Am Montag, 27. November, gegen 03:35 Uhr, rückte die DPS 2 von Le Landeron zu einem Kaminbrand in Wavre aus, in der Rue des Motteresses 9. Eine Ambulanz war vor Ort, um den Gesundheitszustand der Mieter zu kontrollieren.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass die Löscharbeiten des am 25.11 kurz vor 13:30 Uhr in Lumino, Via Quatorta, ausgebrochenen Brandes am Morgen des 26.11 gegen 06:30 Uhr abgeschlossen wurden.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, soll das Feuer in einer der Lagerhallen des Industriegebäudes ausgebrochen sein, das als Selbstlagerhaus genutzt wird.
Am Samstag, 25. November 2023, um 16:30, fuhr ein Auto, das von einer 27-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Route du Valanvron in La Chaux-de-Fonds in Richtung Osten.
In einer Linkskurve kam das Fahrzeug von der Strasse ab und prallte gegen eine Mauer auf der linken Seite der Fahrbahn.
Blitze werden oft durch die Blitzmessgeräte am Boden registriert. Eine andere Methode stellt die Messung von Blitzen durch Satelliten dar.
Diese zwei Beobachtungsmethoden verwenden unterschiedliche Techniken, nämlich elektromagnetische Wellen einerseits und sichtbares Lichtspektrum des Blitzes andererseits.
Am Freitagmorgen (24.11.2023) überlief im Bezirk Klettgau ein Güllenloch. Dieser Vorfall führte zu einem Fischsterben in einem Bach.
Trinkwasser wurde bei diesem Vorfall keines verunreinigt.
Am Sonntagmittag geriet bei einem Wohnhaus im Wirzweli aus unbekannten Gründen eine Hausfassade in Brand. Dank einem Feuerwehr-Grossaufgebot konnte das Feuer gelöscht und Schlimmeres verhindert werden.
Die Brandursache ist Gegenstand von weiteren Ermittlungen.
Zwei unbekannte Männer haben am frühen Montagmorgen (27.11.2023) in Oberrieden einen Angestellten eines Tankstellenshops überfallen und mehrere hundert Franken erbeutet.
Der Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen.
Wie der Kantonspolizei Uri vor wenigen Tagen gemeldet wurde, kam es am 23. September 2023 beim Bahnhof in Flüelen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Nach ersten Erkenntnissen schlug einer der beiden Kontrahenten dem anderen einen Gegenstand über den Kopf.
Am Montagmorgen kam es ausserhalb von Rupperswil zu einer heftigen Kollision mit drei beteiligten Autos. Zwei Personen wurden verletzt.
Im dichten Berufsverkehr führte der Unfall zu Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntagnachmittag, 26. November 2023, ist es zwischen Bühler und Gais zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die beiden Lenkerinnen haben sich beim Unfall nicht verletzt.
Am Montag (27.11.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 infolge eines Sekundenschlafs zu einem Selbstunfall gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagmorgen (24.11.2023) hat sich auf einer Baustelle in Stein am Rhein ein Arbeitsunfall ereignet.
Dabei wurde ein Kranführer durch einen Stahlträger verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Ab Montag, 27. November 2023, gilt auf der gesamten Länge des Felsenwegs die Wintersperre.
Der attraktive und bei Besuchern und Wanderern beliebte Felsenweg am Bürgenberg wird im Frühjahr 2024 wieder begehbar sein.
Am Sonntag (26.11.2023) verlor ein Autofahrer auf der Langgasse die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kollidierte daraufhin mit einer Mittelinsel.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Verletzt wurde niemand, das Auto erlitt einen Totalschaden.
Aus Sicht der Kantonspolizei Bern ist der diesjährige Zibelemärit bisher (Stand: 14.15 Uhr) ruhig verlaufen.
Die Polizistinnen und Polizisten sind noch bis in die Abendstunden verstärkt in der Berner Innenstadt unterwegs.
Ein Bagger auf einem Sachentransportanhänger war ungenügend gesichert und musste umgeladen werden. Weiter wurde eine Autofahrerin gestoppt, die mit einem prall gefüllten Fahrzeug unterwegs war.
Durch die Kisten auf dem Beifahrersitz war ihr Sichtfeld stark eingeschränkt.
Nach der Meldung über ein verdächtiges Verhalten hat die Polizei bei Obergerlafingen zwei Männer angehalten.
Sie stehen in Verdacht, mehrere Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben. Beide wurden vorläufig festgenommen.
Die SBB geht davon aus, dass der Gotthard-Basistunnel erst im Verlauf des Septembers 2024 wieder vollständig für Reise- und Güterzüge zur Verfügung steht.
Die Entgleisung eines Güterzugs am 10. August 2023 hat wesentlich gravierendere Schäden verursacht als zunächst angenommen. Daher dauern die Reparaturarbeiten weit länger als ursprünglich erwartet.
Auf Grund des Wechsels zu einem neuen Informatik-System sind wir ab heute unter einer neuen Telefonnummer und einer neuen E-Mail-Adresse erreichbar:
Telefon: +41 56 200 68 68
E-Mail: klingnau.posten@repol.ag.ch
Die Rega hat am Sonntagabend zwei Personen geholfen, die auf dem Gipfel von Moléson (FR) festgehalten wurden.
Nachdem die mechanischen Anlagen stillgelegt wurden, konnten die beiden Wanderer nicht wieder runterkommen. Sie gaben dann Alarm aus.
Aktuell bestehen auf den Autobahnen A2 und A4 mehrere Unterhaltsbaustellen des Amts für Betrieb Nationalstrassen.
Die Geschwindigkeiten sind auf Tempo 80 respektive 60 signalisiert. Zudem werden die Fahrstreifen teils seitlich verschwenkt, verengt oder der Verkehr auf einen Fahrstreifen geleitet.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag in Bürglen und Diessenhofen drei Männer festgenommen.
Sie werden dringend verdächtigt, aus parkierten Autos Gegenstände und Wertsachen gestohlen zu haben.
In der Zeit vom Montag, 30.10.2023, bis Sonntag, 26.11.2023, führte die Kantonspolizei Glarus kantonsweit die Aktion „Licht gibt Sicht“ durch.
In der dunklen Jahreszeit wurde ein spezielles Augenmerk auf die Beleuchtungen der Fahrzeuge gelegt.
Am Sonntag (26.11.2023), zwischen 18:00 Uhr und 18:20 Uhr, ist es auf der Biltnerstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen und darauffolgend zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 37-Jähriger wurde unbestimmt verletzt.
Am Sonntag (26.11.2023), kurz nach 10:30 Uhr, ist es auf der Untereggerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Jogger und einem Postauto gekommen.
Ein 50-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Auf der Engadinerstrasse H27 in Scuol ist am Sonntag ein Automobilist neben die Strasse geraten. Der Mann verstarb vor Ort.
Um 11.20 Uhr geriet ein auf der Umfahrungsstrasse Scuol in Richtung Ardez fahrendes Auto nach rechts, kollidierte mit einem Leitpfosten und kam neben der Strasse zum Stillstand.
Aktuell finden sich vermehrt gefälschte Websites von Banken in den Ergebnissen von Suchmaschinen wie z. B. Google oder Bing. Die URL der gefälschten Seite – d. h. ihre Internetadresse – ist dabei häufig ähnlich zu der der Bank.
Ein Tippfehler oder ein ungenauer Suchbegriff in Ihrer Eingabe oder auch die geschickte Manipulation der Suche durch den Betrüger (z. B. über Anzeigen) können dazu führen, das die gefälschte Seite bei den ersten Treffern des Suchergebnisses angezeigt wird.
Zwischen dem 12. September und dem 19. Oktober 2023 kam es aufgrund eines Fehlers in der Programmierung der Software von vier neuen Messsystemen in der Stadt Bern zu rund 9’600 fehlerhaften Geschwindigkeitsmessungen.
Die betroffenen Personen werden in den kommenden Tagen brieflich informiert und die rund 6’000 bereits bezahlten Ordnungsbussen zurückerstattet.
Am Donnerstag erklären unsere Fachpersonen der Fachstelle Seniorenschutz in der Stiftung zur Palme in Pfäffikon, wie Anzeichen von Gewalt im Alter oder Vernachlässigung frühzeitig erkannt werden können.
Eine Veranstaltung der Kantonspolizei Zürich und Pro Senectute Kanton Zürich.
Vom 07.-23.11.2023 führte die Kantonspolizei Glarus in Zusammenarbeit mit der Schulleitung Glarus Nord, der Lastwagenfahrschule Josef Landolt, Beat Ochsner und Michael Schmid wieder die Aktion „Toter Winkel“ durch.
Im praktischen Unterricht wurden rund 1090 Schülerinnen und Schülern die toten Winkel anhand eines Lastwagens aufgezeigt.
Zwei Männer drangen in der Nacht in die Garage eines Einfamilienhauses in Niederlenz ein und durchsuchten das Auto.
Auf der Fahndung konnte die Polizei zwei Verdächtige festnehmen.
Zudem stoppte die Luzerner Polizei über das Wochenende diverse Lenkerinnen und Lenker, welche alkoholisiert oder unter Einfluss von Drogen mit dem Auto unterwegs waren.
Den insgesamt neun Personen (sieben Männer und zwei Frauen) wurde der Führerausweis abgenommen.
(Freitag, 24. November 2023 / nach 22:00 Uhr) Ein Unfall ereignete sich auf der leicht schneebedeckten Aargauerstrasse.
Ein Lenker kam mit seinem Auto ins Schleudern und fuhr gegen eine Signalisationstafel.
(Freitag, 24. November 2023 / ca. 22:45 Uhr) Eine Autofahrerin aus Deutschland verursachte im Rathausentunnel in Fahrtrichtung Luzern einen Unfall.
Dabei fuhr sie mit dem Auto gegen die linke Bordsteinkante.
(Sonntag, 26. November 2023 / kurz vor 00:30 Uhr) Ein Selbstunfall ereignete sich auf der Luzernerstrasse.
Der alkoholisierte Autofahrer fuhr erst gegen einen Zaun und dann gegen einen Kandelaber.
(Montag, 27. November 2023 / ca. 07:15 Uhr) Ein Auffahrunfall ereignete sich am frühen Morgen auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Luzern.
Verletzt wurde niemand.
Anfang November holte unsere Diensthündin Esperanza alias „Exe“ an den Schweizermeisterschaften des Schweizerischer Klub des Belgischen Schäferhundes (SKBS) in der Kategorie IGP 3 den ersten Preis und wurde neue Schweizermeisterin.
Nur zehn Tage später wurde Exe anlässlich der Schweizermeisterschaft der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG), an der alle Rassen zugelassen sind, erneut Schweizermeisterin.
Darunter fallen Beleidigungen, Erniedrigungen, Drohungen, Anschreien, Stalking, Einschüchterungen, Morddrohungen, Erzeugen von Schuldgefühlen, Verbote und Kontrolle.
Psychische Gewalt ist häufig subtil und von aussen schwer erkennbar.
Dank unseren Diensthunden wurden schon viele Erfolgsgeschichten geschrieben.
Einer dieser tierisch guten Ermittler durfte vor kurzem seinen 100. Erfolg feiern.
Am Sonntagvormittag ist es auf der Schanfiggerstrasse in Peist zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Die Feuerwehr Rüti wurde am Sonntagmorgen zu einer Ölspur alarmiert. Ein unbekanntes Fahrzeug verlor Öl auf der Walder- und Dorfstrasse.
Durch die nasse Fahrbahn verteilte sich das Öl grossflächig.
Am Sonntag, den 26. November 2023, gegen 0400 Uhr, wurde ein Mann in der Stadt Freiburg von einem Unbekannten angegriffen.
Er wurde schwer verletzt. Der Täter flüchtete. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Schlatt einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, er musste seinen Führerausweis abgeben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.