Am Dienstagmorgen, 31. Oktober 2023, ist in Schönengrund ein Personenwagen mit Anhänger eine Wiese hinuntergerollt und in einem Bachbett gelandet.
Kurz nach 07.00 Uhr stellte ein 39-jähriger Landwirt seinen Personenwagen mit Milchtankanhänger auf den Platz vor seinem Bauernhaus.
Am 31.10.2023, um 17:45 Uhr ereignete sich beim Spalenring Ecke Heinrichsgasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Der Personenwagen-Lenker verliess die Unfallstelle ohne sich um den verletzten Fahrradfahrer oder den verursachten Sachschaden zu kümmern und beging somit Führerflucht.
Gestern Abend und in der Nacht auf heute ist eine Kaltfront langsam von West nach Ost über die Schweiz gezogen.
Sie sorgte für ein Ende des Föhns, kräftige Niederschläge und eine Abkühlung. Wir ziehen Bilanz.
Auf der Suche nach einem Schlafplatz haben drei Männer versucht, in eine Pfadihütte einzubrechen.
Dank einer aufmerksamen Bürgerin und dem Einsatz von Polizeihund „Chevy“ konnten sie in flagranti festgenommen werden.
Am Dienstag (31.10.2023), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13, nach der Ausfahrt Oberriet, zu einer Auffahrkollision von zwei Autos gekommen.
Eine 22-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Montagabend verunfallte in Niederlenz ein jugendlicher Velofahrer. Weil er sich nicht an den Hergang erinnern kann, sind die Umstände unklar.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Dienstag, 31.10.2023, 12.00 Uhr, ereignete sich an der Walenbrugg oberhalb von Elm ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 69-jähriger Autofahrer stellte seinen Wagen auf dem Parkplatz beim Restaurant Panixerstübli ab und stieg aus.
Für den Schwerverkehr, der am Feiertag "Allerheiligen" (01.11.2023) nicht vom deutschen Zoll an den Grenzübergängen Thayngen und Bargen abgefertigt wird, hat die Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) entsprechende Warteräume eingerichtet.
Hierfür ist in der Stadt Schaffhausen eine Voll- und Teilsperrung der Nationalstrasse A4 zwischen Schweizersbild und Mutzentäli vorgesehen.
Am Dienstagmorgen, 31. Oktober 2023, kurz vor 07.00 Uhr, ereignete sich auf einem Fussgängerstreifen auf der Delsbergstrasse in Grellingen BL eine Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger. Der Fussgänger wurde dabei leicht verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Für das Bewältigen von Katastrophen und Notlagen ist der Kanton zuständig.
Um möglichst gut vorbereitet zu sein, genehmigt der Regierungsrat das entsprechende Einsatzkonzept und die notwendigen Mittel dazu.
Am heutigen Halloween ziehen Kinder und Jugendliche wieder durch die Strassen und fordern "Süsses sonst gibt's Saures".
Zuviel Saures kann aber strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Heute ist der Abend, wo die unterschiedlichsten Gestalten von Haustür zu Haustür ziehen.
Auch wenn bei diesem amerikanischen Brauch kleine Streiche üblich sind, gibt es auch hier einige Redflags, welche an Halloween verboten sind:
Am Dienstagmorgen hat sich auf der Autobahn A13 ein Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen ereignet.
Die Südspur war während mehr als zwei Stunden vollständig blockiert.
Auf der Bernstrasse in Schnottwil hat sich am Montagabend, 30. Oktober 2023, eine Kollision mit drei beteiligten Autos ereignet.
Als Folge davon mussten zwei Fahrzeuglenker zur ärztlichen Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Auf der Wolfwilerstrasse in Fulenbach sind am Montagabend, 30. Oktober 2023, ein Mann und eine Frau beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst und dabei verletzt worden.
Beide wurden durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Hergang und Ursache werden durch die Polizei abgeklärt.
Eine derzeit unbekannte Frau hat am Montag, 30. Oktober 2023, in Kappel mit einem weissen Auto einen 7-jährigen Schüler angefahren, welcher zu Fuss die Mittelgäustrasse überqueren wollte.
Dabei wurde der Schüler leicht verletzt. Ohne sich um den Schüler zu kümmern, entfernte sich die Automobilistin vom Unfallort.
Anlässlich des „Tag des Lichts“ am 2. November 2023 sensibilisiert die Kantonspolizei Wallis mit der Marke „Made Visible“ von TCS die Bevölkerung rund um das Thema Sichtbarkeit von Fussgängern und Radfahrern.
Die nationale Präventionskampagne "Tag des Lichts" soll allen Verkehrsteilnehmern, insbesondere Zweiradfahrern und Fussgängern, die Bedeutung von Sicherheit durch Sichtbarkeit bewusst machen.
Am Montag (30.10.2023), kurz vor 11 Uhr, ist es auf der Kauenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Eine 52-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (30.10.2023), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Selbstunfall von einem Auto gekommen.
Ein 84-jähriger Mann kam mit seinem Auto von der Strasse ab und in einem Bach zum Stillstand. Er blieb unverletzt.
Am Montag (30.10.2023), kurz nach 8 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass an der Konstanzerstrasse ein Auto eine Signaltafel beschädigt und sich vom Unfallort entfernt habe.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte das Auto kurze Zeit später anhalten. Die 83-jährige Fahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montag (30.10.2023), kurz vor 18 Uhr, ist es in Flums zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 38-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Montag (30.10.2023), kurz nach 19 Uhr, ist es oberhalb von Walenstadtberg zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.
Ein 56-jähriger Mann kam mit seinem Auto von der Strasse ab und stürzte einen Abhang hinunter. Die ausgerückten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Am Montag (30.10.2023), kurz nach 20 Uhr, ist es auf der Herisauerstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei Autos gekommen.
Ein 40-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (30.10.2023), in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 20:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Kapellweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern der Liegenschaft.
Wenn in der Nacht zum Mittwoch (01.11.2023) wieder Zombies, Hexen, Mumien oder sonst gruselige Erscheinungen durch die Strassen ziehen und „Süsses oder Saures“ rufen, ist wieder Halloween.
Was den einen die "Allerheiligste Nacht" ist, sagt anderen aufgrund der jungen Geschichte in der Schweiz weniger.
Am Sonntag (22.10.2023) kam es auf der Heimstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Kind auf seinem Fahrrad.
Das Kind wurde mittelschwer verletzt. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Heute Morgen kippte der Anhänger eines Lastwagens auf der Autobahn A12 auf der Höhe von Bösingen um.
Es wurde niemand verletzt. Die Autobahn wurde während zwei Stunden für den Verkehr gesperrt.
Am Montagabend, 30. Oktober 2023, kam es auf der Grepperstrasse in Küssnacht zu einem Verkehrsunfall.
Ein 27-jähriger Mann überquerte um 18.15 Uhr den Fussgängerstreifen in der Nähe der Seebodenalpbahn.
Der Rastplatz Chölfeld diente während der Erneuerung der A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten als Installationsplatz. Nach Beendigung der Arbeiten wurde ab Februar 2023 der Rastplatz selbst umfassend erneuert.
Er wird am 3. November 2023 neu eröffnet.
Gestern Abend wurde eine Fussgängerin auf einem Zebrastreifen in Posieux von einem Auto angefahren. Sie wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Die Kantonsstrasse war zwei Stunden lang für den Verkehr gesperrt.
Ein Unbekannter machte sich in der Nacht in Magden an einem parkierten Auto zu schaffen.
Auf der Fahndung nahm die Polizei einen Verdächtigen fest und fand bei ihm mutmassliches Diebesgut.
Ein Lenker verunfallte mit einem Lieferwagen am Montagabend (30. Oktober 2023 / kurz nach 17.00 Uhr) auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern.
Auf der Autobahnausfahrt Emmen Süd verlor er die Herrschaft über das Fahrzeug und fuhr damit gegen eine Leitplanke.
(Montag, 30. Oktober 2023 / ca. 17.15 Uhr) Bei einem Spurwechsel auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden touchierte ein Lastwagen nach dem Reussporttunnel ein Auto.
Das Auto kam ins Schleudern und prallte gegen die Fahrbahnwand.
(Montag, 30. Oktober 2023 / kurz vor 18.00 Uhr) Bei einem Abbiegemanöver kam es in Hochdorf auf der Sempacherstrasse (Abzweigung in Richtung Retschwil) zu einer Kollision zwischen drei Autos.
Eine Person wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in das Spital geführt.
Am Montag, 30. Oktober / 20.00 Uhr fuhr ein 30-jähriger Mann auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Dabei prallte er mit dem Auto gegen die rechte Leitplanke und später gegen die Mittelleitplanke.
Auf der Schwarzenbachstrasse verunfallte ein Autofahrer am Montagabend (30. Oktober 2023 / ca. 21.10 Uhr).
Gemäss eigenen Aussagen musste der Lenker einem Tier ausweichen und verlor dann die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Am Montag, 30. Oktober 2023 / 22.00 Uhr fuhr ein 18-jähriger Mann mit dem Auto in Emmen auf der Feldmattstrasse in Richtung Hauptstrasse.
Dabei verlor er die Herrschaft über das Fahrzeug und fuhr damit über den rechten Strassenrand.
Auf der Kantonsstrasse K10 ereignete sich am Montagabend (30. Oktober 2023 / nach 23.30 Uhr) eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand.
Nachts und in der Dämmerung ist jede vierte Person auf dem Velo ohne Licht unterwegs. Zum Vergleich: Auf schnellen E-Bikes fahren 2 % ohne Licht, auf langsamen E-Bikes 9 %.
Die eigene Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor, um sein Unfallrisiko zu senken. Wer Velo oder E-Bike fährt, setzt deshalb neben der richtigen Beleuchtung am besten auf eine Leuchtweste. Darauf macht die BFU mit ihren Partnern am diesjährigen Tag des Lichts aufmerksam.
Am Montagvormittag, 30. Oktober 2023, führte die Kantonspolizei Schwyz in Sattel eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Drei Chauffeure wurden angezeigt. Dazu wurden acht Ordnungsbussen ausgesprochen.
In der letzten SRF Happy Day Sendung wurde David von seiner Familie überrascht.
Ein Flugfeldlöschfahrzeug Z8 fuhr im SRF-Studio im Leutschenbach vor, doch das eigentliche Geschenk war ein Tag mit der Berufsfeuerwehr am Flughafen Zürich.
Unbekannte haben am Montagmorgen bei einer Feuerstelle beim Parkplatz Höriberg, westlich von Höri, zwei Löwenkopfkanichen ausgesetzt.
Die Tiere wurden vom Tierrettungsdienst eingefangen und befinden sich in Obhut.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste am Montagabend in Münchwilen ihren Führerausweis abgeben.
Kurz nach 19.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau auf der Pilgerstrasse eine 50-jährige Autofahrerin.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verlängert die Videoüberwachung des Dreirosenareals bis 31. Dezember 2024.
Das aktualisierte Reglement enthält ausserdem einige Anpassungen, welche die Effektivität des Systems erhöhen sollen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 30. / 31. Oktober 2023, kurz vor 05.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A2, bei der Ausfahrt Liestal, einen Selbstunfall.
Personen wurden nicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau führt am 2. November anlässlich des Nationalen Tag des Lichts Standaktionen in Frauenfeld, Kreuzlingen, Arbon und Rickenbach durch.
Bei Dämmerung und in der Nacht ist das Unfallrisiko dreimal höher als am Tag. Menschen mit dunkler Kleidung sind erst in 25 Meter Entfernung sichtbar.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.