Ja, tatsächlich fuhr vorgestern Morgen jemand so rum, bis wir ihn in Empfang nahmen!
Denkt daran und befreit Scheiben und Seitenspiegel von Eis und Schnee.
Am Montagabend, 27.11.2023 ereignete sich kurz nach 17.15 Uhr auf der Herznacher Hauptstrasse, im Bereich des Fussgängerstreifens beim Volg, eine folgenschwere Kollision.
Eine 42-jährige Frau überquerte den dortigen Fussgängerstreifen und wurde von einem bislang unbekannten Fahrzeuglenker, der vermutlich aus Richtung Staffelegg gefahren kam, erfasst und mehrere Meter weitergeschleudert.
Die Querspange Netstal ist am Dienstag eröffnet und für den Verkehr freigegeben worden.
Regierungsrat Kaspar Becker, Vorsteher des Departements Bau und Umwelt hat zusammen mit den Gemeindepräsidenten Peter Aebli (Glarus) und Thomas Kistler (Glarus Nord) die neue Verbindungsstrasse feierlich eröffnet.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Gachnang gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich Kontrollen an landwirtschaftlichen Fahrzeugen durchgeführt.
Drei Anhänger sowie ein LKW mussten stillgelegt werden.
Im Rahmen einer gezielten Kontrolle zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität hat die Kantonspolizei Zürich am Montagnachmittag (27.11.2023) in Winterthur einen Mann verhaftet, der wegen Vermögensdelikten zur Fahndung ausgeschrieben war.
Polizistinnen und Polizisten überprüften am Montagnachmittag in Winterthur-Wülflingen im Rahmen einer punktuellen Kontrolle diverse Fahrzeuge und deren Insassen.
Am Dienstag (28.11.2023), kurz nach 11:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Eine 52-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am frühen Mittwochnachmittag meldeten sich ein Fahrer und seine Beifahrerin, die in den tödlichen Unfall in Aclens [Polizei.news berichtete] verwickelt waren, auf einem Polizeiposten.
Die von Gendarmen und Inspektoren der Kantonspolizei durchgeführten Ermittlungen ergaben einen Teil der Umstände, die zu diesem Unfall geführt hatten.
Am Dienstag, 28. November, gegen 10.25 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 46-jährigen Mann aus Nancy / F gesteuert wurde, in La Chaux-de-Fonds in Richtung Biaufond.
In einem Moment verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das mehrere Meter weit schleuderte, von der Strasse abkam und gegen einen Baumstumpf prallte.
Am Dienstag, 28. November, gegen 11:40 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 36-jährigen Einwohner von Bôle gesteuert wurde, auf dem Flurstück "Les Attis" in Richtung Brot-Plamboz.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam einige Meter unterhalb einer Böschung zum Stehen.
Am Dienstag, 28. November, gegen 06.20 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 49-jährigen Einwohner von Corcelles gesteuert wurde, auf der Tendentenstrasse von Les Ponts-de-Martel in Richtung Le Locle.
Zwischen Grande-Joux und Le Quartier fuhr er auf dem schneebedeckten Grasstreifen und prallte gegen einen Baum auf der rechten Seite der Strasse.
Obschon noch einige Unsicherheiten bestehen, ist für Donnerstag eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einige Zentimeter Neuschnee im Mittelland der Deutschschweiz erhöht.
Grosswetterlage
Am Dienstag, 28. November 2023, gingen nach 12:30 Uhr mehrere Meldungen bei der Kantonspolizei Schwyz ein, dass auf der Alp Ruodisegg in Küssnacht ein Haus in Flammen steht.
Die aufgebotene Feuerwehr Stützpunkt Küssnacht traf vor Ort auf das im Vollbrand stehende alte Restaurant der Alp Ruodisegg.
Am Dienstag, 28.11.2023, 12.15 Uhr, kam es auf der Sernftalstrasse in Matt zu einem Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Die 20-jährige Lenkerin eines Personenwagens war bei winterlichen Strassenverhältnissen in Fahrtrichtung Schwanden unterwegs.
Nach einer Vermisstmeldung hat die Zuger Polizei in der Nacht eine Suchaktion ausgelöst.
Neben zahlreichen Einsatzkräften kam auch der Personensuchhund der Luzerner Polizei zum Einsatz. Eddy führte die Einsatzkräfte schliesslich zum Vermissten.
Anfangs März 2023 erhielt die Regierungsstatthalterin von Frutigen-Niedersimmental eine anonym verfasste aufsichtsrechtliche Anzeige.
Darin werden der Gemeinde Kandersteg „Vetterliwirtschaft“ und „Filz“ und die Vernachlässigung baupolizeilicher Aufgaben vorgeworfen.
Roger Feuz tritt auf die Landsgemeinde 2024 von seinem Amt als Oberrichter zurück.
Der Regierungsrat nimmt Kenntnis vom Rücktritt von Roger Feuz, Ennenda, als Oberrichter.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Donnerstagabend (16.11.2023) in Schlieren ein Fussgänger, entgegen der ersten Annahmen, verletzt worden.
Der Autofahrer fuhr nach einem kurzen Gespräch weiter, ohne seine Personalien bekannt zu geben.
Mit uniformierter Präsenz in den Quartieren agiert die Regionalpolizei Zofingen gegen die sogenannten Dämmerungseinbrüche.
Zudem sensibilisiert sie die Bevölkerung.
An der Aargauerstrasse in Ermensee wurde zwischen Samstagmittag und Montagmorgen in ein Reifengeschäft eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft entwendete dabei mehrere Sätze Kompletträder im Wert von mehreren zehntausend Franken. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger in Volketswil ist der Passant am Montagabend (27.11.2023) schwer verletzt worden.
Kurz nach 21.30 Uhr fuhr ein 74-jähriger Automobilist auf der Hegnauerstrasse Richtung Volketswil.
Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei hat beim Bund ein Gesuch zur Regulation des Wolfsrudels im Calfeisental eingereicht, weil dieses zahlreiche Nutztiere in geschützten Herden gerissen hat.
Der Bund hat dieses Gesuch gutgeheissen. Der Kanton wird nun die Entfernung des gesamten Calfeisental-Rudels verfügen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am frühen Dienstagmorgen in Wigoltingen nach Diebstählen aus Autos zwei Männer festgenommen.
Kurz nach 3.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass zwei Männer versucht hätten, eine Haustür zu öffnen.
Am Dienstagmorgen ist es auf der Oberalpstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung.
Am Dienstagmorgen ist zwischen Flühli und Sörenberg ein Auto von der Strasse geraten und in die Waldemme gestürzt. Das Auto landete dabei auf dem Dach.
Die beiden Fahrzeuginsassen blieben beim Unfall unverletzt.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat dem Kanton Graubünden die Bewilligung zur vorausschauenden Regulation des Wolfsbestands erteilt.
Das BAFU hiess das Gesuch des Kantons vollumfänglich gut. Bis Ende Januar 2024 ist damit der Abschuss von maximal 44 Wölfen im Kanton möglich, bei einem aktuellen Bestand von circa 130 Wölfen.
Am Montagabend ist in Thun ein Kind, welches zu Fuss unterwegs gewesen war, mit einem Auto zusammengestossen.
Der Junge wurde dabei schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Unfall wird untersucht.
Am Montag (27.11.2023), gegen 19 Uhr, hat ein unbekannter Mann eine Tankstelle an der St.Gallerstrasse überfallen. Er war mit einer Pistole bewaffnet und erbeutete mehrere hundert Franken Bargeld.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (27.11.2023), kurz vor 11 Uhr, ist es im Schrändeli zu einem Brand von einem Einfamilienhaus gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Eine 71-jährige Frau wurde leicht verletzt. Am Gebäude entstand hoher Sachschaden.
Am frühen Donnerstagmorgen (23.11.2023) haben drei unbekannte Männer einen Einbruchdiebstahl in einen Tankstellenshop in Neuhausen am Rheinfall verübt.
Durch die Videoüberwachung des Tankstellenshops wurden die drei Männer dabei gefilmt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.
Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld wurde am Montag eine Fussgängerin verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 59-jähriger Autofahrer kurz nach 18.30 Uhr auf der Schaffhauserstrasse stadteinwärts unterwegs.
Achtet aufmerksam auf verdächtige Situationen und meldet diese sofort der Polizei unter der Nummer 117.
Bei Unsicherheit gilt: Lieber einmal zu viel als zu wenig.
Das Amt für Soziales hat in Zusammenarbeit mit der Frauenzentrale Appenzellerland und sieben Ausserrhoder Bäckereien die Aktion "Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte" lanciert.
Ziel der Aktion ist, die Ausserrhoder Bevölkerung für die Existenz von häuslicher Gewalt zu sensibilisieren und Betroffenen von häuslicher Gewalt geeignete Anlaufstellen aufzuzeigen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag geriet ein PW-Lenker von der Strasse ab und kollidierte unter anderem mit einer Werbetafel. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Der Führerausweis auf Probe wurde dem Lenker entzogen.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat gegen einen heute 48-jährigen Schweizer Anklage wegen Mordes beim Bezirksgericht Baden erhoben.
Sie wirft ihm vor, im September des vergangenen Jahres seine Ehefrau unter Einsatz roher Gewalt getötet zu haben.
Nach der Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hat Staatsrat Frédéric Favre entschieden, die proaktive Regulierung des Wolfes im Wallis umgehend anzuordnen.
Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) und das BAFU haben festgestellt, dass alle Bedingungen für die Anordnung einer proaktiven Regulierung erfüllt sind, und zwar in Bezug auf die revidierte Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 1. Dezember 2023 in Kraft treten wird.
Am frühen Dienstagmorgen drang ein Einbrecher in ein Einfamilienhaus ein. Beim Betreten des Schlafzimmers wurde dieser durch den erwachten Bewohner angesprochen.
Der Einbrecher flüchtete in der Folge. Anlässlich der Fahndung konnte dieser festgenommen werden.
Mit der Revision des Polizeigesetzes will die Regierung die präventive Polizeiarbeit regeln.
Die Vernehmlassung zur Ergänzungsbotschaft stiess weitgehend auf positives Echo. Einige Teilnehmende kritisierten die Einführung der automatisierten Fahrzeugfahndung und Verkehrsüberwachung. Die Regierung will an der Einführung festhalten.
Damit allfällig verlorene Kinder möglichst rasch wieder an ihre Eltern vermittelt werden können, verteilen wir auch dieses Jahr die bewährten Armbänder.
Fragt unsere Polizisten am Märt nach den Armbändern oder holt diese vorgängig an unserem Schalter ab.
Gestern fand im Polizei- und Justizzentrum PJZ erneut eine Blutspendeaktion der Kantonspolizei Zürich statt.
Insgesamt 77 Mitarbeitende liessen sich für einen guten Zweck piksen.
Am gestrigen Montagabend wurde in Herznach eine 42-jährige Frau auf einem Fussgängerstreifen angefahren und schwer verletzt.
Der bislang unbekannte Fahrzeuglenker machte sich vermutlich Richtung Frick davon. Nach ihm wird gefahndet.
Vergangenen Montag intervenierte die Kantonspolizei auf Anfrage von Angehörigen, die sich Sorgen machten, weil sie nichts mehr von einem 76-järigen Mann gehört hatten.
Letzterer wurde leblos in seiner Wohnung in Broc aufgefunden. Aufgrund der festgestellten Verletzungen eröffnete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen Tötung.
In Malters ist am Mittwochabend in eine Wohnung eingebrochen worden. Eine Person beobachtete den Einbruch und alarmierte die Polizei.
Der mutmassliche Einbrecher konnte nach kurzer Flucht festgenommen werden.
Zwischen dem Zeitraum vom Montag, 27.11.2023, 19:00 Uhr bis Dienstag, 28.11.2023, um 03:02 Uhr ereignete sich am Wasgenring 15, am dortigen Kreisverkehrsplatz, ein Verkehrsunfall.
Ersten Erkenntnissen zu Folge fuhr ein Personenwagen in eine dortige Signalstange.
Am Samstagmorgen (25.11.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Unfall mit einem Auto ereignet. Der Lenker verlor auf der vereisten Strasse die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Personen wurden bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt.
Am frühen Donnerstagabend (23.11.2023) hatte sich in Neunkirch eine Kollision zwischen einem Traktor und einem Auto ereignet.
Dank sachdienlichen Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die mutmassliche Unfallverursacherin, die sich von der Unfallstelle entfernt hatte, ermittelt und ihr Fahrzeug sichergestellt werden.
Der Bau des Halbanschlusses Bellinzona schreitet planmässig voran. Die Arbeiten für die Verlegung und den Abbruch der alten Via-Tatti-Brücke sind im Gange und werden in mehreren Etappen erfolgen.
Zudem ist der Abschnitt zwischen Bellinzona Süd und Bellinzona Nord ab dem 1. Dezember bis im Frühjahr 2024 baustellenfrei.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.