Am Montag (12.02.2024) kam es bei der Verzweigung Tablatstrasse/Rehetobelstrasse aufgrund einer Vortrittsmissachtung zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch mittlerer Sachschaden.
In der Bahnhofunterführung in Olten ist am Montagabend, 12. Februar 2024, einem Mann dessen Halskette entrissen worden.
Der Geschädigte nahm nach dem Vorfall unverzüglich die Verfolgung des Täters auf, konnte diesen einholen und mit der Unterstützung von Passanten bis zum Eintreffen der Polizei zurückhalten.
Eine derzeit unbekannte Täterschaft ist in der Nacht auf Dienstag, 13. Februar 2024, in Egerkingen in das Einkaufscenter Gäupark eingedrungen und hat dort versucht, einen Geldautomaten zu öffnen.
Mutmasslich ohne Beute hat die Täterschaft das Objekt noch vor dem Eintreffen der Polizei verlassen und ist in unbekannte Richtung geflüchtet. Eine umgehend eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.
Mit diesem Titel warnt die Schweizerische Kriminalprävention bereits seit dem Jahr 2021. Grundsätzlich handelt es sich beim Anlagebetrug um eine alte Masche, das gab es schon immer.
Heute akquirieren die Täter ihre potentiellen Opfer jedoch über Onlinemedien.
Heute Nacht, kurz vor 04.00 Uhr, fuhr ein 64-jähriger Velofahrer mit seinem E-Bike auf dem an die Allmendstrasse angrenzenden Gehweg in Richtung Reussstrasse.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein E-Bike und stürzte auf die Fahrbahn.
Heute Morgen ist es auf der Luzernstrasse in Hellbühl zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Der Sachschaden beträgt ca. 80’000 Franken.
Die Brandursache des im Dezember 2023, in Herisau in einem leer stehenden Mehrfamilienhaus ausgebrochen Brandes, konnte durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ermittelt werden.
Am 14. Dezember 2023 war es in Herisau zu einem Brand in einem leer stehenden Mehrfamilienhaus gekommen.
Auf X (Twitter) werden Imitationen von renommierten Kryptowährung-Plattformen beworben, welche bösartige Tools bzw. Scripts beinhalten.
Unachtsame Besucher sollen über einen QR-Code einem Smartcontract zustimmen, womit den Cyberkriminellen der uneingeschränkte Zugriff auf das eigene Wallet gewährt wird.
Bei der Kantonspolizei Aargau ging am Montagabend die Meldung ein, dass sich ein Brand in einer Produktionsfirma ereignet hat.
Nach ersten Erkenntnissen geht man von einer technischen Ursache aus. Eine Person wurde zwecks Kontrolle in ein Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Freitagabend um 20 Uhr und Montagmorgen (12.02.2024) um 7:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Büroräumlichkeiten an der Langenhagstrasse eingebrochen.
Sie begab sich auf unbekannte Art und Weise in das Gebäude.
Am Montag (12.02.2024), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der Thuraustrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velofahrer gekommen.
Der 54-jährige Velofahrer wurde dabei schwer verletzt. Es entstand Sachschaden von über tausend Franken.
Am Montag (12.02.2024), um 16:40 Uhr, ist es auf der Seminarstrasse zu einem Unfall zwischen einer Skateboarderin und einem Auto gekommen.
Die 13-jährige Skateboarderin wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag (12.02.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist es in einer Pressmulde bei einem Entsorgungspark an der Allmeindstrasse zu einem Brand gekommen.
Es entstand kein Sachschaden.
Am Montag (12.02.2024), kurz vor 18:10 Uhr, ist es auf der Biltnerstrasse bei einem Fussgängerstreifen zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und zwei Fussgängern gekommen.
Die beiden Fussgänger wurden dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Dank einer Meldung aus der Bevölkerung hat die Schaffhauser Polizei am frühen Montagmorgen (12.02.2024) in der Stadt Schaffhausen einen mutmasslichen Einbrecher verhaftet.
Der Tatverdächtige hatte kurz vor seiner Verhaftung einen Einbruchdiebstahl in einem Lebensmittelladen verübt.
In Bern findet am Donnerstag das Europa-League-Spiel zwischen dem BSC Young Boys und Sporting Lissabon statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen. Matchbesuchenden wird empfohlen, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Montagnachmittag ist in Zollikofen ein Velolenker gestürzt und dabei schwer verletzt worden.
Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Ein Jäger schoss am späten Samstagabend auf einen Hund. Er traf ihn tödlich.
Eine Frau führte am Samstag nach 23 Uhr auf einer Quartierstrasse in Sedrun ihren Hund aus.
Nach einer erfolgreichen Testphase erweitert die Kantonspolizei Wallis ihren Fuhrpark mit neuen Elektroautos.
Im Sinne des Umweltschutzes und um die Auswirkungen der durch ihren Fuhrpark erzeugten Treibhausgasemissionen zu minimieren, hat die Kantonspolizei Wallis mehrere Elektroautos für ihre verschiedenen Einheiten angeschafft.
Internetbetrüger werben sogenannte Finanz- oder Paketagenten an. So wird im grossen Stil Warenkreditbetrug begangen, um Geld zu waschen.
Wie geht die Täterschaft vor?
Ein Wanderer konnte gestern Abend im Moléson (FR) dank der Rettungskolonne von Bulle der Schweizer Alpenhilfe gerettet werden.
Diese Landmission wurde von der Rega-Einsatzzentrale nach einem ersten Anflug mit einem Rettungshubschrauber ausgelöst.
Rund um die Uhr helfen wir unter anderem der Rega bei der Einweisung und somit sicheren Landung, wie hier während eines Nachtdienstes von Géraldine.
Mehr im Video:
Im Januar 2024 sind 1’959’580 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 13% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Gegenüber Januar 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 92%.
Die Passerelle Frutigenstrasse beim Bahnhof Thun wird aus Altersgründen durch einen Neubau ersetzt.
Die Arbeiten beginnen Mitte Februar 2024 und dauern bis voraussichtlich Ende 2024. Zwischenzeitlich gewährleistet ein Provisorium den Zugang zum Bahnhof. Die Gesamtkosten betragen knapp 3 Millionen Franken.
Wie die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzamt (EZV) mitteilen, wurden am 07.02.2024 ein 50-jähriger algerischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Frankreich und ein 31-jähriger brasilianischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Italien festgenommen.
Die beiden Männer wurden in einem Auto mit italienischen Kennzeichen von Mitarbeitern der UDSC an der Autobahnausfahrt in Stabio angehalten.
Am Montag, den 12. Februar 2024, gegen 11:30 Uhr, wurde die Polizei über ein Pflanzenölleck informiert, das bei der Firma British American Tobacco in Boncourt aufgetreten war.
Die SIS Basse-Allaine sowie das Centre de Renfort et de Secours de Porrentruy, d.h. 5 Fahrzeuge und 13 Mann, rückten an den Ort des Geschehens aus.
Weniger Rayonverbote und veränderte Sicherheitskosten.
Vom 1. Januar bis 31. Dezember 20223 musste die Kantonspolizei Basel-Stadt fünf Rayonverbote aussprechen (2022: zehn). Zudem beantragte sie beim FC Basel 1893 in insgesamt 15 Fällen ein Stadionverbot.
Auch der Güdismontag ist aus polizeilicher Sicht im ganzen Kanton Luzern ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen.
In der Stadt Luzern verfolgten heute geschätzte 50'000 Zuschauer den Wey-Umzug. Das Interesse an den Fasnachtsumzügen war auch am vergangenen Wochendende sehr gross.
Neben einer Auffahrkollision kam es am Montag (12. Februar 2024) zu einem Selbstunfall einer Velolenkerin und einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rollerfahrer.
Dabei wurden drei Personen erheblich verletzt.
Am Montag haben Spezialisten der Verkehrspolizei in Tägerwilen einen Lastwagenfahrer angehalten, der in den vergangenen Wochen die Lenk- und Ruhezeiten mehrfach missachtet hat.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 2024 wurden in Martinach zwei Raubüberfälle verübt.
Die Ermittlungen führten zur Identifizierung und Anhaltung von drei Personen.
Die Sofortmassnahmen auf der Belpbergtrasse zwischen der Abzweigung Stockhornweg und der Kreuzung Hohlen/Schönenbrunnen sind abgeschlossen.
Die Kantonsstrasse ist ab heute Montag, 12. Februar 2024 spätestens ab 16 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Am Montagmorgen kam es auf der Umfahrung Mellingen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Militärfahrzeug.
Die Lenkerin des Autos wurde verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag, 10. Februar 2024, kurz vor 20.00 Uhr, wurde ein 38-jähriger Mann und eine 26-jährige Frau durch eine unbekannte Gruppe Jugendlicher anlässlich der Fasnacht in Reinach tätlich angegriffen.
Dabei wurde durch die Jugendlichen auch Pfefferspray eingesetzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Im Zürcher Seebecken befinden sich über 300 Bojen, an denen die Mieter/innen der Schiffsplätze ihre Boote festmachen können.
Einmal im Jahr, zwischen November und April, überprüft die Wasserschutzpolizei alle Bojen sowie deren Befestigungen und Ketten. Beschädigte Teile werden repariert oder ausgewechselt.
Am Sonntagabend (11.02.2024), kurz nach 20 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 39-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntagabend (11.02.2024), kurz nach 21 Uhr, hat in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schulstrasse eine Pfanne mit Öl in einer Küche Feuer gefangen.
Der Brand konnte vor Eintreffen der örtlichen Feuerwehr bereits selbstständig durch die anwesenden Personen gelöscht werden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagabend (11.02.2024) kurz vor 22 Uhr, ist es in Jona zu Einbrüchen in mehreren Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gekommen.
Es wurde Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen sowie Sachschaden angerichtet.
Am Sonntag (11.02.2024), kurz vor 22:35, hat ein 22-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Nefenfeldstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Zuvor hat sich der 22-jährige Autofahrer einer Kontrolle entzogen und flüchtete mit seinem Auto vor der Kantonspolizei St.Gallen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Auf der Aarauerstrasse in Olten verlor eine Autolenkerin am frühen Sonntagmorgen die Herrschaft über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einer Lichtsignalanlage.
Dabei wurde niemand verletzt. Mutmasslich lenkte sie das Auto in alkoholisiertem Zustand.
Ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignete sich am frühen Samstagmorgen (10. Februar 2024, kurz vor 02:00 Uhr) auf der Kreuzung Oberhofen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.