Am Dienstag, 16. Januar 2024, hat ein 71-jähriger Mann über eine Chatplattform ein Treffen mit einer angeblich 23-jährigen Frau im Talkessel Schwyz vereinbart.
Als er am Treffpunkt in seinem verschlossenen Fahrzeug wartete, wurde er durch einen mit einem Messer bewaffneten maskierten Mann aufgefordert, das mitgebrachte Geld herauszugeben.
Im Bestreben, die bestmögliche Sicherheit auf dem gesamten Strassennetz zu gewährleisten, hat die Kantonspolizei Wallis ein neues mobiles Radargerät angeschafft.
Angesichts der steigenden Zahl von Unfallopfern und Raserdelikten im vergangenen Jahr verstärkt die Kantonspolizei ihre Anstrengungen, um sichere Strassen auf dem gesamten Kantonsgebiet zu gewährleisten.
Am Mittwochabend, 31. Januar 2024, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Jeweils am ersten Mittwoch des Monats Februar findet um 13.30 Uhr in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten.
Seid ihr im Internet auch schon auf Inserate gestossen, in welchen Prominente angeblich für lukrative Anlageformen werben oder "versehentlich" einen Geldanlage-Tipp verraten?
Bei solchen Angeboten handelt es sich immer um Betrug!
Kein Problem sofern ihr online eure E-Vignette bestellt und euer Kennzeichen registriert habt.
Sollte dies nicht der Fall sein: Ran an die Tasten und unter www.e-vignette.ch eine E-Vignette lösen.
Das Verwaltungsstrafrecht soll weiterhin in einem Spezialgesetz geregelt werden. Der Bundesrat schlägt vor, die Bestimmungen nicht ins Strafgesetzbuch (StGB) und in die Strafprozessordnung (StPO) zu überführen.
Dem Modernisierungsbedarf des Verwaltungsstrafrechts will der Bundesrat mit einer Totalrevision des Verwaltungsstrafrechtsgesetzes (VStrR) Rechnung tragen. So schlägt er insbesondere vor, das Verwaltungsstrafverfahren effizienter zu gestalten und der StPO anzugleichen. Er hat dazu an seiner Sitzung vom 31. Januar 2024 die entsprechende Vernehmlassung eröffnet. Sie dauert bis am 10. Mai 2024.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach gestern kurz nach 18:15 Uhr in einem Haus in der Via Gaggiolo in Stabio ein Brand aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer in der Küche einer Wohnung im zweiten Stock aus.
Am Dienstag, den 30. Januar um 17:00 Uhr fuhr ein 44-jähriger Einwohner von Boudry mit einem Motorrad auf der Rue du Pré-Landry in Boudry in östlicher Richtung.
Irgendwann verlor er die Kontrolle über die Maschine, wurde von ihr weggeschleudert und stürzte zu Boden.
Die Medien werden durch diese Pressemitteilung informiert, dass die Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud die Ermittlungen bezüglich die sexuellen Missbräuche in der katholischen Kirche übernommen hat.
Die polizeilichen Ermittlungen werden unabhängig von der betroffenen Gemeinschaft fortgesetzt. Die Kantonspolizei Wallis hat mit den Personen, welche sich gemeldet haben, Kontakt aufgenommen und kümmert sich um diese. Bisher wurden 27 Personen kontaktiert und angehört, diese Personen wollten jedoch nicht formell angehört werden. Die Berichte wurden der Generalstaatsanwältin ausgehändigt. 5 Personen wünschten eine formelle Anhörung. Mehrere Beschuldigte wurden ebenfalls angehört.
Das Snäcki Café und Restaurant, seit über 40 Jahren ein Begriff für schweizerische gut-bürgerliche Küche, serviert grosszügige Portionen zum Sattessen in einem gemütlich-rustikalen Ambiente.
Gelegen in der Nähe des Bahnhofs Sursee, bietet es durch seine langen Öffnungszeiten den perfekten Treffpunkt – ob für Reisende, Berufstätige, die den Arbeitstag bei einem entspannten Bier ausklingen lassen möchten, für Familien, oder auch für Senioren. Das Snäcki ist bekannt für gutes Essen und seine warme, einladende Atmosphäre.
Die im Rahmen des Projekts „Halt Gewalt“ im Oktober 2022 durchgeführte Bevölkerungsumfrage offenbart Einsichten in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bevölkerung bezüglich häuslicher Gewalt.
Die Daten zeigen ein starkes Bedürfnis nach Sensibilisierung.
Die Suva hat mit Hilfe der App Slope Track rund 380 000 Pistenfahrten analysiert.
Es zeigt sich: wer mit zwei Latten unterwegs war, fuhr tendenziell schneller und somit risikoreicher.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, finden in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests „Allgemeiner Alarm“ um 13.30 und 13.45 Uhr sowie der „Wasseralarm“ um 14.15 und 15.00 Uhr statt.
Diese Sirenentests dienen einerseits der Überprüfung der technischen Funktionsbereitschaft der Sirenen und andererseits der Bevölkerung zum Kennenlernen der unterschiedlichen Alarmsignale, mit denen die Bevölkerung bei akuter Gefahr alarmiert wird.
Am Dienstagnachmittag (30.01.2024) hat sich auf der Zentralstrasse in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Dabei wurde die Fussgängerin verletzt.
Am Mittwochmorgen (31.01.2024), kurz nach 5:45 Uhr, ist in einem leerstehenden Doppeleinfamilienhaus an der Bischofszellerstrasse ein Brand entdeckt worden.
Der Sachschaden beläuft sich auf über 100'000 Franken. Als Brandursache steht ein technische Defekt im Vordergrund.
Am Mittwochmorgen (31.01.2024), kurz nach 7 Uhr, ist ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Wiesentalstrasse gegen eine Strassenlaterne geprallt.
Der Mann wurde unbestimmt verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Gestern Abend hat sich an der Mühlegasse in Triengen eine Kollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Ein Fahrzeug kippte dabei aufs Dach. Vier Personen verletzten sich beim Unfall und wurden durch mehrere Ambulanzen ins Spital gefahren.
Die Fahrunfähigkeit, also das Fahren unter Alkohol, Drogen oder anderen Substanzen oder in übermüdetem Zustand, gehört zu einer der häufigsten Unfallursachen.
Daher empfiehlt die Kantonspolizei „wer fährt, trinkt nicht“.
An seiner Sitzung vom 31. Januar 2024 hat der Bundesrat beschlossen, dass vom 4. bis 6. Juni 2024 ein Abschnitt auf der Nationalstrasse A1 im Kanton Waadt während maximal 36 Stunden für eine Überprüfung des Verteidigungsdispositivs der Luftwaffe gesperrt wird.
Die Armee verfolgt mit dieser Massnahme das Ziel, die Fähigkeit zur Dezentralisierung ihrer Luftverteidigungsmittel zu testen.
Die Regierung hat den Bericht zum Strassenbau und Strassenbauprogramm 2025–2028 zuhanden des Grossen Rats verabschiedet.
Der 5. Bericht enthält eine Auflistung der konkret vorgesehenen Projekte für die Jahre 2025–2028. Dies in Abstimmung mit dem entsprechenden Regierungsprogramm und unter Berücksichtigung der im Finanzplan vorgesehenen Mittel. Ausserdem bietet das neue Strassenbauprogramm eine Vertiefung zu aktuellen Themen wie den Agglomerationsprogrammen und dem Langsamverkehr.
Blendung ist ein häufiges Problem im Strassenverkehr, das die Sehleistung und die Fahrsicherheit beeinträchtigen kann.
Eine Erhebung des TCS stellt fest, dass das Blenden durch andere Autos von einer Mehrheit der Fahrerinnen und Fahrer als störend empfunden wird. Mehr als ein Drittel der Befragten hält es für wichtig, dass entsprechende Massnahmen eingeleitet werden.
Die Vorfasnachtszeit hat schon längst begonnen und ist in vollem Gange.
Im ganzen Kanton Schwyz finden derzeit Veranstaltungen statt, wo auch wir verstärkt Präsenz zeigen, so wie auch hier am vergangenen Wochenende in Einsiedeln.
Verschiedene Personen haben in den letzten Tagen eine vermeintliche Rechnung der Serafe erhalten.
Die Betrüger haben hierfür eine täuschend echt nachgemachte Rechnung unter dem leicht veränderten Firmennamen "Searfe" versendet.
Im Zusammenhang mit dem Bergsturz am Piz Cengalo im Jahr 2017 setzt die Staatsanwaltschaft Graubünden das Strafverfahren fort.
Das Verfahren richtet sich gegen zwei Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung sowie eine Person, die im Auftrag des Kantons Graubünden tätig war. Für die betroffenen Personen gilt die Unschuldsvermutung.
Die Kantonspolizei Zürich legt grossen Wert auf gut ausgebildete Mitarbeitende.
Nach der Grundausbildung wird weiteres Wissen durch Kurse und Schulungen vertieft und ergänzt.
Gestern Dienstagnachmittag erreichte die Feuerwehrnotrufzentrale 118 die Meldung über einen Brand in einem Wohnhaus im Mattenhofquartier.
Die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern rückte mit dem Löschzug aus.
Vierte Etappe der Sanierung Ortsdurchfahrt Münsingen: Von Februar bis Dezember 2024 erneuert der Kanton Bern den Abschnitt Bernstrasse.
Das Projekt bringt Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Wegen der engen Platzverhältnisse gilt während der Bauzeit ein Einbahnregime.
Nach einem Einbruchdiebstahl in Effretikon ist der Täter am späten Dienstagabend (30.1.2024) durch eine gemeinsame Patrouille der Stadtpolizei Uster und der Gemeindepolizei Volketswil verhaftet worden.
Bei der Anhaltung des Täterfahrzeuges ist es zur Schussabgabe durch die Polizei gekommen. Der Mann wurde festgenommen. Verletzt wurde niemand.
Der Januar zeigte sich mit knapp 2 °C über der Norm sehr mild.
Lokal war es einer der mildesten Januarmonate seit Messbeginn. Mehrere Messstandorte registrierten Rekorde bei den Tageshöchstwerten. In der Nordostschweiz stiegen die Niederschlagsmengen weit über den Durchschnitt.
Am Sonntagmorgen hatten wir einen Einsatz der etwas anderen Art.
Sicherheitshalber begleiteten wir einen Schafhirten mit seinen Hunden und rund 700 Schafen durch die Klus.
In der Zeit zwischen Montag- und Dienstagmorgen (30.01.2024), bis 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung am Studerswilerweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zur Wohnung.
Am Dienstagmorgen (30.01.2024), in der Zeit zwischen 3 und 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Zürcher Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch Körpergewalt Zutritt in das Gebäude.
Am Dienstag (30.01.2024), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Auffahrunfall mit zwei Autos gekommen.
Eine Frau wurde leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Die beliebten „Armbändeli“ für Kinder verteilen wir auch an der diesjährigen Fasnacht.
Auf den Bändern kann die Handynummer der Begleitperson notiert werden, damit im Ereignisfall eine schnelle Kontaktaufnahme und Zusammenführung von Kind und Begleitperson möglich ist.
Seit geraumer Zeit werden unverschlossene Gebäude und Fahrzeuge von Dieben heimgesucht.
Schützen Sie sich und ihr Hab und Gut in dem Sie immer abschliessen.
Auch wenn Sie nur etwas im Keller holen müssen, oder im Garten Blumen giessen.
So können SIE den Dieben das Handwerk legen.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am frühen Dienstagmorgen, 30. Januar 2024, in Seen zwei Männer kontrolliert.
Sie werden verdächtigt, als Einbrecher unterwegs gewesen zu sein.
Die beiden bestehenden Überführungen über die Nationalstrasse A1 bei Lenzburg müssen instandgesetzt werden.
Die Hauptarbeiten starten am 4. März 2024. Erste Vorarbeiten beginnen bereits am 5. Februar 2024.
Rüstungschef Urs Loher trifft sich in Ljubljana mit seinem slowenischen Amtskollegen Željko Kralj zu einem bilateralen Treffen.
Im Zentrum der Gespräche stehen Themen wie eine gegenseitige Information der nationalen Beschaffungsorganisationen sowie mögliche Kooperationen zwischen den beiden Ländern.
Die Autobahnvignette 2023 ist noch bis am 31. Januar 2024 gültig. Neu ist die Vignette auch in elektronischer Form erhältlich.
Sie kann online unter www.e-vignette.ch bezogen werden.
Der Deckbelag auf der Nationalstrasse A1 zwischen der Verzweigung Wiggertal und dem Anschluss Aarau Ost muss altersbedingt ersetzt werden.
Die Hauptarbeiten beginnen am 4. März 2024, erste Vorarbeiten bereits Anfang Februar 2024.
Der 52-jährige Mann, der seit dem 13. April 2023 in Fräschels als vermisst gemeldet war, wurde am 25. Januar 2024 in Fräschels tot aufgefunden.
Die Polizei revoziert die am 15. April 2023 veröffentlichte Vermisstenanzeige.
Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was im Alarmfall zu tun ist.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, findet deshalb in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei werden die Sirenen vom „Allgemeinen Alarm“ sowie vom „Wasseralarm“ getestet. Es sind an diesem Tag keine Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Dienstagmorgen in Amlikon einen Autofahrer angehalten, der mit einer stark vereisten Frontscheibe unterwegs war.
Kurz nach 8.30 Uhr stoppte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Wilerstrasse einen 31-jährigen Autofahrer, der mit stark vereister Frontscheibe unterwegs war.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.