Am Montag, 8. Januar 2024, kurz vor 20.30 Uhr, haben zwei Unbekannte bei der Tramstation Wettsteinplatz versucht, einen Mann zu berauben.
Der 19-Jährige wurde dabei verletzt.
Auf einem Lastwagendach hat sich während der Fahrt eine Eisplatte gelöst.
Diese fiel hinunter und durchschlug die Windschutzscheibe eines Autos. Der betroffene Autofahrer musste mit Kopf- und Handverletzungen ins Spital eingeliefert werden.
In der Nacht auf heute ist ein Auto auf der Hergiswaldstrasse ins Rutschen gekommen und seitlich gegen einen Baum geprallt.
Verletzt wurde beim Unfall niemand. Zur Bergung des Fahrzeugs musste ein Kran aufgeboten werden.
Ab dem 1. Februar 2024 benötigt ihr die neue Autobahnvignette.
Diese kann neu neben der herkömmlichen Variante auch online als E-Vignette bezogen werden.
Am Montag, 08.01.2024, kurz nach Mitternacht verlor ein 26-jähriger Fahrzeuglenker auf der schneebedeckten A8 in Alpnachstad, Fahrtrichtung Sarnen die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Dabei kollidierte er mit der Mittelleitplanke und kam nach 114 Metern zum Stillstand. Beim Fahrzeug entstand ein erheblicher Sachschaden.
Am Montag (08.01.2024), kurz vor 16:00 Uhr, ist es in einer Kletterhalle an der Edisonstrasse zu einem Kletterunfall gekommen.
Ein 57-jähriger Mann stürzte rund zehn Meter in die Tiefe. Dabei wurde er lebensbedrohlich verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Montag (08.01.2024) wurden insgesamt zwölf Fahrzeuge angehalten, welche mit Schnee auf den Dächern unterwegs waren. Die höchste Schneedecke mass 24 cm.
Ein weiterer Lenker wurde wegen seines vollständig vereisten Fahrzeugs angehalten.
Am Montag (08.01.2024) ereignete sich auf der Rosenbergstrasse bei der Verzweigung St. Leonhard Strasse eine Kollision zwischen zwei Autos. Beide Lenkerinnen gaben an, Grün gehabt zu haben.
Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand mittlerer Sachschaden.
Das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) schickt den Vorentwurf der Revision des Gesetzes über häusliche Gewalt (GhG) in die Vernehmlassung.
Dieser Vorentwurf ist einerseits darauf ausgerichtet, die häusliche Gewalt im Wallis besser zu bekämpfen, indem den Empfehlungen aus dem Evaluationsbericht von 2021 Folge geleistet wird und andererseits, indem im Wallis im Rahmen der kantonalen Zuständigkeiten die Istanbul-Konvention umgesetzt wird.
Am Samstag, 6. Januar 2024, fanden Drittpersonen im Skigebiet Hannigalp in Grächen eine bewusstlose Person.
Gegen 15:15 Uhr fand eine Drittperson im Skigebiet Hannigalp in Grächen, auf der Skipiste 12 Furggen-Stafel, eine bewusstlose Skifahrerin.
Der Unterbestand bei der Kantonspolizei Basel-Stadt hält weiter an und führt für die Mitarbeitenden zu einer unbefriedigenden und belastenden Arbeitssituation.
Der Kommandant der Kantonspolizei, Oberst Martin Roth, hat nun ein externes Team mit der vertieften Abklärung der Kündigungsgründe beauftragt.
Freizeitunfälle sind eine zentrale Herausforderung für die öffentliche Gesundheit.
Jährlich verletzen sich 40'000 Personen bei einem Unfall zu Hause, beim Sport oder im Strassenverkehr schwer, rund 1000 Unfälle führen zu Invalidität.
Zwei junge Männer waren in der Nacht auf Dienstag mutmasslich auf der Suche nach unverschlossenen Fahrzeugen.
In Rieden waren sie zu Fuss in einem Quartier unterwegs und versuchten bei einem Auto die Türe zu öffnen, worauf sie gestört wurden. Diensthund Eyk konnte die beiden mutmasslichen Täter in der Nähe aufspüren.
Am Sonntagabend ist es auf dem Sonnenplatz in der Gemeinde Emmen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen. Die Frau wurde beim Unfall verletzt.
Der Autofahrer entfernte sich, ohne seine Angaben zu hinterlassen.
Am Samstag (06.01.2024), um 17:45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen eine Verkehrskontrolle beim Autobahnanschluss Meggenhus durchgeführt.
Dabei wurden vier Rumänen in einem Auto angehalten. Sie werden verdächtigt mehrere Einbrüche begangen zu haben. Gegen sie wird ermittelt.
Am Mittwoch (27.12.2023), um 21:50 Uhr, hat ein zunächst unbekannter Mann einen Raubüberfall auf einen Kiosk an der Bahnhofstrasse verübt.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber. Dank umfangreichen Ermittlungen konnte der mutmassliche Täter mittlerweile festgenommen werden.
Am Montag (08.01.2024), kurz nach 13:00 Uhr, ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem jungen Mann auf einem Motorrad gekommen.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Montag (08.01.2023), um 16:00 Uhr, ist es zu einem Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses im Bereich Steinenbach gekommen.
Er konnte durch die anwesenden Personen gelöscht werden. Als Brandursache steht ein durch Asche in Brand geratener Abfallsack im Vordergrund.
Eine Autofahrerin wurde am Montagnachmittag bei einem Selbstunfall in Märstetten leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Gegen 16 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Hauptstrasse in Richtung Engwilen.
In der Nacht auf Dienstag führte eine Rauchentwicklung in einer Pfanne in einem Wohnhaus in Hefenhofen zu einem Feuerwehreinsatz.
Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Montag (08.01.2024) in Oberembrach und Horgen insgesamt vier junge Männer verhaftet, die sich Zugang in Wohnliegenschaften sowie Fahrzeuge verschafft und Diebstähle begangen haben.
Kurz vor Mitternacht ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung über einen geflüchteten Einbrecher in Oberembrach ein. Dieser konnte trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung nicht gefasst werden.
Sexuelle Übergriffe können überall in der Gesellschaft und in den unterschiedlichsten Kontexten stattfinden.
Deshalb ist es wichtig, dass die Prävention gezielt sowohl nach Zielgruppen (potenzielle Täterschaft und potenzielle Opfer) als auch nach Konstellationen unterscheidet. Nicht allen Formen kann mit denselben Empfehlungen begegnet werden, deshalb behandeln wir im Folgenden verschiedene Formen im Einzelnen.
Bei einem Spurwechsel auf der Autobahn ist es zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Aufgrund der unterschiedlichen Aussagen sucht die Polizei Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat im vergangenen Jahr 2023 in der Stadt Thun gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden 78 Fahrzeuglenkende angezeigt.
Die Schweizer Armee unterstützt auch in diesem Jahr den Kanton Graubünden bei den Sicherheitsmassnahmen für das Jahrestreffen des World Economic Forums (WEF) in Davos.
Heute Montag rückt das Gros der Truppe zum Assistenzdienst ein.
Als wir heute Morgen den Computer einschalteten und mit der Analyse der Wetterlage starteten, sorgte das Satellitenbild für eine kleine Überraschung.
"Wie drehen sich die Wolken über Europa? Im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn?"
Obwohl die Tage wieder "länger" werden, fordert der Winter weiterhin Verkehrsteilnehmende, insbesondere Schulkinder.
Besonders wenn Strassen vereist oder mit Schnee und Matsch bedeckt sind, ist Vorsicht geboten.
Damit lassen sich wichtige Parameter wie Herztätigkeit, Blutdruck, Körpertemperatur und Sauerstoffgehalt im Blut messen und analysieren.
Und im Falle einer schwerwiegenden Herzrhythmusstörung, kann dieses von aussen mittels Defibrillation oder Pacing stimuliert werden.
Am Freitagmorgen (5.1.2024) ist an der Langstrasse in Zürich ein Brand ausgebrochen (Polizei.news berichtete).
Polizeiliche Ermittlungen führten am Samstagnachmittag (6.1.2024) zur Verhaftung des mutmasslichen Brandverursachers.
Am Sonntagabend ist in Habkern ein Auto bei einem Selbstunfall eine Böschung hinuntergestürzt.
Ein Fahrzeuginsasse konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug begeben und Hilfe holen.
Am Freitag, 5. Januar 2024, kurz nach 17.00 Uhr, ereignete sich in einem Verkaufsgeschäft in Göschenen ein Ladendiebstahl.
Die mutmassliche Täterschaft wurde dabei durch die Geschäftsführerin auf frischer Tat ertappt, es gelang ihr jedoch zu fliehen.
Am Montagmorgen hat die Luzerner Polizei mehrere Autofahrer angehalten, welche mit vereisten Scheiben und Scheinwerfern unterwegs waren.
Die Sicht war dadurch teilweise stark eingeschränkt.
Am Sonntagnachmittag (7. Dezember 2023, kurz nach 14:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer von Kriens her in Richtung Schwarzenberg.
In einer Linkskurve im Gebiet Lifelen geriet das Fahrzeug nach rechts und prallte gegen die dortige Holzleitplanke.
Vergangene Woche, 3.- 5. Januar 2024, sind beim Regionalpolizeiposten in Heiden Anzeigen wegen Sachbeschädigungen in Heiden eingegangen.
Unbekannte haben an verschiedenen Orten Mauern und Wände mit Farbe versprüht. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag, 5 Januar 2024, sind bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau verschiedene Meldungen eingegangen, wonach es in Herisau zu mehreren Versuchen von Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen gekommen sei.
Es wurden zum Teil Wertgegenstände und Bargeld gestohlen.
In der Nacht von Sonntag, 7. Januar 2024 auf Montag, 8. Januar 2024 wurden im Gebiet Steinbislin/Riedmattli in Seewen neun Einbrüche verübt.
Ziel waren jeweils Räumlichkeiten von Firmen. Die unbekannte Täterschaft entwendete dabei Bargeld und richteten Sachschaden von mehreren Tausend Franken an.
Am Sonntagabend, 7. Januar 2024, ist es in Gais zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Der beiden Lenkerinnen blieben unverletzt. An beiden Personenwagen entstand Totalschaden. Der Unfallverursacherin wurde der Führerausweis abgenommen.
Gestern Morgen hat die Kantonspolizei in Romont nach einem Einbruchdiebstahl in ein Restaurant zwei Personen angehalten.
Am Sonntag, 7. Januar 2024, kurz vor 6 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei Freiburg darüber informiert, dass in einem Restaurant in Romont ein Einbruchdiebstahl im Gange sei.
Am späteren Freitagnachmittag (05.01.2024) hat sich in Rüdlingen ein Vekehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Verletzt wurde dabei niemand. Der Unfallverursacher wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntag (07.01.2024) verhielt sich ein Mann während einer Gastwirtschaftskontrolle sehr aggressiv und unberechenbar.
Aufgrund heftiger Gegenwehr mussten die Einsatzkräfte ein Destabilisierungsgerät einsetzen. Der Mann wird nun angezeigt.
In den kalten Wintermonaten bilden sich auf den Fahrzeugdächern Eisschollen, welche während der Fahrt herunterrutschen können.
Die Polizei ermahnt Lenkende zu besonderer Vorsicht im Strassenverkehr.
Am Samstag, 6. Januar 2024, kurz nach 01.15 Uhr, wurde ein 31-jähriger Mann durch eine unbekannte Person am Wasserturmplatz in Liestal mit einer Stichwaffe verletzt.
Dabei wurde das Opfer im Brustbereich und an der Schulter verletzt. Die Verletzungen mussten anschliessend im Spital ambulant behandelt werden. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.