Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (23.11.2023) in Uster eine Person verhaftet und über 26 Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Ein 31-jähriger Schweizer fuhr mit einem Personenwagen auf der Aathalstrasse in Uster, als er in eine Verkehrskontrolle kam.
In der Nacht auf Donnerstag (23.11.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen ein parkiertes Auto durchsucht und mitunter vorgefundenes Bargeld gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zu lagern.
Während der Zeit zwischen Montag, 20. und Freitag, 24. November 2023 verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft Zugang in ein Wohnhaus im Quartier Mosersweid.
Im Haus wurden diverse Behältnisse durchsucht und ein Innentresor mit Werkzeuggewalt geöffnet.
Der gesuchte mutmasslich Beteiligte der tödlichen Auseinandersetzung in Ittigen konnte vergangenen Freitag in Ungarn angehalten werden.
Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Vom 25. November bis 10. Dezember finden im Kanton Glarus die „Aktionstage gegen häusliche Gewalt“ statt.
Das Schwerpunktthema lautet psychische Gewalt.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich haben am Montagmittag (20.11.2023) im Zürcher Bäckerquartier (Kreis 4) eine mutmassliche Drogenhändlerin verhaftet.
Bei anschliessenden Hausdurchsuchungen wurden weitere Personen festgenommen und eine grössere Menge Betäubungsmittel sichergestellt.
Am Donnerstag, 23. November 2023, 14.30 Uhr, kollidierte ein Auto auf der Autobahn A14 in Richtung Zug bei der Autobahneinfahrt Gisikon-Root mit einem Lieferwagen.
Beim Unfall wurde niemand verletzt, es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 55'000 Franken.
Am Donnerstag, 23. November 2023, 17.30 Uhr, stockte der Verkehr auf der Höhe der Autobahnausfahrt Sempach in Fahrtrichtung Norden.
In der Folge kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem sechs Fahrzeuge involviert waren.
Im Gewerbegebiet an der Reuss, Gemeinde Inwil, kam es am Freitag, 24. November 2023, 00:20 Uhr, bei einem Wendemanöver zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Verletzt wurde niemand.
Am kommenden Dienstagabend findet in Bern das Champions League Spiel zwischen dem BSC Young Boys und Roter Stern Belgrad statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und Strassensperrungen zu rechnen.
Ein Auto ist von der Strasse abgekommen, in einen Baum geprallt und nach einem Überschlag zum Stillstand gekommen.
Die beiden Insassen hatten einen Schutzengel und konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt suchen viele Personen händeringend nach einer Wohnung.
Betrüger machen sich diese Situation zunutze und locken mit falschen Inseraten für attraktive und günstige Immobilien.
Auch im alpinen Gelände, sei es bei Bergunfällen oder bei Lawinenniedergängen, leistet die Kantonspolizei Uri mit ihrer Alpinen Einsatzgruppe (AEG) wichtige Einsätze, teilweise in topografisch anspruchsvollem Gelände.
Um das gebirgstechnische Können und Wissen der AEG-Mitglieder immer auf dem neuesten Stand zu halten, sind entsprechende Ausbildungen und Fortbildungen vonnöten, welche das Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee (Komp Zen Geb D A) in Andermatt sicherstellen kann, weshalb eine neue Ausbildungsvereinbarung angestrebt wurde.
Gestern Abend ist es in Kriens zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem E-Roller gekommen.
Der Motorradfahrer kam zu Fall und verletzte sich. Der unbekannte Lenker des E-Rollers fuhr weiter, ohne seine Angaben zu hinterlassen. Die Polizei sucht den unbekannten Fahrer des E-Rollers.
Die Luzerner Polizei hat in der vergangenen Nacht zwei Jugendliche in flagranti festgenommen.
Diese waren in ein Restaurant in der Stadt Luzern eingebrochen und konnten durch Polizeihund Dodge gestellt und anschliessend durch die Polizei festgenommen werden. Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft Luzern.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz nach 22:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Auto mit auffälliger Fahrweise erhalten.
Bei der anschliessenden Kontrolle wurde der Fahrer als fahrunfähig eingestuft. Er bedrohte die anwesenden Polizeifunktionäre und wurde in Polizeigewahrsam genommen.
Am Mittwoch (22.11.2023), kurz nach 19 Uhr, wurde an der Kolosseumstrasse ein Mann Opfer eines Taschendiebstahls.
Die drei mutmasslichen Täter konnten später identifiziert und festgenommen werden.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz vor 02:30 Uhr, ist es an der Bahnhofstrasse zu einem unbewaffneten Raub gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte den Täter kurz darauf festnehmen.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz vor 04:30 Uhr, ist es in der Augustinergasse zu einen Entreissdiebstahl gekommen.
Kurz darauf konnte ein 28-jähriger Mann festgenommen werden.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz vor 5 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 17-jährigen Mann festgenommen.
Er hatte zuvor diverse parkierte Autos geöffnet und Wertsachen daraus gestohlen.
Am Donnerstag (23.11.2023), kurz nach 6:30 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Velo gekommen.
Ein 42-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (23.11.2023), zwischen 03:00 Uhr und 03:20 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Automaten in einer Garage an der Staatsstrasse aufgebrochen.
Sie brach den Automaten mit einem unbekannten Werkzeug auf und stahl Bargeld im Wert von rund 100 Franken.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (23.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Eisenhammerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Donnerstagabend (23.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Meisenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über den Balkon gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (22.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft an der Schützenstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
Auf einer Ausserortsstrecke streiften sich zwei Autos, wobei die Aussenspiegel beschädigt wurden.
Die Kantonspolizei sucht einen der Beteiligten, der sich aus dem Staub machte.
Der 59-jährige Franzose muss sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
Am Donnerstagmittag (23.11.2023) fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden ein Fahrzeug mit französischen Kontrollschildern auf.
Heute Freitag, 24. November 2023, gegen 8.30 Uhr, detektierten die Sicherheitssysteme des Gotthard-Strassentunnels sowie die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri einen PW-Brand im Gotthard-Strassentunnel.
Der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern war im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord unterwegs, als aus derzeit ungeklärten Gründen das Fahrzeug in Brand geriet.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Kreuzlingen entstand am Donnerstag Sachschaden.
Kurz vor 13 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in einem Einfamilienhaus am Krebsbachweg brenne.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt startet die Sensibilisierungskampagne "Toxic Love", die auf die Früherkennung von Häuslicher Gewalt abzielt und am 25. November mit den Aktionstagen gegen Häusliche Gewalt beginnt.
Häusliche Gewalt beginnt nicht erst mit offensichtlichen Verletzungen. Psychische Gewalt, gekennzeichnet durch Kontrolle, Erniedrigung und Bedrohung, kann ebenso schwerwiegende Folgen mit sich ziehen und steht im Zentrum der diesjährigen Aktionstage gegen Häusliche Gewalt in Basel-Stadt.
Am Donnerstagmorgen, 23. November 2023, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall gekommen. Beim Einparken entstand am Auto Totalschaden.
Gegen 11.30 Uhr fuhr eine 62-jährige Autofahrerin beim Lidl in Herisau auf ein Parkfeld zur Cilanderstrasse hin.
Im Sommer 2022 hat die Staatsanwaltschaft das Vorgehen der Polizei bei einer Verhaftung in Hunzenschwil aus dem Jahr 2019 zum zweiten Mal als verhältnismässig und korrekt beurteilt.
Der Anzeiger hat beim Obergericht jedoch erneut Beschwerde gegen diese Entscheide erhoben. Die Beschwerde wurde teilweise gutgeheissen, weshalb die Staatsanwaltschaft nun gegen zwei Angehörige der Polizei entsprechend Anklage erhebt, um die Entscheidung so dem Gericht zu überlassen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Freitag (24.11.2023) in Dietikon eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei kontrollierte sie ausschliesslich Lastwagen und deren Fahrer. Die Polizei stellte diverse Verstösse fest.
Wir tragen nicht nur eine Tasche, sondern auch die Botschaft: „Ich bin unschlagbar.“
Diesen Samstag startet die jährliche Präventionskampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“.
Das HRZ (Human Resources Management Stadt Zürich) leitet und koordiniert stadtweite HR-Projekte und bietet ein umfassendes Beratungs- und Weiterbildungsangebot für Mitarbeitende und Führungskräfte.
Für die neuen Mitarbeitenden der Stadt Zürich soll die Zusammenarbeit der verschiedenen Dienstabteilungen veranschaulicht werden.
Zunächst unbekannte Diebe bestahlen am späten Abend im Zug einen Passagier.
Dank Ortung des Mobiltelefons konnte die Polizei in einem Wohnquartier in Seon drei Verdächtige festnehmen. Dort waren bereits Autos durchsucht worden.
Aufgrund des Uster Märts ist am Donnerstag, 30. November und Freitag, 01. Dezember 2023 ist im Zentrum von Uster mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Wir bitten um Verständnis.
Nach der Eröffnung der Querspange zwischen der Landstrasse und der Netstalerstrasse in Netstal entsteht eine neue Verkehrsführung.
Die alte Linthbrücke wird gesperrt.
Auf dem Rastplatz Gunzgen Süd bei Kappel prallte zwischen Mittwochmittag und Donnerstagmorgen ein Fahrzeug in ein Betonelement.
Der oder die Schadenverursacher/-in entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Sowohl der Einwohnerrat Zofingen als auch die Oftringer Gemeindeversammlung haben dem Gemeindevertrag für eine gemeinsame Feuerwehr der Einwohnergemeinden Oftringen und Zofingen einstimmig zugestimmt.
Somit kann der gemeinsame Start der Feuerwehr am 1. Januar 2024 wie geplant umgesetzt werden.
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der Südspur der Autobahn A13 in Trimmis zu Auffahrkollisionen gekommen.
Insgesamt wurden vier Personenwagen beschädigt.
In der Nacht auf Freitag (17.11.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen ein parkiertes Auto durchsucht und vorgefundenes Bargeld gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zu lagern.
Am frühen Donnerstagabend (23.11.2023) hat sich in Neunkirch eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Traktor ereignet. Dabei entstand erheblicher Sachschaden.
Der Personenwagenlenker entfernte sich nach der Kollision pflichtwidrig von der Unfallstelle.
Gegen 17:50 Uhr informierte ein Autofahrer, der auf der A16 auf der Höhe von Bassecourt unterwegs war, die Zentrale der jurassischen Kantonspolizei, dass sich ein Reh auf der Autobahn befinde.
Daraufhin begab sich eine Patrouille sofort an den Ort des Geschehens, um die Situation zu sichern.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.