Am Mittwoch (25.10.2023), kurz nach 15 Uhr, hat ein fahrunfähiger 64-jähriger Mann auf der Spitzrütistrasse einen Selbstunfall mit seinem E-Bike verursacht.
Er wurde leicht verletzt.
Am Mittwoch (25.10.2023), in der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 21:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Baumgartenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Haus.
Am Mittwoch (25.10.2023), in der Zeit zwischen 19:00 Uhr und 21:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Meisenstrasse eingebrochen.
Über die Balkontüre verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Innern der Liegenschaft.
Am Mittwoch (25.10.2023), kurz vor 17 Uhr, haben Fahnder der Kantonspolizei St.Gallen mit Unterstützung der Stadtpolizei St.Gallen am Bahnhof St.Gallen einen Mann angehalten.
Es stellte sich heraus, dass er Drogen in seinem Körper versteckt hatte. Der Mann wurde festgenommen.
Am Dienstagabend, 24. Oktober 2023, kam es im Kreis 10 zu einem Streit zwischen mehreren Personen, bei dem offenbar eine Schusswaffe eingesetzt wurde.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
In Chur hat sich auf der Autobahn A13 am Donnerstagmorgen ein Auffahrunfall mit neun Personenwagen ereignet.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag, 25. Oktober 2023, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Die beiden Fahrzeuginsassen blieben unverletzt, es entstand hoher Sachschaden.
Betrüger verschicken E-Mails, die den Anschein erwecken, von Sunrise zu stammen.
In diesen Nachrichten versuchen sie potenzielle Opfer zu täuschen, indem sie behaupten, dass die Kreditkartendaten im My Sunrise-Account aktualisiert werden müssen.
Erfahrungsgemäss steigt die Zahl der Einbruchsdelikte, wenn die Dunkelheit früher einsetzt.
Die Zentralschweizer Polizeikorps führen auch in diesem Jahr zusammen mit anderen Polizeikonkordaten eine gezielte Aktion gegen Dämmerungseinbrüche durch.
Das Bundesamt für Umwelt hat die Abschussbewilligung des Leitwolfs des Kärpfrudels erteilt.
Der vorgesehene Abschuss darf zwischen dem 1. November 2023 und dem 31. Januar 2024 vollzogen werden.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 24. / 25. Oktober 2023, kurz nach 00.30 Uhr, wurde am Grüssenweg in Pratteln BL ein Einbruch in ein Möbeleinrichtungshaus verübt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen.
Am späten Mittwochabend, 25. Oktober 2023, im Vorfeld des Europa Conference League Spiels FC Lugano gegen FC Brügge, beendete die Stadtpolizei Zürich eine tätliche Auseinandersetzung zwischen gewaltbereiten Anhängern von Brügge und dem FC Zürich.
Kurz nach 23.30 Uhr bemerkten Patrouillen der Stadtpolizei Zürich, dass im Bereich der Bäckeranlage mehrere Dutzend Anhänger des FC Brügge und FCZ-Fans sich gegenseitig angriffen und pyrotechnische Gegenstände gezündet wurden.
Mit dem Einzug des Herbstes neigt sich die Grillsaison dem Ende zu. Für viele stellt sich nun die Frage, wo sie den Gasgrill während der Wintermonate verstauen.
Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB warnt davor, die Geräte im Hausinnern oder in der Garage aufzubewahren.
Am Montag, 30. Oktober 2023 beginnt das kantonale Tiefbauamt mit den Bauarbeiten an der Staatsstrasse in Mels.
Der Fussgängerstreifen beim Schulhaus und der Einlenker Plonserstrasse werden sicherer.
Wie mache ich eine korrekte Seitenlage bei einer bewusstlosen Person?
Am kantonalen Tag der Gesundheitsberufe hatte unser Team der Sanitätspolizei die Chance, genau diese und weitere lebensrettende Fragen mit Schüler/innen der 7. Klasse aus Bern im Lindenhofspital zu diskutieren.
Im Rahmen einer koordinierten Verkehrskontrolle auf der Autobahn A2 in Kriens sind am Wochenende zwei mutmassliche Schlepper festgenommen worden.
Ebenfalls wurden vier Personen festgenommen, welche illegal in die Schweiz eingereist waren.
Am diesjährigen Messestand der Zuger Polizei stehen Trendfahrzeuge im Fokus. Es wird über die Regeln aufgeklärt und erläutert, welche Fahrzeuge auf Schweizer Strassen zugelassen sind.
Aspirantinnen und Aspiranten berichten zudem über die Ausbildung zum Polizisten / zur Polizistin.
Mittwoch, 25.10.2023, ca. 22:40 Uhr ereignete sich auf der Verzweigung Nauenstrasse / Gartenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Ein Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Beide Lenker wollen bei Grünlicht auf die Verzweigung eingefahren sein.
Am Mittwoch, 25. Oktober 2023, circa 13.45 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand im Gefängnis Bässlergut an der Freiburgerstrasse ausrücken müssen.
Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte fünf Personen mit Verletzungen und Rauchgasinhalationen ins Spital. Sieben Personen klärte sie vor Ort wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ab.
Die Abteilung Verkehrssicherheit der Kantonspolizei Basel-Stadt hat in diesem Jahr den BFU-Sicherheitspreis für die Digitalisierung verschiedener verkehrssicherheitsrelevanter Daten erhalten.
Die Abteilung Verkehrssicherheit der Kantonspolizei Basel-Stadt setzt sich für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden im Kantonsgebiet ein. Diese Bemühungen haben Früchte getragen, denn in den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Strassenverkehrsunfälle im Kanton Basel-Stadt kontinuierlich gesunken.
Am Mittwochvormittag, 25. Oktober 2023, ist es in Teufen zu einer Kollision zwischen einem Motorfahrrad und der Appenzeller Bahn gekommen.
Der Mofafahrer hat sich verletzt und musste sich in Spitalpflege begeben.
Erleben Sie eine lockere, genussvolle Atmosphäre, in der hochwertige Burger und Hot Dogs im Mittelpunkt stehen. Im Mai 2022 hat sich die als „Arena“ bekannte Location zum Restaurant Gitterli gewandelt, dank der tatkräftigen Initiative des Fussballclubs FC Liestal.
Ziel war die Transformation von einem Club-Restaurant zu einem gastfreundlichen Ort, der Gäste über den Sportkontext hinaus anzieht – und das ist wunderbar gelungen!
Die Wetterlage ist momentan geprägt von Tiefdruckgebieten. Am Rande eines umfangreichen steuernden Tiefs über dem Nordatlantik werden in loser Folge Randtiefs über Nordeuropa hinweg gesteuert.
Im Alpenraum sorgen sie für wechselhaftes und für die Jahreszeit mildes Wetter.
Im Januar 2023 ist ein Mann in seinem Haus überfallen worden.
Dank einer umfangreichen Spurensicherung sowie intensiven Ermittlungen konnten die mutmasslichen Täter identifiziert werden. Zwei der drei Männer wurden festgenommen.
Gestern Dienstag, 25. Oktober 2023, kurz nach 07.15 Uhr, meldete eine Person der Kantonspolizei Uri, dass ein „Blitzer“ an der Bahnhofstrasse in Altdorf, auf Höhe der Schulhäuser, besprayt wurde.
Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte feststellen, dass die semistationäre Messanlage durch eine unbekannte Täterschaft mit schwarzer Farbe besprayt wurde. Es entstand ein Sachschaden in unbekannter Höhe.
Am späten Dienstagabend, 24. Oktober 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 3 einen mutmasslichen Einbrecher in flagranti fest.
Kurz vor 23.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Mann Scheiben einer Liegenschaft in Alt-Wiedikon einschlagen haben soll.
Am Dienstag (24.10.2023), kurz vor 21:30 Uhr, hat ein 71-jähriger Mann auf der Pestalozzistrasse mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht.
Er stand unter Alkoholeinfluss.
Am Mittwoch, 25.10.2023, 06.10 Uhr, ereignete sich im Oberdorf in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Hauptstrasse in Fahrtrichtung Oberurnen unterwegs.
Nachdem das Obergericht des Kantons Zürich am Dienstagnachmittag wegen einer Drohung evakuiert und anschliessend durchsucht wurde, hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwochmorgen (25.10.2023) den mutmasslichen Verfasser des Drohschreibens verhaftet.
Intensive Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich sowie der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl führten am Mittwochmorgen zur Verhaftung eines 44-jährigen Schweizers.
Der Stadtrat verurteilt den abscheulichen terroristischen Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 aufs Schärfste.
Die seither feststellbare Zunahme antisemitischer Aktivitäten in Zürich bereitet ihm Sorge.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Oktober 2023 Daniel Büchel zum neuen Generalsekretär des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ernannt.
Er tritt am 1. Januar 2024 die Nachfolge von Toni Eder an, der das Generalsekretariat fünf Jahre geleitet hat.
Rund 40 Polizisten und Beamte des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit führten am Dienstagmorgen eine Grosskontrolle auf der Autobahn durch.
Der Schwerpunkt lag dabei auf der Bekämpfung der Kriminalität sowie der Überprüfung der Fahrfähigkeit der Verkehrsteilnehmer.
Die Nationale Strategie Sucht verfolgt den Ansatz, problematische Verhaltensweisen zu bekämpfen.
Der Bundesrat ist deshalb der Ansicht, dass es im Rahmen der Strategie auch möglich ist, suchtartigem Onlineverhalten zu begegnen. In seiner Sitzung vom 25. Oktober 2023 hat er einen dazu erstellten Bericht verabschiedet.
Bei einem Verkehrsunfall in Rheinau ist am Mittwochmorgen (25.10.2023) ein junger Mofafahrer schwer verletzt worden.
Etwa um 7.20 Uhr fuhr ein 15-jähriger Knabe auf einem Motorfahrrad auf der Poststrasse Richtung Marthalen.
Am Dienstag und Mittwoch (24./25. Oktober 2023) verhaftete die Kantonspolizei Zürich im Auftrag der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich in den Kantonen Solothurn, Bern, Aargau und Zürich rund ein Dutzend Personen und führte diverse Hausdurchsuchungen durch.
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich und die Kantonspolizei Zürich führen in Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien von Solothurn, Bern und Aargau ein umfangreiches Verfahren im Zusammenhang mit deliktischem Verhalten bei Motofahrzeugkontrollen (MFK).
In der Nacht auf Mittwoch, 25. Oktober 2023, sind Unbekannte in Bühler in Gewerbe- und Dienstleistungsliegenschaften eingebrochen.
In einem Fall wurde die unbekannte Täterschaft durch anwesende Mitarbeitende beim Einbruch gestört. In einer zweiten Liegenschaft entwendeten die Unbekannten Bargeld, in einem weiteren Fall entstand Sachschaden.
Am Dienstag, 24. Oktober 2023, kam es auf der Route d'Anniviers in Niouc zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen.
Die Automobilistin wurde schwer verletzt.
Am Montag, 23. Oktober 2023, kam es an verschiedenen Orten im Kreis 1 zu einem Raubdelikt und Körperverletzungen.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang zwei Personen fest.
Eine Patrouille der Luzerner Polizei beabsichtigte am Sonntagabend einen zur Verhaftung ausgeschriebenen Mann mit seinem Auto in Emmen anzuhalten und festzunehmen.
Der Beschuldigte folgte der Aufforderung anzuhalten jedoch nicht und flüchtete zunächst mit dem Auto und anschliessend zu Fuss. Polizeihund Rusty konnte den Mann letztlich in einem Waldstück in der Gemeinde Ebikon stellen.
Heute Mittwoch, 25. Oktober 2023, kurz vor 09.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern in Fahrtrichtung Süd durch den Gotthard-Strassentunnel.
Aus derzeit unbekannten Gründen geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich/frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern.
Stadträtin Karin Rykart wird für diese Woche wieder Gesuche für Demonstrationen und Kundgebungen bewilligen, die im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten stehen.
Die Sicherheitslage wird laufend überprüft.
Untersuchungen haben ergeben, dass zwei Brücken nach der Ausfahrt Kandersteg in Richtung Autoverlad die heutigen, strengeren Normen bezüglich Statik nicht mehr erfüllen und eine erhöhte Korrosionsbildung vorweisen.
Als Vorsichtsmassnahme wird im Verlauf der nächsten Woche eine Gewichtsbeschränkung von 20 Tonnen eingeführt.
Gestern Abend hat sich auf der Wetzwilerstrasse in Rickenbach eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer verletzte sich dabei und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Mittwochmorgen (25.10.2023) kurz vor 07.30 Uhr ist es an der Haldensteinstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die Fahrradfahrerin verletzte sich dabei.
Am Dienstag (24.10.2023), kurz nach 16 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Fahrzeugbrand an der Oberen Bahnhofstrasse erhalten.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Am Dienstag (24.10.2023), kurz nach 10:30 Uhr, ist es Nahe dem Weiler Buech zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Zwei Männer im Alter von 27 und 28 Jahren wurden schwer verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.