Zum Abschluss der Unfallserie ereignete sich auf der Autobahn A4, um 18:30 Uhr, nach der Blegikurve in Fahrtrichtung Luzern, ein weiterer Auffahrunfall mit zwei beteiligten Autos.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt einige Tausend Franken.
Zu einem weiteren Auffahrunfall ist es kurz nach 17:15 Uhr auf der Autobahn A14 bei Gisikon (LU) gekommen.
Nach der Kollision sind die beiden Autos auf dem Überholstreifen zum Stillstand gekommen.
Pünktlich zum Feierabendverkehr, kurz vor 17:00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A4, nach der Blegikurve in Fahrtrichtung Luzern, ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Einer der Unfallbeteiligten, ein 53-jähriger Mann, wurde zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Kurz vor 16:15 Uhr ist es auf der Schochenmühlestrasse in der Gemeinde Baar zu einer Streifkollision gekommen zwischen einem Traktor mit Anhänger und einem Lieferwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Mit der Online-Plattform Suisse ePolice (www.suisse-epolice.ch) kann die Bevölkerung des Kantons Schwyz neu Diebstähle und weitere Delikte einfach und bequem online erfassen.
Ab 1. Dezember 2023 sind somit Anzeigen rund um die Uhr und ortsunabhängig bei der Polizei möglich.
Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Kerzen sorgen in dieser Zeit für eine besinnliche Stimmung.
Eine sanft flackernde Kerze kann jedoch innert Kürze einen Wohnungs- oder Hausbrand verursachen.
Am Mittwoch, 29.11.2023, 15.45 Uhr, kam es an der Nordstrasse in Glarus zu einem Fahrzeugbrand.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr rückwärts aus seiner Garage, als er einen Knall hörte.
Häusliche Gewalt beginnt nicht erst mit einem blauen Auge, sondern oft bereits viel früher und ohne sichtbare Verletzungen.
Vielfach fängt sie subtil und schleichend an.
Am Mittwochmittag ist auf der Promenade in Davos Platz ein Junge von einem Gelenkbus angefahren worden. Er wurde verletzt.
Der achtjährige Junge befand sich kurz nach 12 Uhr auf dem talseitigen Trottoir der Promenade auf dem Nachhauseweg.
Werde Teil unseres grossartigen Teams und starte deine Karriere bereits nächstes Jahr!
Wir sind zwar "klein aber fein", doch bieten wir alle Aufgabenbereiche, die ein Polizeikorps zu bieten hat!
Am 28.11.2023, um 21.15 Uhr, wurden ein 16-jähriger und ein 18-jähriger Jugendlicher am Centralbahnplatz bei den Tramhaltestellen Opfer eines Raubes. Sie wurden dabei verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die beiden Jugendlichen von vier unbekannten jungen Männern angesprochen wurden.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 29. November 2023 die Spielbankenkonzessionen für die Jahre 2025 bis 2044 in 22 von 23 Zonen vergeben.
In der grossen Mehrheit der Zonen dürfen die bisherigen Casinos ihren Betrieb fortsetzen.
Am Mittwoch, 29. November 2023, um 7:30 Uhr war ein Bus des Neuenburger Verkehrs auf der Rue du Collège in Hauterive in Richtung Süden unterwegs.
An der Haltestelle „Post“ angekommen, traf der Rückspiegel des Busses einen Schüler, der auf dem Gehweg stand.
An diesem Mittwoch, 29. November 2023, fuhr ein Autofahrer im Dorf Coeuve in Richtung Pruntrut.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, überquerte die mitten auf der Fahrbahn liegende Insel und beendete auf dieser nach dem Aufprall seine Fahrt.
Die Neuenburger Polizei hat mehrere Anzeigen wegen Cyber-Betrügereien im Phishing-Stil registriert.
Die Betrüger verschicken angeblich eine gefälschte SMS von Netflix, in der es heisst, dass das Abonnement nicht bezahlt wurde. Sobald Sie auf den SMS-Link klicken, werden Sie zu einer gefälschten Netflix-Seite weitergeleitet und nach Ihrer Kreditkartennummer und Telefonnummer gefragt. Die Täter rufen Sie dann an und geben vor, Ihr Kreditkartenunternehmen zu sein, um legitime Validierungscodes abzurufen, die von Ihrer Bank zur Überprüfung der Gebühren gesendet wurden.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz nach 7:00 Uhr ein versuchter Raubüberfall in einer Wechselstube im Corso San Gottardo in Chiasso stattgefunden hat.
Einer ersten Rekonstruktion zufolge bedrohte eine Person, deren Gesicht mit einer Mütze und einem Schal bedeckt war, einen Mitarbeiter mit einer Waffe.
Am Dienstag, den 28. November 2023, gegen 14:45 Uhr, war ein Motorrad, das von einem 71-jährigen Einwohner von Boudry gesteuert wurde, auf der Avenue du Premier-Mars in Neuchâtel in Richtung Westen unterwegs.
An einem Fussgängerüberweg auf der besagten Allee traf er einen Fussgänger, der normal die besagte Kreuzung überquerte.
Eine unbekannte Person hat in der Nacht auf Mittwoch (29.11.2023) in Gockhausen (Gemeinde Dübendorf) eine Tasche mit vier jungen Katzen vor einer Tierklinik deponiert.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochmorgen (29.11.2023) hat sich in Neunkirch eine Streifkollision zwischen einem Linienbus und einem Muldenkipper ereignet.
Personen wurden bei dieser Kollision keine verletzt. Die Person, die den Muldenkipper gelenkt hatte, hat sich pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt.
Im Flachland steht am frühen Donnerstagmorgen eine kurze Phase mit recht kräftigem Schneefall an.
Doch der Niederschlag geht schneller als erwartet in Regen über.
In der Nacht zum Mittwoch wurde in Gachnang ein 77-jähriger Mann tot in einem Wohnhaus aufgefunden.
Ein 49-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Im Bereich Rossgassmoos und Menznauerstrasse in Willisau kam es in der Nacht von Montag (27. November 2023) auf Dienstag (28. November 2023) zu mehreren Einbrüchen.
Ziel waren jeweils Räumlichkeiten von Firmen. Die unbekannte Täterschaft entwendete dabei in mehreren Fällen Bargeld.
In der Nacht von Dienstag (28. November 2023) auf Mittwoch (29. November 2023) wurden im Gebiet Buzibach mehrere Einbrüche verübt.
Die unbekannte Täterschaft brach in Gebäude ein, in welchen sich Räumlichkeiten von verschiedenen Unternehmen befinden.
Der Regierungsrat will den Schutz der Opfer häuslicher Gewalt stärken. Er beantragt dem Landrat die Überweisung der Motion „Schutzmassnahmen für Betroffene von häuslicher Gewalt“.
Landrat Frederick Hefti, Ennenda, und Unterzeichnende haben im Juni 2023 eine Motion eingereicht, in der sie eine Verbesserung der Schutzmassnahmen für Opfer häuslicher Gewalt fordern.
Dank aufmerksamen Bürgern ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Dienstag, 28. November 2023 gelungen, sowohl in Olten wie auch in Selzach mehrere mutmassliche Diebe anzuhalten.
Diese werden verdächtigt, Fahrzeuge aufgebrochen bzw. Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben.
Der Luzerner Polizei wurde am Dienstag (28. November 2023, ca. 22.30 Uhr) gemeldet, dass ein italienischer Lieferwagen in unsicherer Fahrweise auf der Autobahn A2 in Richtung Norden fährt.
Durch eine Patrouille konnte der Fahrer angehalten und kontrolliert werden.
Am Dienstag (28. November 2023, ca. 20.15 Uhr) wurde der Luzerner Polizei gemeldet, dass in Schenkon eine Lieferwagenfahrerin beim Manövrieren mit einem Geländer kollidiert sei und danach weiterfahren wollte.
Vor Ort konnte die Lieferwagenfahrerin kontrolliert und Atemalkohol festgestellt werden.
Am Mittwoch, 29.11.2023, 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Badstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Brunnernstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links in die Badstrasse einzubiegen.
In der Nacht auf Mittwoch, 29.11.2023, wurde an der Ygrubenstrasse in Glarus in ein Industriebetrieb eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Betrieb, durchsuchte die Räumlichkeiten entwendete nach ersten Erkenntnissen mehrere Hundert Franken Bargeld.
Am Mittwoch (29.11.2023), kurz vor 07:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 ein Selbstunfall eines Autos ereignet. Verletzt wurde niemand.
Im dichten Morgenverkehr kam es zu einer langen Staubildung.
Am Mittwoch (29.11.2023), kurz nach 10:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einem Unfall gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es bildete sich ein langer Rückstau.
Um 02.25 Uhr stellte eine Patrouille der Kantonspolizei in Trogen einen weiteren Selbstunfall fest.
Eine 55-jährige Frau lenkte ihren Personenwagen von Trogen in Richtung Altstätten.
Kurz vor 1.00 Uhr wurde der Kantonspolizei ein weiterer Verkehrsunfall gemeldet.
Ein 24-jähriger Mann fuhr von Trogen in Richtung Altstätten. Im Bereich Brunnenfeld verlor er die Herrschaft über den Personenwagen.
Kurz nach 23.15 Uhr fuhr ein 44-jähriger Automobilist von Gais in Richtung Bühler.
Im Bereich Strahlholz, in einer Rechtskurve, verlor er auf schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er rutschte über die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einer Hausfassade.
Am Dienstag (28.11.2023), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision mit drei Autos gekommen.
Eine 21-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Die ausländerrechtliche Situation von Opfern häuslicher Gewalt soll verbessert werden.
Das will die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK-N) mit einer Änderung des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG) erreichen. In seiner Stellungnahme vom 29. November 2023 unterstützt der Bundesrat die Vorlage.
Am Mittwoch (29.11.2023), kurz vor 1 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen Mann festgenommen.
Er hatte zuvor diverse parkierte Autos geöffnet und Wertsachen daraus gestohlen.
Am Dienstagmittag, 28. November 2023, ist es in Heiden zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Am Dienstagabend wurde ein Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle in Weinfelden wegen Betäubungsmittelkonsum als fahrunfähig beurteilt.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am Samstag, 2. Dezember 2023 wird der traditionelle St. Nikolaus-Umzug auf einer geänderten Strecke stattfinden.
Im Stadtzentrum ist mit mehreren Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Kantonspolizei empfiehlt dringend, an diesem Tag die öffentlichen Verkehrsmittel zu bevorzugen.
Der Hochwasserschutzdamm in Weinfelden ist in einem schlechten Zustand. Eine neue Risikoanalyse hat gezeigt, dass Massnahmen dringlich sind.
Das DBU lässt den Damm beim Exerzierplatz deshalb instand setzen.
Fredy Fässler hat sich aus gesundheitlichen Gründen schweren Herzens entschieden, seine Amtsgeschäfte als Mitglied der Regierung und als Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartementes per sofort niederzulegen. Fredy Fässler ist ab sofort und bis zum Ende der Amtsdauer krankgeschrieben.
Die Regierung unterstützt diesen Entscheid, dankt Fredy Fässler für das langjährige Engagement zu Gunsten des Kantons und wünscht ihm vor allem Gesundheit.
Nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei vom 23. November 2023 meldeten sich mehr als ein Dutzend Personen bei den Strafverfolgungsbehörden des Kantons Wallis, um sie über mögliche Missbräuche im Zusammenhang mit der Abtei St-Maurice oder dem kirchlichen Umfeld zu informieren.
Jede Anzeige wird berücksichtigt. Ihre Verfasser werden systematisch von der Kantonspolizei kontaktiert.
Am Freitag (20.11.2023) kam es auf der Oberstrasse zu einer Kollision zwischen einem Bus und einer E-Scooter-Fahrerin.
Die Scooter-Fahrerin verletzte sich bei der Kollision leicht, stürzte aber nicht. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Nacht wurde in Rheinfelden ein Wagen durchsucht. Danach tauchten bei einem Haus zwei Unbekannte auf, die zunächst flüchteten.
Auf der Fahndung konnten zwei Verdächtige mit Diebesgut festgenommen werden.
Dein Job wie kein anderer: Werde Polizist/-in bei der Kantonspolizei Basel-Stadt!
Wusstest du, dass unsere Spürhunde nicht nur unglaublich süss, sondern auch unglaublich wichtig für unsere Arbeit sind?
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.