Aktuell ist der Gotthard-Strassentunnel aufgrund eines Unfalls in beiden Richtungen gesperrt.
Nach einem Unfall, der sich heute (26.11.2023) ereignet hat, ist der Gotthard-Tunnel in beiden Richtungen gesperrt.
In der Nacht vom Freitag auf Samstag wurde bei einer Verkehrskontrolle ein 32-jähriger Personenwagenlenker angehalten.
Aufgrund seiner erhöhten Alkoholkonzentration wurde ihm der Führerausweis direkt abgenommen.
Am Samstagmorgen (25.11.2023) um 06:00 Uhr fuhr ein Lenker eines Personenwagens rückwärts aus einem Parkfeld an der Comercialstrasse.
Beim Ausparken touchierte er ein hinter ihm wartendes Taxi.
Am frühen Freitagabend (24.11.2023) kurz vor 17:00 Uhr fuhr eine Personenwagenlenkerin über die Schönbühlstrasse zum Kreisel Ring-/Schönbühlstrasse.
Bei der Einfahrt in den Kreisel bog sie nach links, in die verkehrte Fahrtrichtung ab.
Gestern Samstag, 25. November 2023, kurz nach 13.00 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen mit Kontrollschildern aus dem Kanton Waadt von Andermatt herkommend auf der Gotthardstrasse in Richtung Göschenen.
Zeitgleich fuhr ein 46-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Wohnmobil mit Urner Kontrollschildern in die entgegengesetzte Richtung.
Am frühen Samstagmorgen, 25. November 2023, wurde ein Mann von einer Gruppe an der Lagerstrasse angegriffen und verletzt.
Vier Männer wurden durch die Stadtpolizei Zürich festgenommen. Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am Samstagabend, 25. November 2023, besammelten sich über 200 Personen im Kreis 4 und führten in der Folge einen nicht bewilligten Demonstrationsumzug durch.
Die Stadtpolizei Zürich verhinderte den Übertritt in andere Kreise und setzte Wasserwerfer ein.
Am Sonntag (26.11.2023) kurz nach Mitternacht kontrollierte die Stadtpolizei St.Gallen an der Oberstrasse ein Fahrzeug. Dieses konnte zuvor in zügiger Fahrweise beobachtet und wenig später mit laufendem Motor auf dem Trottoir stehend angetroffen werden.
Der darinsitzende Fahrer wirkte nicht fahrfähig und gab an, eine Flasche Wein getrunken zu haben. Er wurde als fahrunfähig beurteilt, worauf eine Blut- und Urinprobe durchgeführt wurde. Seinen Führerausweis musste er abgeben.
Am Samstagabend, 25.11.2023, ca. 21.20 Uhr kam es auf der Klausenstrasse zwischen Urnerboden und Linthal zu einem Selbstunfall mit Sachschaden.
Ein 18-jähriger Lenker war in Richtung Linthal unterwegs als er unterhalb Bergli, auf der schneebedeckten Fahrbahn, die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit mehreren Strassenzaunpfosten kollidierte.
Am Samstag (25.11.2023), um 17 Uhr, ist es auf der Steigstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 61-jähriger Mann kollidierte mit einem Brückengeländer, wobei das Auto zur Seite kippte.
Der Mann blieb unverletzt. Allerdings war er in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Samstag (25.11.2023), um 19 Uhr, ist ein 56-jähriger Mann bei der Einfahrt zur Autobahn A13 mit seinem Auto von der Strasse abgekommen.
Der Mann blieb unverletzt. Eine bei ihm durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert an. Am Auto entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Donnerstagmittag und Sonntagmorgen (26.11.2023) sind unbekannte Täterschaften im Raum Flawil/Gossau in zwei Einfamilienhäuser, eine Autogarage und einen Sportclub eingebrochen. Die Taten ereigneten sich an der Wilerstrasse, der Niederuzwilerstrasse, am Schwanenweg und an der Oberstrasse. Gesamthaft entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Ob es sich bei den Einbrüchen um dieselbe Täterschaft handelt, wird von der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
In der Nacht auf Sonntag brach in zwei Wohnhäusern in Boswil und Aarau Rohr sowie in einem Imbiss in Baden je ein Brand aus.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der Schaden ist beträchtlich.
Dass sogenannte Dämmerungseinbrecher im Spätherbst vermehrt aktiv sind, zeigen mehrere Einbrüche vom frühen Samstagabend.
Der Kantonspolizei gelang es, zwei mutmassliche Täter festzunehmen. Sie mahnt, wachsam zu sein und sich vor Einbrechern zu schützen.
Am Samstagabend (25.11.2023) ging kurz vor 19 Uhr bei der Notrufzentrale von Schutz und Rettung Zürich die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus an der Zürcherstrasse brennt.
Als die Rettungskräfte der Feuerwehr und Polizei vor Ort eintrafen, hatten alle Bewohner das Haus bereits selbständig verlassen und sich in Sicherheit gebracht.
Heute Vormittag, kurz nach 09:00 Uhr, kam es auf der Brünigstrasse, oberhalb von Lungern, zu einem Selbstunfall.
Ein ausländischer Fahrzeuglenker kam aufgrund eines Bremsmanövers mit seinem Fahrzeug von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum am Strassenrand. Der Lenker wurde nicht verletzt und das Fahrzeug erlitt nur einen leichten Schaden.
Am Freitagabend ist im Bahnhof Bern eine Frau von einem Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Drittpersonen sowie Einsatzkräfte der Transsicura und der Kantonspolizei Bern kamen der Frau zur Hilfe, ehe sie ins Spital gebracht wurde.
Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
Im Rahmen einer Auseinandersetzung ist am Freitagabend in Bern einem Mann eine Stichverletzung zugefügt worden. Der unbekannte Täter entfernte sich danach von der Örtlichkeit.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Samstag, 25.11.2023, 13:05 Uhr, ereignete sich in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Schulhausstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links in die Hauptstrasse einzubiegen.
Ein unbekannter Telefonbetrüger hat am Freitagnachmittag (24.11.2023) eine im Bezirk Winterthur wohnhafte Frau dazu gebracht, ihm mehrere zehntausend Franken Bargeld sowie Schmuck und Goldmünzen zu übergeben.
Der Telefonbetrüger kontaktierte die 90-jährige Frau zuerst auf ihrem Festnetzanschluss und anschliessend auf dem Mobiltelefon. Er machte geltend, dass die Tochter in einen Verkehrsunfall mit einem Kind verwickelt gewesen und darum verhaftet worden sei, zudem habe es weitere Verletzte gegeben. Nur durch die Bezahlung einer Kaution in der Höhe von hunderttausend Franken werde die Tochter wieder entlassen.
Gestern am 24.11.2023 wurden anlässlich ihrer Beeidigung im Berner Münster 21 neue Kolleginnen und Kollegen feierlich in das Korps von Schutz und Rettung Bern aufgenommen.
Die neuen Mitarbeitenden verstärken das Korps in den Bereichen Sanitätspolizei, Berufsfeuerwehr, Sanitäts- und Feuerwehrnotrufzentrale sowie ärztliche Leitung.
Gegen 40 Frauen und Männer, die sich für die Polizeiausbildung interessieren, nehmen zur Zeit an einem halbtägigen Informationsanlass der Polizei Basel-Landschaft teil. Neben Detailinformationen über das Anforderungsprofil, die Rekrutierung, die Interkantonale Polizeischule in Hitzkirch und das Praxisjahr werfen sie einen Blick hinter die Kulissen und besuchen die Einsatzleitzentrale, die Sondereinheit der Hundeführer/innen, die Spurensicherung auf der Forensik sowie die Sicherheitspolizei mit ihren Patrouillenfahrzeugen.
So können sie sich ein anschauliches Bild des überaus spannenden und vielfältigen Polizeiberufes verschaffen.
In Niedergösgen sind am Freitagnachmittag beim Befüllen eines Tanks mehrere Hundert Liter Heizöl auf eine Wiese gelangt.
Das kontaminierte Erdreich wurde abgetragen. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte in der Nacht zum Samstag in Matzingen einen Selbstunfall.
Die Frau blieb unverletzt, sie musste ihren Führerausweis abgeben.
Am Samstagmorgen wurde ein Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle in Matzingen wegen Betäubungsmittelkonsum als fahrunfähig beurteilt und musste den Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 3.20 Uhr an der Frauenfelderstrasse einen Autofahrer.
Gestern Freitag, 24. November 2023, kurz vor 14.00 Uhr, beabsichtigte ein Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern von der Adlergarten- auf die Gotthardstrasse in Richtung Erstfeld abzubiegen.
Gleichzeitig fuhr ein weiteres Personenfahrzeug, ebenfalls mit Urner Kontrollschildern, von Erstfeld herkommend in Richtung Altdorf.
Am Freitag (24.11.2023), um 23:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 66-jährige Fahrer wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag (24.11.2023), um 15:50 Uhr, ist eine 49-jährige Frau beim Busdepot an der Steineggstrasse als Postautofahrerin verunfallt.
Als Ursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
Am Freitag (24.11.2023), um 16:25 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Dabei wurde eine 14-jährige verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (24.11.2023), kurz nach 18 Uhr, hat sich auf der Autobahn A23 ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden fünf Personen verletzt und mussten in verschiedene Spitäler gebracht werden.
Am Freitagabend (24.11.2023), um 21:25 Uhr, ist es auf der Schwägalpstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Mitfahrerin wurde dabei leicht verletzt. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Samstag (25.11.2023), um 4:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann auf der Werdenstrasse mit seinem Auto gegen eine Strassenlaterne geprallt.
Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Eine bei ihm durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert an. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Freitagabend, 24. November 2023, musste die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon kurz vor 22 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes auf der Autobahn-Raststätte Fuchsberg in Freienbach ausrücken.
Die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuer Pfäffikon konnten die Flammen im Motorenraum des Autos rasch löschen.
Am Freitagnachmittag, 24.11.2023, wurde im Gebiet Waldibach, Weid, oberhalb von Matt der Leichnahm einer weiblichen Person gefunden. Mutmasslich dürfte es sich dabei um die seit Mittwoch, 22.11.2023, vermisste Mária Magdolna DEBRECZENI (Polizei.news berichtete) handeln.
Die Vermisstmeldung gilt daher als aufgehoben.
Am Freitagabend, 24.11.2023, zwischen 18:20 und 20:10 Uhr wurde im Grütli in Oberurnen in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
In einem Hochhaus in Zofingen brach am Freitagabend ein Brand aus, der eine Wohnung verwüstete. Dichter Qualm breitete sich im Gebäude aus.
Neun Personen mussten ins Spital gebracht werden.
Am Freitag, 24. November 2023, gegen 09:25, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 48-jährigen Einwohner von Les Hauts-Geneveys gelenkt wurde, auf der Avenue Léopold-Robert in La Chaux-de-Fonds in Richtung Le Locle.
Beim Rückwärtsfahren auf dem Platz vor dem Espacité-Turm erfasste das Fahrzeug eine 83-jährige Fussgängerin, die auf diesem Platz unterwegs war.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 48 vom 27.11.2023 bis zum 03.12.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Donnerstag, den 23. November um 21:35 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 24-jährigen Frau aus Le Locle gesteuert wurde, auf der Rue Girardet in Le Locle in westlicher Richtung.
Auf der Höhe von Nr. 46 der genannten Strasse kam es zu einem Zusammenstoss mit einem 20-jährigen Fussgänger aus Le Locle, der die Strasse überquerte.
Am Donnerstag, 23. November um 18:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 26-jährigen Frau aus Delémont/JU gelenkt wurde, auf der Strasse von Malvilliers nach Les Geneveys-sur-Coffrane.
Auf der Höhe des Ortes Les Vernes kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 37-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Donnerstag, den 23. November um 15:10, fuhr ein Auto, das von einem 48-jährigen Einwohner von Boudry gesteuert wurde, auf der Route de Notre-Dame in Colombier in Richtung Areuse.
In einer Rechtskurve geriet er ins Schleudern, überquerte die Fahrbahn und prallte gegen eine Steinmauer.
Am Donnerstag (23. November 2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem TCS und der AMAG zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr an der Auerstrasse eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Im Zentrum stand dabei die Kontrolle der Fahrzeugbelichtung.
Während der Lichterkontrolle wurden 25 Mängel beanstandet wodurch einige vor Ort behoben werden konnten.
Am Mittwochabend (22.11.2023) führte die Kantonspolizei Appenzell I.Rh. in Zusammenarbeit mit Fachleuten des Touring Club Schweiz (Sektion St.Gallen-Appenzell I.Rh.) sowie Experten der Hirn Automobile eine Verkehrskontrolle durch.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.