Am Freitag (02.02.2024), um 4:50 Uhr, ist das Auto eines 35-Jährigen im Murgwaldtunnel auf der Autobahn A3 in die Tunnelwand geprallt.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 20'000 Franken. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Der Kantonspolizei Bern ist es am Montag, 29. Januar 2024 im Rahmen der gemeinsamen Ermittlungen mit der Kantonspolizei Zürich zu den Tötungsdelikten von 2010 in der Stadt Zürich und von 2015 in Laupen gelungen, einen dringend Tatverdächtigen in Genf anzuhalten.
Die DNA des 45-jährigen Spaniers konnte den an den Tatorten in Zürich und Laupen gesicherten DNA-Spuren zugeordnet werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Um im Gefängnis Zürich einen zeitgemässen Haftbetrieb zu ermöglichen, soll ein Neubau erstellt werden.
Der dazu ausgeschriebene Wettbewerb ist abgeschlossen: Das Projekt der RW+ Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin/D ging als Sieger hervor.
Die Vorbereitungen der Stadt Luzern sind im vollen Gange.
Die Mitarbeitenden vom Zimmerwerk der Stadt Luzern montierten gestern eine Abfallsperre zwischen Rathaussteg und der Rathausbrauerei.
Wir arbeiten in der Kommunikation, natürlich lesen wir nur Zeitungen. Oder doch nicht?
Du möchtest einen exklusiven Einblick in die Tätigkeit der Polizeikommunikation erhalten?
Nach einem Selbstunfall auf der Lützelmurgbrücke der Autobahn A1 in Matzingen ist am Donnerstagmorgen eine Frau rund 30 Meter in die Tiefe gestürzt, sie zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Donnerstag in Sirnach zum einem Brand einer Industriehalle. Die Einsatzkräfte waren mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Acht Personen wurden medizinisch vor Ort versorgt, eine davon musste ins Spital gebracht werden.
Gestern vor 10 Jahren wurde bei der Polizei Basel-Landschaft der Dienst der Polizeilichen Sicherheitsassistenz ins Leben gerufen.
Sie übernehmen Aufgaben wie Gefangenentransporte, Zuführungen, Überwachungen etc. Dank ihrer täglichen Arbeit ist es der Polizei Basel-Landschaft überhaupt erst möglich, ihre Aufgaben zu erfüllen und somit ihrem Grundauftrag nachzukommen.
Im Kanton Solothurn werden sämtliche 172 stationären Sirenen getestet. Jeder Alarm dauert jeweils circa eine Minute.
Getestet wird ab 13.30 Uhr bis spätestens 15 Uhr.
Schon bald könntest du unsere Abteilung Technik und Logistik führen und weiterentwickeln.
Es warten ein tolles Team, vielseitige Tätigkeiten und spannende Projekte auf dich.
In den letzten Tagen bildete sich über dem Nordatlantik das Orkantief „Ingunn“.
Dieses zog mit voller Wucht nach Norwegen und brachte Böenspitzen von 150 bis lokal über 200 km/h.
Die Kantonspolizei Bern hat heute die digitale Erfassung von Ordnungsbussen mit QR-Code im gesamten Kanton Bern eingeführt.
Die positiven Erfahrungen aus dem Pilotprojekt im Berner Oberland und der Gemeinde Bern haben dazu geführt, die digitale Bussenerfassung definitiv einzuführen.
Gestern Nachmittag hat sich an der Bertiswilstrasse in Rothenburg eine Streifkollision zwischen zwei Autos ereignet, wobei eine Autofahrerin leicht verletzt wurde.
Ein Fahrzeuglenker fuhr weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Am Donnerstagmorgen, 1. Februar 2024, blieb ein Autofahrer um 08.10 Uhr auf dem Stationenweg des Klosters Einsiedeln stecken.
Abklärungen haben ergeben, dass der 41-jährige Schweizer mit seinem Auto zuvor bereits mehrere hundert Meter auf dem Fussweg zurückgelegt hatte.
Gestern war ein Autofahrer auf der Autobahn A1 von Payerne in Richtung Murten unterwegs.
Auf der Höhe der Gemeinde Faoug bediente er sein Navigationsgerät, verlor die Herrschaft über sein Auto und beendete seine Fahrt in einer Böschung.
In den letzten Tagen konnte die Polizei Basel-Landschaft nach zwei Einbrüchen in Sissach BL bzw. Rünenberg BL fünf mutmassliche Einbrecher festnehmen.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft haben entsprechende Verfahren eröffnet.
Am Donnerstagnachmittag hat die Kantonspolizei Graubünden in Mulegns einen Raser angehalten.
Er war mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Julierstrasse in Richtung Tiefencastel gefahren.
Am Donnerstag (01.02.2024), kurz vor 00:30 Uhr, ist in einem Unterflurcontainer an der Sonnenbergstrasse ein Brand entdeckt worden.
Der Unterflurcontainer wurde mutmasslich durch eine unbekannte Täterschaft in Brand gesetzt.
In der Zeit zwischen Dienstagabend 17:15 Uhr und Mittwochmorgen (31.01.2024) um 7:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gärtnerei an der Thurstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise Zugang in die Gärtnerei.
Am Dienstag (30.01.2024), in der Zeit zwischen 12 Uhr und 17:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Neudorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zum Mehrfamilienhaus.
Am Mittwoch (31.01.2024), in der Zeit zwischen 16 Uhr und 16:35 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Papierhandtuchspender in einer Toilette in der Tiefgarage des Einkaufszentrums Säntispark in Brand gesetzt.
Es entstand ein Sachschaden von rund 25'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte am Donnerstagmorgen, 1. Februar 2024, in Egerkingen einen Mann anhalten, welcher vorgängig verdächtig aufgefallen war.
Bei der Anhaltung konnte beim 18-jährigen Marokkaner mutmassliches Deliktsgut festgestellt werden. Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die Einsatzzahlen von Schutz und Rettung Bern bewegten sich 2023 im Rahmen des Vorjahres: Gut 2’600 Einsätze leistete die Berufsfeuerwehr.
Die Sanitätspolizei rückte über 22’000 Mal aus. Etwa 9’000 Einsätze disponierte die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118, während die Mitarbeitenden der Sanitätsnotrufzentrale SNZ 144 Bern knapp 47’000 Einsätze koordinierten.
Am Mittwochnachmittag ist am Sunnighorn ein Mann auf einer Wanderung tödlich verunglückt.
Er stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen sind im Gang.
Am Donnerstagmorgen ist am Kornhausplatz in Bern ein Tram entgleist. Mehrere Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es kam zu erheblichen Behinderungen des öffentlichen Verkehrs. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Sanität und die Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich leisteten im Jahr 2023 insgesamt 46 754 Einsätze, das sind 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die eingehenden Notrufe 144 und 118 nahmen hingegen zu.
Ein nachhaltiger Neubau aus Holz soll das in die Jahre gekommene Schul- und Unterkunftsgebäude im Meiersboda ersetzen.
Damit können für den Zivilschutz und seine Partnerorganisationen flexibel nutzbare Infrastrukturen für eine effiziente Ausbildung geschaffen werden. Die Regierung hat die entsprechende Baubotschaft zuhanden des Grossen Rats verabschiedet. Die Kosten für das Ausbildungsgebäude belaufen sich auf 18,95 Millionen Franken.
Die grossrätliche Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK) präzisiert die regierungsrätlichen Leitsätze entsprechend ihrer Beratung.
Die 15 unterschiedlich grossen kommunalen Polizeiorganisationen und die Kantonspolizei sollen gemäss dem regierungsrätlichen Antrag zu einer einheitlichen Polizei für den Aargau zusammengelegt werden.
Im September 2022 wurde in einem Hotel in Birmenstorf die Leiche eines 60-jährigen Schweizers gefunden.
Nach intensiven Ermittlungen wurden zwei der Tat dringend verdächtigte Männer festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Baden konnte die Untersuchung des Tötungsdeliktes zwischenzeitlich abschliessen und hat in diesem Zusammenhang Anklage gegen die beiden Männer erhoben.
Passwörter wie "123456" oder "passwort" kann man sich zwar leicht merken, sie sind aber ein gefundenes Fressen für Hacker.
Haben Sie starke, sichere Passwörter?
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwoch in Affeltrangen einen Selbstunfall. Der Mann blieb unverletzt, er musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein Autofahrer war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau gegen 23.45 Uhr auf der Märwilerstrasse von Märwil in Richtung Affeltrangen unterwegs.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Mittwochabend in Nussbaumen seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt gegen 22.45 Uhr an der Hüttwilerstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war.
Am Donnerstagmorgen (1.02.2024) fuhr ein 61-jähriger Autolenker von der Nollisweid her und wollte in die Gaiserstrasse nach links Richtung Gais einfahren.
Gleichzeitig fuhr ein 46-jähriger Mann mit einem Lieferwagen auf der Gaiserstrasse von Appenzell her und wollte nach links ins Nollisweidquartier einfahren.
Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch, 7. Februar 2024, findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Katastrophen können sich zu jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes sowie die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handelt.
Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen saniert ab Montag, 12. Februar 2024, die Unterdorf- und die Mitteldorfstrasse sowie Teile der St.Gallerstrasse in Zuzwil. Während den Bauarbeiten wird der Verkehr in Zuzwil umgeleitet.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Sommer 2024.
Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist.
Deshalb findet am Mittwoch, 7. Februar, in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Infolge Rücktritts des bisherigen Amtsinhabers auf den 30. Juni 2024 ist die Position als Stabschefin / Stabschef des Regionalen Führungsstabs (Milizfunktion) neu zu besetzen.
Die Bevölkerungsschutzregion St.Gallen-Bodensee besteht aus den 16 Gemeinden Gaiserwald, St.Gallen, Wittenbach, Häggenschwil, Muolen, Eggersriet, Untereggen, Mörschwil, Berg SG, Steinach, Tübach, Goldach, Rorschacherberg, Rorschach, Thal und Rheineck. Rund 150’000 Personen leben in dieser Region.
Bald ist es wieder soweit und die Fasnacht steht vor der Tür.
Damit Ihr unbesorgt mit Euren Kleinsten den Umzug geniessen könnt, gibt es auf den Polizeiposten im Baselbiet wieder „Kinderarmbändeli“, wo gratis bezogen werden können.
Am Dienstag, 16. Januar 2024, hat ein 71-jähriger Mann über eine Chatplattform ein Treffen mit einer angeblich 23-jährigen Frau im Talkessel Schwyz vereinbart.
Als er am Treffpunkt in seinem verschlossenen Fahrzeug wartete, wurde er durch einen mit einem Messer bewaffneten maskierten Mann aufgefordert, das mitgebrachte Geld herauszugeben.
Im Bestreben, die bestmögliche Sicherheit auf dem gesamten Strassennetz zu gewährleisten, hat die Kantonspolizei Wallis ein neues mobiles Radargerät angeschafft.
Angesichts der steigenden Zahl von Unfallopfern und Raserdelikten im vergangenen Jahr verstärkt die Kantonspolizei ihre Anstrengungen, um sichere Strassen auf dem gesamten Kantonsgebiet zu gewährleisten.
Am Mittwochabend, 31. Januar 2024, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.