Die Kantonspolizei hat am Montag (12.02.2024) in Thalwil einen 53-jährigen Geldabholer eines Telefonbetrugs festgenommen.
Am Montagmorgen erhielt eine 84-jährige Rentnerin einen Telefonanruf von einem angeblichen Bankangestellten.
Am gestrigen Dienstag, 13. Februar 2024, um 20.15 Uhr, vollführte eine unbekannte Person mit ihrem Auto auf der Autobahn A3, zwischen Autobahnausfahrt Niederurnen und dem Tunnelportal bei Weesen ein gefährliches Fahrmanöver.
Nach Informationen der Kantonspolizei Glarus war die unbekannte Person mit ihrem Auto auf dem Zubringer in allgemeine Richtung A3 unterwegs.
In Hallau hat eine unbekannte Täterschaft zwischen Donnerstag (25.01.2024) und Donnerstag (09.02.2024) ein parkiertes Auto mit Werkzeuggewalt geöffnet, durchsucht und daraus – aller Wahrscheinlichkeit nach - Waren gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung keine Waren in parkierten Fahrzeugen zu lagern und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Mittwoch (14.02.2024), kurz nach 2 Uhr ist es auf dem Dach einer Firma an der Industriestrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Am späteren Donnerstagabend (08.02.2024) hat sich auf einem Fussgängerstreifen in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einer 16-jährigen Fussgängerin und einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Jugendliche verletzt. Am Unfallauto entstand Sachschaden.
In diesen Tagen beginnt die erste Phase der ökologischen Ausgleichsarbeiten, die im Rahmen des Projekts Castione-Roveredo EP 27 geplant sind.
Die ersten Arbeiten umfassen den Bau einer Wildtierquerung oberhalb der A13, die die Auengebiete "Isola Sgravér" und "Ai Fornas" von nationaler Bedeutung an beiden Ufern der Moesa verbindet. Ab dem kommenden Herbst werden dann verschiedene Arbeiten zur Wiederbelebung dieser Auen durch eine Reihe von naturnahen technischen Eingriffen durchgeführt.
Gegen Ende der Woche erwarten wir in den mittleren Lagen rekordverdächtige Temperaturen.
Vorab werfen wir einen Blick auf Kältewelle vom Februar 1929, eines der extremsten Wetterereignissen in Europa im 20 Jahrhundert.
In den vergangenen Tagen wurde an verschiedene Haushalte im Kanton Thurgau ein vermeintlich von der Steuerverwaltung verfasstes Schreiben „Mitteilung zur Beilage in der diesjährigen Steuererklärung“ versandt.
Dieses Schreiben ist eine Fälschung. Die kantonale Steuerverwaltung und die Gemeindesteuerämter bitten die Empfängerinnen und Empfänger, sich nicht wie im Schreiben gefordert bei den Behörden zu melden.
Ein bewaffneter Mann verletzte am Montagabend (12.2.2024) bei einem Angriff in einem sozialpädagogischen Jugendheim in Bassersdorf zwei Mitarbeiterinnen schwer. Der Täter wurde festgenommen.
Kurz nach 16 Uhr griff ein 19-jähriger Bewohner eines sozialpädagogischen Jugendheims nach einem Streit eine Mitarbeiterin mit einem Messer an.
Im Rahmen des SBB-Projektes Entflechtung Basel-Muttenz muss für die Instandstellung der Birsfelderstrasse nach dem Bau der Stützmauern eine Fahrspur der Birsfeldstrasse gesperrt werden.
Halbseitige Sperrung Birsfelderstrasse zwischen A18 Muttenz Nord Autobahneinfahrt Fahrtrichtung Basel/Bern/Luzern/Zürich respektive Autobahnausfahrt Fahrtrichtung Delémont und Hagnaustrasse resp. Birs.
Im Kreuzungsbereich Widenfeldweg-Fridaustrasse-Wolfackerweg in Neuendorf hat sich am Dienstagnachmittag, 13. Februar 2024, eine Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Dabei haben sich beide Fahrzeuglenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Letzte Woche reichte ein Mann eine Strafanzeige ein wegen eines Betrugs, dem er 8 Jahre lang zum Opfer gefallen war.
Insgesamt überwies er einen Betrag von mehr als CHF 600'000. Eine Ermittlung ist im Gange. Die Kantonspolizei warnt vor dieser Art Betrug, genannt „Romance Scam“.
Eine unbekannte Täterschaft hat am Samstag (10.02.2024) in der Stadt Schaffhausen einen bei einem Autohändler deponierten Packträger gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall und verweist auf die aktuelle Präventionskampagne "Verdacht - RUF AN! POLIZEI-NOTRUF 117 - GEMEINSAM GEGEN EINBRUCH".
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt die Autobahn A1 im Gebiet Zürich-Grünau/Altstetten umfassend instand.
Im Rahmen dieser Bauarbeiten wird der Anschluss Schlieren umfassend umgestaltet und eine neue Strassenabwasserbehandlungsanlage gebaut.
Am Montag (12.02.2024), kurz vor 20:30 Uhr ist es zu einem Selbstunfall auf der Autobahn A3 gekommen.
Der 44-jährige Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Mit der Übernahme des auf Notfallrettung spezialisierten Aargauer Unternehmens Intermedic baut TCS Swiss Ambulance Rescue seine führende Position im Bereich der Notfallrettung und des Krankentransports weiter aus und leistet nun jährlich 30'000 Einsätze in der Schweiz.
TCS Swiss Ambulance Rescue (TCS SAR) gab heute die Übernahme des Unternehmens Intermedic mit Sitz in Berikon im Kanton Aargau bekannt.
Am Montagnachmittag ist auf einer Quartierstrasse in Thusis eine Automobilistin beim Verlassen eines Parkplatzes mit einer Fussgängerin kollidiert.
Die Frau wurde verletzt.
Am Montag (12.02.2024) kam es bei der Verzweigung Tablatstrasse/Rehetobelstrasse aufgrund einer Vortrittsmissachtung zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch mittlerer Sachschaden.
In der Bahnhofunterführung in Olten ist am Montagabend, 12. Februar 2024, einem Mann dessen Halskette entrissen worden.
Der Geschädigte nahm nach dem Vorfall unverzüglich die Verfolgung des Täters auf, konnte diesen einholen und mit der Unterstützung von Passanten bis zum Eintreffen der Polizei zurückhalten.
Eine derzeit unbekannte Täterschaft ist in der Nacht auf Dienstag, 13. Februar 2024, in Egerkingen in das Einkaufscenter Gäupark eingedrungen und hat dort versucht, einen Geldautomaten zu öffnen.
Mutmasslich ohne Beute hat die Täterschaft das Objekt noch vor dem Eintreffen der Polizei verlassen und ist in unbekannte Richtung geflüchtet. Eine umgehend eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.
Mit diesem Titel warnt die Schweizerische Kriminalprävention bereits seit dem Jahr 2021. Grundsätzlich handelt es sich beim Anlagebetrug um eine alte Masche, das gab es schon immer.
Heute akquirieren die Täter ihre potentiellen Opfer jedoch über Onlinemedien.
Heute Nacht, kurz vor 04.00 Uhr, fuhr ein 64-jähriger Velofahrer mit seinem E-Bike auf dem an die Allmendstrasse angrenzenden Gehweg in Richtung Reussstrasse.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein E-Bike und stürzte auf die Fahrbahn.
Heute Morgen ist es auf der Luzernstrasse in Hellbühl zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Der Sachschaden beträgt ca. 80’000 Franken.
Die Brandursache des im Dezember 2023, in Herisau in einem leer stehenden Mehrfamilienhaus ausgebrochen Brandes, konnte durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ermittelt werden.
Am 14. Dezember 2023 war es in Herisau zu einem Brand in einem leer stehenden Mehrfamilienhaus gekommen.
Auf X (Twitter) werden Imitationen von renommierten Kryptowährung-Plattformen beworben, welche bösartige Tools bzw. Scripts beinhalten.
Unachtsame Besucher sollen über einen QR-Code einem Smartcontract zustimmen, womit den Cyberkriminellen der uneingeschränkte Zugriff auf das eigene Wallet gewährt wird.
Bei der Kantonspolizei Aargau ging am Montagabend die Meldung ein, dass sich ein Brand in einer Produktionsfirma ereignet hat.
Nach ersten Erkenntnissen geht man von einer technischen Ursache aus. Eine Person wurde zwecks Kontrolle in ein Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Freitagabend um 20 Uhr und Montagmorgen (12.02.2024) um 7:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Büroräumlichkeiten an der Langenhagstrasse eingebrochen.
Sie begab sich auf unbekannte Art und Weise in das Gebäude.
Am Montag (12.02.2024), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der Thuraustrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velofahrer gekommen.
Der 54-jährige Velofahrer wurde dabei schwer verletzt. Es entstand Sachschaden von über tausend Franken.
Am Montag (12.02.2024), um 16:40 Uhr, ist es auf der Seminarstrasse zu einem Unfall zwischen einer Skateboarderin und einem Auto gekommen.
Die 13-jährige Skateboarderin wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag (12.02.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist es in einer Pressmulde bei einem Entsorgungspark an der Allmeindstrasse zu einem Brand gekommen.
Es entstand kein Sachschaden.
Am Montag (12.02.2024), kurz vor 18:10 Uhr, ist es auf der Biltnerstrasse bei einem Fussgängerstreifen zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und zwei Fussgängern gekommen.
Die beiden Fussgänger wurden dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Dank einer Meldung aus der Bevölkerung hat die Schaffhauser Polizei am frühen Montagmorgen (12.02.2024) in der Stadt Schaffhausen einen mutmasslichen Einbrecher verhaftet.
Der Tatverdächtige hatte kurz vor seiner Verhaftung einen Einbruchdiebstahl in einem Lebensmittelladen verübt.
In Bern findet am Donnerstag das Europa-League-Spiel zwischen dem BSC Young Boys und Sporting Lissabon statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen. Matchbesuchenden wird empfohlen, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Montagnachmittag ist in Zollikofen ein Velolenker gestürzt und dabei schwer verletzt worden.
Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Ein Jäger schoss am späten Samstagabend auf einen Hund. Er traf ihn tödlich.
Eine Frau führte am Samstag nach 23 Uhr auf einer Quartierstrasse in Sedrun ihren Hund aus.
Nach einer erfolgreichen Testphase erweitert die Kantonspolizei Wallis ihren Fuhrpark mit neuen Elektroautos.
Im Sinne des Umweltschutzes und um die Auswirkungen der durch ihren Fuhrpark erzeugten Treibhausgasemissionen zu minimieren, hat die Kantonspolizei Wallis mehrere Elektroautos für ihre verschiedenen Einheiten angeschafft.
Internetbetrüger werben sogenannte Finanz- oder Paketagenten an. So wird im grossen Stil Warenkreditbetrug begangen, um Geld zu waschen.
Wie geht die Täterschaft vor?
Ein Wanderer konnte gestern Abend im Moléson (FR) dank der Rettungskolonne von Bulle der Schweizer Alpenhilfe gerettet werden.
Diese Landmission wurde von der Rega-Einsatzzentrale nach einem ersten Anflug mit einem Rettungshubschrauber ausgelöst.
Rund um die Uhr helfen wir unter anderem der Rega bei der Einweisung und somit sicheren Landung, wie hier während eines Nachtdienstes von Géraldine.
Mehr im Video:
Im Januar 2024 sind 1’959’580 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 13% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Gegenüber Januar 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 92%.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.