Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Zug am Donnerstagmorgen (9.11.2023) in Zollikerberg ist die Autofahrerin leicht verletzt worden.
Der Verkehrsunfall führte zu grösserem Rückstau auf der Forchstrasse.
Auf einer Kreuzung prallte ein Senior gegen eine Ampel. Während er unverletzt blieb, entstand am Auto Totalschaden.
Der Automobilist fuhr am Mittwoch, 8. November 2023, um 22.45 Uhr auf der Landstrasse durch Untersiggenthal.
Das Drogeninformationszentrum Zürich eröffnet diesen Samstag ein zusätzliches Drug-Checking-Angebot direkt an der Langstrasse.
Diesen Samstag, 11. November 2023, eröffnet das Drogeninformationszentrum (DIZ) Zürich an der Langstrasse 14 mit dem DIZ Langstrasse ein zweites regelmässiges Drug-Checking- Angebot.
Der in der ersten Beratung abgelehnte regierungsrätliche Antrag auf Einführung einer Bewilligungspflicht für stationäre Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung wird als Minderheitsantrag wieder aufgenommen.
Die Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK) hat anlässlich ihrer Sitzung vom 6. November 2023 der Änderung des Polizeigesetzes grossmehrheitlich zugestimmt.
Beim Einbiegen in eine Hauptstrasse verlor eine Automobilistin die Kontrolle über ihren Wagen.
Dieser kam von der Fahrbahn ab und landete im Schotterbett der Bahnlinie. Verletzt wurde niemand. Am Auto entstand grosser Schaden.
Vorgestern Abend, kurz nach 17:30 Uhr, kam es in Kerns auf der Sarnerstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Ein 80-jähriger Autolenker fuhr von Kerns her in Richtung Sarnen.
Faustregel für genügend Abstand: Die Zwei-Sekunden-Regel oder halber Tachowert in Metern als Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Und denkt daran: Bei schlechten Wetter- und Sichtverhältnissen diesen Abstand zu vergrössern schafft Sicherheit.
Nach 195 Tagen gehen der Oberalppass und der San Bernardino Pass heute in den Winterschlaf.
Bereits seit Mittwoch schlummert auch der Umbrailpass bis zum nächsten Frühjahr.
Die Projektunterlagen für das Projekt A2 Rheintunnel werden von Mitte November bis Mitte Dezember 2023 öffentlich aufgelegt.
Der Tunnel entlastet Stadt und Agglomeration Basel wesentlich vom Ausweichverkehr. Die Lärmbelastung speziell auch entlang der Osttangente sinkt. Am Mittwochabend, 8. November 2023, hat das ASTRA über das Projekt orientiert.
Am Mittwochabend, 08. November 2023, kurz vor 18.00 Uhr, kam es auf der Verzweigung Alioth-/Heiligholzstrasse in Münchenstein BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Im Zusammenhang mit dem Gewaltdelikt vom Samstag (14.10.2023) in Schlieren (Polizei.news berichtete) hat die Kantonspolizei Zürich vier mutmassliche Täter verhaftet.
Intensive Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich und Untersuchungen der Jugendanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft führten im Zeitraum vom 30.10. bis 2.11.2023 zu insgesamt vier Verhaftungen von dringend tatverdächtigen Personen.
Am Mittwoch, 8. November 2023 ereignete sich in der Unterführung Brüglingerstrasse zu einer Frontalkollision.
Beide Lenker waren alleine in ihren Fahrzeugen unterwegs und mussten durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt ins Spital gebracht werden.
Am Montagmorgen (06.11.2023) hat die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen zwei Männer festgenommen.
Diese stehen unter dringendem Tatverdacht für diverse Diebstähle aus Fahrzeugen im Klettgau (Deutschland und Schweiz) verantwortlich zu sein.
Bern, 08.11.2023 - Ab dem 1. Januar 2024 werden Elektroautos der Automobilsteuer unterstellt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2023 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Aufhebung der Steuerbefreiung auf Elektrofahrzeugen zur Kenntnis genommen und die Änderung der Automobilsteuerverordnung gutgeheissen. Damit will der Bundesrat den Steuerausfällen entgegenwirken und die Einlagen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) sichern.
Die Besteuerung von Elektroautos ist Teil des Bereinigungskonzepts für den Staatshaushalt, welches der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 beschlossen hat.
Am Mittwochmittag, 8. November 2023, hat sich auf einer Baustelle an der Gwattstrasse in Pfäffikon ein Arbeitsunfall ereignet.
Um 13.30 Uhr war ein 40-Jähriger mit Schalungsarbeiten beschäftigt, als er auf einer Leiter ausglitt und aus einer Höhe von rund 3 Meter auf den Boden stürzte und erhebliche Verletzungen erlitt.
Im Grosstal in Isenthal hat die Korporationsbürgergemeinde Isenthal eine bestehende Waldstrasse um 650 Meter verlängert, um wichtigen Schutzwald oberhalb von Wohnhäusern und der Gemeindestrasse zu erschliessen.
Das verwendete Baumaterial konnte zu einem beachtlichen Teil vor Ort gewonnen und aufbereitet werden. Am 8. November 2023 fand unter Anwesenheit von Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti und Vertretern von Korporation Uri, Korporationsbürgergemeinde Isenthal und den Projektbeteiligten die offizielle Eröffnung der neuen Waldstrasse statt.
Als sich dieser gefiederte Freund am Wochenende auf die Reise machte, schwante ihm noch nicht, dass er auf falschem Wege unterwegs war.
Nach Meldungen von aufmerksamen Automobilsten, begaben sich zwei Patrouillen vor Ort.
Ein mit zwei Jugendlichen besetzter E-Scooter prallte vor einigen Tagen in Wettingen gegen einen Velofahrer.
Beim folgenden Sturz verletzte sich dieser. Die anderen beiden machten sich aus dem Staub und werden gesucht.
Am Dienstagabend ist es auf der Dorfstrasse in Uetendorf zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die Fussgängerin erlag noch auf der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Unfall wird untersucht.
Im November 2023 und Januar 2024 werden in den Tunnel Fäsenstaub und Cholfirst verschiedene Massnahmen an den Tunnellüftungsanlagen durchgeführt.
Die Arbeiten erfordern Nachtsperrungen beider Tunnel sowie der Galerie Schönenberg. Der Verkehr auf der A4 zwischen Flurlingen und Schaffhausen-Nord wird umgeleitet.
Am Dienstag (07.11.2023), kurz nach 21:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer verletzten Person an der Fabrikstrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist es während einer Taxifahrt zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Fahrer und einem Mitfahrer gekommen, wobei der Fahrer schwer verletzt wurde. Die unbekannte Täterschaft flüchtete anschliessend. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (07.11.2023), in der Zeit zwischen 6:20 Uhr und 17:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Florastrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Eingangstür gewaltsam Zugang zum Innern der Liegenschaft.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmittag (08.11.2023) einen Mann verhaftet, welcher einige Stunden zuvor in Trüllikon ein Verkaufsgeschäft überfallen und Bargeld erbeutet hat.
Gegen 6.20 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Verkaufsgeschäft überfallen worden sei.
Diesen Samstag führen wir zusammen mit ERZ Entsorgung + Recycling Zürich und zahlreichen Partnerorganisationen eine grosse Limmatputzete durch.
Von 9 bis 13 Uhr fischen gegen 180 Freiwillige, darunter rund 50 Taucher/innen, von der Quaibrücke bis zur Walchebrücke allerlei Abfall aus der Limmat.
Um Seniorinnen und Senioren in schwierigen Situationen schützen und unterstützen zu können, braucht es alle.
Unter dem Motto: "Zusammenarbeit stärken" trafen sich am 6. interdisziplinäre Netzwerktreffen Seniorenschutz Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen.
Am Mittwochmorgen ist es auf der Strättligenstrasse in Thun zu einer Kollision zwischen zwei Lieferwagen gekommen. Beide Fahrzeuglenkenden wurden ins Spital gebracht.
Der Verkehr wurde umgeleitet. Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwoch, 8. November 2023, circa 00.40 Uhr, hat eine unbekannte Person während eines Raufhandels bei der Dreirosenbrücke/Klybeckstrasse zwei Personen mit einer Stichwaffe verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den 26- und den 18-Jährigen zur Behandlung ins Spital.
Unabhängig von einander waren in Zofingen und Rheinfelden nächtliche Diebe unterwegs.
Auf der Fahndung konnte nahm die Polizei je zwei Verdächtige fest.
Das Informationssicherheitsgesetz (ISG) und seine vier Ausführungsverordnungen treten per 1. Januar 2024 in Kraft.
Das hat der Bundesrat an der Sitzung vom 8. November 2023 entschieden. Damit verstärkt der Bundesrat den Schutz der Informationen und die Cybersicherheit des Bundes.
Vorgestern Nachmittag intervenierte die Feuerwehr wegen eines in Flammen stehenden Baukompressors in Charmey, am Ort genannt „Basses Eaux“.
Da sich der Brand in der Nähe von Grundwasser befand, wurden Massnahmen ergriffen, um die Ausbreitung von Löschwasser und auslaufendem Treibstoff zu begrenzen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8.11.2023 die Vernehmlassung zu Anpassungen der Arbeits- und Ruhezeitvorschriften (ARV 1) eröffnet.
Im Einklang mit Regelungen der EU und in Erfüllung eines parlamentarisches Vorstosses sollen im grenzüberschreitenden Verkehr auch Lieferwagenlenkende im gewerbsmässigen Gütertransport neu der ARV 1 unterstehen. Für den Verkehr innerhalb der Schweiz ändert sich nichts.
In den kommenden Wochen finden in der Berner Innenstadt zahlreiche Veranstaltungen und Grossanlässe statt.
Zudem stehen mit der Adventszeit verschiedene bewilligte Weihnachtsmärkte sowie andere Winteranlässe bevor, welche eine Vielzahl von Besucher/innen anziehen.
Auf der Autobahn A14 bei der Raststätte St. Katharina ist gestern Abend ein Auto mit der Mittelleitplanke kollidiert. Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Der Sachschaden beträgt rund 100'000 Franken.
Der Autoverlad Furka zwischen Oberwald (VS) und Realp (UR) bleibt in Folge des gestrigen Brandes eines Lastwagens heute, 8.11.2023 den ganzen Tag bis Betriebsschluss eingestellt.
Der Regionalverkehr fährt seit Betriebsbeginn gemäss Fahrplan.
Am frühen Mittwochmorgen, 8. November 2023 verhaftete die Stadtpolizei Zürich drei mutmassliche Einbrecher im Kreis 5.
Kurz nach 04.15 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass sich soeben mehrere Personen an einem Verpflegungsautomaten beim Bahnhof Hardbrücke zu schaffen machen würden.
Beim Überqueren eines Fussgängerstreifens ist eine Frau von einem Auto angefahren worden und gestürzt.
Bei diesem Sturz fiel sie unglücklich auf ihren Sohn, wodurch dieser verletzt wurde.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Passantin in Richterswil ist am Dienstagabend (07.11.2023) die Seniorin schwer verletzt worden.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ein 62-jähriger Automobilist auf der Zugerstrasse Richtung Autobahnzubringer.
Die europäischen Mobilitätsclubs ADAC, ANWB und TCS investieren in die gemeinsame Camping-Plattform PiNCAMP und bündeln damit ihre Kräfte zum Ausbau ihrer digitalen Campingaktivitäten.
Durch die gemeinsame Buchungsplattform werden künftig 27 Millionen Mitglieder erreicht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.