Am Mittwoch (10.01.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mann auf einem E-Bike gekommen.
Der 80-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (10.01.2024), um 17:40 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 59-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Sie konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Mittwochabend in Erlen seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt gegen 21 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an.
Bei einem Überholmanöver touchierte ein Auto einen Mofa-Lenker. Dieser stürzte und verletzte sich leicht.
Der beteiligte Autolenker unterliess es, seine Angaben anzugeben.
Seit rund 15 Jahren schreibt, recherchiert und illustriert Roman Dörr für Forum Z. Entstanden sind in dieser Zeit 99 Beiträge in verschiedenen Rubriken.
Für Beitrag Nummer 100 stellt sich der der Mann hinter den Zeichnungen, Zollanfragen und Zollgeschichten im Interview vor.
Durch den Beschluss, die bestehenden Autobahnen um 53 Kilometer zu erweitern, wollen Bundesrat und Parlament eine wichtige Infrastruktur der Schweiz gezielt ausbauen.
Die sechs durch das Referendum in Frage gestellten Projekte werden bestenfalls bis 2040 realisiert und machen 2,3 Prozent des Nationalstrassennetzes aus. Der Touring Club Schweiz wird sich in der kommenden Kampagne stark für diesen Bundesbeschluss einsetzen.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Mit dem Test werden die Sirenen überprüft, damit sie im Ereignisfall zuverlässig alarmieren.
Zum Test gehören Meldungen via die Alertswiss-App. Anlässlich des Sirenentests lanciert das BABS zusätzliche Sprachversionen für den Notfallplan. Die Bevölkerung muss keine Massnahmen ergreifen.
Am 09.01.24 kontrollierte eine Patrouille der Stadtpolizei Uster an der Brunnenstrasse einen BMW.
Dieser erzeugte wiederholt „Schubknallen“, welche im Sportmodus gewollt erzeugt werden konnten.
Am Samstagmittag, 06. Januar 2024, wurde eine verletzte Frau in einer Parkanlage aufgefunden. Die Umstände, wie es zu den Verletzungen gekommen war, sind noch unklar.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagabend (09.01.2023) am Flughafen Zürich einen Drogenkurier verhaftet und rund 14 Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Ein 18-jähriger Spanier reiste mit dem Flugzeug von Bangkok nach Zürich, um nach Amsterdam weiterzureisen.
Der Alpenraum liegt am Südrand eines umfangreichen Hochdruckgebietes in einer Bisenströmung.
Ein besonders in der Höhe ausgeprägtes Tief, ein sogenanntes Höhentief, sorgte am Dienstagabend und in der Nacht auf Mittwoch für wenige, lokal auch für einige Zentimeter Neuschnee.
Am Mittwochmorgen (10.01.2024) entriss ein unbekannter Mann einer Passatin in der Stadt Schaffhausen deren Handtasche.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Entreissdiebstahl.
Am Dienstag, 9. Januar 2024, ging bei SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) eine Drohung ein.
Daraufhin kam es zu einem Polizeieinsatz. Eine tatverdächtige Person wurde in der Zwischenzeit festgenommen.
Im August 2023 starteten die Bauarbeiten mit dem Abbruch der Brücke Grenzacherstrasse über der Autobahn.
Dieses Projekt erfolgt zusammen mit der SBB, welche ihre Brücke Grenzacherstrasse über dem Güterbahnhof Muttenz ebenfalls erneuert.
Unbekannte haben sich über die Festtage durch ein aufgebrochenes Fenster Zutritt in ein Recyclingzentrum verschafft und dabei mehrere Kilo Edelmetalle entwendet.
Tatort war ein Recyclingzentrum in einem Industriegebiet in Menziken.
Ein Guckloch alleine genügt nicht. Stelle sicher, dass dein Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit ist, bevor du wegfährst.
Damit trägst du in den kalten Wintermonaten einen wesentlichen Teil zur Sicherheit im Strassenverkehr bei – und kannst dir zudem bei einer Polizeikontrolle eine Busse, eine Strafanzeige oder sogar den Führerausweisentzug ersparen.
Am Dienstagabend, 9. Januar 2024, kurz nach 20.00 Uhr, ereignete sich auf der Bielstrasse in Oberwil BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Montagvormittag, 8. Januar 2024, lief ein 9-jähriger Knabe um 11.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Wollerau über einen Fussgängerstreifen.
Dabei wurde er von einem silbergrauen Auto am rechten Arm touchiert. Der PW-Lenker fuhr in Richtung Felsenstrasse weiter, ohne sich um den Jungen zu kümmern. Dieser blieb unverletzt.
Eine Autofahrerin musste am Mittwochmorgen in Güttingen nach einem Zusammenstoss mit einem Schneepflug ins Spital gebracht werden.
Eine 29-jährige Autofahrerin fuhr im Kolonnenverkehr von Sommeri in Richtung Güttingen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau überholte sie bei schneebedeckter Fahrbahn die Kolonne.
Telefonbetrüger haben mit einer frei erfundenen Geschichte einen Rentner dazu gebracht, einem Mann über 18`000 Franken auszuhändigen.
Nach der Geldübergabe wurde der „Geldabholer“ festgenommen.
Gestern morgen fuhr in Alpnachstad eine 38-jährige Fahrzeuglenkerin mit ihrem Auto auf der schneebedeckten Grossmatt-Renggstrasse talwärts.
Dabei kam sie in einer Kurve von der Strasse ab und stürzte den Abhang hinunter.
Auf der Autobahn A13 hat sich am Dienstag ein Anhänger von einem Lieferwagen gelöst. Der Anhänger kollidierte mit der Mittelleitplanke.
Ein 37-Jähriger fuhr am Dienstag kurz nach 09.20 Uhr als Lenker eines Lieferwagens mit Sachentransportanhänger auf der Autobahn A13 in Richtung Sargans.
Eine ältere Frau geriet mit ihrem Rollstuhl am Dienstagnachmittag aus noch unbekannten Gründen in das Geleisbett und wird von einem durchfahrenden Zug verletzt.
Eine weitere Person wurde durch herumfliegende Rollstuhlteile getroffen. Der Schienenverkehr war in Kaiseraugst über mehrere Stunden eingestellt.
Nach den nächtlichen Schneefällen führte die Kantonspolizei Basel-Stadt zwischen 06.00 und 06.30 Uhr an der Grenzacherstrasse eine Verkehrskontrolle durch.
Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass sich die überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmenden an die geltenden Vorschriften gehalten hat, insbesondere was das Freihalten der Fahrzeuge von Schnee und Eis betrifft. Bei einem Lenker war die Frontscheibe noch so stark mit Schnee und Eis bedeckt, dass seine Sicht übermässig eingeschränkt war. Er muss mit einer Busse rechnen.
Am Dienstag, 09.01.2024, um 22:30 Uhr, ereignete sich in Basel an der Solothurnerstrasse 4 ein Verkehrsunfall.
Aufgrund der schneebedeckten Strasse kam ein Personenwagen in der Linkskurve von der Fahrbahn ab.
Das neue Sexualstrafrecht mit der neuen Definition der Vergewaltigung tritt auf den 1. Juli 2024 in Kraft.
Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 10. Januar 2024 entschieden. Das Datum der Inkraftsetzung entspricht dem Wunsch der Mehrheit der Kantone. Diese erhalten damit die notwendige Zeit für die Schulung der betroffenen Behörden und allfällige weitere Vorbereitungsarbeiten.
Die Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und dem Bau der neuen Lärmschutzwände starten in die letzte Bausaison.
Die Arbeiten werden nach der Weihnachtspause ab dem 15. Januar wieder aufgenommen. Diesbezüglich kommt es auf der A6 im Bereich Wankdorf – Ostring ab nächster Woche zu Sperrungen der A6 sowie von Ein- und Ausfahrten.
Bei der Bushaltestelle „Dorf“ in Triengen ist am Dienstagabend ein Auto mit einem Postauto kollidiert.
Verletzt wurde beim Unfall niemand. Es entstand grösserer Sachschaden.
Am Dienstagabend, 9. Januar 2024, kam es bei der Lichtsignalanlage Rabennest in Einsiedeln zu einem Verkehrsunfall mit zwei Autos.
Ein von Biberbrugg herkommender Personenwagen kollidierte nach 19 Uhr mit einem Auto, das aus Richtung Einsiedeln über die Kreuzung fuhr.
Auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Zürich, kurz nach der Einfahrt Aarau-Ost, ereignete sich am Dienstagabend ein Unfall.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden. Die Kantonspolizei Aargau sucht das Verursacherfahrzeug.
Ein Mädchen ist am Dienstagnachmittag auf einem Fussgängerstreifen in Meggen von einem Auto angefahren worden.
Dabei verletzte sich die 11-Jährige. Der Autofahrer fuhr zunächst weiter, konnte aber kurze Zeit später angehalten werden.
Die Jahresbilanz weist erneut bessere Resultate als im Vorjahr aus, der Handlungsbedarf beim Verkauf von Spirituosen an Minderjährige bleibt weiterhin bestehen.
Im vergangenen Jahr wurden auf Stadtgebiet insgesamt 207 Testkäufe zur Einhaltung der Jugendschutzgesetze durchgeführt, so viele wie noch nie.
Im Jahr 2023 haben bei 68 Alkoholtestkäufen 46% der getesteten Restaurationsbetriebe und Verkaufsgeschäfte die Jugendschutzbestimmungen nicht eingehalten.
Die Ergebnisse zeigen, dass Handlungsbedarf besteht, um den Jugendschutz zu stärken.
Am Dienstag (09.01.2024), kurz nach 14:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Löwengartenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am Dienstag (09.01.2024), kurz nach 12 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, wonach auf der Bad Ragazer Seite des Skigebiets Pizol, im Bereich Wissi Stei, eine Lawine ausserhalb der markierten Piste niedergegangen sei.
Da unklar war, ob sich Personen in der Lawine befinden, hat eine grosse Suchaktion unter Beteiligung diverser Rettungsorganisationen stattgefunden.
Der Regierungsrat ernennt auf Antrag des Justiz- und Sicherheitsdepartements (JSD) Peter Künzli zum neuen Dienststellenleiter des Strassenverkehrsamtes Luzern.
Der 46-jährige Wirtschafts- und Elektroingenieur tritt seine neue Stelle am 1. Oktober 2024 an. Er folgt auf Peter Kiser, der nach 14 Jahren an der Spitze des Strassenverkehrsamtes in den Ruhestand geht.
Die Kilometerkosten für Personenwagen sinken gegenüber dem Vorjahr auf 72 Rappen pro gefahrenem Kilometer. Dies zeigt die jährliche Kilometerkostenberechnung des Touring Club Schweiz.
Die Kosten fallen hauptsächlich dank tieferen Abschreibungen und geringerem statistischem Verbrauch.
Vermutlich mit einem schwarzen BMW ist in der Nacht auf Mittwoch, 10. Januar 2024, ein derzeit unbekannter Automobilist bzw. eine derzeit unbekannte Automobilistin an der Muttenstrasse in Solothurn in einen Baum geprallt.
Die fahrzeuglenkende Person hat sich nach dem Vorfall vom Ereignisort entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei hat Ermittlungen zur verantwortlichen Person aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Neue Schneefälle sind im Anmarsch. Doch welche Pflichten erwarten euch als Fahrzeuglenker nun?
Es gilt vor jedem Fahrtantritt die Scheiben, Aussenspiegel sowie Scheinwerfer und Rücklichter von Schnee zu befreien.
In der neusten Ausgabe unseres Mitarbeitendenmagazins 24h handelt die Einsatzgeschichte von einer brennenden Lokomotive im Bahnhof Altstetten, die Anfang Juli den halben Bahnverkehr lahmlegte.Hier geht's zur Einsatzgeschichte.
Für alle, die am Polizeiberuf im Kanton Schwyz interessiert sind, findet am Samstag, 3. Februar 2024 unsere nächste Infoveranstaltung statt.
Melde dich jetzt für die Veranstaltung an, um auch mit dabei zu sein.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.