Am Montagmorgen (06.11.2023) hat in einem Industriegebäude in Beringen – gemäss ersten Erkenntnissen - ein technischer Defekt im Filter einer Abluftreinigungsanlage einen Brand verursacht.
Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt. Dieser konnte vom Wehrverband Oberklettgau (WVO) gelöscht werden.
Am Samstagmorgen, kurz vor 08:00 Uhr, fuhr ein 28-jähriger Tourist von Giswil herkommend in Richtung Brünig.
Höhe OWi-Land, kurz vor der Baustelleneinfahrt Richtung Bärfallenstrasse, beabsichtigte er trotz Sicherheitslinie links auf den Kiesplatz abzubiegen.
Am Freitagabend, kurz vor 23:00 Uhr, ereignete sich in Engelberg ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 38-jähriger Lenker fuhr durch die Wydenstrasse in Richtung Brunni-Bahnen.
Am Sonntagabend ist es auf der A6 bei Studen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Autolenker verstarb noch auf der Unfallstelle.
Eine weitere Autolenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht. Die A6 zwischen Brügg und Lyss Nord war für mehrere Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Ende Juli 2023 trat Roland Diem, Leiter des Amts für Inneres, nach über 43 Dienstjahren in den Ruhestand. Ende Oktober 2023 ging Ralph Bannwart, Departementssekretär, nach 33 Dienstjahren in Pension.
Roland Diem kam 1979 als Sekretär zur Polizeidirektion in der kantonalen Verwaltung.
Mit Blick auf den nahenden Winter warnt die Kantonspolizei Wallis vor Online-Betrügereien im Zusammenhang mit dem Verkauf von Holz und Pellets und gibt präventive Ratschläge.
Die Betrüger schalten die Anzeigen hauptsächlich auf der Plattform „Marketplace“ von Facebook auf und tauschen sich dann mit den Geschädigten über WhatsApp aus.
In einer leerstehenden Liegenschaft in Dulliken kam es am 4. November 2023 zu einem Brand.
Die Ermittlungen zur Brandursache haben nun ergeben, dass der Brand auf menschliches Verschulden zurückzuführen ist.
Am Montagmorgen (6. November 2023) kurz vor 08.00 Uhr kam es auf der Verzweigung Riehenstrasse/Im Surinam zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 15-jährigen Fahrradfahrer und einem Tram.
Der Jugendliche fuhr Im Surinam Richtung Riehenstrasse.
In Fläsch hat sich in der Nacht auf Sonntag ein Unfall an einer Geburtstagsfeier ereignet. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht in der alten Seilbahnstation Fläscherberg, die als Event-Lokalität gemietet werden kann.
Am Sonntagnachmittag kam ein Kanufahrer auf dem Vierwaldstättersee in Seenot und kenterte. Der Mann ist am frühen Montagmorgen verstorben.
Am Sonntag (5. November 2023, kurz nach 14.15 Uhr) fuhr ein 75-jähriger Mann mit einem Kanu bei Vitznau auf den See und kam in Seenot.
Am Samstagnachmittag stoppte die Luzerner Polizei einen alkoholisierten Autofahrer, welcher zudem unter Drogeneinfluss stand.
Der Mann war auf der Autobahn A2 unterwegs und konnte keinen gültigen Führerausweis vorweisen. Der Lenker wurde von der Polizei festgenommen.
Ab Montag, 20. November 2023, bis ca. Mitte Dezember 2023 werden die Bushaltestellen Wilen und Hoferberg in Hauptwil-Gottshaus saniert. Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt.
Die Bushaltestellen an der Hauptstrasse wird durch das kantonale Tiefbauamt umgebaut.
Revokation der Vermisstmeldung vom 5. November 2023, 15 Uhr.
Die am 5. November 2023 als vermisst gemeldete Frau konnte am Montag, 6. November 2023, im Kreis 2, durch eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich angetroffen werden.
Am Sonntag (05.11.2023), in der Zeit zwischen 11:30 Uhr und 12 Uhr, ist ein 33-jähriger Mann auf einem Fussweg zwischen der Zürcherstrasse und dem Areal der Psychiatrie St.Gallen Nord von einem unbekannten Mann angegangen worden.
Der Unbekannte forderte die Herausgabe von Bargeld. Im Zuge dieses Raubversuchs schlug der Unbekannte den Geschädigten mit einer Flasche gegen den Kopf. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (06.11.2023), kurz vor 2 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft am Bahnhof Ziegelbrücke einen Geldautomaten aufgesprengt.
Anschliessend flüchtete sie mit Bargeld von noch unbekanntem Wert. Es entstand enormer Sachschaden am Automaten und dem Bahnhofsgebäude. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag, den 6. November 2023, haben Unbekannte die Fensterscheiben eines Juweliergeschäfts in Crans-Montana eingeschlagen. Sie konnten mit Schmuckstücken die Flucht ergreifen.
Ein grosses Dispositiv wurde von der Kantonspolizei eingesetzt.
Am Sonntagabend (05.11.2023) kollidierte in Siblingen ein Fahrzeug mit einer Signaltafel.
Die unbekannte Person entfernte sich danach mit ihrem Auto pflichtwidrig von der Unfallstelle.
Bei einem Sturz mit seinem Motorrad ist am frühen Montagmorgen (6.11.2023) in Langnau am Albis ein Mann tödlich verunfallt.
Kurz nach Mitternacht ging bei der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass auf der Sihltalstrasse ein Motorradfahrer gestürzt sei.
Ein unbekannter Täter flüchtete am Sonntagmittag nach einem Raub-Versuch auf ein Verkaufsgeschäft in Kreuzlingen ohne Beute.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Nacht vom 04. auf den 05. November, gegen 01:30 Uhr, kam ein Personenwagen in der Gemeinde Bürglen von der Strasse ab.
Das Fahrzeug überschlug sich mehrere Male und kam dann wieder auf den Rädern zu stehen. In der Folge glitt es rund 180 Meter über steiles Wiesland, bis es mit einem Baum kollidierte, welcher die Rutschpartie beendete.
Am Samstag, 4. November 2023, gegen 16:10 Uhr ereignete sich kurz nach der Anschlussstelle Coppet ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein Autofahrer, der einzige Beteiligte, verstarb trotz eines Wiederbelebungsversuchs noch an der Unfallstelle.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und ein Ermittlungsverfahren durch den diensthabenden Staatsanwalt eingeleitet.
Während des gesamten Tages forderten starke Winde über 30 Einsätze der Polizei, der Feuerwehren sowie der kantonalen und kommunalen Unterhaltsdienste.
Es wurden keine Personen verletzt.
In der Nacht auf Samstag ereigneten sich in Wolhusen gleich zwei Unfälle, bei denen zuvor entwendete Autos involviert waren. Die Unfallverursacher flüchteten zu Fuss.
Ob die Unfälle in einem Zusammenhang stehen, ist noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstag (4.11.2023) am Flughafen Zürich einen Drogenkurier verhaftet und mehr als sechs Kilogramm Kokain sichergestellt.
Der 50-jährige Mann aus Estland reiste mit dem Flugzeug von Sao Paulo herkommend nach Zürich und wollte nach Düsseldorf weiterreisen.
Am Sonntagmorgen (05.11.2023), kurz vor 05:30 Uhr, meldete ein aufmerksamer Anwohner der Lögert der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen, dass zwei männliche Personen Velos gestohlen haben und damit davongefahren seien.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte anschliessend die beiden Männer anhalten. Sie trugen zusätzlich mutmassliches Deliktsgut auf sich und wurden festgenommen.
Am frühen Sonntagmorgen, 5. November 2023, kam es im Zürcher Kreis 4 zu Auseinandersetzungen zwischen mindestens sechs Männern. Dabei wurden drei der Beteiligten durch eine Stichwaffe verletzt.
Die Polizei sucht in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zeug/innen.
Bei einem Brand von drei Gartenhäuschen in einer Schrebergartensiedlung in Dietikon ist am Samstagabend (4.11.2023) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Samstag (04.11.2023) kurz nach halb acht Uhr abends erhielt die Stadtpolizei die Meldung, dass in der Bahnhofsunterführung West eine Schlägerei im Gange sei.
Insgesamt trafen die Einsatzkräfte sieben Männer an.
Samstag (04.11.2023) morgens meldete eine Anruferin, dass ein Mann auf Fahrzeuge einschlage und Passanten umstosse.
Der Mann konnte am Bahnhof angetroffen werden. Bei der Kontrolle und auch auf der Dienststelle verhielt er sich äusserst aggressiv. Letztlich musste er wegen Fremd- und Eigengefährdung in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Eine umgestossene Frau verletzte sich leicht am Unterarm.
Ein Neulenker hat auf der Autobahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist heftig in die Leiteinrichtung geprallt.
Er und seine Mitfahrerin wurden zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
In der Nacht zum Sonntag wurden im Kanton Thurgau gleich mehrere Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die alkoholisiert waren oder Drogen konsumiert hatten.
Patrouillen der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten im Verlauf der Nacht in Amlikon-Bissegg und Wängi mehrere Autofahrer.
Nach einem Selbstunfall in Weinfelden mussten am Samstagabend drei Personen mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 22.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Amriswilerstrasse in Richtung Stadtmitte.
Am Sonntagmorgen geriet ein Automobilist mit seinem Fahrzeug in den Grünstreifen neben der Fahrbahn. Dabei kollidierte er mit dem Wildschutzzaun.
Ein Beifahrer wurde verletzt. Am Fahrzeug entstand hoher Sachschaden. Beim Lenker wurde der Einfluss von Alkohol festgestellt.
Am frühen Freitagabend (03.11.2023) hat sich auf der H4 bei Bargen ein Unfall mit einem Auto ereignet. Dabei wurde der Autobeifahrer leicht verletzt.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Samstagabend, 04. November 2023, kurz vor 19.30 Uhr, führte ein Ausweichmanöver wegen einem Fuchs in der Hauptstrasse in Eptingen BL zu einem Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Am Sonntag (05.11.2023), kurz vor 2 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 60-jähriger Autofahrer war alkoholisiert.
Am Sonntag erfasst ein Sturmfeld die Alpennordseite und sorgt im Flachland für den ersten Herbststurm der Saison.
Dafür wurde heute eine Windwarnung der Stufe 3 herausgegeben. Es werden Sturmböen zwischen 80 und 110 km/h erwartet. In den Hochlagen der westlichen Alpen fällt viel Schnee.
Unsere Diensthündin Esperanza „Exe“ de Marina de los Molinos hat an den Schweizermeisterschaften des Schweizerischer Klub des Belgischen Schäferhundes (SKBS) in der Kategorie IGP 3 den ersten Preis geholt und ist neue Schweizermeisterin!
Die Kantonspolizei Thurgau ist stolz auf ihre vierbeinigen Mitarbeitenden und ihre Frauchen und Herrchen und wünscht ein erholsames Wochenende.
Am Freitag, 3. November 2023, kurz nach 21.30 Uhr, haben Unbekannte einen Jugendlichen in der Messehalle 1 angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den 17-Jährigen ins Spital. Die Täterschaft flüchtete. Eine sofortige Fahndung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief bislang erfolglos.
Am Dienstag, 24. Oktober 2023, kam es auf der Route d'Anniviers in Niouc zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen.
Die Automobilistin wurde schwer verletzt (Polizei.news berichtete).
Am Samstag (04.11.2023), kurz nach 12 Uhr, ereignete sich auf der Dachslochstrasse ein Unfall mit einem Einachser.
Ein 11-Jähriger fuhr mit dem Einachser auf der Dachslochstrasse und verlor die Kontrolle über das Gefährt und kam rechtsseitig von der Strasse ab.
Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit dem Amt für Militär und Zivilschutz (AMZ) und dem Forensischen Institut Zürich (FOR) am Samstagmorgen (4.11.2023) im Verkehrspolizeistützpunkt Neubüel in Wädenswil einen Aktionstag für die freiwillige Abgabe von nicht mehr erwünschten Waffen durchgeführt.
Während vier Stunden konnten Besitzerinnen und Besitzer nicht mehr erwünschte Waffen, Munition oder andere gefährliche Gegenstände abgeben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.