Ein 57-jähriger Mann geriet mit seinem Auto am Sonntag (7. Januar 2024, kurz nach 16:00 Uhr) im Gebiet Ahorn in Luthern von der vereisten und schneebedeckten Strasse ab.
Das Fahrzeug rutsche eine Wiese hinunter und prallte nach ca. 60 Meter gegen einen Baum.
Am Sonntag (7. Januar 2024, 19:40 Uhr) fuhr ein Autofahrer von Entlebuch Richtung Escholzmatt.
Vor der Liegenschaft Hauptstrasse 34 verlor der 45-jährige Mann die Kontrolle über sein Auto.
Am frühen Montagmorgen (8. Januar 2024, ca. 03:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern.
Nach dem Autobahnanschluss in Gisikon geriet das Auto ins Schleudern, prallte gegen die rechte Leitplanke und kam schliesslich auf dem Pannen- und dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.
Am Sonntag (07.01.2024), in der Zeit zwischen 01:00 Uhr und 02:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Säumergutstrasse in eine Lagerhalle einer Firma eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zur Halle. Im Inneren stahl sie elektronische Geräte im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntag (07.01.2024), kurz vor 21:00 Uhr, ist es in der Küche eines Einfamilienhauses an der Chöchigass zu einem Brand gekommen.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Es ist oft schwierig, über Gewalt in der Partnerschaft zu sprechen.
Dies erst recht, wenn Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Alter oder der Pensionierung hinzukommen.
Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt für die Offenlegung des Gupfenbachs im Hof in Lutzenberg genehmigt und zur Auflage freigegeben.
Das Wasserbauprojekt dient dem Hochwasserschutz der umliegenden Liegenschaften und der Kantonsstrasse.
Gestern Abend prallte ein Automobilist auf der A12 zwischen Bulle und Vaulruz in die Leitplanke und ergriff die Flucht.
Bei der Anhaltung durch die Polizei wurde festgestellt, dass er unter Alkohol- und mutmasslichem Betäubungsmitteleinfluss unterwegs war. Sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden mehrere Einbruchdiebstähle sowie diverse Diebstähle aus Fahrzeugen verübt.
Am frühen Samstagmorgen konnten zwei Tatverdächtige durch die Polizei angehalten und verhaftet werden. Die Jugend- sowie die zuständige Staatsanwaltschaft haben entsprechende Verfahren eröffnet.
Musik kann beflügeln, glücklich stimmen, beruhigen oder Erinnerungen wachrufen. Musik weckt Emotionen.
Musik verbindet Menschen. Eine Verbindung, wie die Rhone, von der Quelle bis zur Einmündung. Unter diesem Motto lädt das Spiel der Kantonspolizei Wallis zu ihrem diesjährigen Jahreskonzert.
In Bern findet am Mittwochnachmittag der Neujahrsempfang der Bundespräsidentin statt. In der Innenstadt kommt es aufgrund des Anlasses zu Verkehrseinschränkungen.
Am Mittwoch, 10. Januar 2024, empfängt die Bundespräsidentin die kantonalen und städtischen Behörden sowie das Diplomatische Corps zum traditionellen Neujahrsempfang im Parlamentsgebäude in Bern.
In Hundwil ist es am Sonntag, 7. Januar 2024, zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen. Der Lenker blieb unverletzt.
Das Auto erlitt Totalschaden, zwei Pneus wiesen ungenügende Profiltiefen auf.
Infolge des Verkehrsunfall, der am 8. September 2023 einer jungen Rollerfahrerin das Leben gekostet hatte, ordnete der zuständige Staatsanwalt für den mutmasslichen Verursacher die Untersuchungshaft an.
Es wurde eine Untersuchung wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz, Körperverletzung und eventualvorsätzlichen Mordes eingeleitet.
In Chur ist es am Samstagabend zu einer Explosion eines Fondue Rechauds gekommen. Dabei erlitten mehrere Personen Brandverletzungen.
Am vergangenen Samstagabend gegen 20.15 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass bei der Vorbereitung eines Fondue mehrere Personen verletzt wurden.
Am Sonntagvormittag, 7. Januar 2024, ist in Urnäsch ein Mann beim Schneeräumen von einem Dach gestürzt.
Trotz sofortiger Reanimations- und Erste Hilfe-Massnahmen verstarb der Mann noch am Unfallort.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen wurde am Freitagabend in Kreuzlingen ein Mann mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (07.01.2024), kurz vor 10:45 Uhr, ist ein 27-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A1 zwischen Meggenhus und St.Gallen verunfallt.
Dabei wurde der Autofahrer unbestimmt verletzt und wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Sonntag (07.01.2024), kurz vor 11 Uhr, ist ein 78-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Aewilerstrasse zwischen Oberhelfenschwil und Ganterschwil verunfallt.
Er und sein 66-jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Stadtpolizei Uster sucht per sofort oder nach Vereinbarung Seeretter/innen (Nebenamtliche Tätigkeit).
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung per Mail an: stadtpolizei@uster.ch.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Schwyz am Samstag, 6. Januar 2024, zwei Männer festnehmen, welche beschuldigt werden, Diebstahlversuche aus unverschlossenen Fahrzeugen begangen zu haben.
Die beiden 33 und 42-jährigen Algerier wurden am frühen Morgen des Dreikönigstages durch einen Bürger beobachtet, wie sie in einem Wohnquartier in Schübelbach ein unverschlossenes Auto nach Gegenständen durchsuchten und flüchteten.
Am Samstagnachmittag brannte auf einem Firmenareal in Frick ein parkierter Wohnwagen. Verletzt wurde niemand.
Am Wohnwagen entstand grosser Sachschaden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Im Ausfahrtsbereich geriet ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug neben die Fahrbahn auf das Wiesland. Dort kam das Fahrzeug in Schräglage zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden mehrere Briefkästen bei einer Wohnüberbauung in Brand gesetzt. Das Feuer griff nicht auf das Gebäude über. Eine Person wurde durch eine Ambulanz begutachtet.
Die Briefkästen wurden komplett zerstört. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Sonntag (07.01.2024), kurz vor 04:30 Uhr, ist ein 43-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Kriessernstrasse, Höhe Verzweigung Bannriet, verunfallt. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Am Auto entstand Totalschaden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle im Islisbergtunnel auf der A4 (Gemeindegebiet Hedingen) hat die Kantonspolizei Zürich in der Nacht auf Sonntag (7.1.2024) 125 Schnellfahrer gemessen.
In der Nacht auf Sonntag führte die Kantonspolizei während rund sechs Stunden im Autobahntunnel Islisberg eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Am Mittwoch, den 27. Dezember 2023, ereignete sich in der Nacht in Renens ein Verkehrsunfall, an dem der Fahrer eines Personenwagens und die Fahrerin eines Elektrotrottinetts beteiligt waren.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Bei einem Raub am Freitagabend (05.01.2024) auf eine Person in Effretikon, hat die Täterschaft eine wertvolle Armbanduhr entwendet.
Nach einer sofort angelegten Fahndung konnten fünf Personen verhaftet werden.
Am Freitag, 5. Januar 2024, kurz vor 17:30 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Anhänger und Schwyzer Kontrollschildern auf der Autobahnausfahrt Richtung Altdorf.
Verkehrsbedingt musste er sein Fahrzeug stark abbremsen.
Ein alkoholisierter Autofahrer und eine alkoholisierte Autofahrerin verursachten am Freitagabend in Bischofszell und Sitterdorf jeweils einen Selbstunfall.
Niemand wurde verletzt.
Die Schneefälle in den Alpen dauern an, auf der Alpensüdseite haben sie geendet und auf der Alpennordseite werden sie erwartet.
Eine kurze Zwischenbilanz:
Heute Mittag kam es auf der Autobahn A2 im Seelisbergtunnel zu einem Fahrzeugbrand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, verletzt wurde niemand.
Der Tunnel blieb knapp zwei Stunden für den Verkehr gesperrt.
Am Freitagabend kurz vor Feierabend wurde die Feuerwehr Rüti zu einer Oelspur gerufen.
Unweit vom Feuerwehrdepot verlor ein Auto aufgrund eines technischen Defektes Oel.
Am Freitag, 5. Januar 2024, kurz nach 10.00 Uhr, geriet ein fahrender Personenwagen auf der Tittertenstrasse in Reigoldswil in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Am Freitag, 05. Januar 2024, 16.35 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagen war in Fahrtrichtung Glarus unterwegs. Auf der Höhe der Einmündung Lerchenstrasse hielt die 32-Jährige ihren Personenwagen an, um anderen Fahrzeugen zu ermöglichen, sich in den Verkehr einzufügen. Dies bemerkte eine 22-jährige und eine 41-jährige Fahrzeuglenkerin zu spät, worauf es zur Auffahrkollision zwischen den drei Personenwagen kam.
Am Freitag, 05. Januar 2024, kurz nach 16:30 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Bilten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am frühen Samstagmorgen (06.01.2024) ist es auf der Zürcher Strasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Der mutmassliche Fahrer liess das Fahrzeug zurück und entfernte sich von der Unfallstelle. Er dürfte alkoholisiert unterwegs gewesen sein und hat keinen Führerausweis.
Am Freitagabend (05.01.2024) kurz vor Mitternacht haben mehrere Personen an der Davidstrasse Sprayereien angebracht.
Die Stadtpolizei St.Gallen konnte sechs Personen anhalten und diese zur weiteren Fallbearbeitung der Kantonspolizei übergeben.
Am Freitagabend (05.01.2024) hat eine Patrouille der Stadtpolizei anlässlich einer Personenkontrolle eine Schreckschusspistole sichergestellt.
Der Mann wird angezeigt.
Am Freitagnachmittag (05.01.2024) geriet eine Frau am Bohl aus dem Gleichgewicht und stürzte gegen einen vorbeifahrenden Bus.
Die 90-jährige Frau verletzte sich und musste ins Spital gebracht werden.
Am Abend des 30.12.2023 kollidierten auf der A1 im Einfahrtsbereich Mägenwil in Fahrtrichtung Bern zwei Fahrzeuge miteinander.
Es wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Augenzeugen, welche den Unfallhergang beobachten konnten.
Am Freitag (05.01.2024), kurz vor 19:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Rauchentwicklung in einem Lebensmittelbetrieb an der Industriestrasse erhalten.
Wie sich herausstellte, war es bei einem industriellen Backofen mit Förderband zu einer Rauchentwicklung gekommen und der Rauch durch die Anlage nicht ordnungsgemäss abgesogen worden.
Am Freitag (05.01.2024), um 20:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen bei der Busshaltestelle Glattfeld im Bereich Neudorf erhalten.
Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten einen verletzten 15-jährigen Jugendlichen antreffen. Gemäss jetzigem Kenntnisstand muss von einer Gewalttat, begangen durch einen ebenfalls 15-jährigen Jugendlichen ausgegangen werden. Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Jugendanwaltschaft des Kantons St.Gallen Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitagabend (05.01.2024), kurz vor 20:30 Uhr, hat eine Zivilpatrouille der Kantonspolizei St.Gallen eine Personenkontrolle am Bahnhof St.Gallen durchgeführt. Dabei entzog sich der kontrollierte Jugendliche der Kontrolle, konnte jedoch später wieder angehalten werden.
Dabei wurde die Zivilpatrouille von einer Gruppe weiblicher Jugendlicher sowohl verbal als auch körperlich massiv angegangen, sodass der eigentlich angehaltene Jugendliche zeitweilig flüchten konnte. Letztlich konnten mit massiver Unterstützung durch die Stadtpolizei St.Gallen sowohl die drei weiblichen Jugendlichen als auch der geflüchtete männliche Jugendliche festgenommen werden. Gegen sie wird wegen mehrere Delikte, darunter Beschimpfungen, Tätlichkeiten, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Hinderungen von Amtshandlungen Anzeige erstattet werden.
Am Freitag (05.01.2024), kurz vor 22:40 Uhr, sind auf der Kreuzung Magdenauerstrasse / Badstrasse zwei Autos zusammengestossen.
Dabei wurde ein 17-jähriger Mitfahrer in einem der Autos unbestimmt verletzt. An den Autos entstand hoher Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.