Schweiz

Betrug: Sunrise Phishing-Mail – letzte Mahnung

Betrüger verschicken E-Mails, die den Anschein erwecken, von Sunrise zu stammen. In diesen Nachrichten versuchen sie potenzielle Opfer zu täuschen, indem sie behaupten, dass die Kreditkartendaten im My Sunrise-Account aktualisiert werden müssen.

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Stadt Zürich ZH: Polizeieinsatz wegen Fussballfans

Am späten Mittwochabend, 25. Oktober 2023, im Vorfeld des Europa Conference League Spiels FC Lugano gegen FC Brügge, beendete die Stadtpolizei Zürich eine tätliche Auseinandersetzung zwischen gewaltbereiten Anhängern von Brügge und dem FC Zürich. Kurz nach 23.30 Uhr bemerkten Patrouillen der Stadtpolizei Zürich, dass im Bereich der Bäckeranlage mehrere Dutzend Anhänger des FC Brügge und FCZ-Fans sich gegenseitig angriffen und pyrotechnische Gegenstände gezündet wurden.

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Stadt Basel BS: Welches Fahrzeug hatte Grünlicht?

Mittwoch, 25.10.2023, ca. 22:40 Uhr ereignete sich auf der Verzweigung Nauenstrasse / Gartenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Ein Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Beide Lenker wollen bei Grünlicht auf die Verzweigung eingefahren sein.

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Stadt Basel BS: Feuerausbruch während Brandschutzübung im Gefängnis

Am Mittwoch, 25. Oktober 2023, circa 13.45 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand im Gefängnis Bässlergut an der Freiburgerstrasse ausrücken müssen. Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte fünf Personen mit Verletzungen und Rauchgasinhalationen ins Spital. Sieben Personen klärte sie vor Ort wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ab.

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Die Kantonspolizei Basel-Stadt gewinnt BFU-Sicherheitspreis 2023

Die Abteilung Verkehrssicherheit der Kantonspolizei Basel-Stadt hat in diesem Jahr den BFU-Sicherheitspreis für die Digitalisierung verschiedener verkehrssicherheitsrelevanter Daten erhalten. Die Abteilung Verkehrssicherheit der Kantonspolizei Basel-Stadt setzt sich für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden im Kantonsgebiet ein. Diese Bemühungen haben Früchte getragen, denn in den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Strassenverkehrsunfälle im Kanton Basel-Stadt kontinuierlich gesunken.

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Restaurant Gitterli in Liestal BL: Regionale Spezialitäten und lebendige Atmosphäre

Erleben Sie eine lockere, genussvolle Atmosphäre, in der hochwertige Burger und Hot Dogs im Mittelpunkt stehen. Im Mai 2022 hat sich die als „Arena“ bekannte Location zum Restaurant Gitterli gewandelt, dank der tatkräftigen Initiative des Fussballclubs FC Liestal. Ziel war die Transformation von einem Club-Restaurant zu einem gastfreundlichen Ort, der Gäste über den Sportkontext hinaus anzieht – und das ist wunderbar gelungen!

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Altdorf UR: Unbekannte besprayen „Blitzer“ mit schwarzer Farbe

Gestern Dienstag, 25. Oktober 2023, kurz nach 07.15 Uhr, meldete eine Person der Kantonspolizei Uri, dass ein „Blitzer“ an der Bahnhofstrasse in Altdorf, auf Höhe der Schulhäuser, besprayt wurde. Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte feststellen, dass die semistationäre Messanlage durch eine unbekannte Täterschaft mit schwarzer Farbe besprayt wurde. Es entstand ein Sachschaden in unbekannter Höhe.

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Stadt Zürich ZH (Kreis 3): Einbrecher (Gambier, 26) in flagranti verhaftet

Am späten Dienstagabend, 24. Oktober 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 3 einen mutmasslichen Einbrecher in flagranti fest. Kurz vor 23.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Mann Scheiben einer Liegenschaft in Alt-Wiedikon einschlagen haben soll.

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Stadt Zürich ZH: Mutmasslicher Droher gegen das Obergericht verhaftet - Nachtrag

Nachdem das Obergericht des Kantons Zürich am Dienstagnachmittag wegen einer Drohung evakuiert und anschliessend durchsucht wurde, hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwochmorgen (25.10.2023) den mutmasslichen Verfasser des Drohschreibens verhaftet. Intensive Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich sowie der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl führten am Mittwochmorgen zur Verhaftung eines 44-jährigen Schweizers.

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Kantone AG / BE / SO / ZH: Betrugsfall - Motorfahrzeugkontrollen

Am Dienstag und Mittwoch (24./25. Oktober 2023) verhaftete die Kantonspolizei Zürich im Auftrag der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich in den Kantonen Solothurn, Bern, Aargau und Zürich rund ein Dutzend Personen und führte diverse Hausdurchsuchungen durch. Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich und die Kantonspolizei Zürich führen in Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien von Solothurn, Bern und Aargau ein umfangreiches Verfahren im Zusammenhang mit deliktischem Verhalten bei Motofahrzeugkontrollen (MFK).

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Bühler AR: Einbrüche in Gewerbeliegenschaften

In der Nacht auf Mittwoch, 25. Oktober 2023, sind Unbekannte in Bühler in Gewerbe- und Dienstleistungsliegenschaften eingebrochen. In einem Fall wurde die unbekannte Täterschaft durch anwesende Mitarbeitende beim Einbruch gestört. In einer zweiten Liegenschaft entwendeten die Unbekannten Bargeld, in einem weiteren Fall entstand Sachschaden.

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Kanton Luzern: Mann (Schweizer, 39) nach Flucht von Polizeihund „Rusty“ gestellt

Eine Patrouille der Luzerner Polizei beabsichtigte am Sonntagabend einen zur Verhaftung ausgeschriebenen Mann mit seinem Auto in Emmen anzuhalten und festzunehmen. Der Beschuldigte folgte der Aufforderung anzuhalten jedoch nicht und flüchtete zunächst mit dem Auto und anschliessend zu Fuss. Polizeihund Rusty konnte den Mann letztlich in einem Waldstück in der Gemeinde Ebikon stellen.

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Göschenen UR: Verkehrsunfall im Gotthard-Strassentunnel fordert drei Verletzte

Heute Mittwoch, 25. Oktober 2023, kurz vor 09.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern in Fahrtrichtung Süd durch den Gotthard-Strassentunnel. Aus derzeit unbekannten Gründen geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich/frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern.

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Kandersteg BE: Gewichtsbeschränkung bei Brücken zum Autoverlad auf der N6

Untersuchungen haben ergeben, dass zwei Brücken nach der Ausfahrt Kandersteg in Richtung Autoverlad die heutigen, strengeren Normen bezüglich Statik nicht mehr erfüllen und eine erhöhte Korrosionsbildung vorweisen. Als Vorsichtsmassnahme wird im Verlauf der nächsten Woche eine Gewichtsbeschränkung von 20 Tonnen eingeführt.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.