagvormittag ist auf einer Hochebene in St. Antönien ein seit Montagmorgen in Österreich vermisster Skitourengänger stark unterkühlt gefunden worden.
Er wurde mit einem Helikopter in ein Spital geflogen, in welchem sein Tod festgestellt wurde.
Gestern Abend kam es in einem Industriegebäude und einem Wohnhaus in Wolfenschiessen zu einem Grossbrand. Die Löscharbeiten dauern noch an. 17 Personen konnten evakuiert werden und blieben unverletzt.
Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Hauptstrasse zwischen Wolfenschiessen und Engelberg bleibt voraussichtlich bis heute um
10.00 Uhr für Lastwagen, Cars und Wohnmobile gesperrt.
Am Dienstagmorgen (19.03.2024) hat sich in Buch eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Telefon täuscht eine Bandansage vor, der Anruf wäre von der Polizei.
Eine meist englischsprechende Computerstimme erklärt, dass ein Problem besteht und die angerufene Person dringend handeln muss.
Bei einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto sind zwei Personen verletzt worden.
Bei einem zweiten Auffahrunfall ist es bei Blechschaden geblieben.
Am Dienstag sind im Berner Münster in Bern 46 Korpsangehörige der Kantonspolizei Bern, 13 Frauen und 33 Männer, vereidigt worden. Davon wurden 31 Polizistinnen und Polizisten ins Korps aufgenommen.
Weiter legten eine Korpswechslerin, drei Rückkehrer sowie 11 weitere Mitarbeitende den Eid oder das Gelübde ab.
Falls Sie sich für die Meteorologie interessieren, haben Sie sicherlich schon einmal von der Corioliskraft gehört.
Sie verdankt ihren Namen dem französischen Wissenschaftler Gaspard Gustave de Coriolis, der sie im 19. Jahrhundert erstmals mathematisch beschrieben hat. In diesem Blog befassen wir uns mit dieser Scheinkraft und schauen uns deren Auswirkungen auf die atmosphärische Zirkulation an.
Am Dienstag, 19. März 2024, ca. 13.15h, kam es auf der Hauptstrasse in Näfels zu einem Auffahrunfall mit Sachschadenfolge.
Die 32-jährige Lenkerin eines Personenwagens war von Netstal herkommend in Fahrtrichtung Niederurnen unterwegs.
Bei einem Arbeitsunfall am Dienstagmittag in Steckborn zog sich ein Arbeiter mittelschwere Verletzungen zu.
Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Am Montagabend, 18. März 2024 wurden in einer kleinen Feier im Rathaus Sarnen vier Polizistinnen und ein Polizist ins Polizeikorps Obwalden aufgenommen.
Nach zweijähriger Polizeiausbildung an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch und bei der Kantonspolizei Obwalden schlossen Jasmin Barmettler, Sandra Rohrer, Mirja Huser und Timon Burch ihre Ausbildung als Polizistinnen und Polizist ab. Sie erlangten im März mit sehr guten Leistungen den eidgenössischen Fachausweis Polizistin und Polizist.
Die Verkehrsprävention der Kantonspolizei Thurgau ist mit einem interessanten Auftritt zum Thema "Autobahn" an der Oberthurgauer Gewerbeausstellung Messe am See vertreten.
Am Samstag, 23. März findet im Rahmen der Messe zudem ein Blaulicht-Tag statt, wo von 10 bis 16 Uhr eine Patrouille der Kantonspolizei mit einem modernen Einsatzfahrzeug vertreten ist.
Bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern kommt es per 1. April 2024 zu personellen Änderungen.
Oberstaatsanwalt Daniel Burri hat Martin Kronenberg als Nachfolger von Stefan Ruesch, dem bisherigen Leiter der Staatsanwaltschaft 2 in Emmen, eingesetzt. Zudem werden gleich zwei neue Staatsanwältinnen ihre Arbeit für die Luzerner Staatsanwaltschaft aufnehmen.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St.Gallen setzt sich mit grossem Engagement dafür ein, die Jugenddelinquenz zu reduzieren sowie präventive Massnahmen zu ergreifen.
Dies mit dem Ziel, Straftaten von Jugendlichen zu verhindern.
Am Flughafen Zürich finden regelmässig Bau- und Unterhaltsarbeiten statt.
Aufgrund des laufenden Flugbetriebs müssen auch 2024 gewisse Arbeiten in der Nacht ausgeführt werden.
Beliebt oder unbeliebt: Vielerorts in der Schweiz steht wieder der Frühlingsputz an.
Jedes Jahr verletzen sich jedoch beim Putzen und Kochen 40 000 Personen.
Am Freitagvormittag, 15. März 2023, kurz nach 09.30 Uhr, kam es in einer Garage eines Mehrfamilienhauses in Rothenthurm zu einem Brand.
Dabei wurde eine 53- jährige Frau leicht verletzt sowie entstand beträchtlicher Sachschaden (Polizei.news berichtete).
Wegen einem Brand sind am Samstag (16.03.2024) mehrere Personen evakuiert worden. Kurz vor 7 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Brand eines Wohnhauses an der Kirchstrasse ein.
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, stand das Mehrfamilienhaus bereits in Vollbrand.
Beim Landeanflug auf den Flugplatz Sitterdorf ist am Samstag (16.03.2024) ein Helikopter verunfallt.
Zum Unfall kam es kurz nach 11 Uhr. Der Helikopter kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
In der Nacht auf Samstag sind in Thierachern vier mutmassliche Täter nach einem Einbruchdiebstahl angehalten worden.
Alle vier Beschuldigten werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Bei einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Personenwagen am Montagmittag (18.03.2024) in Oetwil am See hat die Passantin lebensbedrohliche Verletzungen erlitten.
Sie ist ist in der Nacht auf Dienstag im Spital verstorben.
Die seit Ende Januar vermisste Frau wurde inzwischen tot aufgefunden.
Am 06. März 2024 fand man eine verstorbene Person in der Region Meisterschwanden.
Auf den Bündner Strassen haben sich im Jahr 2023 insgesamt 2'400 Verkehrsunfälle ereignet.
Dabei kamen 17 Menschen ums Leben und 610 Personen wurden verletzt. Die Anzahl der Motorradunfälle und der Unfälle unter Alkoholeinfluss ist gesunken.
Im Rahmen eines laufenden Strafverfahrens zu einem Angriff mit versuchter schwerer Körperverletzung, der sich Ende September 2023 im Bahnhof-Parking in Bern zugetragen hatte, hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung verfügt.
Sollten innert Wochenfrist keine Hinweise zur Identität des vierten mutmasslich beteiligten Täters eingehen, werden in einem ersten Schritt verdeckte Fotos publiziert.
Am Montag (18.03.2024), um 19:40 Uhr, ist es auf der Jonschwilerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Die 31-jährige Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn haben im Verlauf der letzten Woche ein besonderes Augenmerk auf das „Verwenden eines Telefons während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung“ und auf das „Tragen der Sicherheitsgurte“ gelegt.
Diese Schwerpunktkontrollen haben zum Ziel, das Unfallrisiko zu senken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Zu unserer täglichen Arbeit gehört auch, im ganzen Kanton präsent zu sein und Patrouillen durchzuführen.
Auch bei grösseren Veranstaltungen stellen wir sicher, dass wir Präsenz zeigen und vor Ort sind.
Am frühen Montagnachmittag (18.03.2024) hat sich in Thayngen eine seitliche Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Mit der Uniformanprobe beginnt für unsere 11 neuen Aspirantinnen und Aspiranten das Abenteuer Polizei.
Offizieller Beginn der Ausbildung ist zwar erst im Oktober, aber bereits jetzt wurde Mass für die künftig benötigte Arbeitskleidung genommen.
Gestern, Montag, 18. März kam es an der Missionsstrasse 8 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo.
Die Verkehrspolizei Basel-Stadt sucht Zeugen.
Am frühen Sonntagnachmittag (17.03.2024) kam es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos in Thayngen, wobei zwei Personen leicht verletzt wurden.
An den involvierten Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am Montag, 18.03.2024, ca. 10.30h, hielt eine Personenwagenlenkerin auf der Autobahn von Reichenburg herkommend nach der Autobahnausfahrt in Bilten ihr Fahrzeug an der Kreuzung zur Schäniserstrasse an und wollte Richtung Schänis einbiegen.
Dabei übersah sie einen von rechts kommenden Personenwagen und es kam zur Kollision.
Bei einer Hausdurchsuchung im Auftrag der Staatsanwaltschaft Glarus, bei welcher auch der Betäubungsmittel- und Notengeldspürhund ‘Flake’ eingesetzt wurde, hat die Kantonspolizei Glarus vergangene Woche in einer Wohnung im Kanton Glarus über 1 kg Haschisch, mehrere zehntausend Franken Bargeld sowie mehrere illegal erworbene Schusswaffen und Munition sichergestellt.
Ein 49-jähriger Schweizer wurde in diesem Zusammenhang vorläufig festgenommen und nach erfolgter Einvernahme wieder entlassen.
Die Ermittlungen zum Brand eines Bauernhauses mit Wohn- und Ökonomieteil in Utzigen von Mitte Oktober des vergangenen Jahres sind abgeschlossen.
Die genaue Brandursache konnte aufgrund der starken Zerstörung des Gebäudes nicht mehr abschliessend geklärt werden.
Am frühen Montagmorgen brannten in Pfaffnau ein Wohnhaus und eine angrenzende Scheune. Sieben Bewohner wurden aus dem Gebäude evakuiert.
Zwei Personen wurden tot geborgen. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.