Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag, 15. Januar 2026, in Stäfa zwei Jugendliche festgenommen.
Sie standen im Verdacht, durch das Anbringen von Schriftzügen Sachbeschädigungen in der Gemeinde begangen zu haben.
Am Freitagmittag ist am Piz Badus in Tujetsch eine Skitourengruppe von einer Lawine erfasst worden.
Eine Person kam dabei ums Leben, vier weitere wurden verletzt.
Am Samstagmorgen ist es in Bern zu einem Raub auf ein Brockenhaus gekommen.
Ein unbekannter Mann bedrohte eine Angestellte mit einer Pistole und erbeutete Bargeld. Anschliessend flüchtete der Täter zu Fuss.
Am Samstag, 17. Januar 2026, ist es im Raum Emmen zu deutlich erhöhtem Flugbetrieb gekommen.
Grund dafür war der Einsatz der Patrouille Suisse, welche den Militärflugplatz Emmen als Basis für ihre Flugvorführung an den Lauberhornrennen in Wengen nutzte.
Ein unbekannter Mann hat am Freitagabend den Tamoil-Tankstellenshop in Stein überfallen.
Er erbeutete Bargeld und flüchtete zu Fuss. Verletzt wurde niemand.
In der Nacht sind unbekannte Täter in eine Drogerie in Zofingen eingebrochen.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten drei mutmassliche Täter festgenommen werden.
Am Samstagmorgen ist es in Worben zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der Lenker wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Freitagabend, 16. Januar 2026, kam es auf der Autobahn A1 bei Gossau zu einer Auffahrkollision.
Der Unfall ereignete sich zur gleichen Zeit wie ein weiterer Verkehrsunfall auf der A13.
Am Freitagabend, 16. Januar 2026, ist es auf der Autobahn A13 bei Bad Ragaz zu einer Auffahrkollision gekommen.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 18 Uhr im dichten Feierabendverkehr.
In der Nacht auf Samstag hat die Kantonspolizei Thurgau in Kreuzlingen einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Zwei Bürger wurden in Pazzallo von Mitarbeitenden der Behörden mit fast 550 Litern Olivenöl sowie rund fünfzig Paketen nicht angemeldeter Lebensmittel bei der Einreise in die Schweiz angehalten.
Die beiden Männer waren mit einem Lieferwagen unterwegs, der in Richtung Oltre Gottardo fuhr.
Am Freitag, 16. Januar 2026, gegen 15.15 Uhr, geriet in Delémont an der Kreuzung der Rue de Montcroix und der Place de la Foire ein Personentransportfahrzeug in Brand.
Ausgelöst wurde das Feuer durch einen technischen Defekt während der Fahrt.
Die Schweiz liegt in den kommenden Tagen zwischen einer Tiefdruckzone über Westeuropa und einem kräftigen, blockierenden Hoch über Russland.
Der Alpenraum befindet sich dadurch in einer milden südlichen bis südöstlichen Strömung, die auf der Alpensüdseite eine mehrtägige schwache Staulage und in den Alpen eine schwache bis mässige Föhnströmung auslöst. Über den Niederungen der Alpennordseite liegt ein feuchter Kaltluftsee.
Es ist soweit – das Rennwochenende hat begonnen.
Air-Glaciers wünscht den Lauberhornrennen eine erfolgreiche und unvergessliche Durchführung dieses traditionsreichen Events.
Am Montag, 19. Januar 2026, beginnen in Buochs die Bauarbeiten für den Ersatz der Trinkwasserleitung im Bereich der Einmündung des Dorfleutewegs in die Ennetbürgerstrasse.
Die Arbeiten dauern bis Freitag, 23. Januar 2026.
Am 15. Januar 2026 fiel einer Patrouille der Landespolizei Fürstentum Liechtenstein auf der Essanestrasse in Eschen ein Traktor mit Anhänger auf.
An sich nichts Ungewöhnliches – jedoch ragten die geladenen Baumstämme beinahe zehn Meter über das Fahrzeug hinaus.
Die Vorfasnachtszeit ist im Kanton Schwyz in vollem Gange.
Derzeit finden im ganzen Kanton zahlreiche Veranstaltungen statt, an denen die Kantonspolizei Schwyz verstärkt Präsenz zeigt.
Die Kantonspolizei Obwalden warnt vor aktuellen Betrugsanrufen im Namen der Obwaldner Kantonalbank und der Kantonspolizei Obwalden.
Aktuell gehen bei beiden Institutionen zahlreiche Meldungen über entsprechende Betrugsversuche ein.
Seit dem 1. Januar 2026 ist Stalking in der Schweiz ein Straftatbestand.
Stalking bedeutet, wiederholt verfolgt, kontrolliert oder belästigt zu werden, oft nach einer Trennung.
Am Freitag, 16. Januar, gegen 6.25 Uhr, fuhr ein 38-jähriger französischer Staatsangehöriger mit seinem Personenwagen auf der Autobahn N20 in Richtung Neuenburg.
Nach dem Verlassen der Ausfahrt Malvilliers geriet sein Fahrzeug aus noch zu klärenden Gründen ins Schleudern.
Am Freitag, 16. Januar 2026, gegen 13.00 Uhr, brach in einem Stall in Mettembert ein Brand aus.
Ursache war ein mechanischer Defekt an einem automatischen Heuverteiler.
Am Freitag, 16. Januar, gegen 15.40 Uhr, fuhr ein 59-jähriger Mann aus dem Val-de-Ruz mit seinem Personenwagen auf der Strasse von Boudevilliers in Richtung Geneveys-sur-Coffrane.
Kurz vor dem Weiler Le Sorgereux kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Am Mittwoch, 14. Januar 2026, löste sich im Gebiet ausserhalb der markierten Pisten des Mont Carré, an der Grenze der Gemeinden Vex und Hérémence, eine Lawine.
Eine Person kam dabei ums Leben.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Prävention der Verkehrssicherheit darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen von Verkehrsunfällen ist, die teilweise schwere oder sogar tödliche Folgen haben.
Die Fahrzeuglenkenden werden erneut aufgefordert, die Höchstgeschwindigkeiten zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der übrigen Verkehrsteilnehmenden einzuhalten.
Am Freitagnachmittag, 16. Januar 2026, wurde in Märstetten ein alkoholisierter E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Donnerstag, 15. Januar 2026, hat sich im Gebiet der Pointe de Chemo auf dem Gemeindegebiet von Chamoson eine Lawine gelöst.
Inzwischen sind zwei Personen gestorben, eine weitere wurde verletzt.
Von Montag, 19. Januar, bis Samstag, 24. Januar 2026, jeweils von 22 bis 5 Uhr, sind der Buchegg- und Hirschwiesentunnel in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Buchegg- und Hirschwiesenstrasse.
Am Freitag, 16. Januar 2026, ist es in Speicher, Höhe Liegenschaft Hauptstrasse Nr. 47, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Komposition der Appenzeller Bahnen gekommen.
Verletzt wurde niemand. An der Zugkomposition und dem Personenwagen entstand erheblicher Sachschaden.
Ein Mann entwendete am Donnerstagnachmittag in Kreuzlingen ein Unterhaltsfahrzeug.
Er beging damit mehrere Verkehrsregelverstösse und gefährdete Passanten. Der Mann wurde festgenommen und inhaftiert.
Weil sie zu früh einlenkte, geriet eine 79-jährige Automobilistin am Donnerstagnachmittag in Teufenthal mit ihrem Fahrzeug ins Gleisbett.
Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Aargau nahm der Lenkerin den Führerausweis ab.
Am Mittwoch, 14. Januar 2026, kurz nach 16.00 Uhr, haben zwei Unbekannte an der Hammerstrasse ein Ladenlokal überfallen und dabei einen 69-jährigen Mann verletzt.
Die Täter flüchteten. Im Zuge der Fahndung konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt am Donnerstagvormittag zwei tatverdächtige Jugendliche anhalten und im Auftrag der Jugendanwaltschaft festnehmen.
Werkleitungsarbeiten an der Pestalozzistrasse
Aufgrund von Werkleitungsarbeiten kommt es vom 26. Januar bis voraussichtlich Ende Oktober zu Verkehrseinschränkungen auf der Pestalozzistrasse.
Für Samstag, 17. Januar 2026, wird in der Stadt Bern zu einer unbewilligten Kundgebung auf dem Bahnhofplatz aufgerufen.
Die Stadt Bern rät von einer Teilnahme ab.
Am Donnerstag, 15. Januar 2026, hat sich im Gebiet der Pointe de Chemo auf dem Gemeindegebiet von Chamoson eine Lawine gelöst.
Eine Person kam ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.
Akkubetriebene Geräte wie Smartphones, E-Bikes, E-Scooter, Powerbanks, Werkzeuge oder Haushaltsgeräte gehören in den meisten Haushalten zum Alltag. Gleichzeitig steigt mit ihrer Verbreitung auch die Zahl der Brände, die durch defekte oder unsachgemäss genutzte Akkus ausgelöst werden. Besonders Lithium-Ionen-Akkus stellen im Brandfall ein erhebliches Risiko dar.
In Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen zeigt der folgende Ratgeber, warum Akkubrände so gefährlich sind, welche Ursachen dahinterstecken und wie Sie sich mit einfachen Massnahmen wirksam schützen können.
Kanton Zug: Polizei führt Ortspolizisten wieder ein
Die Zuger Polizei hat per 1. Januar 2026 den Dienst «Bürgernahe Polizei» geschaffen. Im Zentrum steht die Wiedereinführung von Ortspolizisten, wie man sie von früher her kennt. Ziel ist, das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Polizei zu stärken.
An der Lommiswilerstrasse in Bellach ist am Donnerstagabend, 15. Januar 2026, ein leerstehender Holzschopf in Brand geraten.
Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Ermittlungen konnte eine tatverdächtige Person angehalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden. Brandstiftung steht nach aktuellem Kenntnisstand im Vordergrund.
Am Donnerstag, dem 15. Januar, gegen 14:30 Uhr, fuhr ein grün-blauer Kombi auf der Avenue Léopold-Robert in La Chaux-de-Fonds in westlicher Richtung.
Nahe Hausnummer 34 wurde ein 19-jähriger Fussgänger, der die Strasse an einem Fussgängerstreifen überquerte, von dem Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt.
Gossau: Drei Auffahrunfälle innert einer Stunde – Stau im Abendverkehr
Am Donnerstagabend (15.01.2026) ist es auf der Autobahn A1 von St.Gallen in Richtung Zürich innerhalb einer Stunde zu drei Auffahrunfällen gekommen. Es entstand Sachschaden und langer Rückstau.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.