In Emmenbrücke fuhr um 19:00 Uhr ein Autofahrer von der Gersagstrasse her Richtung Sonnenplatz.
Beim dortigen Kreisverkehrsplatz befuhr der Autofahrer die erste Ausfahrt in Richtung Gerliswilstrasse.
Am Donnerstag, 26. Oktober 2023, ca. 17:10 Uhr überquerte auf Gemeindegebiet Römerswil eine Fussgängerin bei der Bushaltestelle Hochdorf-Industriestrasse die Kantonsstrasse.
Gleichzeitig fuhr eine Autofahrerin von Römerswil Richtung Hochdorf und touchierte die Fussgängerin.
Ein unbekannter Täter flüchtete am Donnerstagabend nach einem Raubversuch auf eine Fussgängerin in Steckborn ohne Beute.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Wochenende vom Freitag, 3. November 2023, 21:00 Uhr, bis Montag, 6. November 2023, 05:30 Uhr, wird auf der Nationalstrasse 1L in Fahrtrichtung St. Gallen im Bereich Portal Aubrugg ein neuer Strassenbelag eingebaut.
Die Nationalstrasse ist in diesem Bereich komplett gesperrt. Es sind grossräumige Umleitungen sowie Spursperrungen im Schöneichtunnel notwendig. Das ASTRA bittet die Automobilistinnen und Automobilisten, auf nicht dringende Fahrten aus der Stadt zu verzichten beziehungsweise die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
In den letzten Tagen häufen sich die Anfragen und Meldungen in puncto Cybercrime an die Kantonspolizei.
Grund sind versuchte Betrüge, die via Telefon oder WhatsApp eingehen.
In der Nacht auf Dienstag, den 24.10.2023, hat die Kantonspolizei Nidwalden, aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung, nach einem Diebstahl eine Person festgenommen.
Am Montag, den 23.10.2023, kurz vor Mitternacht meldete ein aufmerksamer Bürger der Kantonspolizei Nidwalden, wonach er im Wohnquartier Zielmatte in Stansstad NW eine männliche Person festgestellt habe, die sich verdächtig verhalte.
Am Donnerstag, 26.10.2023, um ca. 16:00 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Hochbergerstrasse / Autobahnausfahrt Hochbergerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Beide Fahrzeuglenker gaben an, bei Grün gefahren zu sein. Es werden Zeugen gesucht, welche das Grünlicht / Rotlicht eines der beiden Fahrzeuglenker bestätigen können.
Bruno Zanga ist seit 1. November 2011 Kommandant der Kantonspolizei St.Gallen. Er hat sich entschieden, auf Ende April mit 62 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand zu treten.
Bruno Zanga kann auf mehr als zwölf sehr erfolgreiche Kommandojahre zurückblicken, in denen er die Weiterentwicklung der Kantonspolizei massgeblich geprägt hat. Regierungsrat Fredy Fässler, Vorsteher des Sicherheit- und Justizdepartementes, bedauert den Weggang von Bruno Zanga ausserordentlich.
Ein Autofahrer entzog sich in der Nacht zum Freitag in Frauenfeld einer Polizeikontrolle und verursachte einen Selbstunfall. Der 54-Jährige wurde leicht verletzt.
Kurz vor 1.30 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Thurgau beim Kreisel Oberwiesen ein Autofahrer durch seine unsichere Fahrweise auf.
Am Samstagnachmittag ist in Emmen ein 13-jähriges Mädchen bei einer Kollision mit einem Motorradfahrer verletzt worden.
Der gesuchte Fahrzeuglenker hat sich bei der Polizei gemeldet.
Wir wünschen euch eine gute und sichere Fahrt und ein schönes Wochenende.
Hier die aktuellen Standorte der semistationären Messanlagen: www.kaposg.link/Radar
Achtung! Auf Social Media kursieren derzeit verschiedene Posts über angebliche Ereignisse an Schulen und auf Schulwegen in Littau, Emmenbrücke und Ebikon.
Uns ist es wichtig, die aktuelle Situation zu klären.
Nach einer Streifkollision hat ein Autofahrer einem Zweiradlenker ins Gesicht geschlagen und ist anschliessend davongefahren.
Der Velofahrer musste ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei sucht Zeugen.
In der vergangenen Woche hat die Kantonspolizei Solothurn in Schönenwerd Deliktsgut im Wert von mehreren Tausend Franken sichergestellt und einen mutmasslichen Ladendieb verhaftet.
Vorausgegangen war die Meldung aus der Bevölkerung über ein verdächtiges Verhalten.
Der Regierungsrat schlägt dem Grossen Rat vor, dass im Kanton Aargau ein Systemwechsel von der dualen Polizeiorganisation zur Einheitspolizei vollzogen wird. Zudem soll der Polizeibestand im Kanton Aargau erhöht werden.
Der Kanton Aargau verfügt seit dem Jahr 2007 über eine duale Polizeiorganisation: Die 15 Regionalpolizeien gewährleisten die lokale Sicherheit, deren Inhalte im Polizeidekret definiert sind. Die Kantonspolizei ist verantwortlich für die Kriminalpolizei, das Bedrohungsmanagement sowie die Sicherheits-, Verkehrs- und Verwaltungspolizei, sofern nicht die Regionalpolizeien zuständig sind.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (27.10.2023), kurz vor 1 Uhr, meldete ein Anwohner der Sonneggstrasse der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen, dass eine Person sich an parkierten Autos zu schaffen mache.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte anschliessend vier Männer anhalten. Drei davon trugen mutmassliches Deliktsgut auf sich und wurden festgenommen.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, die Motion „Ergänzung des Artikels 14 der Verordnung zum kantonalen Jagdgesetz“ abzulehnen.
Diese fordert das vermehrte Besendern von Grossraubtieren und dass die Daten einem definierten Personenkreis zur Verfügung gestellt werden.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, Tobias Geiser als Staats- und Jugendanwalt zu wählen.
Der Regierungsrat schlägt dem Landrat die Wahl von Tobias Geiser aus Turgi AG per 1. Januar 2024 zum ordentlichen Staats- und Jugendanwalt vor. Die Wahl soll für den Rest der Amtsdauer 2022–2026 gelten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag (24.10.2023) in Küsnacht einen Mann verhaftet, der unter dringendem Tatverdacht steht, sich mit unrechtmässig erworbenen Kreditkarten einen luxuriösen Lebensstil finanziert zu haben.
Bei der Kantonspolizei Zürich sind in den vergangenen Wochen mehrere Anzeigen eingegangen, wonach ein Mann mittels fremder Identitäten in den Besitz von etwa zwei Dutzend Kreditkarten gelangt sei.
Am Donnerstagnachmittag sind bei einer Personenkontrolle wegen mutmasslichem Betäubungsmittelhandel im Bereich der Schützenmatte in Bern mehrere Männer in die Reitschule geflüchtet.
Im Rahmen des Einsatzes wurden zwei Polizisten und ein Mann verletzt. Vier Personen wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht. Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwoch, 25. Oktober 2023, kurz vor 15.30 Uhr, haben zwei unbekannte Personen einen 67-jährigen Mann in der Inselstrasse beraubt und verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt fuhr den Geschädigten nach der Sachverhaltsaufnahme zur Kontrolle ins Spital.
Am Donnerstagmorgen, 26. Oktober 2023, ist es in Teufen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Personenwagen gekommen.
Die Frau hat sich dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die im gestrigen Blog beschriebene, rasche Frontenabfolge sorgte dafür, dass heute im Norden kaum bis gar keine Sonne registriert wurde.
Heute Morgen erwachte die Alpennordseite unter einer tiefliegenden Wolkendecke an einem regnerischen Morgen.
In der Nacht auf Donnerstag, 26. Oktober 2023, entstand bei einem Selbstunfall eines Personenwagens grosser Sachschaden.
Ein Raserdelikt kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht Zeugeninnen und Zeugen.
Die Luzerner Polizei hat am Mittwoch in der Stadt Luzern einen Mann festgenommen, welcher vorgängig in ein Restaurant in der Altstadt eingeschlichen ist und dort zwei Portemonnaies entwendet haben dürfte.
Der 28-jährige Schweizer konnte im Rahmen der Fahndung festgenommen werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Bei Bränden in Wohnhäusern in Bassersdorf und Effretikon ist am 25./26. Oktober 2023 hoher Sachschaden entstanden.
Am Mittwoch kurz vor 20 Uhr ging bei der Notrufzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Bassersdorf, welches sich im Umbau befindet, in Flammen steht. Das Mehrfamilienhaus war nicht bewohnt, weshalb niemand verletzt wurde.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagmorgen (24.10.2023) in Thalheim an der Thur einen mutmasslichen Einbrecher verhaftet.
Er steht unter Verdacht in vier Schützenhäuser eingebrochen zu sein.
Kürzlich kontrollierten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) einen Lieferwagen mit einem Anhänger.
Dabei stiessen sie auf zwei Wasserpumpen, eine Fuchsschwanz-Säge sowie 24 E-Bikes, von welchen zum Zeitpunkt der Kontrolle zehn wegen Diebstahls ausgeschrieben waren.
Am vergangenen Montag wurde die Air Zermatt zu einem Rettungseinsatz nach Saas-Fee gerufen.
Ein Wintersportler stürzte etwa zehn Meter neben dem Lifttrasse in eine Gletscherspalte. Nach einer aufwendigen Rettungsaktion wurde der verunglückte Skifahrer, der unterkühlt war, per Helikopter ins Spital nach Sion geflogen.
Am Donnerstag, 26. Oktober 2023, kurz vor 00.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt dank einer aufmerksamen Anwohnerin in der Maulbeerstrasse drei mutmassliche Einbrecher angehalten.
Sie nahm die Drei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt fest.
Am Donnerstag (26.10.2023), kurz nach 6 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einem Verkehrsunfall von zwei Autos gekommen.
Ein 52-jähriger Mann und eine 40-jährige Frau wurden leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die 40-jährige Frau das Auto zum Gebrauch entwendet hatte und ohne Führerausweis unterwegs war.
Am Donnerstag (26.10.2023), kurz vor 11 Uhr, ist es an der Volksgartenstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 69-jähriger Mann war mit Holzarbeiten beschäftigt und fiel von einem Baum.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Beobachtungsposten für eine Verkehrskontrolle auf der A3 (damals N3) Ende der 1960er- / Anfang der 1970er-Jahre.
Am Mittwochabend wurde eine 28-jährige Frau Opfer eines versuchten sexuellen Übergriffs. Der Täter ist unbekannt.
Die Kantonspolizei Aargau bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe.
Am Samstagnachmittag griff ein 25-jähriger Mann eine 36-jährige Frau an. Es besteht der Verdacht auf einen sexuellen Übergriff.
Die Polizei konnte den tatverdächtigen Mann am selben Tag festnehmen.
Am Donnerstag, 26.10.2023, 07.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Donnerstag, 26.10.2023, 07.05 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Niederurnen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Gestern Mittwoch, 25. Oktober 2023, kurz nach 12.00 Uhr, fuhren drei Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der Rynächtstrasse in Richtung Kreisel Wysshus.
Verkehrsbedingt mussten die drei Fahrzeuge abbremsen, was die an letzter Stelle fahrende Lenkerin zu spät bemerkte.
Zwei rumänische Staatsangehörige haben in einem Verkaufsgeschäft mehrere Parfüme gestohlen.
Sie wurden festgenommen und durch den Schnellrichter bestraft.
Die diesjährige Hundeprüfung der Polizei Basel-Landschaft wird am Freitag, 3. November 2023, auf dem Dietisberg in Läufelfingen stattfinden.
Erwartet werden wie jedes Jahr einige hundert Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Justiz, Polizei und Gesellschaft.
Am Mittwoch (25.10.2023) ist es auf der Verzweigung Dufour Strasse / Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Das Strafverfahren gegen den ehemaligen Bundesanwalt Michael Lauber, Fifa- Präsident Gianni Infantino, den Walliser Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold sowie weitere beschuldigte Personen wird eingestellt.
Der Verdacht auf eine Instrumentalisierung der Bundesanwaltschaft durch die FIFA hat sich im Verlauf der umfassenden Untersuchung nicht erhärtet. Der Tatverdacht wurde im Gegenteil entkräftet. Ermittelt wurde wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses, Amtsmissbrauchs und Begünstigung bzw. Anstiftung hierzu. Dabei ging es um informelle Treffen, die in den Jahren 2015, 2016 und 2017 zwischen den genannten Personen stattgefunden hatten. Die Treffen waren nicht protokolliert worden. Aus diesem Grund werden die Verfahrenskosten teilweise auf die Beschuldigten der Bundesanwaltschaft überwälzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.