Die Arbeiten für den dreigeschossigen Neubau des Bezirksgerichts Meilen sind abgeschlossen.
Heute weihen Vertreter des Gerichts und des kantonalen Hochbauamts das Gebäude ein. Der Neubau ermöglicht dem Bezirksgericht, wieder einen zeitgemässen Gerichtsbetrieb zu gewährleisten.
Am 1. März 1964, also heute vor 60 Jahren, nahm die Stadtpolizei ihre Funk- und Notrufzentrale in Betrieb.
Sie war nötig geworden, weil die Stapo Anfang der 60er-Jahre als erstes Polizeikorps der Schweiz einen motorisierten Funkstreifendienst eingeführt hatte und daraufhin die Einsatzleitung zentralisiert werden musste.
Er wurde 1990 von der Internationale Zivilschutzorganisation (ICDO) in Genf initiiert, um der Weltöffentlichkeit die Bedeutung des Schutzes vor Katastrophen bewusst zu machen und gleichzeitig das Bewusstsein für Prävention und Selbstschutz zu stärken.
Wir von der Zivilschutzorganisation Bern plus danken all jenen, die sich für den Zivilschutz einsetzten.
Den Polizistinnen und Polizisten des Seepolizeizugs der Kantonspolizei steht ab sofort ein neues Einsatzschiff zur Verfügung.
Der Katamaran ist ein echter Allrounder.
Thomas Rickenbacher, der Leiter des Amts für Inneres im Justiz-, Polizei- und Militärdepartement, ist verstorben.
Der 54-jährige hat den Kampf gegen ein Krebsleiden verloren.
In der vergangenen Nacht wurde die Kantonspolizei wegen eines laufenden Einbruchs in einem Wohnhaus in Muntelier angefordert.
Zwei mutmassliche Täter wurden angehalten und vorläufig festgenommen. Eine Ermittlung ist im Gange.
Ab Montag, 11. März 2024, bis ca. Ende Juli 2024 wird die Hauptstrasse zwischen Weiningen und Hüttwilen saniert.
Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt und muss nur für kurze Zeit gesperrt werden.
Am Freitagmittag wurde in Büsserach in der Lüssel eine leblose Person aufgefunden.
Die Umstände und die Todesursache sind derzeit unklar; entsprechende Ermittlungen sind im Gang.
Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt im Sommer 2023 gilt ab diesem Jahr ein definitives saisonales Fahrverbot in der Westquaistrasse.
Damit wird Verkehrssicherheit erhöht und Anwohnerinnen und Anwohner von Lärm entlastet.
Gestern Abend hat sich auf der Kantonsstrasse in Gisikon eine Kollision zwischen einem Radfahrer und einem E-Scooter-Fahrer ereignet.
Der Radfahrer erlitt dabei erhebliche, der E-Scooter-Fahrer leichte Verletzungen. Beide wurden ins Spital gefahren.
Auf Zuger Strassen haben sich mehrere Verkehrsunfälle ereignet. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Donnerstagabend (29. Februar 2024), kurz nach 18:30 Uhr, fuhr ein 35 -jähriger Autofahrer auf der Chamerstrasse (siehe auch Titelbild) in Zug stadtauswärts.
Am frühen Donnerstagmorgen 29. Februar 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Einbrecher in flagranti fest.
In der Nacht auf den 1. März 2024, waren die Fahnder erneut erfolgreich.
Am Donnerstagabend ist es auf der Scharanserstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine schwangere Fahrzeugführerin wurde ins Spital gebracht.
Heute Freitag, 1. März 2024, kurz nach 9.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Lieferwagens mit Zuger Kontrollschildern auf der Umfahrungsstrasse von Andermatt herkommend in Richtung Hospental.
Im Bereich Tristel verlor die 29-Jährige auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte folglich mit mehreren Verkehrseinrichtungen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Freitagmorgen in Sirnach seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten um 6.30 Uhr an der Ebnetstrasse einen Autofahrer, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war.
In Zullwil haben zwei vorerst unbekannte Männer in der Nacht auf Freitag, 1. März 2024, einen Einschleichdiebstahl in ein Wohnhaus begangen.
Dies wurde durch die Bewohner der Liegenschaft bemerkt. Diese konnten der Täterschaft folgen und einen der mutmasslichen Täter schliesslich anhalten.
Am Mittwoch (28.02.2024), in der Zeit zwischen 16:55 Uhr und 17:20 Uhr, hat eine Gruppe Jugendlicher zwei Jugendliche im Alter von 17 und 16 Jahren am Rathausplatz und an der Klausstrasse geschlagen und ausgeraubt.
Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnte am gleichen Abend eine Person anhalten. Am Folgetag wurden drei Jugendliche im Alter von jeweils 14 Jahren festgenommen. Sie werden bei der zuständigen Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (29.02.2024), um 15:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Röhrlibadbach erhalten.
Es kam zu einem Fischsterben. Die Grundwasserzufuhr für die Gemeinden Niederbüren, Bischofszell, Flawil und Oberbüren wurde durch das Wasserwerk für die nächsten Tage vorsorglich gestoppt. Ein 65-jähriger Landwirt wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (29.02.2024), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 19:45 ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Fichtenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in die Wohnung. Im Innern durchsuchte sie die Räumlichkeiten.
Am Donnerstag (29.02.2024), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf der Hinterhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velofahrer gekommen.
Der 55-jährige Velofahrer wurde dadurch unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Die Ermittlungen zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung in Münchenbuchsee von Mitte Juli des letzten Jahres sind abgeschlossen.
Ein technischer Defekt an einem Ladegerät oder an einem Akku eines Elektrogerätes hatte das Feuer ausgelöst.
Am Mittwoch vor einer Woche hat sich in La Ferrière ein Selbstunfall ereignet. Ein Velofahrer wurde dabei schwer verletzt. Er verstarb am Dienstagnachmittag im Spital.
Der Unfall wird untersucht.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft sind auch dieses Jahr an der Frühlingsmesse SPRING Basel präsent.
Mit einem noch grösseren Stand bieten die beiden Polizeikorps ein interaktives Erlebnis rund um die Themen Internetsicherheit, Schockanrufe, Velodiebstahl sowie Einblicke in den Polizeiberuf.
Bei einem Einbruch in eine Wohnung (29.02.2024) in Zollikon erbeutete eine unbekannte Täterschaft Diebesgut im Wert von mehreren hunderttausend Franken.
Am Donnerstagabend meldete ein Ehepaar aus Zollikon, dass während ihrer Abwesenheit bei ihnen eingebrochen worden sei.
Die Kantonsstrasse H472 zwischen Amriswil und Schocherswil muss saniert werden.
Während der Bauzeit zwischen Mitte März 2024 und November 2024 wird der Verkehr grösstenteils in einem Einbahnregime geführt.
Am Mittwoch, 28. Februar 2024, führte die Vollzugsstelle der Tripartiten Arbeitsmarktkommission (TAK) UR, OW, NW eine arbeitsmarktliche Kontrolle bei einem Gastrobetrieb in Altdorf durch.
Im Fokus standen Überprüfungen im Bereich der Schwarzarbeit und der ausländerrechtlichen Bestimmungen. Die Kantonspolizei Uri wurde zwecks Identitätsprüfungen von anwesenden Personen in die Kontrolle miteinbezogen.
Am Mittwoch, 28. Februar 2024, fuhr ein 67-jähriger Velofahrer mit einem E-Bike auf dem sich parallel zur Steinmattstrasse befindenden Waldweg in Schattdorf.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen verlor er die Kontrolle über das E-Bike und stürzte auf die Fahrbahn.
In Andeer ist es am Donnerstagmorgen auf der Autostrasse A13 im Tunnel Rofla zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Dabei verstarb eine Person, zwei Personen wurden verletzt.
Polizist/in werden kannst du unter anderem:
ab 20 Jahren
als Schweizer Staatsbürger/in
nach abgeschlossener Lehre/Matura
mit einem einwandfreien Leumund
mit dem Besitz eines Führerausweises (Auto)
Die Kantonspolizei Zürich nahm nach intensiven Ermittlungen auf Chatplattformen am Mittwochmittag (28.2.2024) in Dietikon einen pädokriminellen Sexualstraftäter fest.
Eine vorerst unbekannte Person kontaktierte auf einer öffentlichen Chatplattform ein vermeintlich 15-jähriges Mädchen.
In Sins kollidierten am Donnerstagnachmittag zwei Fahrzeuge frontal. Dabei verletzten sich drei Personen leicht.
Der Unfallverursacher dürfte während der Fahrt eingeschlafen sein.
Gemeinsam mit der Wissenschafts- und Forschungsgemeinschaft in Deutschland und der Schweiz stellt MeteoSchweiz das Wetter- und Klimamodell ICON der Öffentlichkeit unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung.
Mit diesem Schritt wird die wissenschaftliche Grundlage für Wettervorhersagen und Klimaprojektionen für alle nutzbar.
Im Zusammenhang mit den laufenden Untersuchungen bezüglich der alten Deponie Gamsenried der Lonza AG werden mehrere Sondierbohrungen an der Autobahn ausgeführt.
Dafür muss in beiden Fahrtrichtungen je eine Spur gesperrt werden.
Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu verbessern, ändern sich ab März und April 2024 mehrere Strassenverkehrsvorschriften, etwa bei schnellen Elektrovelos.
In diesem Frühling 2024 treten mehrere neue Verkehrsregeln in Kraft. Zur entsprechenden Vorbereitung ruft der Touring Club Schweiz diese nochmals in Erinnerung.
Die Amphibien sind wieder unterwegs. Mit den steigenden Temperaturen im Frühling verlassen Frösche, Kröten und Molche ihre Winterquartiere und machen sich auf zu ihren Laichgewässern.
Im Kanton Luzern sorgen dabei Helferinnen und Helfer an über 30 Amphibienzugstellen dafür, dass die Amphibien sicher ihre Ziele erreichen. Dank dieser Schutzmassnahmen und zahlreicher Helferinnen und Helfer können jährlich rund 30.000 Tiere vor dem Verkehrstod gerettet werden.
Oberhalb der Umfahrung Därligen führt die BKW entlang ihrer Freileitung eine Sicherheitsholzerei durch.
Dafür wird die Umfahrung für den Verkehr der Fahrtrichtung Spiez während drei Tagen gesperrt und der Verkehr durch Därligen umgeleitet. Das ASTRA nutzt die Sperrung und führt ebenfalls Arbeiten durch.
Im Tunnel Widenbach in Horw ist es am Donnerstagnachmittag zu einer frontalen Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Drei Personen wurden beim Unfall verletzt. Die Kantonsstrasse zwischen Horw und Hergiswil war für rund drei Stunden gesperrt.
Gestern Nachmittag ereignete sich in steilem Gelände in Grandvillard einen Forstunfall.
Dabei verletzte sich ein Mann schwer. Ein Rettungsteam der Air-Glaciers flog ihn in ein Spital. Die Kantonspolizei führt Ermittlungen um die genauen Umstände des Unfallhergangs zu klären.
Auf der Löchlistrasse in Däniken hat sich am Mittwoch, 28. Februar 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei blieben der Fahrzeuglenker und sein Mitfahrer unverletzt. Während den aufwendigen Bergungsarbeiten musste die Löchlistrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Für die Leitung und Mitwirkung bei abteilungsübergreifenden Grossprojekten und Projekten auf Stufe Abteilung sowie die Vertretung der Chefin Kommandoabteilung suchen wir jemanden mit Führungspersönlichkeit, betriebsökonomischer Ausbildung und ausgeprägtem Organisations-, Kommunikations- und Verhandlungsgeschick!
Interessiert?
Am Mittwochabend hat im Weiler Vallatscha ein Wohnhaus gebrannt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Kurz vor 19.30 Uhr erreichte die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden eine Meldung über einen Brand in einem Engadinerhaus im Weiler Vallatscha in Tarasp.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.