Nach den kalten Nebeltagen steht ein Wetterwechsel bevor. Am Mittwoch wird auf der Alpennordseite möglicherweise vereisender Regen für grössere Probleme auf den Verkehrswegen sorgen.
Wir gehen den Fragen nach, welche meteorologischen Bedingungen dazu führen und welche Auswirkungen damit verbunden sind?
Ich starte ins neue Arbeitsjahr mit einer Ankündigung. Viele von euch haben es schon vermutet, nun ist es offiziell:
Ich bin neue Mediensprecherin der Stadtpolizei St.Gallen.
Das ging flott... Rund 6 Minuten nach meiner ersten Übernahme des Medienpiketts erhielt ich am Freitagnachmittag die Info: "Brand in einem Dachstock im St.Galler Museumsquartier".
Vor Ort angekommen hiess es erst einmal Informationen sammeln und sich mit den einsatzleitenden Personen auszutauschen.
In Chur ist es auf der Arosastrasse zu einem Selbstunfall eines Personenwagens gekommen. Am Personenwagen entstand Totalschaden.
Am Sonntag (14.01.2024), kurz vor 1430 Uhr, fuhr ein 54-jähriger Personenwagenlenker auf der Arosastrasse talwärts Richtung Chur.
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu schätzt, dass nachts die Hälfte aller Unfälle verhindert werden könnte, wenn sich die Unfallbeteiligten 1 Sekunde früher sähen.
Auch die Zweiradfahrer können etwas dazu beitragen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Tägerwilen einen Einschleichdieb festgenommen.
Der 34-jährige Algerier wurde festgenommen und inhaftiert.
In der Nacht auf Sonntag, 14. Januar 2024, ist in Dulliken aus noch zu klärenden Gründen ein Mann von einem Balkon eines Mehrfamilienhauses gestürzt.
Dabei hat er sich schwere Verletzungen zugezogen. Zur Klärung der Umstände haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn eine Untersuchung eingeleitet.
Auf der Autobahn A1 bei Boningen hat sich bei einem Selbstunfall am Samstagmittag, 13. Januar 2024, der Anhänger eines Autos überschlagen.
Verletzt wurde dabei niemand.
In einem Geschäfts- und Wohnhaus brach am gestrigen Samstagabend ein Feuer aus. Die Feuerwehr konnte die Ausbreitung verhindern und Schlimmeres abwenden.
Verletzt wurde niemand, das Gebäude ist jedoch vorerst nicht mehr bewohnbar.
Am Samstagvormittag (13.01.2023) wurde ein Autofahrer angehalten, welcher mit einer sichtbehindernden und ungenügend gesicherten Ladung unterwegs war.
Die Ladung ragte von der Rückbank bis zur Frontscheibe und behinderte die seitliche Sicht. Der Lenker wird verzeigt.
Am Samstag (13.1.2023), kurz vor Mitternacht, hat eine 47-jährige Autofahrerin beim Verlassen eines Parkplatzes am Bahnhofplatz einen parkierten Lieferwagen beschädigt.
Sie entfernte sich ohne den entstandenen Schaden zu melden. Die Autofahrerin war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Das Strassenverkehrsgesetz schreibt vor, dass Personen nur im fahrtüchtigen Zustand Fahrzeuge lenken dürfen. Beim Alkoholkonsum wurde festgesetzt, dass der Blutalkoholwert unter 0,25 mg/l (bis 30. September 2016 0,5 Promille) liegen muss.
Wer mehr als 0,25 mg / l hat, darf die Fahrt nicht mehr fortsetzen. Liegt der gemessene Atemalkoholwert über 0,4 mg/l (bis 30. September 2016 0,8 Promille), wird der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
In der vergangenen Nacht war es fast überall frostig. Die tiefste Temperatur im Messnetz von MeteoSchweiz wurde mit -25 Grad in La Brévine im Jura gemessen.
Welche Voraussetzungen nötig sind, damit solche tiefen Temperaturen erreicht werden und weshalb gewisse Orte dafür besser geeignet sind als andere, erklären wir im heutigen Blog.
In der Nacht auf Samstag hat sich in Interlaken ein Auto einer Verkehrskontrolle entzogen und ist vor der Polizei geflüchtet.
Das Fahrzeug konnte schliesslich in Thun gestoppt werden. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden vorläufig festgenommen. Ihnen werden diverse Delikte zur Last gelegt. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Am Samstagmorgen, 13. Januar 2024, verstarb ein Fahrzeuglenker nach einer Kollision in Einsiedeln.
Der 36-Jährige fuhr kurz nach 8 Uhr auf der Umfahrungsstrasse in Richtung Biberbrugg, als er aus bislang unbekannten Gründen neben Fahrbahn geriet und mit der Mauer eines Überführungsviaduktes kollidierte.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht zum Samstag in Amriswil seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt gegen 1.15 Uhr auf der Arbonerstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an.
Am Freitagabend ist ein Fussgänger in Langenthal von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Der Unfall wird untersucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Freitag, 12. Januar 2024, kurz nach 18.25 Uhr, gemeldet, dass es auf der Aarwangenstrasse in Langenthal zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.
Auf der Reinacher Spitalstrasse kam es am Donnerstagabend, 11.01.2024 zu einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Der eine Fahrzeuglenker machte sich nach der Kollision davon. Nach ihm wird gefahndet.
Gestern, 12.01.2024, um 16:45 Uhr, ereignete sich auf der Autostrasse A8, kurz nach der Einfahrt Sarnen Nord, in Fahrtrichtung Luzern, im stockenden Feierabendverkehr eine Auffahrkollision.
Der Unfallverursacher (48) bemerkte ein stehendes Fahrzeug zu spät und kollidierte mit einem stillstehenden Auto. Dabei wurden zwei Person leicht verletzt und mussten zu weiteren medizinischen Abklärungen in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitagmittag ist es in Zollikofen zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann wurde in einem Recyclingbetrieb in einer Müllpresse eingeklemmt und dabei tödlich verletzt.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Heute Samstag, 13. Januar 2024, kurz vor 02.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschilder auf der Gotthardstrasse von Altdorf herkommend in Richtung Erstfeld.
Gemäss den aktuellen Ermittlungen touchierte dieser auf Höhe Gandrütti die dortige Verkehrsinsel und geriet danach auf die Gegenfahrbahn.
Nachdem am 10.11.2023 das Obergericht des Kantons Zürich wegen einer Drohung evakuiert und anschliessend durchsucht worden war, hat die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag (11.01.2024) den mutmasslichen Droher verhaftet.
Ein anfänglicher Tatverdacht gegen einen 44-jährigen Schweizer hatte sich im Zuge der ersten Ermittlungen nicht bestätigt, weshalb die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn mit Einstellungsverfügung vom 22.11.2023 eingestellt hat.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA, der Kanton Luzern, die Stadt Kriens und der regionale Entwicklungsträger LuzernPlus präsentieren das Ergebnis der Testplanung A2 Luzern-Süd.
Die drei Bearbeitungsteams zeigen auf, wie der Brückenschlag über den offen geführten Autobahnabschnitt gelingen kann.
Am Freitagnachmittag (12.01.2024) brach ein Brand in einem Dachstock eines Mehrfamilienhauses an der Blumenaustrasse aus.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von über einer Million Franken. Die Lösch- und Brandsicherungsarbeiten dauern an.
Am Freitagabend (12.1.2024), in der Zeit zwischen 20:30 Uhr und 21 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen anlässlich von Verkehrskontrollen drei alkoholisierte Autofahrer angehalten.
Zwei davon mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitag (12.1.2024), in der Zeit zwischen 17 Uhr und 22 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Meienhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Küchenfenster Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am Freitag (12.1.2023), kurz nach 22 Uhr, haben zwei unbekannte Männer einen Tankstellen- Shop an der Konstanzerstrasse überfallen.
Sie waren mit einer Pistole bewaffnet und erbeuteten über tausend Franken Bargeld. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Mit dem von Bundesrat und Parlament beschlossenen, gezielten Ausbau der Autobahnen soll den Staus an den neuralgischen Stellen entgegengewirkt werden.
Damit wird verhindert, dass die Agglomerationen zusätzlich durch Ausweichverkehr belastet werden. Das Referendum stellt die sechs geplanten Ausbauprojekte in Frage. Der Automobil Club der Schweiz ACS wird sich in der Abstimmungskampagne aktiv und an vorderster Front dafür einsetzen, dass der beschlossene Ausbau realisiert werden kann.
Am Freitagnachmittag (12.01.2024) ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand eines Dachstockes in einem Mehrfamilienhaus an der Blumenaustrasse gemeldet worden.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
In der (Vor-)Fasnachtszeit soll ausgelassen gefeiert werden, doch „Wer trinkt, fährt nicht.“ gilt auch jetzt.
Aber nicht nur der Alkoholkonsum birgt Gefahren im Strassenverkehr, auch wer sich unter Drogeneinfluss oder übermüdet ans Steuer setzt gefährdet sich selbst und andere.
Am Freitagabend, 12. Januar 2024, kollidierte ein Tram im Kreis 4 mit einer Fussgängerin. Diese musste mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich fuhr das Flexity-Tram der Linie 2 um 19.30 Uhr vom Letzigrund her in Richtung Albisriederplatz.
Patrik C., 63 Jahre alt, verliess zwischen dem 10.01.2024 gegen 20:30 Uhr und dem 11.01.2024 09:00 Uhr sein Wohnhaus in Haute-Nendaz.
Seither wurde er nicht mehr gesehen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 8. / 9. Januar 2024, geriet ein Brennholzstapel am Allmendweg in Binningen BL in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf Treppen passieren viele Unfälle. Jedes Jahr sterben in der Schweiz über 90 Personen an den Folgen eines Treppensturzes.
Die BFU hat erstmals über 500 Treppen im öffentlichen Raum untersucht und zahlreiche Defizite festgestellt, die das Unfallrisiko erhöhen. So weist mehr als die Hälfte aller Treppen ungleich hohe Stufen auf. Zwei von drei Treppen haben nur einen oder gar keinen Handlauf, obschon die aktuellen Normen für den öffentlichen Raum in der Regel zwei Handläufe vorschreiben.
Am Freitagabend, 12. Januar 2024, raubten Unbekannte im Kreis 11 einen Gastrobetrieb und in einem anderen Fall im Kreis 9 einen Kiosk aus.
In beiden Fällen sucht die Stadtpolizei Zeug/innen.
Das Bau- und Verkehrsdepartement und IWB erneuern die Bäumlihofstrasse und verbessern gleichzeitig die Verkehrssicherheit und das Stadtklima.
In Fahrtrichtung Riehen wird ein neuer Velostreifen eingerichtet und Parkplätze werden entsiegelt.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der 3. Woche vom 15.01.2024 bis zum 21.01.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Verkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, den 12. Januar 2024, gegen 07:20 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 55-jährigen Einwohner von Le Locle gesteuert wurde, in den Kreisel Bas du Reymon in La Chaux-de-Fonds.
Bei der Ausfahrt zum Boulevard de la Liberté kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Auto, das von einem 36-jährigen Mann aus Cernier gesteuert wurde und anhielt, um einen Fussgänger über die Strasse zu lassen.
Die Staatsanwaltschaft, das Jugendgericht und die Kantonspolizei geben bekannt, dass im Zusammenhang mit dem Brand, der gestern kurz nach 12 Uhr in der Via Motta in Novazzano im Bundesasylzentrum in Weiden ausgebrochen ist [Polizei.news berichtete], ein 27-jähriger Mann und ein sich selbst als 17-jährig bezeichnender Mann, beide algerische Asylbewerber, die in der Einrichtung leben, festgenommen wurden.
Die Anklage lautet auf vorsätzliche Brandstiftung.
Aufgrund der kalten Temperaturen sind einige kleinere Gewässer bereits zugefroren.
Diese Eisschichten sind noch nicht tragfähig und dürfen derzeit nicht betreten werden!
Eine Rentnerin wurde am Donnerstag, 11. Januar 2024, von Telefonbetrügern aufgefordert, einem Mann mehrere tausend Franken zu übergeben.
Durch die Kantonspolizei Schwyz wurde der Abholer nach der Geldübergabe in Lachen festgenommen.
In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei Bern einen Mann angehalten, der verdächtigt wird, mehrere Einbruch- sowie versuchte Einschleichdiebstähle im Mattenhofquartier in Bern verübt zu haben.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Wieso bin ich Polizist geworden?
Ich stand nach Abschluss der Lehre und der Rekrutenschule an einem Punkt, an dem ich wusste, dass mich der Beruf als Polymechaniker langfristig nicht glücklich machen würde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.