Bei einer Kollision zwischen einer S-Bahn der Linie 4 der SZU und einem Personenwagen ist am Samstagnachmittag (30.12.2023) in Langnau a.A. erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Samstagmorgen in Kreuzlingen einen Selbstunfall.
Er wurde leicht verletzt und musste seinen Führerausweis abgeben.
Samstagmorgen nach halb elf raucht es aus einem Unterflurcontainer an der Berner Riedbachstrasse.
Die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern rückt mit Tanklöschfahrzeug und Kranwagen aus, hebt den Container aus dem Boden und löscht das Feuer im Innern.
Wir erhalten bereits Meldungen, wonach schon Feuerwerk gezündet wird. Das Abbrennen von Feuerwerk ist erst an Silvester/Neujahr erlaubt.
Gerade Tiere leiden schon genug unter dem damit verbundenen Lärm.
Am Samstagmorgen hat eine Polizeipatrouille einen Automobilisten angehalten, nachdem er diese kurz zuvor innerorts überholt hatte.
Der Mann sah nicht genügend aus seinem Auto.
Wir erzählen die spannende Geschichte eines jungen Familienvaters, der einen Herz-Kreislauf-Stillstand überlebt hat.
Mehrere Mitarbeitende der Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern standen im Einsatz.
Nachdem es am Stephanstag am Bahnhof Aarau zu mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen war, konnte zwischenzeitlich ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen werden.
Es besteht der dringende Verdacht, dass der Mann andere Personen mit einem Messer verletzt hat.
Unbekannte Jugendliche haben am Freitagnachmittag einen Zahlautomaten eines Parkplatzes gesprengt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen, 29. Dezember 2023, kurz nach 10.50 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Buus BL zwei mutmassliche Diebe anhalten und vorübergehend festnehmen.
Sie werden verdächtigt, zwei Fahrzeuge durchsucht und daraus Deliktsgut gestohlen zu haben.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 15:35 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15, Höhe Erlentunnel, zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde eine Frau zur Kontrolle in Spital gebracht. Beide Autos wurden total beschädigt.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 16 Uhr, ist an Chrüzstrasse, ein 69-jähriger Mann beim Fällen eines Baumes von einem herabfallenden Ast verletzt worden.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 14:15 Uhr, ist es im Weiler Secki zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 27-jähiger Mann wurde von einem Baum getroffen und tödlich verletzt.
Am Freitag, 29. Dezember 2023, gegen 13:30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Acherlistrasse in Schattdorf bergwärts.
Ihr kam der Lenker einer Landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine, mit Urner Kontrollschild entgegen.
Aufgrund einer fehlenden Genehmigung fallen ab 1. Januar 2024 die IC- und IR-Verbindungen zwischen Brig–Domodossola (I) in beiden Richtungen temporär aus.
Nicht betroffen sind die EC-Verbindungen und die RE-Verbindungen mit den Zügen der BLS.
Am Donnerstagabend ist im Massnahmenzentrum St. Johannsen in Le Landeron ein Insasse in einer Zelle verstorben.
Die genaue Todesursache wird untersucht.
Am Donnerstagnachmittag ist bei Ringgenberg ein Mann auf einer Wanderung tödlich verunglückt. Er stürzte mehrere hundert Meter in die Tiefe.
Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen sind im Gang.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am späten Donnerstagabend, 28. Dezember 2023, in Wülflingen aufgrund diverser Hinweise aus der Bevölkerung einen mutmasslichen Einbrecher festgenommen.
Kurz vor Mitternacht gingen bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur drei unabhängige Meldungen über einen unbekannten Mann ein, welcher sich Zutritt in verschiedene Liegenschaften verschafft hatte.
Aus einem Schiff sind Diesel- und Ölrückstände in den Zugersee gelangt. Durch die Feuerwehr wurde eine grossflächige Ölsperre errichtet und der Treibstoff abgesaugt.
Zu einem Fischsterben ist es nicht gekommen.
Am späten Donnerstagnachmittag, den 28. Dezember 2023 rutschte eine ausländische Wanderin am Arvigrat aus und verletzte sich dabei lebensgefährlich.
Sie wurde durch die Rettungsflugwacht in ein ausserkantonales Spital überflogen, in welchem die Wanderin an den Folgen ihrer Verletzungen verstarb.
Am Freitagmittag, 29.12.2023, hat auf dem Parkplatz des Friedhofs in Neuhausen am Rheinfall der Motorraum eines Personenwagens Feuer gefangen.
Verletzt wurde niemand.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (29.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft an der Leimatstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (29.12.2023) hat eine unbekannte Täterschaft an der Lerchentalstrasse einen Container aufgebrochen.
Daraus stahl sie eine grössere Menge Schachteln mit Feuerwerkskörpern im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagabend (28.12.2023), in der Zeit zwischen 21 Uhr und 23 Uhr, ist an der Flawilerstrasse in zwei Geschäftsliegenschaften eingebrochen worden.
Die Täterschaft brach ein Fenster auf und gelangte so in den Verkaufsraum einer Firma.
In Günsberg wurde am Freitagmorgen, 29. Dezember 2023, ein Oekonomiegebäude durch einen Brand zerstört. Ebenfalls stark beschädigt wurde das angebaute Wohnhaus.
Verletzt wurde niemand, weder Menschen noch Tiere. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Die winterlichen Verhältnisse haben dieses Jahr Automobilistinnen und Automobilisten im Strassenverkehr bereits gefordert.
Mit seinen Winterfahrtrainings bietet der TCS im Januar und Februar eine wertvolle Möglichkeit, Sicherheit auf Schnee und Eis zu gewinnen und damit Unfälle zu vermeiden.
Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Hamilton und Air Zermatt erreicht mit der Eröffnung eines gemeinsamen Stores in Zermatt ein neues Level.
Nachdem sich die beiden Unternehmen bereits in einem Pop-up Store an der Bahnhofstrasse vereint haben, setzen sie ihre gute Zusammenarbeit mit einem langfristigen Projekt fort. Am Donnerstagabend wurde in Zermatt der Hamilton x Air Zermatt Store feierlich eröffnet.
Mitten in der Nacht bemerkten die Bewohner eines Zweifamilienhauses einen Einbrecher in der Wohnung.
Auf der Flucht sprang der Mann in die Lorze und versteckte sich anschliessend bei einer Tiefgarage. Dank der feinen Nase von „Chevy“ wurde er gefunden und festgenommen.
Am Donnerstagabend ist es in Trimmis (siehe Titelbild) zu einem Fahrzeugbrand und am frühen Freitagmorgen in Tersnaus zu einem Brand auf einem Balkon gekommen. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Um sein Auto am Donnerstag nach 19.10 Uhr in Trimmis in der Garagenbox zu parkieren, liess ein Junglenker seinen Beifahrer aussteigen, um das Garagentor zu öffnen.
Über das Wochenende fuhr ein unbekannter Lenker in Aesch mit einem Auto in eine Christbaumkultur (Polizei.news berichtete).
Der gesuchte Unfallfahrer konnte ermittelt werden.
Am Donnerstag (28.12.2023), kurz nach 15:30 Uhr, ist auf einem Parkplatz der Autobahnzufahrt ein Auto in Brand geraten.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 01:15 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich an mehreren Haustüren zu schaffen machten.
Ein 29-jähriger Algerier konnte festgenommen werden. Er trug ein gestohlenes Mobiltelefon auf sich. Gegen ihn bestand zudem eine Einreisesperre für die Schweiz. Ein unbekannter Mann ist noch flüchtig.
Am Donnerstag (28.12.2023), um 23:20 Uhr, ist an der Rosengasse in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen worden.
Die Täterschaft schlug eine Scheibe ein. Sie stahl in der Wohnung Uhren im Wert von über 2'500 Franken.
Am Donnerstag (28.12.2023), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 21:30 Uhr, ist am Kirschbaumweg in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden.
Die Täterschaft brach eine Sitzplatztür auf und durchsuchte sämtliche Räumlichkeiten.
Der vielerorts gefeierte Jahreswechsel steht kurz bevor. Die Kantonspolizei wird während der Silvesternacht im ganzen Kanton vermehrt präsent sein.
Damit das Fest in bester Erinnerung bleibt, ermutigen wir Sie, Vorsicht walten zu lassen und geben Ihnen einige Empfehlungen.
Zur Kantonspolizei St. Gallen gehört unter anderem die Sonderfunktion Polizeitaucher dazu.
Aktuell befinden sich darunter 13 Polizeitaucher, die zu Einsätzen am und im Wasser eingesetzt werden.
Zum Jahreswechsel ist das Wetter in der Schweiz nicht nur aufgrund von Anlässen, sondern auch wegen der Ferienzeit von grossem Interesse.
Wir schauen uns die bevorstehende Wetterlage im Detail an.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben einen Autofahrer ermittelt, der am Mittwochabend in Rosental innerorts mit 120 km/h unterwegs war.
Er musste seinen Führerausweis sowie seine Lernfahrausweise abgeben.
Die Luzerner Polizei hat in der vergangenen Nacht drei Jugendliche festgenommen.
Ihnen wird vorgeworfen, kurz vorher in Emmenbrücke einen weiteren Jugendlichen beraubt zu haben. Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft Luzern.
Am Donnerstagmorgen wurde ein Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle in Frauenfeld als fahrunfähig beurteilt.
Der Führerausweis des 22-Jährigen wurde eingezogen.
Am frühen Donnerstagmorgen ist im Güterbahnhof in Bern ein Bahnmitarbeiter bei einem Arbeitsunfall tödlich verunglückt. Er wurde von einem entgleisten Wagen getroffen.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Mittwochabend, 27. Dezember 2023, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über einen Einbruch in einen Gastronomiebetrieb in Herisau eingegangen.
Den ausgerückten Polizeikräften gelang es, drei Personen festzunehmen.
Eine Autofahrerin ist am Donnerstag beim Anschluss Chur Süd auf die Autobahn eingefahren, hat gewendet und ist als Falschfahrerin gefahren.
Nach einem erneuten Wendemanöver verliess sie die Autobahn und wartete das Eintreffen einer Patrouille der Kantonspolizei Graubünden ab.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.